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Günstige Computer für Office, Multimedia und Gaming

Ein günstiger PC für Office, Multimedia oder Gaming?
Ein günstiger PC für Office, Multimedia oder Gaming?

Mit dieser PC-Kaufberatung findet ihr garantiert den richtigen Rechner

Der Kauf des passenden Desktop-PCs kann ziemlich schwierig sein. Manche Modelle gibt es in unzähligen Konfigurationen und die Unterschiede sind – sieht man einmal vom Preis ab – meist nicht sofort erkennbar. Unsere PC-Kaufberatung zeigt, wie ihr euren Rechner günstig online kauft und woran ihr gute und vor allem günstige Computer erkennt.

Desktop-PC kaufen ohne Frust – so geht’s

Bevor ihr euch daran macht, euren PC online zu kaufen, solltet ihr euch eine Frage stellen: Für welche Einsatzzweck kaufe ich den Computer?

  • Geht es darum, im Internet zu surfen, Mails zu schreiben und YouTube-Videos zu schauen, sollte dieser sogenannte Office-PC nicht mehr als 500 Euro kosten – ein Tablet genügt diesen Ansprüchen in der Regel ebenso.
  • Wollt ihr hingegen das eine oder andere Spiel spielen und Blu-ray-Filme schauen, könnt ihr ruhig bis zu 800 Euro in einen Multimedia-Rechner investieren.
  • Wenn ihr grafisch anspruchsvolle Spiele zocken wollt, dann solltet ihr euch für einen leistungsfähigen Gaming-PC bis maximal 1200 Euro entscheiden.

Gute Shops bieten im Übrigen einen Konfigurator an (z. B. Hardwareversand). Das lohnt sich vor allem für diejenigen unter euch, die den PC selbstständig zusammenbauen und dabei sparen möchten. Einfacher wird es, wenn ihr euch auf die Kategorisierung des Onlinehändlers verlasst. Nur steht ihr hier vielleicht ebenso vor dem Problem, dass ihr zwischen mehreren günstigen PCs wählen könnt, aber nicht wisst, warum derjenige für 299 Euro schlechter sein soll als der für 399 Euro.

„Bester PC der Welt“ für den Office-Betrieb

Wichtig für euren Office-PC ist, dass dieser stets leise arbeitet. Es gibt nichts Schlimmeres als fiepende und brummende Lüfter, wenn man konzentriert arbeiten will. Außerdem sollte der Rechner eine möglichst geringe Stromaufnahme vorweisen. Achtet darauf, dass ein Maximalwert von 40 Watt während des normalen Betriebs nicht überschritten wird. Nur wenn ihr Videos schaut, darf der Verbrauch auf gute 60 Watt ansteigen. Unsere Checkliste für den günstigen Office-PC sieht folgendermaßen aus:Günstiger Office-PC von Ankerman

  • Prozessor von Intel mit integrierter Grafikeinheit – schnell und sparsam
  • 8 GB Arbeitsspeicher – für flüssiges Arbeiten in mehreren Fenstern
  • keine gesonderte Grafikkarte – ihre Extraleistung wird nicht benötigt
  • 500 GB große Festplatte (HDD) – bietet genügend Platz für Dokumente etc.
  • einfaches DVD-Laufwerk – zur Installation von Software
  • 2 USB-Anschlüsse an der Gehäusefront

Anhand der genannten Kriterien empfehlen wir euch den erschwinglichen Office-Rechner von Ankermann für 399 Euro.

Spartipp: Besitzt ihr bereits eine Installations-CD/DVD für das Betriebssystem eures alten Computers? Dann ist für den neuen Office-PC kein vorinstalliertes Betriebssystem vonnöten. So spart ihr nochmals zwischen 40 und 60 Euro.

Günstiger Computer für Multimedia-Anwendungen

Wenn ihr neben dem Surfen im Internet auch gerne ein paar Spiele zockt und Blu-ray-Filme schaut, ist ein umfassender Multimedia-Rechner die richtige Wahl. Es gelten die gleichen Kriterien wie schon beim Büro-Rechner: Er muss leise sein und wenig Strom verbrauchen. Als waschechtes Allround-Talent darf euer Computer allerdings etwas mehr Saft aus der Steckdose ziehen – bis zu 120 Watt dürfen es sein. Eine effiziente und ebenso leistungsstarke Kombination bestehend aus einem Prozessor von Intel und einer Grafikkarte von Nvidia ist unsere Empfehlung. Hier ist das Verhältnis aus Leistung und Verbrauch am besten. Demnach gestaltet sich die Checkliste für einen günstigen Multimedia-PC wie folgt:

  • Multimedia-PC P5384 G von MedionProzessor von Intel – schnell und sparsam
  • 8 GB Arbeitsspeicher – für flüssiges Arbeiten mit mehreren Anwendungen
  • Grafikkarte von Nvidia – gute Leistung bei geringem Stromverbrauch
  • HDD ab 1 TB (1000 GB) – genügend Platz für viele Bilder, Videos und Filme
  • SSD mit 128 GB – schnelleres Hochfahren und schnelleres Laden von Programmen
  • Simples Blu-ray-Laufwerk – zum Anschauen von Filmen
  • USB-3.0-Anschlüsse – schneller als der Vorgänger (erkennbar am blauen Anschluss)

Auf dieser Grundlage ist der Akoya P5384 G von Medion der empfehlenswerteste Multimedia-PC. Zwar müsstet ihr das DVD- gegen ein Blu-ray-Laufwerk (ab 51 Euro erhältlich) tauschen, aber das ist mit wenigen Handgriffen erledigt.

