Girokonten-Vergleich

Unsere Top 3 Girokonten

Girokonto

Ist ein monatlicher Geldeingang auf dem Girokonto notwendig?

Grundsätzlich ist bei der Führung eins Girokontos kein monatlicher Geld- bzw. Gehaltseingang erforderlich. Jedoch verlangen einige Banken einen solchen Geldfluss, wenn das Konto zum Beispiel ohne Gebühren geführt werden soll. Wenn ihr einen Dispokredit nutzen wollt, ist ein regelmäßiger Geldeingang aber Voraussetzung.

Kostenlos Geld abheben: Welche Bankenverbände gibt es?

Nicht bei jedem Girokonto kann man überall kostenlos Bargeld abheben. Wenn das nicht funktioniert, ist es hilfreich zu wissen, welche Automaten man mit seiner ec-Karte kostenlos nutzen kann.

CashPool – kostenlos Bargeld an über 2.900 Automaten für Kunden der BBBank eG, Degussa Bank, National-Bank,Santander Consumer Bank, Santander Bank, Sparda-Banken, Südwestbank, TARGOBANK  oder Wüstenrot. Eine Automatensuche gibt es auf www.cashpool.de oder als CashPool App für iOS und Android.

Cash Group - Kunden der Commerzbank, Deutschen Bank, HypoVereinsbank oder der Postbank sowie deren Tochterunternehmen stehen ca. 9.000 inländische Geldautomaten zur Verfügung. Kostenloses Bargeld gibt es außerdem an den Kassen von rund 1.300 Shell-Tankstellen. Eine Automatensuche und ein komplette Übersicht der teilnehmenden Banken gibt es unter

Cash-Goup.de
Sparkassennetz - Die Sparkassen stellen deutschlandweit flächendeckend 25.700 Geldautomaten zur Verfügung, an denen kostenlose Bargeldverfügungen möglich sind. Den nächsten Geldautomaten bzw. die nächste Filiale findet ihr auf www.sparkasse.de bzw. mit der

Sparkassen App.
BankCard Service Netz – Kunden von Genossenschaftsbanken können die rund 19.200 Geldautomaten des BankCard ServiceNetzes nutzen. Die Verfügung ist für die Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken in aller Regel kostenlos bzw. kostengünstig. Die teilnehmenden Banken könnt ihr auf der Seite des Bundesverbandes einsehen.

ING-DiBa – Einen Sonderfall stellt die ING-DiBa dar, die keinem Automatenverbund angehört. Auf der Webseite der ING-DiBa kann man sich über den nächstgelegenen Bankautomaten der Bank informieren.

Was ist ein Verrechnungsscheck? Wie löse ich ihn ein?

Ein Verrechnungsscheck (auch: V-Scheck) dient dazu, Geld an eine Person zu überweisen, deren Kontodaten man nicht kennt. Verrechnungsschecks sind mittlerweile selten geworden. Einige gesetzliche Krankenkassen, die ihren Mitgliedern Beiträge zurückzahlen, tun dies aber beispielsweise mit einem Verrechnungsscheck.

Wenn ihr einen Verrechnungsscheck bekommt, müsst ihr damit zu eurer Hausbank gehen. Eure Hausbank nimmt den Scheck entgegen und sorgt dafür, dass der Betrag auf euer Konto überwiesen wird. Manchmal müsst ihr dafür ein Scheckeinreichungsformular ausfüllen und/oder euren Personalausweis vorlegen. Eine Barauszahlung ist bei einem Verrechnungsscheck nicht möglich!

Seid ihr Kunde bei einer Direktbank, könnt ihr nicht mit einem Scheck in die nächste Bankfiliale gehen, um diesen dort einzulösen. Die meisten Direktbanken haben nämlich keine eigenen Filialen. Deshalb müsst ihr den Scheck in den meisten Fällen per Post an eure Direktbank schicken. Häufig müsst ihr vorher ein Scheckeinreichungsformular herunterladen, ausdrucken und ausfüllen. Die genauen Bedingungen für das Einreichen von Verrechnungsschecks findet ihr auf der Website eurer Direktbank.

Unabhängig davon, bei welcher Art von Bank ihr seid, wird das Geld eurem Konto innerhalb weniger Tage gutgeschrieben. Der Betrag steht euch anfangs aber nur unter Vorbehalt zur Verfügung. Die Bank prüft während dieser Zeit, ob der Scheck gedeckt ist. Nach 5 bis 7 Tagen ist der Betrag frei zur vollen Verfügung.

Wie kann Geld bei Direktbanken eingezahlt werden?

Wenn ihr euer Girokonto bei einer Direktbank führt, habt ihr keine Filiale, bei der ihr Bareinzahlungen tätigen könnt. In diesem Fall steht euch aber die Filiale eines anderen Geldinstituts zur Verfügung. Diesen Service könnt ihr bei jeder Bank oder Sparkasse nutzen. Diese lassen sich den Dienst natürlich bezahlen. Die Gebühren unterscheiden sich von Institut zu Institut und sind oft auch von der Höhe der zu überweisenden Summe abhängig.

Wie kann ich bei einer Direktbank Schecks einreichen?

