Einkaufne und shopping in Berlin

 

 

Einkaufen und Ausgehen in Berlin

 

Als Metropole hat Berlin neben Sehenswürdigkeiten und einem breiten Kulturangebot auch einiges für Shopping-Begeisterte und Nachtschwärmer zu bieten. Einzigartige Szeneclubs, das Luxuskaufhaus KaDeWe und hippe Flohmärkte peppen das Leben in der Stadt auf. Und dabei kann an vielen Ecken gespart werden. Ob beim Aufstocken des Kleiderschrankes oder beim Ausgehen mit den Freunden, mit ein paar Tipps sind Rabatte und Vergünstigungen für Berlins Locations schnell gefunden.

 

Shoppingparadies Berlin für Studenten

Im Studentenleben muss oft an vielen Stellen gespart werden. Dennoch möchte man auf ein paar Dinge nicht verzichten. Zum Glück bietet Berlin als Mode-Metropole viele alternative Einkaufsmöglichkeiten, die den Geldbeutel schonen. Ob Flohmarkt, Designer-Outlet oder Fabrikverkauf – es gibt viele Wege, Geld einzusparen.

 

 

 

Tipps von Anika Haberecht, prinz.de

 

Neukölln hat einen neuen veganen Imbiss – und da er von dem bekanntesten Männer-Modeblogger Deutschlands betrieben wird, führte das bei der Eröffnung zu einem so enormen Besucherstrom, dass die Veranstaltung abgebrochen werden musste. Jetzt, wo sich der erste Trubel gelegt hat, bietet sich die beste Gelegenheit, dem Dandy Diner einen Besuch abzustatten.

Wer danach noch Platz im Bauch hat, sollte sich unbedingt ein Eis bei Aldemir in Kreuzberg genehmigen. Maronen, Honig-Sesam, gebrannte Mandeln, Schoko-Chilli, Oma's Apfelkuchen: Eine so vielfältige Auswahl an extravaganten Eissorten gibt es nirgendwo sonst in Berlin zu finden. Dazu gibt's selbstgebackene, frisch gerollte Waffeln. Ein Traum!

Quelle: Anika Haberecht von http://prinz.de

 

Flohmärkte in Berlin – Antiquitäten und Besonderheiten

Neben etlichen Einkaufszentren mangelt es in der deutschen Hauptstadt auch an Flohmärkten nicht. Nahezu jedes Stadtviertel bietet seine eigenen kleinen Märkte an. Die große Auswahl verspricht ein tolles Shopping-Erlebnis für Studenten. Besonders beliebt ist der Nowkoelln Flowmarkt in Neukölln. Während Bands und DJs an jedem zweiten Sonntag für die passende Musik sorgen, können die Besucher auf Schnäppchensuche gehen. Von Kleidung über Schallplatten bis hin zu antiken Möbeln findet man hier alles. Wer Geduld mitbringt, ergattert hier das eine oder andere einzigartige und vor allem günstige Stück. Aber auch der Flohmarkt im Berliner Mauerpark ist jeden Sonntag gefüllt mit Besuchern, auf der Suche nach dem nächsten großen Fang.

Für Bücherwürmer ist der Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum ein wahres Paradies. Auf der Museumsinsel werden stapelweise alte und seltene Bücher zum Verkauf angeboten. Da geht jedem Literatur- und Geschichtsstudenten das Herz auf. Jeden Samstag und Sonntag zwischen 9 und 17 Uhr kann hier nach neuem Lesestoff oder antiquierten Haushaltsgegenständen gestöbert werden. Auch der Kreuzboerg Flowmarkt zieht immer wieder viele Besucher an. Privat werden hier gebrauchte Kleider, Kunst oder andere handgemachte Produkte verkauft. Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Märkte, die einiges bereithalten. Daher heißt es: einfach die Augen offenhalten.

 

Secondhand-Shops – günstig einkaufen

Neben Flohmärkten sind auch unzählige Secondhand-Shops eine gute Möglichkeit, Kleiderschrank und Haushalt aufzustocken. Wer mit ein wenig Geduld, einem guten Auge und etwas Glück ans Shopping herangeht, kann hier echte Schätze bergen. Individuelles Styling und Modebewusstsein müssen nicht immer teuer sein. Besonders beliebt sind auch Kilo-Verkäufe wie im Pick'n'Weight Vintage Store in Berlin-Mitte. Die Kleidung wird in unterschiedliche Preiskategorien eingeteilt und markiert. Mit Waagen können Gewicht und Preis geprüft werden. Besonders mit leichten Artikeln, wie etwa Blusen, lassen sich hier richtige Schnäppchen machen. Wer nach hochwertiger Vintage-Mode sucht, wird in Prenzlauer Berg im SOEUR fündig. Paul's Boutique nahe der U-Bahn Eberswalder Straße hingegen zieht besonders Schuhliebhaber an.

