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Welcher E-Book-Reader sollte auf deinem Nachttisch liegen?

Die besten E-Book-Reader im Vergleich: So wird Lesen zum Vergnügen
Die besten E-Book-Reader im Vergleich: So wird Lesen zum Vergnügen

Die besten E-Reader im Vergleich: Wir verraten dir, welches Modell zu dir passt

Laut einer im September 2014 durchgeführten Bitkom-Studie1 liegen E-Book-Reader voll im Trend. Daher wundert es nicht, dass die Hersteller ständig neue Modelle und Varianten auf den Markt bringen. Wenn ihr nicht wisst, welches Gerät das richtige für euch ist, dann hat SPARWELT die Lösung: Unser E-Book-Reader-Vergleich klärt, welche Geräte empfehlenswert sind und worauf es beim Kauf noch ankommt.


Was ist beim Kauf zu beachten?

E-Ink-Technik für beste Lesbarkeit

Böse Zungen behaupten gerne, dass längeres Lesen von Bildschirmtexten die Augen anstrenge. Doch so pauschal formuliert ist das nicht richtig. Alle modernen E-Reader besitzen ein Display, das auf der sogenannten E-Ink-Technologie basiert. Diese Anzeigetechnik ist kontrastreich und bildet das Aussehen von Tinte auf Papier nach. Dass dadurch die Augen geschont werden und nicht so schnell ermüden, ist nicht das einzige Plus: Auch die Akkulaufzeit ist im Vergleich zu Smartphone und Tablet sehr viel länger.

Der Trend geht zu mehr Funktionen zum günstigeren Preis – Hintergrundbeleuchtung und Spritzwasserschutz sind stark im Kommen.

- Sebastian Trepesch, Giga.de -

Die Größe spielt doch eine Rolle

Ein großer Vorteil der E-Book-Reader sind ihre Größe und ihr Gewicht. In der Regel sind sie zwischen 6 und 7 Zoll groß und damit leichter und kleiner als manche Bücher. Dadurch liegt das Gerät gut in der Hand, ist aber trotzdem noch klein genug, um es bequem in der Tasche zu verstauen. Daher ist es sinnvoll, beim Vergleich der E-Book-Reader darauf zu achten, dass eine Größe von 7 Zoll und ein Gewicht von maximal 200 Gramm nicht überschritten werden.

E-Book ist nicht gleich E-Book

Ein letzter wichtiger Punkt sind die verschiedenen Formate bei den E-Books. Ihr könnt euch das so vorstellen: Jeder E-Reader versteht nur eine bestimmte Anzahl von „Sprachen“, also Dateiformaten. Die Schnittmenge an gemeinsamen Sprachen von Amazon-Lesegeräten und denen anderer Hersteller ist jedoch gleich null. Wenn ihr also ein E-Book über Amazon kauft, dann kann dieses nicht auf einem Tolino- oder Kobo-Reader gelesen werden. Weiterführende Infos dazu erhaltet ihr in unserem Artikel zu den Tücken des E-Books.

 

Die Welt der E-Book-Reader: Ein Einstieg

Kobo MiniWenn das Lesen von E-Books für euch im Vordergrund steht, dann sind Modelle bis maximal 70 Euro eine lohnenswerte Investition. So zum Beispiel der Kobo Mini (seit ca. zwei Jahren auf dem Markt), der laut Stiftung Warentest2  ein gutes Gesamtpaket bietet. Lediglich die nicht so intuitiv daherkommende Bedienung3 würde das Bild etwas trüben.
 

Amazon Kindle 2014Alternativ bietet sich der Kindle (2014) an, der sich trotz der fehlenden ePub-Unterstützung großer Beliebtheit erfreut. Woran das liegt? Es stimmen wohl die Versprechen Amazons, dass ihr E-Book-Reader mit nur einer Akkuladung über mehrere Wochen läuft. Auch die bequeme Handhabung und Zusatzfunktionen wie der Zugriff auf die Kindle-Leihbücherei finden anscheinend Anklang.

Weitere empfehlenswerte Lesegeräte sind außerdem:

  • PocketBook 515 Mini(+ kompakt und leicht;- keine Beleuchtung)
  • Kobo Touch(+ sehr gute Preis-Leistung; - etwas träges Menü)
  • Hanvon WISEreader B630(+ Top-Ausstattung, Musikwiedergabe;- Bedienung etwas träge)

 

Einsteigernodelle E-Book-Reader


Zusammenfassung:

Dank ihrer einfachen Bedienung lassen sich mit all diesen E-Readern E-Books ohne Probleme lesen. Zudem bieten sie mit ihrer WLAN-Funktion ein Ausstattungsmerkmal, das man aber nur benötigt, wenn man E-Books direkt aus einem Onlineshop auf dem Reader abzuspeichern gedenkt. Ob ihr diese Möglichkeit nutzt, bleibt natürlich euch überlassen. Für Einsteiger ist diese Funktion allerdings kein Muss. Gleiches gilt für eine zusätzliche Beleuchtung, wenngleich diese Funktion auch Teil der Ausstattung ist.

