Studieren in Berlin

 

 

Studieren in Berlin

Wenn es um die eigene Zukunft geht, will jede Entscheidung gut überlegt sein. Das gilt vor allem, wenn die Wunschstadt für Studium oder Ausbildung ein solch großes Angebot an Hochschulen und Unternehmen vorzuweisen hat wie Berlin.

Was kann ich mit einem BWL-Studium anfangen? Oder passt ein geisteswissenschaftliches Studium besser zu mir? Und welche Vorteile haben duale Studiengänge? Generell gilt also: gut informieren! Wer sich ausführlich mit seinen Möglichkeiten auseinandersetzt, bereut seine Wahl später nicht so schnell.

Eine gute Gelegenheit hierfür ist beispielsweise die jährliche Hochschulmesse "Studieren in Berlin und Brandenburg" im April. Unzählige Bildungseinrichtungen stellen sich und ihr Studienangebot hier vor. Ein Besuch kann besonders hilfreich sein, um Details zu interessanten Fächern zu erfahren, die aus den schriftlichen Beschreibungen oft nicht hervorgehen. Ähnliche Veranstaltungen werden immer wieder angeboten und können eine gute Stütze bei der Entscheidungsfindung sein.

 

 

 

Tipps von Dr. Ulrich Hinz, Studienkompass

 

Der Studienkompass unterstützt Jugendliche bei der Studien- und Berufswahl. Eine Frage taucht da immer wieder auf: Welches Studienfach passt zu mir? Darauf eine Antwort zu finden, ist keine leichte Aufgabe, denn das Angebot ist riesig. Der Studienkompass rät, frühzeitig herauszufinden, wo die eigenen Stärken und Interessen liegen. Viele Hochschulen haben Angebote für Schüler, bei denen man Einblicke in Studienfächer bekommt und mit Studierenden oder Professoren in Kontakt kommt.

Sie können sehr viel anschaulicher und praxisnäher als jede Broschüre vermitteln, wie die Inhalte eines Studienfachs aussehen und was genau auf einen zukommt. Auch die Studienberatungen der Hochschulen stehen Schülern offen. Für einen ersten Überblick helfen Studien- und Berufsmessen. Und auch im Internet gibt es zahlreiche gute Informationsportale. Am meisten Spaß macht das Ganze, wenn man das Thema gemeinsam mit Freunden und Mitschülern angeht und sich untereinander austauscht!

Quelle: Dr. Ulrich Hinz, Leiter Studienkompass; www.studienkompass.de/zukunft

 

Das sind Berlins Universitäten

Die deutsche Hauptstadt hat eine Vielzahl an Hochschulen zu bieten und dementsprechend groß ist das Studienangebot der Einrichtungen. Aus über 1.000 Studiengängen gilt es nun, die richtige Studienfachwahl zu treffen. Deshalb ist es auch sinnvoll, jegliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen, die angeboten wird. Ein grundständiges Studium für Einsteiger, meist der Bachelorabschluss, dauert in der Regel drei Jahre beziehungsweise sechs Fachsemester. Ein anschließendes Master-Studium dauert meist zwei Jahre. Diese Studienstruktur von Bachelor und Master lässt sich noch in abgewandelten Varianten finden, worüber die Universitäten und Fachhochschulen direkt informieren. Berlin hat ein großes Studienangebot, zu dem auch viele zulassungsfreie Fächer gehören. So kann jeder das Richtige finden.

 

Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin (FU) wurde 1948 gegründet und zählt heute zu den Elite-Universitäten Europas. Dadurch stehen der FU einige Fördergelder für Wissenschaft und Lehre zu Verfügung, von denen natürlich auch die Studenten profitieren. Die Universität bietet eine große Auswahl an Studiengängen mit dem Abschluss Bachelor und Master an. Schwerpunkte liegen jedoch auf den Fachbereichen Biologie, Chemie und Pharmazie. Aber auch Interessenten der Rechtswissenschaften, Mathematik und Informatik sowie der Geowissenschaften und Psychologie finden hier in Berlin-Dahlem ihren Platz. An der FU wird besonderen Wert auf die Erforschung von naturwissenschaftlichen Grundlagen gelegt. Auch der Studiengang der Medizin nimmt einen besonderen Stellenwert an der Freien Universität ein. Das Charité-Krankenhaus genießt einen ausgezeichneten Ruf und ist heute das Universitätsklinikum der FU sowie der Humboldt-Universität. Mit knapp 7.000 Studenten ist sie eine der größten Universitätskliniken Europas, in dem auch in großem Maße Forschung betrieben wird. Somit bietet die Freie Universität vor allem für Studenten mit naturwissenschaftlichem Interesse vielfältige Möglichkeiten.