Als Kunde einer Direktbank könnt ihr auch nicht mit einem Scheck in eure nächste Bankfiliale gehen, um diesen dort einzulösen. Trotzdem müsst ihr nicht auf euer Geld verzichten. Dazu schickt ihr in den meisten Fällen den Scheck per Post an eure Bank. Oftmals muss dazu ein Scheckeinreichungsformular ausgefüllt und mitgeschickt werden.
Innerhalb weniger Tage wird das Geld verbucht. Der Betrag steht euch anfangs aber nur unter Vorbehalt zur Verfügung. Die Bank prüft während dieser Zeit, ob der Scheck gedeckt ist. Nach 5 bis 7 Tagen ist der Betrag aber frei zur vollen Verfügung.

Wie lange dauert es bei einer Überweisung, bis das Geld auf dem anderen Konto eingeht?

Die Dauer einer Überweisung unterscheidet sich von Kreditinstitut zu Kreditinstitut, jedoch ist die maximale Dauer gesetzlich geregelt.  § 675s BGB besagt, dass der Zahlungsdienstleister, also die Bank, sicherstellen muss, dass der Zahlungsbetrag spätestens am Ende des nächsten Geschäftstages beim Empfänger eingehen muss, Samstage oder Sonntage zählen nicht dazu.
Überweisungen, die an einem Freitag per Onlinebanking in Auftrag gegeben werden, müssen also bis spätestens Montagabend auf dem Empfängerkonto landen.
Wenn die Überweisung in Papierform in Auftrag gegeben wird, darf sie einen Tag länger dauern.

Ein Girokonto dient zur Abwicklung des gesamten Zahlungsverkehrs und ist im Alltag unerlässlich. Mit einem Girokonto hat man täglich Zugriff auf sein Guthaben und regelt die wichtigsten finanziellen Angelegenheiten.  

Für viele private und geschäftliche Finanzangelegenheiten ist ein Girokonto unbedingt erforderlich, sei es bei Einnahmen wie dem eigenen Gehalt oder bei Ausgaben wie der Überweisung der Miete. Dieser Zahlungsverkehr erfolgt fast ausnahmslos elektronisch.  

Die Führung des Girokontos und weitere Dienstleistungen lassen sich einige Banken teuer bezahlen. Es gibt aber auch etliche kostenlose Girokonten ohne Kontoführungsgebühr.

Für fast jeden Nutzertyp gibt es das passende Girokonto. Es gibt kostenlose Girokonten, Gehaltskonten, Girokonten mit angeschlossenem Tagesgeldkonto, Girokonten für Studenten oder auch Pfändungsschutzkonten (P-Konto).

Am einfachsten kann man Girokonten in Filialkonten und Online-Girokonten unterteilen Filialkonten werden vor allem in der Bankfiliale geführt, Online-Girokonten hauptsächlich im Internet. Bei den meisten Filialkonten ist neben der Beratung vor Ort in der Bankfiliale  Online-Banking zusätzlich möglich.

Auch wenn sich viele Verbraucher über zu hohe Gebühren für das Girokonto ärgern, einen Kontowechsel vollziehen nur wenige Girokonto-Nutzer. Dabei ist die Eröffnung eines Girokontos sehr einfach und nur mit geringem Aufwand verbunden. Als Belohnung winken bei vielen Banken Startguthaben oder Prämien für die Kontoeröffnung.  

Ist die richtige Bank gefunden, muss man die Eröffnungsunterlagen ausfüllen. Diese erhält man entweder online oder per Post.  

Wer ein Girokonto eröffnen will, muss seine Identität nachweisen. In den meisten Fällen geschieht dies über das so genannte Postident-Verfahren. Dazu geht der neue Kunde mit den ausgefüllten Kontoeröffnungsunterlagen zur nächsten Postfiliale. Dort prüft der Postangestellte nach Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses die Angaben in den Antragsunterlagen und füllt  den Postident-Coupon aus. Danach werden die Unterlagen an die neue Bank versendet.

Kurz darauf bestätigt die Bank die Eröffnung des Girokontos und schickt die benötigten Unterlagen und Karten für das neue Girokonto. Geheimnummern werden übrigens immer getrennt von den übrigen Unterlagen zugestellt.

Die entscheidenden Kosten eines Girokontos sind die Kontoführungsgebühren. Viele Banken verzichten auf  Kontoführungsgebühren und bieten kostenlose Konten, oft aber nur, wenn monatlich ein bestimmter Betrag auf das Konto eingeht. Bei anderen Banken werden zum Teil recht hohe Gebühren fällig.

Auch für die ausgegebenen Karten (EC- und Kreditkarten) können Kosten anfallen. Viele Banken bieten ihre Karten ohne Aufschlag als Inklusivleistung des Girokontos an. Oft muss man aber besonders für die angebotenen Kreditkarten Jahresgebühren zahlen. Auch für die Nutzung der Karten, z.B. am Geldautomaten, können Kosten anfallen.

Überzieht man das Girokonto werden Dispozinsen fällig. Diese variieren in der Höhe zum Teil sehr stark. Es gibt allerdings auch Girokonten, bei denen Zinsen auf das Guthaben gezahlt werden.