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Bio-Brei fürs Baby oder Discount-Alternativen

Lohnt sich Bio für das Baby?
Lohnt sich Bio für das Baby?

Spartipps für den Kauf von Bio-Baby-Lebensmitteln

Die sogenannte Beikost wird in der Regel ab dem fünften Monat zusätzlich nach und nach hinzugefüttert, bis sie irgendwann die Milch ganz ersetzt. Das geschieht in Form von Brei-Mahlzeiten. Die Baby-Brei-Gläschen füllen Regale und Online-Shops – inzwischen ist auch ein großes Angebot an zertifizierten und kontrollierten Bio-Baby-Brei-Produkten entstanden, die ihr an diesen Siegeln erkennt. So muss sich der Verbraucher fragen: Soll es für das Baby Bio sein oder kann man getrost zur preiswerten Discounter-Variante greifen?

Bio-Babyprodukte etwa 30 Prozent teurer als konventionelle

Wie allgemein bekannt, sind Bio-Produkte in der Regel teurer als Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau. Damit der Unterschied zwischen Bio- und konventionellen Produkten gewährleistet werden kann, sprechen Experten von einem Preisunterschied von 30 Prozent. Die Nachfrage nach Bio-Obst und Bio-Gemüse ist einfach geringer. Und aufgrund des Verzichts, Pflanzen chemisch zu behandeln oder Tiere in der Massenproduktion zu halten, steigen ebenfalls die Kosten und erhöhen somit den Preis für Bio-Produkte. Für den Verbraucher stellt sich natürlich die Frage, ob er wirklich mehr Geld ausgeben sollte, um sein Baby ausschließlich mit Bio-Brei zu versorgen. 

Vorteile von Bio-Nahrung für Babys

Das Verdauungssystem der Kleinen ist noch nicht so stabil wie das von Erwachsenen. In Bio-Produkten befinden sich nahezu keine Schadstoffe. Auch andere Produkte sind in Deutschland streng kontrolliert und sicherlich nicht verseucht, dennoch dürfen sie ein gewisses Maß an Pestiziden enthalten, solange sie nicht unter der Kategorie „Bio“ laufen.

Bio-Nahrung für Babys enthält außerdem nach einer Richtlinie des Verbraucherministeriums weniger Nitrat als herkömmliche Brei-Gläschen. Aus Nitrat können für das Baby schädliche Verbindungen entstehen. Alleine beim Anbau von Bio-Lebensmitteln wird dieser Faktor kontrolliert.

Daran erkennt ihr geprüfte Bio Baby-Produkte

Auch auf den Gläschen mit dem Baby-Brei sind die herkömmlichen Bio-Siegel zu finden. Populär sind dabei vor allem das Demeter-Siegel mit den strengsten Auflagen und daher auch dem höchsten Preis. Außerdem gibt es das staatliche deutsche Bio-Siegel und das Siegel der Europäischen Union, was den geringsten Auflagen unterliegt. Auch mit dem Bioland-Siegel ausgezeichnete Produkte unterliegen strengen Kontrollen.

Daran erkennt ihr Bio Produkte fürs Baby

Preisunterschiede und Spartipps

Vergleicht ihr Brei vom Discounter mit Bio-Baby-Brei, kann es zu Preisunterschieden bis zu einem Euro pro Glas kommen. Nehmt ihr aber als Vergleichswert Markenprodukte wie Hipp oder Alete, beläuft sich der Preisunterschied nur auf zehn bis dreißig Cent. Denn die Hausmarken vieler Bio-Ketten wie Alnatura oder Drogerien wie Rossmann bieten ihre Bio-Produkte zu günstigen Preisen an. Online könnt ihr vor allem in Apotheken Bio-Brei günstig bestellen. Hier gibt es die Gläschen zu reduzierten Sonderangeboten.

Oft spart ihr außerdem durch die Online-Bestellung einer größeren Stückzahl, sodass kein Preisunterschied mehr zu herkömmlichen Markenprodukten erkennbar ist. Spart ihr dann noch mit dem Einsatz eines Gutscheins die Versandkosten ein, erhaltet ihr auch Bio-Produkte zu niedrigen Preisen. Einen guten Preisvergleich könnt ihr im Internet anstellen. Wie immer gilt: Vergleichen lohnt sich! Gebt einfach das gewünschte Produkt auf Vergleichsseiten wie Idealo.de ein. Viele Filialen - auch von Offline-Geschäften - stellen Preislisten online zur Verfügung, sodass sie euch hier in einer Übersicht angezeigt werden. 

>>> Reduzierte Angebote der Bio-Marke Holle findet ihr etwa bei Mediopolis. Mit unseren Gutscheinen spart ihr dabei die Versandkosten oder erhaltet Rabatte.

Obst und Gemüse in Bioqualität für Babys

Ihr könnt den Brei auch selbst einkochen. Zwar müsst ihr dafür mehr Zeit investieren, doch spart ihr am Preis. Ihr habt die volle Kontrolle über die Zutaten. Wählt ihr stets das saisonale Gemüse, ist auch Bio fürs Baby erschwinglich. Ihr könnt euch außerdem für regionales Obst und Gemüse entscheiden. Oft haben lokale Anbieter ebenfalls ein nachhaltiges Angebot, obwohl sie nicht bio-zertifiziert sind.

>>> Mit den Bio-Abokisten könnt ihr euch regelmäßig frisches Obst und Gemüse aus biologischem Anbau liefern lassen. Dieses ist genau auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt.

Fazit: Bio für das Baby ist kein Muss

Bio-Kost für das Baby wird zwar als das Ideal gehandelt, ein Muss ist es aber nicht.

Bio-Kost für das Baby wird zwar als das Ideal gehandelt, ein Muss ist es aber nicht.Vor allem ist es keineswegs schädlich, wenn ihr euch für die Discounter-Variante entscheidet. In Deutschland unterliegen alle Lebensmittel starken Kontrollen, so dass auch hier keine enorme Schadstoffbelastung auftritt. Ebenso ist der Nährstoffgehalt fast gleichwertig mit den Bio-Produkten.

>>> Habt ihr euch schon für die kostenlosen Willkommenspakete für Babys angemeldet? Damit könnt ihr verschiedene Sorten Baby-Brei erstmal testen. Hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Programme.

 

Immer einen gesunden Appetit wünscht euch

Klara

 

Bilder: shutterstock©Oksana Kuzmina (Teaser), Fotolia©Hannes Eichinger, Siegel des jeweiligen e.V., istock©tomasworks

>>> Hier findet ihr exklusive Spartipps, die uns eine bloggende Studentenmama für junge Familien gegeben hat

Über Klara

Die Theaterwissenschaftlerin und Hobbypoetin Klara liebt Themen fürs Herz. Am liebsten schreibt sie über und mit Liebe. In ihren Ratgebern serviert sie aber auch gerne alltagsnahe Sachverhalte in lesergerechten Häppchen. Ein Stück Schokolade und ein großer Schluck Kaffee helfen ihr dabei, sich Hals über Kopf in ihre Recherche zu stürzen und erst nach dem Finden einer Antwort wieder aufzutauchen.

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