 

Outlets für Kleidung, Lebensmittel & Co – günstig einkaufen in Berlin

Wer seine Kleidung lieber neu statt Second Hand kauft, sollte sich einmal in den Outlet-Stores und Werksverkäufen Berlins umsehen. Hochwertige Mode und Markenwaren werden hier bis zu 70 Prozent billiger angeboten, die genauen Nachlässe unterscheiden sich je nach Laden. Das Designer Outlet „Designer Markt“ in Berlin Tempelhof hat beispielsweise eine große Auswahl an hochwertiger Kleidung, stilvollen Taschen und modischen Schuhen zu reduzierten Preisen. Aber auch im Zalando-Outlet in Kreuzberg lassen sich tolle Stücke ergattern. In Wedding und Tempelhof verkaufen bekannte Marken wie Marc Cain oder G-Star zudem ihre Vorjahreskollektionen. Ein Ausflug zum Shopping in solche Stores kann sehr lohnend sein.

Doch nicht nur Kleidung und Accessoires gehen in Outlets günstiger über die Theke. Auch beim Kauf von Lebensmitteln und Technik kann einiges gespart werden. Der Vorteil an Werkverkäufen von Lebensmittel ist neben dem Preis auch die Frische der Produkte. Für Naschkatzen öffnen die Outlets der Bahlsen Keks-Fabrik in Tempelhof und Lichtenberg ihre Türen, sodass der heimische Vorrat günstig aufgefüllt werden kann. Auf der Suche nach neuer Technik, sei es ein neuer Fernseher oder die heißersehnte Soundanlage, lohnt sich ein Besuch im HiFi im Hinterhof Outlet Berlin. Alle bekannten Marken sind hier vertreten.

 

Günstiges Onlineshopping

Ein Klick und schon sind die neuen Schuhe unterwegs. Onlineshopping erleichtert die Schnäppchenjagd. Preise bei unterschiedlichen Anbietern können problemlos verglichen werden. Immer beliebter werden auch Rabatt-Gutscheine für die Internet-Shops. Gerade, um online Mode zu kaufen, lohnt es sich, Ausschau nach passenden Ermäßigungen zu halten.

 

 

 

Tipps für Nachtschwärmer – das Berliner Nachtleben

Haende Konzert
Credit: iStock/KrisCole

Die deutsche Hauptstadt bietet ein einzigartiges Nachtleben: Bars, Pubs und Nachtclubs halten die Stadt mit einer Party nach der anderen auch nachts auf Trab. Die Bandbreite des Angebotes reicht dabei von charmanten Studentenbars bis zu eleganten Luxus-Clubs. Zwar geht es erst in den späten Stunden ab halb eins so richtig los, doch wer sich den Eintritt sparen möchte, sollte schon früher das Tanzbein schwingen.

Viele Clubs und Bars bieten bis 22 oder 24 Uhr freien Eintritt für Studenten an. Das nächtliche Treiben konzentriert sich in Berlin vor allem in Mitte, Prenzlauer Berg und Kreuzberg, den bekannten Szenevierteln der Stadt. Aber auch andere Gegenden, wie Friedrichshain, haben tolle Bars und Cafés vorzuweisen. Am besten sind Erkundungstouren auf eigene Faust mit den Mitstudenten. Denn wer ausprobiert, findet vielleicht schon bald einen tollen Geheimtipp. Auch Empfehlungen der Kommilitonen können helfen, unbekanntere Szene-Juwelen zu entdecken.

 

Berghain – eine Legende der Berliner Clubszene

Wenn es in Berlin ums Feiern geht, kommt schnell der Name Berghain auf. Dieser Techno-Club in Friedrichshain, ein ehemaliges Heizkraftwerk, gilt als einer der bekanntesten weltweit. Daher verschlägt es auch viele Touristen dorthin. Das gesamte Wochenende durch kann in diesem Club gefeiert und getanzt werden, doch dafür muss man es erstmal an den Türstehern vorbeischaffen. Berlins sogenannte "härteste Tür" ist auch internationalen Medien schon einen Bericht wert gewesen.

