Tagesgeld-Vergleich, Angebote und Ratgeber

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Als Finanzredakteurin durchforstet Janet täglich den Informationsdschungel der Banken und Geldinstitute. Hier nimmt sie Angebote wie Konten, Kredite, Finanzierungen, Versicherungen, Vorsorge, Anlage, Recht oder Steuern genau unter die Lupe. Verbrauchernah und ratgeberorientiert liefert sie geldwerte Tipps und Hilfen für jede Lebenssituation.

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Tagesgeld ist die einfachsten Art, Zinsen für die Geldanlage zu erhalten. Der Vorteil des Tagesgeldes liegt darin, dass ihr täglich Zugriff euer Kapital habt. Findet ihr ein besserverzinstens Tagesgeldkonto könnt ihr dieses für eure Geldanlage nutzen. DIe Kontoführung ist meist kostenlos. Den Zinssatz des Tagesgeldkontos solltet ihr stets im Blick, denn im Gegensatz zum Festgeld kann sich dieser beim Tagesgeld täglich ändern. Viele Banken statten ihr Tagesgeld mit einer Zinsgarantie aus.

Auch wenn Tagesgeld eine der einfachsten Anlageformen ist, gibt es doch einige wichtige Fragen auf die wir hier Antworten geben wollen.

Hier findet ihr die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Tagesgeld.

Die neuesten Angebote rund um Tagesgeld

FAQ Tagesgeld

Wie hoch sind die Zinsen beim Tagesgeld?

Im Unterscheid zum Festgeld können sich beim Tagesgeld die Zinsen täglich ändern. Ihr habt also keine Rendite, mit der ihr im Vorfeld rechnen könnt.  Der Zinssatz beim Tagesgeld richtet sich nach dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) und kann daher mitunter stark schwanken. Jedoch gewähren einige Anbieter eine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum, mit man besser kalkulieren kann.

Wie erfolgt die Zinsabrechnung?

Die Zinsen werden entweder jährlich, quartalsweise oder sogar monatlich auf eurem Konto gutgeschrieben. Je häufiger die Zinszahlung erfolgt, desto besser, denn so könnt ihr vom Zinseszins-Effekt profitieren. Neben der Höhe der Zinsen solltet ihr demnach die Auszahlhäufigkeit bei der Anbieterwahl beachten.

Wie sicher ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto?

In der EU gilt eine gesetzliche Einlagensicherung,  die Einlagen von bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank schützt. In Deutschland wird diese Aufgabe von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (edB) wahrgenommen. Darüber hinaus haben aber etliche deutsche Kreditinstitute noch freiwillige Maßnahmen ergriffen, um höhere Einlagen abzusichern. Im Fall einer Insolvenz können dadurch Beträge von mehreren Millionen Euro pro Kunde geschützt sein.

Gibt es beim Tagesgeld eine Mindestanlage?

Es gibt Banken, die eine gewisse Anlagesumme voraussetzen. Auf der anderen Seite gelten auch verschiedene Zinsstaffeln, sodass nur Summen bis zu einem gewissen Betrag zu guten Konditionen verzinst werden. 

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um eine Anlageform, bei der ihr täglich über euer eingezahltes Guthaben verfügen könnt. Eine feste Anlagedauer existiert im Vergleich zu einem Festgeldkonto nicht. In der Regel ist euer Tagesgeldkonto mit einem Referenzkonto, wie einem Girokonto, verbunden. Auf das Referenzkonto könnt ihr euer Geld jederzeit überweisen und von dort zum Beispiel über Geldautomaten auszahlen lassen. Eine Überweisungsdauer von ein bis drei Bankarbeitstagen muss allerdings eingeplant werden. Das Tagesgeldkonto wird verzinst, wobei die Höhe der Verzinsung von Bank zu Bank und je nach Finanzmarktlage deutlich variieren kann. Darum ist es wichtig, die Tagesgeld-Konditionen genau zu vergleichen. Gibt es keine garantierte Verzinsung für Tagesgeld, kann das jeweilige Kreditinstitut die Zinsen ohne vorherige Ankündigung nach oben oder unten anpassen. Im Gegensatz zum Girokonto ist das Tagesgeldkonto nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr gedacht. Wollt ihr zum Beispiel Überweisungen tätigen oder Bargeld an Geldautomaten abheben, dann müsst ihr in der Regel auf ein Girokonto zurückgreifen.

