Girokonto-Vergleich, Angebote und Ratgeber

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Torsten ist seit 2000 als Online-Redakteur tätig und war dabei immer auf Seiten der Verbraucher. Denn bevor sich Torsten um den Finanzbereich bei SPARWELT kümmerte, sammelte er Erfahrungen in anderen Redaktionen, die vor allem die Bereiche Finanzen und Steuern thematisierten.

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Zur Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr ist ein Girokonto unentbehrlich. Viele Banken bieten kostenlose Girokonten an und statten ihr Girokonto mit einer Prämie oder Startguthaben aus. Beim Abschluss solltet ihr darauf achten, ob auf dem Girokonto ein Mindestgeldeingang erwartet wird. Viele Girokonten bieten gleichzeitig auch Kreditkarten an, die ihr zum Teil auch kostenlos nutzen könnt. Abhängig vom Einkommen wird auch ein Dipokredit zur Verfügung gestellt. Es empfiehlt sich, die Dispozinsen genau zu vergleichen. Hier herrschen zwischen den Banken große Unterschiede.

Neben der Höhe der Gebühren, den Konditionen der angebotenen Karten und möglichen Startguthaben spielen beim Thema Girokonto eröffnen weitere Fragen eine wichtige Rolle.

Hier findet ihr die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Girokonto

Die neuesten Angebote rund um Girokonten

FAQ Girokonten

Ist ein monatlicher Geldeingang auf dem Girokonto notwendig?

Grundsätzlich ist bei der Führung eins Girokontos kein monatlicher Geld- bzw. Gehaltseingang erforderlich. Jedoch verlangen einige Banken einen solchen Geldfluss, wenn das Konto zum Beispiel ohne Gebühren geführt werden soll. Wenn ihr einen Dispokredit nutzen wollt, ist ein regelmäßiger Geldeingang aber Voraussetzung.

Kostenlos Geld abheben: Welche Bankenverbände gibt es?

Nicht bei jedem Girokonto kann man überall kostenlos Bargeld abheben. Wenn das nicht funktioniert, ist es hilfreich zu wissen, welche Automaten man mit seiner ec-Karte kostenlos nutzen kann.

CashPool – kostenlos Bargeld an über 2.900 Automaten für Kunden der BBBank eG, Degussa Bank, National-Bank,Santander Consumer Bank, Santander Bank, Sparda-Banken, Südwestbank, TARGOBANK  oder Wüstenrot. Eine Automatensuche gibt es auf www.cashpool.de oder als CashPool App für iOS und Android.

Cash Group - Kunden der Commerzbank, Deutschen Bank, HypoVereinsbank oder der Postbank sowie deren Tochterunternehmen stehen ca. 9.000 inländische Geldautomaten zur Verfügung. Kostenloses Bargeld gibt es außerdem an den Kassen von rund 1.300 Shell-Tankstellen. Eine Automatensuche und ein komplette Übersicht der teilnehmenden Banken gibt es unter

Cash-Goup.de
Sparkassennetz - Die Sparkassen stellen deutschlandweit flächendeckend 25.700 Geldautomaten zur Verfügung, an denen kostenlose Bargeldverfügungen möglich sind. Den nächsten Geldautomaten bzw. die nächste Filiale findet ihr auf www.sparkasse.de bzw. mit der

Sparkassen App.
BankCard Service Netz – Kunden von Genossenschaftsbanken können die rund 19.200 Geldautomaten des BankCard ServiceNetzes nutzen. Die Verfügung ist für die Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken in aller Regel kostenlos bzw. kostengünstig. Die teilnehmenden Banken könnt ihr auf der Seite des Bundesverbandes einsehen.

ING-DiBa – Einen Sonderfall stellt die ING-DiBa dar, die keinem Automatenverbund angehört. Auf der Webseite der ING-DiBa kann man sich über den nächstgelegenen Bankautomaten der Bank informieren.

Was ist ein Verrechnungsscheck? Wie löse ich ihn ein?