 

Die Mittelklasse der E-Reader: Ein Vergleich

Kindle Paperwhite 2Wer mehr will als nur lesen, der hat im Bereich zwischen 70 Euro und 130 Euro eine recht große Auswahl. Hervorstechen kann hier der Paperwhite 2 (99 Euro), dessen E-Ink-Display mit sehr guter Darstellung gefällt und zudem eine Beleuchtung bietet. Allerdings darf bei diesen und weiteren Pluspunkten nicht vergessen werden, dass auch dieser E-Book Reader leider keine ePub-Dateien lesen kann.
 

Tolino Vision 2Eine gleichwertige Alternative ist der Tolino Vision 2, der in allen Belangen dem Amazon-Pendant das Wasser reichen kann. Dafür kostet er mit rund 127 Euro etwas mehr als der Paperwhite 2. Zudem ist er etwas langsamer beim Verarbeiten und Darstellen von PDF-Dokumenten4, was jedoch keinen augenfälligen Nachteil darstellt.
 

Tolino ShineWesentlich günstiger ist der Tolino Shine (83 Euro), dessen Schriftdarstellung jedoch nicht so gut ist wie die des Tolino Vision 2. Allerdings sind u.a. die Ausstattung und der gut reagierende Touchscreen zwei Pluspunkte5. Insofern kann der Shine mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

 

Kobo AuraFür rund 110 Euro bietet der E-Reader Kobo Aura eine ebenso gute Allround-Leistung. Neben der Lesbarkeit des Bildschirms und der zusätzlichen Funktionen gefallen auch die vielen mit dem Gerät aufrufbaren E-Book-Dateiformate. Chip.de6 moniert lediglich den ihrer Meinung nach langsamen Seitenwechsel.

 Zu empfehlen sind zudem noch folgende Geräte:

  • Pocketbook Touch Lux 2(+ Textdarstellung, Ausdauer;- langsamer Seitenwechsel)
  • Kobo Glo(+ Lesbarkeit der Schrift, Beleuchtung;- träger Touchscreen)
  • Kobo Aura(+ einfache Bedienung, geringes Gewicht;- Seitenwechsel langsam)

 

Mittelklasse Modelle: E-Book-Reader im Vergleich


Zusammenfassung:

Bei der Auswahl im mittleren Preissegment ist für jeden Geschmack etwas dabei. E-Book-Reader um die 100 Euro bieten generell einen fairen Kompromiss aus Leistung und Preis. Hierbei genügen die Geräte in puncto Ausstattung und Funktionalität gehobenen Ansprüchen. Da es nur wenige technische Unterschiede gibt, schaut euch die Übersicht unten an – die Wahl ist euch überlassen. Im Zweifelsfall könnt ihr den E-Reader wieder verkaufen.

 

Die Königsklasse unter den E-Book-Readern

Pocketbook SenseWenn ihr gerne und oft lest, aber dabei nicht auf bestimmte Funktionen eines Tablets verzichten wollt, dann sind die folgenden E-Reader wie gemacht für euch. Beispielsweise kann der PocketBook Sense (ca. 150 Euro) aufgrund seiner zahlreichen Funktionen, der breiten Formatunterstützung und der Handlichkeit überzeugen. Wenn euch auch eine edle Verarbeitung wichtig ist7, dann ist dieser E-Reader ideal für euch.

 

Amazon Kindle VoyageMaßstäbe hat der Kindle Voyage (WLAN-Variante ab 189 Euro, 3G-Modell ab 249 Euro) gesetzt. Das Display besticht durch seine sehr gute Lesbarkeit und die Funktionen lassen keine Wünsche offen8. Mittels Mobilfunkzugang bei der 3G-Variante kann man sogar unterwegs kostenlos auf den E-Book-Store zugreifen. Ob ihr das braucht, liegt natürlich in eurem Ermessen.

 
Kobo Aura H2ODer Kobo Aura H2O (ca. 179 Euro) ist neben dem Voyage eines der wenigen Geräte, die bei der Schriftdarstellungen fast genauso gut dastehen wie die Amazon-Konkurrenz. Mit der Kobo-App lassen sich außerdem synchronisierte Lesezeichen erstellen, mit deren Hilfe man auf Smartphone oder Tablet nahtlos weiterlesen kann.

 

Icarus ExcelEin echtes Highlight – technisch und preislich (368 Euro) – ist der Icarus eXceL. Dieser E-Book-Reader nutzt Android als Betriebssystem und ist mit seinen 10 Zoll vergleichsweise groß. Mit diesem elektronischen Lesegerät könnt ihr aber nicht nur entspannt in E-Books schmökern, sondern ebenfalls auf den Google Playstore zugreifen. In diesem Fall helfen manche Apps sogar, die eigene Büchersammlung zu verwalten und nach weiteren Titeln zu suchen.
 
