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5 wichtige Tipps, die euer Auto für den Winter vorbereiten

Mit diesen 5 Tipps bringst du dein Auto durch den Wintercheck
Mit diesen 5 Tipps bringst du dein Auto durch den Wintercheck

Mit Holzkohle, Kleingeld und Wärmflasche sicher durch den Winter

Bei Glätte, Eis oder Schnee steigt die Unfallgefahr. Daher solltet ihr mit eurem Auto gut vorbereitet in die Wintersaison fahren. Dazu hat SPARWELT hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um euer Fahrzeug günstig auf den Winter vorzubereiten.

Insgesamt gibt es fünf wichtige Punkte, die jeder Fahrer prüfen sollte: Reifen, Licht & Sicht, Frostschutz, Batterie und Zubehör. Am Ende des Jahres besteht zudem die Möglichkeit, die Kfz-Versicherung zu wechseln.

1. Tipp: Profiltiefe und Alter von Winterreifen ermitteln

Die zwei wichtigsten Prüfkriterien für Reifen sind Alter und Profiltiefe. Die sogenannte DOT-Nummer steht seitlich auf jedem Reifen und gibt Auskunft über Kalenderwoche und Jahr, in dem dieser hergestellt wurde. Denn Gummimischungen härten aus und verlieren dadurch Haftung. Mehr als sechs Jahre alte Winterreifen müssen daher ausgewechselt werden, da das Material verbraucht und der Grip verloren gegangen ist.

Wenn das Alter passt, solltet ihr die Profiltiefe prüfen. Jeder Reifen hat sogenannte TWIs – Tread Wear Indicators (Verschleißanzeiger). Diese Gumminoppen zeigen euch an, wie weit das Profil noch von der Mindesttiefe entfernt ist. Ist das Profil so hoch wie die TWIs, ist der Reifen abgefahren und muss ausgetauscht werden. Ein einfacher Kniff zur Messung des Verschleißes ist der "Ein-Euro-Trick". Den Euro einfach auf die unterste Ebene des Gummiprofils stellen. Solange der goldene Ring des Geldstücks verschwindet, müsst ihr noch nicht über einen Reifenwechsel nachdenken.

Wichtig: Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe beträgt sowohl für Sommer- als auch für Winterreifen 1,6 Millimeter. Für ausreichend Halt auf der Straße rät der ADAC jedoch zu einer Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern.
Sicher durch Schnee und Eis

2. Tipp: Scheinwerfer und freie Sicht durch die Frontscheibe

Im Herbst und Winter werden die Tage kürzer, kälter und dunkler. Jetzt kommt es auf die richtige Einstellung der Scheinwerfer und funktionierende Scheibenwischer an. Die Überprüfung der Scheinwerfereinstellungen übernimmt in der Regel ein Profi, da hierfür ein Lichteinstellgerät benötigt wird.

Beim Thema Sicht könnt ihr selbst aktiv werden. Scheibenwischer, die bereits im Sommer leichte Schlieren hinterlassen, sollten spätestens im Winter ausgewechselt werden. Ein leidiges Thema sind außerdem zugefrorene Scheiben. Diese befreit ihr am besten vom Frost, indem ihr eine heiße Wärmflasche auf das Armaturenbrett legt. Direkt heißes Wasser auf die Scheibe zu gießen, ist jedoch schädlich für das Glas und kann zu Rissen oder Schlimmerem führen.

3. Tipp: Frostschutz und Flüssigkeiten im Wintercheck

Um euer Vehikel außerdem auf den Winter vorzubereiten, sollten Kühlwasser, Frostschutz-und Scheibenwaschflüssigkeit auf jeden Fall vor der ersten großen Kältewelle überprüft werden. Dazu muss der Motor kalt sein, da sonst Verbrühungsgefahr besteht. Hilfreich ist ein Frostschutzprüfer, der euch anzeigt, gegen wie viel Grad die Frostschutzflüssigkeit gesichert ist. Liegt die Anzeige bei -30 Grad, besteht kein Grund zur Sorge.

