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Babyclubs – Sparen von Anfang an

Spartipps für junge Familien
Spartipps für junge Familien

Mit kostenlosen Baby-Willkommenspaketen einen gebührenden Empfang bereiten

Werdende Eltern fragen zu Recht nach den künftig auf sie zukommenden Kosten, die im Rahmen der Kindererziehung unausweichlich anfallen. Durchschnittlich 120.000 Euro sind das bis zur Volljährigkeit – das errechnete das Statistische Bundesamt.

Gerade in den ersten beiden Jahren sind die laufenden Kosten beträchtlich: Windeln; Pflegeprodukte und Babynahrung kauft man kontinuierlich nach. Allein für Windelkosten sollten 35 bis 50 Euro im Monat veranschlagt werden. Damit euch die Begriffe Babyglück und Geldsorgen eben nicht wie zwei Seiten einer Medaille vorkommen, zeigen wir euch, wie ihr euch viele Produktproben und Gutscheine für euer Baby sichert und welche Finanzierungshilfen von staatlicher Seite euch in Aussicht stehen.

4 Tipps, um mit Gutscheinen oder gebrauchten Artikeln zu sparen

1. Gutscheine einsetzen: Schon in der Schwangerschaft könnt ihr beginnen, Listen für notwendige Besorgungen und Einkäufe anzulegen, die ihr bis zum Zeitpunkt der Geburt in aller Ruhe abhakt. Schaut dazu immer wieder in die entsprechenden Baby-Shops im Internet. Durch eure Online-Bestellung spart ihr sowohl viel Zeit als auch den einen oder anderen Euro. Durch geschicktes Timing und den Einsatz von Gutscheinen, die ihr online oder in euren Baby-Willkommenspaketen (siehe unten) findet, könnt ihr die Erstausstattungskosten erheblich senken. Achtet aber immer auf den Mindestbestellwert, denn die Versandkosten sind dabei meist nicht mit eingerechnet.

>>> Hier findet ihr unsere Gutscheine für Online-Babyshops

2. Angebote abwarten: Da ihr einige Monate lang Zeit habt, um euer Zuhause kindgerecht zu gestalten, müsst ihr nicht alles auf einmal besorgen, sondern könnt auf passende Angebote warten und gegebenenfalls zuschlagen. Dafür müsst ihr nur die einschlägigen Online-Shops für Kinder und die jeweiligen Gutscheine im Auge behalten. Beliebte Online-Shops für Babybedarf sind babywalz, myToys, Baby-Markt und Baby Butt.

10% Rabatt auf Babymöbel bei myToys

3. Preise vergleichen: Preisvergleichsseiten wie Idealo.de helfen, den Überblick über die Bestpreise der bekannten Marken zu behalten. Alle Online-Shops, die den von euch gesuchten Artikel führen, erscheinen hier in einer Liste mit einem Preisangebot. So könnt ihr sehr schnell das günstigste ermitteln. Auch hier gilt: Achtet darauf, ob die Versandkosten im Preis inklusive sind. Über einen Suchfilter könnt ihre diese Bedingung zur entsprechenden Sortierung potenzieller Angebote einstellen. 

Besonders praktisch ist der Preiswecker, den ihr bei Idealo einrichten könnt. Sinkt der Preis des gewünschten Artikels auf die von euch festgelegte Grenze, werdet ihr per Mail benachrichtigt und könnt schnell zuschlagen.

4. Gebraucht kaufen und verkaufen: Einige Dinge könnt ihr durchaus gebraucht kaufen. Dafür eignen sich neben den Anbietern Ebay und Ebay Kleinanzeigen sogenannte Re-Commerce-Portale im Netz. Möchtet ihr nähere Informationen dazu haben, könnt ihr in unserem Ratgeber zum Thema Re-Commerce schmökern

Offline gibt es aber auch spezielle Baby-Basare, auf denen Eltern Babysachen verkaufen, weil sie ihrem Kind nicht mehr passen. Hier könnt ihr euch selbst entweder preiswert ausstatten oder durch den Wiederverkauf eigener Babyartikel einen Teil des ursprünglichen Kaufpreises zurückbekommen.

Tipp der Redaktion: Warum es sogar gut ist, gebrauchte Baby-Kleidung zu kaufen, hat einen einfachen Grund: Durch das wiederholte Waschen der Kleidung wird ein eventuell vorhandener Reiz- bzw. Schadstoffgehalt minimiert.

 Spartipps für die Schwangerschaft

 Willkommenspakete bei Mitgliedschaft in Babyclubs von Drogeriemärkten

Ich habe fast alles abgeräumt, was man als Neu-Mami so kostenlos bekommen konnte. Das dm-Willkommenspaket fand ich wirklich schön befüllt und ich habe auch gerne die enthaltenen Gutscheine genutzt.