 

Humboldt-Universität zu Berlin

Die Hauptstadt ist noch Heimat einer zweiten Eliteuniversität. Das Studienangebot der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin lockt viele deutsche Studenten in die Spree-Metropole. Seit 1809 können sich Studenten hier von Jura und Theologie über Naturwissenschaften bis hin zu Philosophie und Geisteswissenschaften ausbilden lassen. Die Auswahl ist groß. Genau wie die Freie Universität arbeitet auch die HU zusammen mit dem Universitätsklinikum und ist daher bestens geeignet für angehende Mediziner.

 

Technische Universität Berlin

Für Technik-Begeisterte ist die Technische Universität Berlin die richtige Anlaufstelle. Sie gehört zu den ältesten technischen Hochschulen in Deutschland. In Berlin-Charlottenburg studieren hier über 32.000 Studierende in 90 verschiedenen Studiengängen. Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Verkehrs- und Maschinensysteme sowie Umwelttechnik können ebenso gewählt werden wie Wirtschaft und Management oder Mathematik.

 

Universität der Künste

Einen gänzlich anderen Schwerpunkt legt die Universität der Künste als Anlaufstelle für angehende Schauspieler, Musiker und Architekten. Die größte Kunsthochschule Europas bietet Studiengänge wie Bühnenbild, Modedesign, Kostümbild, Komposition und andere kreative Fachrichtungen an. Zu den berühmtesten Absolventen gehören beispielsweise der Schriftsteller Günter Grass oder der Maler Norbert Bisky.

 

Weitere Hochschulen

Wer näher an der Praxis sein möchte, sollte sich überlegen, eine Fachhochschule anstelle einer Universität zu besuchen. Diese sind anwendungsorientierter und betreiben meist, anders als Universitäten, keine Forschung. In Berlin sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sowie eine Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) ansässig. Es gibt aber auch zahlreiche private Fachhochschulen, die sich meist sehr spezifisch auf einen Bereich konzentrieren. Zwar ist ein Besuch hier oftmals mit höheren Kosten verbunden, bietet den Studenten aber auch viele Möglichkeiten. Besonders beliebt sind Medienhochschulen, die oftmals einen besseren praktischen Einstieg bieten können als Universitäten. Aber auch für Fachrichtungen wie Wirtschaft und Management bevorzugen viele die Option einer privaten Hochschule.

 

Duales Studium

Eine weitere Möglichkeit ist ein duales Studium, das darauf abzielt, mehr praktisches Können zu vermitteln. Hierbei handelt es sich um ein Hochschulstudium mit festen Praxisblöcken. In diesen kann der Student die verschiedenen Abteilungen in einem Unternehmen kennenlernen oder an der Hochschule praktische Fähigkeiten erwerben. Diese Option liegt in unterschiedlichen Ausprägungen vor: Das Studium kann mit einer Ausbildung kombiniert werden, berufsbegleitend stattfinden oder es werden lediglich die praktischen Phasen des normalen Studiums ausgedehnt. Dabei ist die erste Variante am geläufigsten und meist mit einer Anstellung in einem Unternehmen verbunden, welches duale Studienplätze anbietet. Die Zahl solcher Stellen ist in den letzten Jahren stetig angestiegen und die Auswahl ist inzwischen vielfältig. Um einen Überblick zu gewinnen, lohnt sich ein Blick in Stellenanzeigen oder speziellen Listen für duale Studienplätze. Der Vorteil ist häufig eine Bezahlung, die sich je nach Art des Studiums und des Unternehmen unterscheidet. Dabei reicht die Entlohnung von 500 bis 1.500 Euro monatlich. Abhängig vom Arbeitgeber werden auch zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Reisekosten, Wohngeld oder die Übernahme der Studiengebühren angeboten. Da ein solches Studium im Gegensatz zum klassischen Hochschulstudium wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, entfallen für duale Studenten die Semesterferien oftmals komplett. Dafür ist es aufgrund des erhöhten Praxisbezuges und der gesammelten Erfahrungen oft der ideale Einstieg in ein Unternehmen.

 

Entscheidungen treffen

Bei einem solch großen Angebot hilft es, sich die Zeit zu nehmen und unterschiedliche Studiengänge zu vergleichen. Manchmal unterscheiden sie sich lediglich in kleinen Details oder legen andere Schwerpunkte. Wichtig ist es auch, sich zu überlegen, wieviel Theorie und Praxis man erlernen möchte, beziehungsweise wieviel Zeit in das Studium investiert werden soll. Gerade private Hochschulen haben oftmals eine 30- bis 40-Stunden-Woche, während Universitäten je nach Studiengang wesentlich weniger Präsenzzeit fordern. Ein nicht ganz unwichtiger Faktor ist zudem die Finanzierung des Studiums. Private Hochschulen sind recht kostspielig, zumal Studenten hier selten die Zeit haben nebenbei zu arbeiten. Staatliche Einrichtungen sind daher für die meisten die bessere Lösung, da sie nur einen geringen Semesterbeitrag verlangen. Studenten sollten demnach alle Faktoren abwägen.

