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Zwischen Hörsaal und Laufstall: Insider-Tipps einer Studentenmama

Julia von studentenmama.blogspot.de
Julia von studentenmama.blogspot.de

Unser exklusives Interview mit Julia von studentenmama.blogspot.de

Wir haben Julias Blog studentenmama.blogspot.de im Mai 2014 mit dem Sparwelt-Liebling-Siegel für einen der besten Mama-Blogs ausgezeichnet, weil sie uns und andere Leser liebenswürdigerweise an ihrer kleinen Familienwelt teilhaben lässt. Als Studentin achtet sie dabei natürlich stets auf ihre Ausgaben und fahndet mit detektivischem Eifer nach allem, was nach Schnäppchen riecht, schmeckt und aussieht. Jetzt konnten wir die junge Bloggerin für ein exklusives Interview gewinnen, in dem sie uns Spartipps und andere hilfreiche Insider-Informationen aus dem Leben einer Studentenmama verraten hat. 

Liebe Julia, bist du denn überhaupt noch Studentin? Wie lange wirst du noch brauchen?

Erst mal vielen lieben Dank, dass ihr so viel Vertrauen in mich und meine Spartipps habt – das ist ein riesengroßes Kompliment für mich und meinen Blog. Ich bin noch Studentin, aber gar nicht mehr lange – alle Examensprüfungen liegen seit Oktober dieses Jahres hinter mir. Auf das Ergebnis meiner schriftlichen Prüfung warte ich noch, aber wenn alles klappt und ich diese auch bestehe, komme ich im Februar ins Referendariat und bin dann angehende Lehrerin.

Man kennt das ja von Studenten: Eigentlich sind sie nie wirklich flüssig. Bist du auch an deine finanziellen Grenzen geraten?

Ebbe auf dem Konto kenne ich auch, wie viele meiner Kommilitonen. Aber ich musste mein Konto zum Glück noch nie überziehen oder meinen Dispo nutzen. Wenn nicht mehr so viel Geld da ist, wird einfach auch nicht mehr viel ausgegeben. Da mein Mann Vollzeit arbeitet und inzwischen ein ganz gutes Gehalt bezieht, kommen wir eigentlich immer gut hin. Allerdings sind wir auch relativ genügsam, was Urlaube oder Freizeitaktivitäten angeht. 

In der Zeit, in der wir beide in der Ausbildung waren, musste ich aber schon sehr genau darauf schauen, was ich ausgebe und habe auch immer ein Haushaltsbuch geführt, in dem ich Einnahmen und Ausgaben monatlich aufgeschrieben habe. Wir wussten auch, dass wir im Notfall (Kühlschrank kaputt, Auto fährt nicht mehr) auch auf unsere Familien hätten zählen können, die uns immer und in jeder Lebenslage unterstützen.

Gab es irgendwelche Dinge, auf die du für dich oder dein Kind verzichten musstest?

Gerade während meiner Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit Baby – als wir nur ein Ausbildungsgehalt sowie das Elterngeld (300 Euro) hatten – habe ich schon auf vieles verzichtet, was mir allerdings damals gar nicht schlimm vorkam. Wir waren und sind einfach total glücklich, unseren Sohn zu haben und konnten darum problemlos auch mal verzichten. Extras oder Urlaube gab es in dieser Zeit nicht und wir haben natürlich auch an allen anderen Dingen gespart.

Wir waren und sind einfach total glücklich, unseren Sohn zu haben und konnten darum problemlos auch mal verzichten.

In der Schwangerschaft habe ich beispielsweise weiterhin meine ganz normale Kleidung weitergetragen und mit Bauchbändern kombiniert. Meine erste Wickeltasche war von dm, das Kinderbett ist ein Familienerbstück und Babykleidung gab es hauptsächlich vom Secondhandbasar. Wir haben zum Glück auch viel geschenkt bekommen: Eine liebe Bekannte schenkte uns zum Beispiel ganze fünf Kartons voll Baby- und Kinderkleidung. Für so etwas war ich sehr dankbar.