Vorteile und Nachteile von einem Tagesgeldkonto:

Vorteile:

  • flexible Verfügbarkeit über das Guthaben
  • Verzinsung des Guthabens
  • keine Kündigungsfristen zu beachten

Nachteile:

  • Zinssatz ist variabel und kann durch das Bankhaus angepasst werden
  • kein Zahlungsverkehr wie Überweisungen und Lastschriften möglich

Tagesgeldkonten vergleichen lohnt sich!

Beim Abschluss eines Tagesgeldkontos gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte. Ein Tagesgeldkonto-Vergleich ist daher sehr zu empfehlen. An erster Stelle steht dabei natürlich die Rendite, also der Zinssatz, mit dem das angelegte Guthaben verzinst wird. Hier gilt es aber, genauer hinzusehen. Denn etliche Banken bieten Neukunden zum Anfang einen höheren Zinssatz an, der allerdings nur für eine kurze Laufzeit, für zum Beispiel 6 Monate, gilt. Beim Vergleich der Tagesgeldkonten lohnt es also, auch den Zinssatz zu recherchieren, der für Bestandskunden anfällt. Beide Zinssätze können sich unter Umständen erheblich unterscheiden. Langfristig orientierte Anleger sollten daher diesen Aspekt der Tagesgeldkonten genauer vergleichen.

Viele Kreditinstitute sind dazu übergegangen, ihre Tagesgeldkonten mit einem Startguthaben oder einer anderen Prämie für Neukunden attraktiver zu gestalten. Dieser einmalige Vorteil sollte bei der Entscheidung für oder gegen ein Tagesgeldkonto auf jeden Fall einberechnet werden. Doch Prämie ist nicht gleich Prämie. Die Konditionen können zum Beispiel vorsehen, dass ein Mindestanlagebetrag innerhalb einer bestimmten Zeit eingezahlt werden muss, um das Startgeschenk zu erhalten.

Ein weiterer Punkt, anhand derer sich die Tagesgeldkonten beim genaueren Vergleich unterscheiden können, ist das Vorliegen eines Mindest- oder Höchstanlagebetrages. Wollt ihr nur eine kleine oder eine besonders große Summe festlegen, dann solltet ihr genauer auf die Konditionen achten. Außerdem kann die Höhe der Verzinsung, je nach Anlagebetrag, variieren.

Unterschiede ergeben sich auch bei der Auszahlung der Zinsen, die bei einem Tagesgeldkonto anfallen. Monatliche, quartalsweise und auch jährliche Auszahlungen des Zinsbetrages können dabei vorkommen. Legt ihr größere Beträge fest, dann kann sich also auch die monatliche Auszahlung auf euer Referenzkonto lohnen. Wenn ihr mit euren Zinsen gleich weiterarbeiten wollt, nutzt ihr bei Wiederanlage den  Zinseszins-Effekt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Tagesgeld-Vergleich ist die Einlagensicherung. Im eher unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz werden Bankguthaben über eine solche Sicherungsmaßnahme geschützt. In Deutschland sind 100 Prozent der Kunden-Einlagen bis 100.000 Euro per Gesetz gegen einen Ausfall abgesichert. Viele Banken sind über Einlagensicherungsfonds der jeweiligen Bankenverbände aber noch über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus geschützt. Ähnliche Verpflichtungen gibt es auch im Ausland, wobei viele ausländische Banken dazu übergegangen sind, sich freiwillig an dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken zu beteiligen.