Ein Verrechnungsscheck (auch: V-Scheck) dient dazu, Geld an eine Person zu überweisen, deren Kontodaten man nicht kennt. Verrechnungsschecks sind mittlerweile selten geworden. Einige gesetzliche Krankenkassen, die ihren Mitgliedern Beiträge zurückzahlen, tun dies aber beispielsweise mit einem Verrechnungsscheck.

Wenn ihr einen Verrechnungsscheck bekommt, müsst ihr damit zu eurer Hausbank gehen. Eure Hausbank nimmt den Scheck entgegen und sorgt dafür, dass der Betrag auf euer Konto überwiesen wird. Manchmal müsst ihr dafür ein Scheckeinreichungsformular ausfüllen und/oder euren Personalausweis vorlegen. Eine Barauszahlung ist bei einem Verrechnungsscheck nicht möglich!

Seid ihr Kunde bei einer Direktbank, könnt ihr nicht mit einem Scheck in die nächste Bankfiliale gehen, um diesen dort einzulösen. Die meisten Direktbanken haben nämlich keine eigenen Filialen. Deshalb müsst ihr den Scheck in den meisten Fällen per Post an eure Direktbank schicken. Häufig müsst ihr vorher ein Scheckeinreichungsformular herunterladen, ausdrucken und ausfüllen. Die genauen Bedingungen für das Einreichen von Verrechnungsschecks findet ihr auf der Website eurer Direktbank.

Unabhängig davon, bei welcher Art von Bank ihr seid, wird das Geld eurem Konto innerhalb weniger Tage gutgeschrieben. Der Betrag steht euch anfangs aber nur unter Vorbehalt zur Verfügung. Die Bank prüft während dieser Zeit, ob der Scheck gedeckt ist. Nach 5 bis 7 Tagen ist der Betrag frei zur vollen Verfügung.

Wie kann Geld bei Direktbanken eingezahlt werden?

Wenn ihr euer Girokonto bei einer Direktbank führt, habt ihr keine Filiale, bei der ihr Bareinzahlungen tätigen könnt. In diesem Fall steht euch aber die Filiale eines anderen Geldinstituts zur Verfügung. Diesen Service könnt ihr bei jeder Bank oder Sparkasse nutzen. Diese lassen sich den Dienst natürlich bezahlen. Die Gebühren unterscheiden sich von Institut zu Institut und sind oft auch von der Höhe der zu überweisenden Summe abhängig.

Wie kann ich bei einer Direktbank Schecks einreichen?

Als Kunde einer Direktbank könnt ihr auch nicht mit einem Scheck in eure nächste Bankfiliale gehen, um diesen dort einzulösen. Trotzdem müsst ihr nicht auf euer Geld verzichten. Dazu schickt ihr in den meisten Fällen den Scheck per Post an eure Bank. Oftmals muss dazu ein Scheckeinreichungsformular ausgefüllt und mitgeschickt werden.
Innerhalb weniger Tage wird das Geld verbucht. Der Betrag steht euch anfangs aber nur unter Vorbehalt zur Verfügung. Die Bank prüft während dieser Zeit, ob der Scheck gedeckt ist. Nach 5 bis 7 Tagen ist der Betrag aber frei zur vollen Verfügung.

Wie lange dauert es bei einer Überweisung, bis das Geld auf dem anderen Konto eingeht?

Die Dauer einer Überweisung unterscheidet sich von Kreditinstitut zu Kreditinstitut, jedoch ist die maximale Dauer gesetzlich geregelt.  § 675s BGB besagt, dass der Zahlungsdienstleister, also die Bank, sicherstellen muss, dass der Zahlungsbetrag spätestens am Ende des nächsten Geschäftstages beim Empfänger eingehen muss, Samstage oder Sonntage zählen nicht dazu.
Überweisungen, die an einem Freitag per Onlinebanking in Auftrag gegeben werden, müssen also bis spätestens Montagabend auf dem Empfängerkonto landen.
Wenn die Überweisung in Papierform in Auftrag gegeben wird, darf sie einen Tag länger dauern.