Nicht nur bei der Anschaffung der Erstausstattung fürs Baby, sondern auch beim Nachkauf täglich benötigter Pflege- und Hygieneartikel hilft euch der geschickte Einsatz von Gutscheinen, die ihr wie gewohnt auf Sparwelt.de findet. Eine zusätzliche Möglichkeit, um Gutscheine zu erhalten, sind Willkommenspakete von Drogeriemärkten und anderen Filialunternehmen, die durch die Vielzahl der darin enthaltenen Rabattcoupons in jeder Hinsicht sparen helfen. Eure kostenlosen Willkommenspakete erhaltet ihr vor Ort oder per Post nach eurer Anmeldung im entsprechenden Babyclub. Drogerien werben mit Gratisproben und Rabatten um neue Kunden –  schließlich werden junge Familien wegen ihres regelmäßigen Bezugs von Windeln und Nahrung eine Zeitlang zu einer ihrer treuesten Ziel- und Käufergruppen.

Viele Rabatte bei Rossmanns Babywelt

Eure Vorteile:

  • Die Registrierung für Willkommenspakete und Babyclubs ist überall kostenlos.
  • Ihr erhaltet nach der Geburt gratis ein einmaliges Willkommenspaket mit Produktproben (je nach Anbieter).
  • Die Clubs versorgen euch regelmäßig mit Tipps zum Thema Baby.
  • Ihr sichert euch außerdem regelmäßig aktuelle Gutscheine und Hinweise auf sonstige Rabattaktionen.
  • Ihr geht keinerlei vertragliche Verpflichtungen ein.

Tipp der Redaktion: Am meisten profitiert ihr, wenn ihr euch gleichzeitig bei mehreren Babyclubs anmeldet.

Einen kurzen Überblick zu den beliebtesten Babyclubs und kostenlosen Willkommenspaketen findet ihr gleich hier:

  • dm: Der Babybonus-Club

Der Babybonus-Club von dm zeigt sich großzügig und überreicht euch gleich zwei Geschenkboxen. Eine erhaltet ihr schon während der Schwangerschaft, wenn ihr euch anmeldet. Die zweite erwartet euch abrufbereit bei der Geburt eures Kindes. In beiden sind jeweils verschiedene Produktproben von dm enthalten, dazu Spielzeug, Gutscheine und viele wertvolle Informationen. Insgesamt liegt in den Gutscheinen, die ihr bei einer Mitgliedschaft erhaltet, ein nicht zu unterschätzendes Sparpotenzial.

Das Paket bekommt ihr, wenn ihr euch auf der dm-Internetseite für den Babyclub registrieren lasst. Anschließend geht ihr mit dem ausgedruckten Abholschein in die Filiale und erhaltet vor Ort euer Willkommensgeschenk zur Schwangerschaft.

>>> Hier geht es zum Babyclub von dm

 

  • Rossmann: Rossmann-Babywelt

Als Mitglied der Babywelt von Rossmann erhaltet ihr ein prall gefülltes Paket mit Babyartikeln, Produktproben, Rabattcoupons und einem Exemplar des hauseigenen Magazins.

Eure Babyclub-Mitgliedschaft könnt ihr auf Rossmanns Internetseite abschließen. Den Abholschein für euer Begrüßungspaket druckt ihr anschließend aus und zeigt ihn in der Filiale vor, wo man euch dann ohne Umschweife euer Paket überreicht.

>>> Hier geht es zur Rossmann-Babywelt

 

  • Spiele Max: Der Spiele-Max-Babyclub

Mit einer Anmeldung beim Babyclub von Spiele Max profitiert ihr dauerhaft von einem Rabatt von 3 Prozent auf alle Einkäufe. Außerdem überreicht euch das Unternehmen ein Willkommensgeschenk, zahlreiche Gutscheine, Gewinnaktionen und Informationsmaterial.

Das Paket bekommt ihr, indem ihr euch auf der Homepage von Spiele Max für den Babyclub registriert. Im Anschluss daran wird das Willkommenspaket extra für euch gepackt und verschickt.

>>> Hier geht es  zum Babyclub von Spiele Max

  • Real: Hallo Baby

Das Hallo-Baby-Programm von Real begleitet euch bis zum ersten Geburtstag eures Kindes. Für größere Kinder bietet Real weitere Programme an. Nach Anmeldung erhaltet ihr ein Begrüßungspaket (Gratisproben, Rabatte, Geschenk für das Kind), aktuelle Vorteilscoupons und auf euch zugeschnittene Informationen und Schnäppchen.