Einer unserer Spartipps für Schwangere ist die Anmeldung für die kostenlosen Willkommenspakete von Drogerien und anderen Anbietern. Hast du auch mitgemacht? 

Na klar habe ich da mitgemacht. Ich habe fast alles abgeräumt, was man als Neu-Mami so kostenlos bekommen konnte. Das dm-Willkommenspaket fand ich wirklich schön befüllt und ich habe auch gerne die enthaltenen Gutscheine genutzt. Auch das Paket vom Rossmann Babyclub habe ich bestellt und ich habe mich bei Pampers online angemeldet, um Rabatt-Gutscheine per Post zugesendet zu bekommen.

>>> Interesse an den kostenlosen Willkommenspaketen? Hier geht's lang. 

Gab es sonst irgendwelche anderen Angebote, die dir bei der Finanzierung geholfen haben?

Wir haben uns damals schon in der Schwangerschaft kostenlos bei der Diakonie beraten lassen, die uns auch wirklich toll und sehr liebevoll weitergeholfen hat. So gibt es z.B. die Möglichkeit, eine einmalige Zahlung für die Erstausstattung zu bekommen oder Dinge wie Wohngeld zu beantragen. Diakonie und Caritas helfen einem auch, die komplizierten Anträge auszufüllen und den finanziellen Bedarf auszurechnen. Neben dem Elterngeld und dem Kindergeld habe ich später auch Landeserziehungsgeld beantragt, welches wir im Anschluss an das Elterngeld zum Glück auch bewilligt bekommen haben. Dann gibt es noch die Möglichkeit, Kinderzuschlag zu beantragen oder eben das Betreuungsgeld. 

So gibt es z.B. die Möglichkeit, eine einmalige Zahlung für die Erstausstattung zu bekommen oder Dinge wie Wohngeld zu beantragen.

Ist deiner Meinung nach das Internet besonders unterstützend bei dem Thema Sparmöglichkeiten in der Schwangerschaft (und für die Zeit danach)?

Ja, auf jeden Fall! Ich schaue z.B. sehr gerne bei euch auf der Sparwelt-Seite vorbei oder auch bei sparbaby.de. Zudem kann man bei Ebay, Ebay Kleinanzeigen und nicht zuletzt bei Mamikreisel eigentlich fast alles günstig bekommen, was man für sich und das Baby so braucht. 

Gibt es besondere Onlineshops, die du gerne nutzt?

Bei Limango schaue ich mindestens einmal täglich herein, dort finde ich aber eher Dinge für mich als Mama, z.B. Kleidung oder Küchenzubehör. Wenn ich nach schöner Kinderkleidung suche, z.B. nach skandinavischen Marken, so finde ich die Seiten stylepit.de und bines-kinderladen.de toll. Ansonsten kaufe ich auch viel bei Amazon, gerade Kinderbücher oder Produkte des täglichen Bedarfs, da sich online die Preise einfach viel besser vergleichen lassen als wenn man im Laden steht. 

Wie wichtig ist der Austausch mit anderen Eltern?

Sehr wichtig. Ich fand es schön, mich im Geburtsvorbereitungskurs und später im Rückbildungskurs sowie im Babyturnen und in der Krabbelgruppe mit anderen Mamas auszutauschen. Welche Dinge fürs Kind braucht man wirklich und wo bekommt man sie? Es ist auch sehr entlastend, wenn man nicht die einzige Mama ist, deren Baby einfach nicht durchschlafen will oder seit Wochen zahnt. Allerdings gab es leider nur wenige Mamas in meinem Alter, was ich etwas schade fand. Man hat als sehr junge Mama einfach auch andere Probleme und Fragen, die einen beschäftigen.

Es ist auch sehr entlastend, wenn man nicht die einzige Mama ist, deren Baby einfach nicht durchschlafen will oder seit Wochen zahnt. 

Hast du mal darüber nachgedacht, Stoffwindeln statt Einwegwindeln  zu benutzen, um Geld zu sparen?