 

Das Matrix – Vielfalt pur

Es gehört zu den größten Clubs der Hauptstadt und ist an Vielfalt kaum zu überbieten – das Matrix. Auf diesen Partys findet man waschechte Berliner und Touristen gleichermaßen auf der Tanzfläche. Jeden Donnerstag findet hier die United Campus Party für Studenten statt. Freier Eintritt und ein Freibier locken die Studierenden von Berliner und Brandenburger Hochschulen in den Club. Das ist eine günstige Möglichkeit, in Berlin ausgiebig und feiern zu gehen, ohne dabei das Konto leer räumen zu müssen. Aber auch an den anderen Wochentagen begeistert der Club ein breites Publikum mit Hip-Hop, House und R'n'B.

 

Bar Mama – Kneipe der Berliner Studenten-Szene

Für einen gemütlichen Abend in der Bar mit den Kommilitonen gibt es kaum etwas Besseres als die Bar Mama in Neukölln. Mit gebrauchten Möbeln und Tapeten fühlt man sich hier wie in einem Wohnzimmer, und das scheint vor allem bei Studenten anzukommen. Das internationale Publikum mit vielen Austausch-Studenten sorgt für interessante und angeregte Gespräche zu Gypsy-Musik. Das Bier stammt aus einer kleinen tschechischen Brauerei und ist günstig. Das Mama verspricht einen guten Abend mit leckeren Getränken und guter Gesellschaft.

 

K17 – das Herz der Berliner Rock-Szene

Wer keine Lust auf die üblichen Disco-Beats der meisten Clubs hat, der sollte sich das K17 anschauen. Auf sechs Floors finden hier tolle Partys statt. Getanzt wird dabei zu allen Arten des Rock, Indie und Metal. Da ist es nicht verwunderlich, dass im K17 auch regelmäßig Konzerte bekannter Künstler und Auftritte von Newcomern stattfinden. Im Sommer wird im eigenen Garten gegrillt. Bei ausgewählten Veranstaltungen ist der Eintritt frei, sodass günstig gefeiert werden kann.

 

Sage Club – günstig feiern mit dem AfterWork Special

Dieser Berliner Club ist bekannt für seine legendären AfterWork-Parties. Jeden Donnerstag begeistern Live-Konzerte und DJ-Sets mit einer tollen Mischung. Und nicht nur Künstler aus Berlin finden ihren Weg auf die Bühne. Bands aus ganz Deutschland teilen hier ihre Leidenschaft zur Musik. Fans von Indierock, Alternative und Classics kommen voll auf ihre Kosten. Zudem ist der Eintritt zwischen 20 und 22 Uhr frei und die Preise für die Getränke sind günstig – wohl mit ein Grund dafür, dass hier sehr viele junge Leute anzutreffen sind. Neben der musikalischen Unterhaltung sorgen auch ein Pool, BBQ und gemütliche Sofas für Erholung zwischendurch.

 

Tipps von Sarah Zelasny, thatslifeberlin.com

 

Aktuell wohl noch ein kleiner Geheim-Tipp ist das Prince Charles - ein ehemaliges Mitarbeiterschwimmbad in dem heute getanzt, gefeiert oder auch mal eine Lesung gehalten wird. Die Kombination aus Bar und Club passt perfekt in das Kreativzentrum am Moritzplatz. Ob elektronische Nächte, Hip Hop Partys oder pures Partytainment, hier kommt jeder auf seine Kosten. Shoppen in Berlin muss nicht immer teuer sein. Das Broke + Schön ist hier eines meiner Lieblingsziele. Für junge Leute mit weniger Budget ist dies eine tolle Anlaufstelle in Fhain. Gina Trikot in der Friedrichstraße ist zwar eher mainstream, aber dafür jung, cool und günstig.

Quelle: Sarah Zelasny von www.thatslifeberlin.com

 

Bild-Quellen:
junge-frau-museum:Ryan McGuire, kind-malen-kreide:istock.com/Halfpoint, buecher-bibliothek: istock.com/Wavebreakmedia, sparschwein-doktorhut: istock.com/artisteer, junge-frau-einkaufen: istock.com/sanjeri, junger-mann-studieren: istock.com/skynesher, junge-frau-zeichnen: istock.com/Geber86, glas-geld-sproessling: istock.com/tuk69tuk, studenten-zimmer-blau: istock.com/KatarzynaBialasiewicz