 

 

 

 

Sorgenfrei durchs Semester – Tipps für Studentenleben, Studentenausweis und Immatrikulation

 

Die Bewerbung und der Numerus Clausus

Gerade für Studienanfänger kann es verwirrend sein, sich im Bürokratie-Dschungel der Hochschulen zurecht zu finden. Bereits die Bewerbungen stellen oftmals eine Herausforderung dar. Es steigen jedoch immer mehr Einrichtungen auf unkomplizierte Online-Verfahren um. Auf jeden Fall sollten die Anmeldefristen im Auge behalten werden, die sich von Universität zu Universität unterscheiden. Wenn die Studienwahl getroffen ist, bewerben sich Viele gleich für mehrere Angebote an unterschiedlichen Universitäten. Deshalb sollte man sich bereits vorher Gedanken machen, welche Universität zu den Favoriten zählt. Oftmals kommen die Rückmeldungen so zeitversetzt, dass man bereits Zu- oder Absagen erteilen muss, bevor von allen Einrichtungen eine Antwort gekommen ist. Auch der angegebene Numerus Clausus (NC) sollte Interessierte nicht von einem Studiengang abschrecken, da dieser lediglich angibt, welche Anforderungen für das vorangegangene Jahr galten. Der NC ergibt sich aus Nachfrage und vorhandenen Studienplätzen. Je beliebter und knapper die Studienplätze sind, desto höher wird dadurch der Abiturschnitt, mit dem man einen Platz für den Studiengang bekommt. Es gibt jedoch auch noch zulassungsfreie Plätze, bei denen kein NC vorgegeben wird.

 

Was tun bei einer Absage? - Wartesemester, Nachrückverfahren und Einklagen

Wer nicht sofort eine Zusage erhält, kann trotzdem noch Hoffnung schöpfen. Oftmals springen einige Studenten, die sich an mehreren Hochschulen beworben haben, ab und andere Bewerber können nachrücken. Daher ist es wichtig, auch noch bis Anfang der Vorlesungszeit erreichbar zu sein, da es stets passieren kann, dass noch kurzfristig Plätze freigegeben werden. Sollte es dennoch nicht mit dem Wunschstudiengang klappen, lässt sich immer noch ein Wartesemester einlegen. Dies verbessert zwar nicht den NC, doch es wirkt sich positiv auf Entscheidungen zwischen Bewerbern mit gleichen Noten aus. Auch auf Restplätze kann man sich direkt bei den Hochschulen bewerben, wobei hier letztendlich das Los entscheidet. Viele Hochschulen vergeben diese auch an Bewerber auf ihrer Warteliste. Steht der gewünschte Studiengang dann immer noch nicht zur Verfügung, gibt es auch immer die Möglichkeit sich einzuklagen. Dafür sollte auf jeden Fall Hilfe in Form eines Rechtsanwaltes in Anspruch genommen werden.

 

Entspannt studieren

Lernen
Credit: iStock/UberImages

Sobald man endlich die Immatrikulationsbescheinigung und den Studentenausweis in den Händen hält, kann es losgehen. Ein wenig Ordnung hilft, die Semesterplanungen und das Studentenleben zu vereinfachen. Ein Ordner nur für Uni-Unterlagen ist daher sinnvoll, um alle notwendigen Dokumente wie Bescheinigungen, TAN-Listen oder Studienordnung an einem Ort zu haben. Noch vor Beginn der Vorlesungen sollte man sich über Pflichtveranstaltungen erkundigen, die belegt werden müssen. Manche Fakultäten ermöglichen die Wahl der Kurse, während bei anderen die Veranstaltungen ähnlich eines Stundenplans festgelegt sind. Informationen diesbezüglich bekommen Erstsemester in den sogenannten Orientierungseinheiten, die meist in der Woche vor Beginn der Vorlesungszeit stattfinden.

Wem dies nicht ausreicht, der kann stets Tipps von Kommilitonen und Dozenten bezüglich der Kurswahl einholen. Vor allem in den höheren Fachsemestern kann dies sinnvoll sein, wenn man bereits einen Master-Studiengang mit bestimmten Anforderungen im Auge hat. Wer in seinem Studium relativ freie Seminarwahl hat, muss seinen Stundenplan oftmals selbst erstellen. Da sich viele Veranstaltungen überschneiden, ist ein wenig Organisationstalent gefragt. In einem Gespräch mit älteren Studenten findet man oftmals mehr über Dozenten und Kurse heraus, was dabei hilft, sich für oder gegen ein Seminar zu entscheiden und den erforderlichen Zeitaufwand richtig einzuschätzen.