Häufig außer Acht gelassen werden die Dichtungen an den Türen. Unser Tipp: Behandelt die Türdichtungsgummis mit Hirschtalg. So verhindert ihr, dass Wasser in das Material eindringt und festfriert, wodurch sich die Tür nur noch schwer öffnen lässt.

Wenn ihr die restliche Feuchtigkeit aus dem Fahrzeuginnenraum beseitigen möchtet, dann greift zu folgendem Trick: Füllt eine Blechdose mit Grillkohle und die Feuchtigkeit wird aus dem Fahrzeuginneren einfach aufgesaugt. Aber vergessert nicht, die Kohle auszutauschen, sobald sie einen Großteil der feuchten Luft aufgenommen hat.

4. Tipp: Die winterfeste Batterie

Wenn die Außentemperaturen sinken, macht in vielen Fällen auch die Batterie schlapp. Sie gilt als Pannenursache Nummer eins im Winter. Dies hängt häufig mit dem Alter zusammen. Ist die Batterie älter als vier Jahre, sollte sie auf jeden Fall von einem Fachmann überprüft werden. Sollte die Batterie bereits im Sommer oder Frühjahr Probleme bereiten, sucht frühzeitig eine Werkstatt auf, damit ihr im Winter keine bösen Überraschungen erlebt.

Gerade bei vielen kurzen Fahrten wird der Energiespender durch die gehäufte Nutzung von Heizung und Licht stärker belastet. Dann kann ein Aufladegerät im Ernstfall gute erste Hilfe leisten. Im Dezember 2013 testeten Autobild und GTU verschiedene Kandidaten und kürten das Model CTEK MXS 5.0 zum Sieger. Der Gewinner konnte auch mit seiner Eignung für moderne Start-Stopp-Batterien überzeugen. Schaut euch vorher auch auf unseren Gutscheinseiten um, ob nicht einer der vielen Kfz-Händler gerade aktuelle Rabatte oder Gutscheine anbietet.

Enteiser, Eiskratzer, Spaten, Taschenlampe bei ATU

5. Tipp: Dieses Zubehör gehört im Winter ins Auto

Weitere Produkte sind im Winter ebenso unerlässlich. In unserer Checkliste findet ihr die wichtigsten Artikel, die in keinem Auto fehlen sollten:  

  • Eiskratzer
  • Handfeger und Klappspaten, falls ihr plötzlich eingeschneit werdet (Diese sollten natürlich nicht im Auto liegen, da ihr nicht mehr an diese herankommt, sollte es eingeschneit sein.)
  • Licht (Ersatzbirnen- und Sicherungen, Taschenlampe)
  • Starterkabel, falls euer Wagen nicht anspringt
  • Abschleppseil oder -stange
  • Gegebenenfalls helfen Schneeketten, besonders bei Fahrten durch bergiges Gelände. Beachtet, dass beim Einsatz von Schneeketten eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde besteht.
  • Enteisungsmittel zum Öffnen von Türschlössern. Den Enteiser solltet ihr jedoch nicht im Auto selbst, sondern in eurer Jackentasche aufbewahren.
  • Eine Decke, falls die Heizung ausfällt.

Beherzigt ihr diese Tipps, dann ist euer Auto winterfest gemacht und ihr fahrt der kalten und dunklen Jahreszeit sicher entgegen. Dennoch ist ein Abstecher bei der Werkstatt eures Vertrauens immer sinnvoll, wenn es auf den Winter zugeht, da manche Probleme nur mit dem Fachwissen des Automechanikers gelöst werden können.

 

Über Steffi

In der grenzenlosen Welt des Online-Shoppings kennt sich Steffi bestens aus. Ob Einkaufen im Ausland, B-Ware, Re-Commerce oder Widerrufsrecht: In ihren informativen Ratgebern bringt sie Licht in so manches spannende Thema rund um den Einkauf im Internet. Ihr Tipp fürs Wochenende: Ab in den Freizeitpark, denn mit dem passenden Rabatt wird sogar die nächste Runde in der Achterbahn zu einem Schnäppchen!

Steffi
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