Nein, das habe ich eigentlich nie, obwohl es inzwischen wirklich hübsche und innovative Modelle gibt. Der Anschaffungspreis erschien mir damals einfach zu hoch und ich hatte auch keine Zeit, ständig zu waschen. Ich habe auch nur selten die teuren Markenwindeln gekauft, sondern meistens die von Rossmann oder Aldi Süd, mit denen wir immer sehr zufrieden waren. 

Welchen Kinderwagen hast du? Kannst du ein Modell besonders empfehlen?

Noch in der Schwangerschaft kauften wir uns im Internet einen No-Name-Kinderwagen, der zwar günstig war, aber bereits nach wenigen Monaten kaputtging. Darum würde ich auf jeden Fall empfehlen, auf Qualität zu achten und einen hochwertigen Kinderwagen zu kaufen. Am besten mit Garantie. Vielleicht suchen die werdenden Großeltern ja noch nach einem Geschenk zur Geburt? Wir haben dann später bei Baby Walz einen Kinderwagen von ABC-Design Modell 6s gekauft. Wir sind damit sehr zufrieden gewesen. Der Preis war nicht zu hoch, der Wagen war sehr stabil und er ist immer noch sehr gut in Schuss und kann auch wunderbar noch bei Baby Nr. 2 benutzt werden. Als unser Sohn größer wurde, haben wir einen Buggy von Nuna geschenkt bekommen, mit dem wir ebenfalls sehr zufrieden waren.

Darum würde ich auf jeden Fall empfehlen, auf Qualität zu achten und einen hochwertigen Kinderwagen zu kaufen. Am besten mit Garantie.

Hast du Tipps für andere (Studenten- )Mamas?

Ja, ganz ganz viele. Am besten einfach mal auf meinem Blog vorbeischauen, da ich hier gar nicht alles aufzählen kann. Aber was mir persönlich am meisten geholfen hat: Sucht euch Unterstützung! Und das am besten so früh wie möglich. Entweder durch die Familie, durch Freunde und Bekannte oder durch Organisationen wie Wellcome oder die Diakonie. Es hilft einfach sehr, die Verantwortung für ein Kind nicht ganz alleine tragen zu müssen und auch einmal Auszeiten nur für sich zu haben. Das gilt ganz besonders für alleinerziehende Mamas!

Und zum Abschluss würde uns noch interessieren, was dich persönlich dazu bewogen hat, einen Mama-Blog zu schreiben.  

Weil ich selbst in meiner Schwangerschaft verzweifelt im Internet nach Tipps für studierende Mamas gesucht und keine gefunden habe. Mir hätte es damals sehr geholfen, zu wissen, wie andere Studentenmamas das Studium und die Kinderbetreuung organisieren und z. B. auch wie und woran man gut sparen kann, ohne auf die schönen Dinge des Lebens verzichten zu müssen. Darum habe ich einfach mal beschlossen, meine Erfahrungen zu teilen – nicht zuletzt macht mir das Bloggen unheimlich viel Freude!

Vielen lieben Dank für das Interview.

Auch wir bedanken und für das nette Interview und wünschen Julia für ihr anstehendes Referendariat ganz viel Erfolg!


>>> Hier findet ihr Julias Blog studentenmama.blogspot.de

Für einige der von Julia empfohlenen Seiten findet ihr bei uns die passenden Gutscheine:

Limango.de 
Baby Walz

stylepit.de

Bilder: studentenmama.blogspot.de/Collage©SPARWELT (Teaser)

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Über Klara

Die Theaterwissenschaftlerin und Hobbypoetin Klara liebt Themen fürs Herz. Am liebsten schreibt sie über und mit Liebe. In ihren Ratgebern serviert sie aber auch gerne alltagsnahe Sachverhalte in lesergerechten Häppchen. Ein Stück Schokolade und ein großer Schluck Kaffee helfen ihr dabei, sich Hals über Kopf in ihre Recherche zu stürzen und erst nach dem Finden einer Antwort wieder aufzutauchen.

Klara
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