 

Hier gibt es Unterstützung während des Studiums

Sollten während des Studiums größere Probleme oder Fragen auftauchen, gibt es einige hilfreiche Beratungsstellen. Besonders Studienanfängern können ein paar Ratschläge das neue Leben erleichtern und helfen, sich besser auf dem Campus zurechtzufinden. Ob Rechts- oder Sozialbetreuung, Hilfe bei der Wohnungssuche oder Ratschläge zur Studienfinanzierung: An den Hochschulen wird viel dafür getan, das Studieren zu erleichtern. Aufkommende Probleme können so schnellstmöglich beseitigt werden. Man sollte sich nicht scheuen, die Angebote zu nutzen. Folgende Einrichtungen sind dabei besonders hilfreich:

 

  • Asta (Allgemeiner Studierendenausschuss): Er ist nicht nur in offiziellen universitären Gremien vertreten, sondern setzt sich auch für die Interessen der Studenten ein. Auch wer rechtliche Fragen hat oder Unterstützung für die Jobsuche benötigt, kann die Angebote des Asta direkt am Campus der Uni nutzen. Soziale und persönliche Angelegenheiten fallen dabei ebenso in den Zuständigkeitsbereich. Die Mitarbeiter zeigen sich stets hilfsbereit und versorgen ratsuchende Studenten mit ausführlichen Informationen.

 

  • Studentenwerk Berlin: Hier finden Studenten Antworten auf viele Fragen. Das Werk ist zum einen zuständig für die kostengünstige Versorgung der Studenten in den Mensen und Cafeterien, doch ebenso wichtig sind die freien Beratungen rund um Studienfinanzierung, BAföG und soziale Aspekte des Studentenlebens. Psychologische Unterstützung und rechtliche Ratschläge sind außerdem Teil des Angebots. Auch Wohnheimplätze werden hier verwaltet, sodass jeder Student gut unterkommen kann.

 

  • BAföG-Beratung: Hier wird Studenten mit der komplizierten Bürokratie der Studienfinanzierung geholfen. Da der Antrag sehr ausführlich und genau gestellt werden muss und diese staatliche Unterstützung an eine Vielzahl von Bedingungen geknüpft wird, ist ein beratendes Gespräch sinnvoll.

 

 

 

 

Während des Semesters – Tipps für ein erfolgreiches Studentenleben

 

Student Bibliothek
Credit: iStock/skynesher

Wenn alles organisiert ist, kann das Studium richtig losgehen. Dabei bleibt es noch immer den Studenten überlassen, die erwünschten Leistungen zu erbringen. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, kann eine Studienberatung helfen. Egal, ob Hausarbeiten oder Prüfungen, eine gute Organisation während des Studiums macht vieles einfacher. Allein die Unterlagen dabeizuhaben und sich passende Notizen zu machen, erleichtern den Lernaufwand kurz vor der Prüfung ungemein.

Notwendige Literatur für Studierende ist meistens in den unterschiedlichen Bibliotheken des Campus vorhanden, deshalb sollte man sich immer zuerst erkundigen, ob das Buch zum Ausleihen oder sogar als eBook zum Herunterladen freigegeben ist, bevor man sich kostspielige Fachliteratur kauft. Auch Professoren können Tipps darüber geben, welche Literatur besonders hilfreich und interessant für ein Fachgebiet ist. Da es sehr unterschiedliche Lerntypen gibt, muss jeder seine eigenen Methoden finden, um effektiv lernen zu können. Am Wichtigsten ist es, selbständig zu studieren, denn anders als in der Schule setzen die Universitäten mehr auf Eigenverantwortung und weniger auf Kontrolle. Wem Selbstdisziplin schwer fällt, der sollte sich selbst realistische Ziele und Belohnungen setzen, um den Aufwand zu erleichtern. Sollte es in den Veranstaltungen dennoch mal Probleme geben, kann man sich direkt an den Dozenten oder an Tutoren wenden. Viele sind sehr offen und hilfsbereit, sodass schnell eine Lösung gefunden werden kann.

 

 

Bild-Quellen:
junge-frau-museum:Ryan McGuire, kind-malen-kreide:istock.com/Halfpoint, buecher-bibliothek: istock.com/Wavebreakmedia, sparschwein-doktorhut: istock.com/artisteer, junge-frau-einkaufen: istock.com/sanjeri, junger-mann-studieren: istock.com/skynesher, junge-frau-zeichnen: istock.com/Geber86, glas-geld-sproessling: istock.com/tuk69tuk, studenten-zimmer-blau: istock.com/KatarzynaBialasiewicz