Tagesgeldkonto-Vergleich
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Was ist ein Tagesgeldkonto?
Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um eine Anlageform, bei der ihr täglich über euer eingezahltes Guthaben verfügen könnt. Eine feste Anlagedauer existiert im Vergleich zu einem Festgeldkonto nicht. In der Regel ist euer Tagesgeldkonto mit einem Referenzkonto, wie einem Girokonto, verbunden. Auf das Referenzkonto könnt ihr euer Geld jederzeit überweisen und von dort zum Beispiel über Geldautomaten auszahlen lassen. Eine Überweisungsdauer von ein bis drei Bankarbeitstagen muss allerdings eingeplant werden. Das Tagesgeldkonto wird verzinst, wobei die Höhe der Verzinsung von Bank zu Bank und je nach Finanzmarktlage deutlich variieren kann. Darum ist es wichtig, die Tagesgeld-Konditionen genau zu vergleichen. Gibt es keine garantierte Verzinsung für Tagesgeld, kann das jeweilige Kreditinstitut die Zinsen ohne vorherige Ankündigung nach oben oder unten anpassen. Im Gegensatz zum Girokonto ist das Tagesgeldkonto nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr gedacht. Wollt ihr zum Beispiel Überweisungen tätigen oder Bargeld an Geldautomaten abheben, dann müsst ihr in der Regel auf ein Girokonto zurückgreifen.
Vorteile und Nachteile von einem Tagesgeldkonto:
Vorteile:
- flexible Verfügbarkeit über das Guthaben
- Verzinsung des Guthabens
- keine Kündigungsfristen zu beachten
Nachteile:
- Zinssatz ist variabel und kann durch das Bankhaus angepasst werden
- kein Zahlungsverkehr wie Überweisungen und Lastschriften möglich
Tagesgeldkonten vergleichen lohnt sich!
Beim Abschluss eines Tagesgeldkontos gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte. Ein Tagesgeldkonto-Vergleich ist daher sehr zu empfehlen. An erster Stelle steht dabei natürlich die Rendite, also der Zinssatz, mit dem das angelegte Guthaben verzinst wird. Hier gilt es aber, genauer hinzusehen. Denn etliche Banken bieten Neukunden zum Anfang einen höheren Zinssatz an, der allerdings nur für eine kurze Laufzeit, für zum Beispiel 6 Monate, gilt. Beim Vergleich der Tagesgeldkonten lohnt es also, auch den Zinssatz zu recherchieren, der für Bestandskunden anfällt. Beide Zinssätze können sich unter Umständen erheblich unterscheiden. Langfristig orientierte Anleger sollten daher diesen Aspekt der Tagesgeldkonten genauer vergleichen.
Viele Kreditinstitute sind dazu übergegangen, ihre Tagesgeldkonten mit einem Startguthaben oder einer anderen Prämie für Neukunden attraktiver zu gestalten. Dieser einmalige Vorteil sollte bei der Entscheidung für oder gegen ein Tagesgeldkonto auf jeden Fall einberechnet werden. Doch Prämie ist nicht gleich Prämie. Die Konditionen können zum Beispiel vorsehen, dass ein Mindestanlagebetrag innerhalb einer bestimmten Zeit eingezahlt werden muss, um das Startgeschenk zu erhalten.
Ein weiterer Punkt, anhand derer sich die Tagesgeldkonten beim genaueren Vergleich unterscheiden können, ist das Vorliegen eines Mindest- oder Höchstanlagebetrages. Wollt ihr nur eine kleine oder eine besonders große Summe festlegen, dann solltet ihr genauer auf die Konditionen achten. Außerdem kann die Höhe der Verzinsung, je nach Anlagebetrag, variieren.
Unterschiede ergeben sich auch bei der Auszahlung der Zinsen, die bei einem Tagesgeldkonto anfallen. Monatliche, quartalsweise und auch jährliche Auszahlungen des Zinsbetrages können dabei vorkommen. Legt ihr größere Beträge fest, dann kann sich also auch die monatliche Auszahlung auf euer Referenzkonto lohnen. Wenn ihr mit euren Zinsen gleich weiterarbeiten wollt, nutzt ihr bei Wiederanlage den Zinseszins-Effekt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Tagesgeldkontovergleich ist die Einlagensicherung. Im eher unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz werden Bankguthaben über eine solche Sicherungsmaßnahme geschützt. In Deutschland sind 100 Prozent der Kunden-Einlagen bis 100.000 Euro per Gesetz gegen einen Ausfall abgesichert. Viele Banken sind über Einlagensicherungsfonds der jeweiligen Bankenverbände aber noch über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus geschützt. Ähnliche Verpflichtungen gibt es auch im Ausland, wobei viele ausländische Banken dazu übergegangen sind, sich freiwillig an dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken zu beteiligen.

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