Was ist ein Girokonto?

Das Girokonto ist die Basis für den alltäglichen bargeldlosen Zahlungsverkehr. Mit einem Girokonto können zum Beispiel Überweisungen und Lastschriften vorgenommen werden. Oft ist ein Girokonto mit einem Überziehungsrahmen ausgestattet, aber es gibt auch Girokonten, die nur auf Guthabenbasis geführt werden. Neben klassischen Überweisungen, Abhebungen und Einzahlungen am Bankschalter, haben sich das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und das Online-Banking über das Internet stark etabliert. So sind zu den Kreditinstituten mit Filialbetrieb auch reine Online-Banken entstanden.

Ein Guthaben auf Girokonten wird im Gegensatz zu Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten in der Regel gering bis gar nicht verzinst. Für das Girokonto kann ein Dispositionskredit (kurz: Dispo) eingeräumt werden, für den Sollzinsen fällig werden. Bei der Überschreitung des eingeräumten Kreditrahmens fallen Überziehungszinsen an, die zusätzlich zu den Sollzinsen berechnet werden.

Vorteile:

  • Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften, etc.)
  • Einräumung eines Kreditrahmens (Dispo) möglich
  • viele Banken bieten eine kostenlose Kontoführung an

Nachteile:

  • keine oder nur eine sehr geringe Verzinsung des Guthabens
  • hohe Sollzinsen bei der Überziehung des Kreditrahmens

Girokonten vergleichen lohnt sich!

Das Angebot an kostenpflichtigen und kostenlosen Girokonten ist sehr groß. Somit lohnt sich eine genauere Betrachtung der Konto-Details und ein Vergleich der unterschiedlichen Girokonten. Da die Verzinsung in der Regel klein bis nicht vorhanden ist, liegt der Fokus häufig auf der Kontoführungsgebühr. Girokonten können komplett kostenlos sein oder mit einer regelmäßigen, oft monatlichen Gebühr versehen werden. Kostenlose Girokonten werden häufig an bestimmte Bedingungen geknüpft. Zu den Bedingungen kann beispielweise ein monatlicher Geldeingang in festgelegter Höhe gehören. Weitere bekannte Gratis-Konditionen sind die reine Online-Führung des Girokontos oder die Nutzung als Gehaltskonto. Auch hier lohnt sich also ein genauerer Girokonto-Vergleich.

Stark durchgesetzt hat sich die Abhebung von Bargeld an Bankautomaten über eine ausgegebene Bankkarte. Nicht jeder Automat ist allerdings gratis zu benutzen. Soll eine Gebühr vermieden werden, hebt ihr am besten an Automaten des jeweiligen Bankhauses ab, bei dem das Girokonto eröffnet wurde. Zusätzlich sind fast alle Kreditinstitute in Zusammenschlüssen (zum Beispiel Cashpool oder Cash Group) organisiert, die das Abheben von Bargeld auch an Automaten fremder Kreditinstitute kostenfrei erlauben. Gerade bei Banken ohne Filialbetrieb (reine Online-Banken) ist es wichtig, beim Vergleich der Girokonten auf die räumliche Nähe zu einem gebührenfreien Bankautomaten zu achten.

Viele Girokonten werden außerdem mit Vorteilsleistungen und zeitlich befristeten Neukunden-Prämien versehen, über die wir auf SPARWELT regelmäßig informieren. Bei Eröffnung eines Girokontos bis zu einem bestimmten Stichtag wird zum Beispiel häufig ein Startguthaben für neue Kunden angeboten, das aber auch Bedingungen unterliegen kann. Die Nutzung als Gehaltskonto und der regelmäßige Geldeingang in bestimmter Höhe sind auch hier beliebte Konditionen für eine Geldprämie. Spezielle Vorteile sind auch immer wieder für junge Erwachsene, Studenten und Auszubildende zu finden.