Günstigen Gaming-PC zusammenstellen oder von der Stange kaufen?

Beim Spielecomputer sind Betriebslautstärke und Verbrauch zwar wichtig, haben aber nicht den gleichen Stellenwert wie beim Office- oder Multimedia-PC. Dennoch ist die Obergrenze für den Stromverbrauch bei 250 Watt anzusetzen. Ist die Stromaufnahme höher, wirkt sich das negativ auf eure Stromrechnung aus – ihr zahlt mehr, bekommt jedoch nicht mehr Leistung. Daher bietet sich abermals die Kombination aus Intel-Prozessor und Nvidia-Grafikkarte als beste Lösung an. Die Checkliste für günstige Gamer-PCs nimmt entsprechend folgende Form an:Selbst zusammengestellter Gaming-PC

  • Prozessor von Intel – schneller und sparsamer als vom Hersteller AMD
  • 16 GB Arbeitsspeicher – für eine flüssigere Darstellung bei manchen Spielen
  • Grafikkarte von Nvidia – sehr gutes Verhältnis von Leistung und Stromverbrauch
  • Festplatte ab 1 TB (1000 GB) – Platz genügt für viele Bilder, Videos und Filme
  • SSD mit 128 GB – schnellerer Start des Betriebssystems und Programmen
  • USB-3.0-Anschlüsse – schneller als der Vorgänger (erkennbar am blauen Anschluss)

Spartipp: Günstige Gaming-PCs von der Stange sind nur schwer zu finden. Aus diesem Grund lohnt es sich, einen Rechner selbst zusammenzustellen und ggf. zusammenbauen zu lassen. Damit spart ihr einige hundert Euro und müsst keine Kompromisse bei Leistung und Ausstattung eingehen.

Fazit: PC online kaufen oder einzelne Komponenten tauschen

Günstige Computer in der Übersicht

Den neuen PC günstig online zu kaufen und selbst zusammenzubauen lohnt sich, jedoch nur dann, wenn ihr einen guten Spielerechner sucht. Nur hier könnt ihr im Idealfall 200 bis 300 Euro sparen. Ansonsten zahlt es sich für euch kaum aus, einen Office- oder Multimedia-Rechner zusammenzustellen. Die Kosten für Maus, Tastatur, Betriebssystem und unter Umständen der finale Zusammenbau würden die Ersparnis beim Kauf der Einzelteile zunichtemachen.

Sparmöglichkeiten bestehen dennoch für euch: Ihr könnt eurem Rechner ohne viel Aufwand ein Blu-ray-Laufwerk, mehr Arbeitsspeicher oder eine neue Grafikkarte spendieren. Mit diesen einfachen Handgriffen lassen sich sowohl die Leistung mitunter deutlich steigern als auch die Funktionen erweitern – und gleichzeitig ordentlich Geld sparen. Wenn ihr beispielsweise euren alten Multimedia-Computer mit einer spieletauglichen Grafikkarte ausstatten wollt, bietet sich die GTX 750 Ti von Nvidia an. Diese kostet rund 130 Euro, während ein komplett neuer PC mit bis zu 800 Euro zu Buche schlägt – eine Differenz von 670 Euro, die sich durchaus im Portemonnaie bemerkbar macht.

Wichtig ist vor allem: Lasst euch nicht von großen Zahlen hinters Licht führen. Formulierungen in der Produktbeschreibung wie „bis zu 4 GHz Turbo-Takt“, „650 Watt starkes Super-Power-Netzteil“ oder „2 GB DDR5“ sagen nichts über die effektive Leistung des Rechners aus. Viel wichtiger ist die Bezeichnung der einzelnen Komponenten. So könnt ihr beispielsweise mehr damit anfangen, wenn der exakte Name des Prozessors und der Grafikkarte genannt wird. Mit dieser Information könnt ihr euren persönlichen Computervergleich starten und euren Lieblings-PC günstig online kaufen.

Quellen:

Bilder: Opka©Colorful computer case (Teaser), Amazon, Medion, Hardwareversand (Produktbilder)

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Über Daniel

Während des Studiums der Politikwissenschaft und Soziologie hat Daniel nicht nur seine Leidenschaft für Theorien und Gesellschaft entdeckt, sondern auch für die Technik. Sei es am Computer zu schrauben, Games zu zocken oder einfach nur ein Schnäppchen zu machen. Zuvor war er einige Jahre beim Preisvergleich Idealo angestellt und hat sich dort um die Testberichte gekümmert. Seit Anfang 2015 unterstützt er die SPARWELT-Redaktion und kümmert sich dort um den Bereich Elektronik und Unterhaltungselektronik.

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