Weitere gute Lesegeräte für sehr hohe Ansprüche:

  • PocketBook InkPad(+ scharfes Display;- doppelt so schwer wie übliche E-Reader)
  • Kobo Aura HD(+ ausgezeichneter Allrounder; - vergleichsweise schwer)

 

High-End-Ebook-Reader


Zusammenfassung:

Bisher haben sich E-Books schlicht als dritte Säule neben Hardcover und Taschenbuch etabliert.

- Ansgar Warner, e-book-news.de -

Die technische Ausstattung der soeben vorgestellten E-Book-Reader lässt keine Wünsche offen. Sie richten sich an diejenigen unter euch, die mehr als nur lesen wollen. Aber auch Lesefreudige, die ein zukunftsweisendes Gerät haben möchten, sind in dieser Kategorie genau richtig. Schließlich gilt für dieses Preissegment, dass eine Anschaffung in jedem Fall ihr Geld wert ist.

 

Welches digitale Lesegerät kaufe ich mir?

 

Vor dem Kauf eures E-Book-Readers stellt euch die folgenden drei Fragen:

  1. Lese ich viel oder nur dann und wann, um Wartezeiten zu überbrücken?
  2. Möchte ich mich an Amazon binden oder lieber frei meine E-Books auswählen?
  3. Benötige ich eine Notizfunktion, eine Beleuchtung, ein Wörterbuch oder eine breite Formatunterstützung?

 Die Antworten dazu könnten dann wie folgt lauten:

  1. Ich lese recht viel und möchte daher ein leichtes Gerät, das den Text gut darstellt.
     → Schaut euch bei den E-Book-Readern der Mittelklasse um, die wir euch vorgestellt haben.

  2. Ich möchte frei in meiner Entscheidung sein und mich nicht nur auf Amazon beschränken müssen.
    Damit startet eure Suche nach E-Book-Readern ab einem Preis von 70 Euro.

  3. Ich brauche nicht die neueste Technik – wichtiger sind mir eher eine Notizfunktion und ein Wörterbuch.
    Dann habt ihr u.a. die Auswahl zwischen E-Readern von Tolino, Kobo und PocketBook.

Die Funktionen der teureren E-Reader, wie optionale Rückbeleuchtung, Touch-Bedienung, längere Akkulaufzeiten und bessere Konnektivität, werden auch in die unteren Preisklassen durchsickern.

- Frank Ritter, Giga.de -

Ein E-Reader-Vergleich ist folglich unabdingbar, bevor ihr eure Kaufentscheidung fällt. Achtet beim Kauf also stets darauf, dass das Gerät euren Ansprüchen gerecht wird. Wollt ihr in der Tat nur lesen, dann sind mehr als 70 Euro deutlich zu viel für euren E-Reader. Darf es beim Funktionsumfang etwas mehr sein, dann sind schon ca. 100 Euro zu investieren. Entscheidet ihr euch für einen E-Reader der Luxusklasse, die mitunter die 170-Euro-Marke knacken, dann winken interessante Extras. Diese sind vor allem für diejenigen von euch interessant, die bei der Ausstattung und den Funktionen keine Kompromisse machen wollen.

 

 

Quellen:
1 http://www.bitkom.org/de/presse/81149_80381.aspx
2 https://www.test.de/E-Book-Reader-Die-besten-Lesegeraete-4542543-0/
3 http://www.conrad.de/ce/de/product/879641/Kobo-Mini-eBook-Reader-mit-Touch-Display-127-cm-5-Schwarz?#bewertungen
4 http://www.chip.de/artikel/Longshine-Tolino_Vision_2-EBook-Reader-Test_74453510.html
5 http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-PC-Hardware-Tolino-Shine-2-Guter-eBook-Reader-jetzt-noch-besser-8758299.html
6 http://www.chip.de/artikel/Kobo-Aura-EBook-Reader-Test_66130234.html
7 http://allesebook.de/testbericht/pocketbook-sense-leichtester-leucht-ereader-im-test-57828/
8 http://www.lesen.net/ereader/kindle-voyage-im-test-video-15662/

Bilder: Shutterstock©Tyler Olson (Teaser), Kobo (E-Reader-Modelle), Amazon (E-Reader-Modelle), Tolino (E-Reader-Modelle), Pocketbook (E-Reader-Modelle), Icarus (E-Reader-Modelle)

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Über Daniel

Während des Studiums der Politikwissenschaft und Soziologie hat Daniel nicht nur seine Leidenschaft für Theorien und Gesellschaft entdeckt, sondern auch für die Technik. Sei es am Computer zu schrauben, Games zu zocken oder einfach nur ein Schnäppchen zu machen. Zuvor war er einige Jahre beim Preisvergleich Idealo angestellt und hat sich dort um die Testberichte gekümmert. Seit Anfang 2015 unterstützt er die SPARWELT-Redaktion und kümmert sich dort um den Bereich Elektronik und Unterhaltungselektronik.

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