So bekommt ihr euer persönliches Paket: Meldet euch auf der Website von Real für das Familien-Vorteilsprogramm extra für Babys an und freut euch anschließend über dieVorteile, die ihr nun nutzen könnt.

>>> Hier geht es zum Babyclub von real

  • Hipp: Der Hipp-Babyclub

Das Babyprogramm des bekannten Babynahrungsherstellers Hipp beschert euch ein Paket mit Produktproben, Babynahrung, Zahnbürste und Zahnpasta und vielen Gutscheinen für weitere Babyprodukte wie Breie und Menüs im Gläschen.

Ihr bekommt das Paket nach einer Anmeldung im Hipp-Babyclub, die ihr auf der Website vornehmen könnt. Wenig später erhaltet ihr euer Begrüßungspaket per Post.

>>> Hier geht es zum Babyclub von Hipp

  • Pampers: Pampers Village

Auch die bekannte Windelmarke Pampers hat einen hauseigenen Babyclub, der für euch viele Sparcoupons, Produktproben und wichtige Informationen bereithält.

Das Paket kommt zu euch, nachdem ihr euer Kind mit Altersangabe auf der Homepage von Pampers angemeldet habt. Freut euch über ein Potpourri voller Vorteile und schöner Überraschungen.

>>> Hier geht es zum Babyclub von Pampers

  • Nestlé: Das Nestlé-Babyprogramm

Nach einer Registrierung beim Babyprogramm von Nestlé räumt euch Europas größtes Nahrungsmittelunternehmen viele attraktive Vorteile für euren Sprössling ein. Neben 10 Prozent Rabatt auf alle Babyartikel erhaltet ihr von Nestlé darüber hinaus kostenlose Produktmuster und Checklisten.

Registriert euch dazu auf der Homepage von Nestlé und erhaltet euer Vorteilspaket anschließend per Post.

>>> Hier geht es zum Babyclub von Nestlé

 

Beachtet bitte: Um euch bei den Clubs anzumelden, müsst ihr in der Regel volljährig sein. Auch gibt es jeweils eine Altersbegrenzung für das teilnehmende Kind. Es ist also am sinnvollsten, wenn ihr euch kurz vor der Geburt eures Kindes registriert.

Spartipps für die Schwangerschaft

Finanzierungshilfen in der Schwangerschaft und danach

Das Statistische Bundesamt hatte bereits im Jahr 2003 ausgerechnet, dass pro Monat etwa zwischen 425 und 593 Euro an Konsumausgaben für Kinder entstehen. In der Regel fällt nach der Geburt das Gehalt eines Partners weg und wird durch das Elterngeld ausgeglichen, das aber mit 67 Prozent des Nettogehalts erheblich geringer ausfällt als ein zuvor bezogenes Gehalt. Das trifft viele hart; noch schwerer jedoch haben es jedoch Alleinerziehende.

Seid ihr also nicht ganz so liquide, wie ihr gern sein möchtet, um euren Spross bei euch mit Pauken und Trompeten bzw. Wickeltisch und Wundschutzcreme willkommen zu heißen? Es sind vor allem behördliche Ansprechpartner, die euch in vielerlei Hinsicht unterstützen. Macht euch schlau und findet heraus, was euch zusteht. Wir werfen einen Blick auf staatliche Zuwendungen, die allen Eltern gewährt werden und jene, die bei finanziellen Engpässen beantragt werden können.

Finanzielle Unterstützung: Der Staat hilft euch

Wir haben uns damals schon in der Schwangerschaft kostenlos bei der Diakonie beraten lassen, die uns auch wirklich toll und sehr liebevoll weitergeholfen haben. So gibt es z.B. die Möglichkeit, eine einmalige Zahlung für die Erstausstattung zu bekommen oder Dinge wie Wohngeld zu beantragen.

Eine ganze Reihe von Zuschüssen bzw. monatlichen Ausgleichszahlungen stehen euch von Seiten des Staates (Bund oder Länder) zu. Die dazugehörigen Rechner und Anträge findet ihr am Ende des Artikels:

  • Elterngeld
  • Kindergeld 
  • Kinderzuschlag 
  • Betreuungsgeld
  • Mutterschaftsgeld
  • Landeserziehungsgeld
  • Wohngeld

Finanzielle Unterstützung von Stiftungen

Kommt ihr trotz aller Staatshilfen in ernsthafte Finanzierungsnöte, könnt ihr euch vertrauensvoll an Stiftungen wenden. Pro Familia ist beispielsweise eine Anlaufstelle dieser Art. Mit einer Einmalzahlung aus dem Stiftungsfond greift man euch hier finanziell unter die Arme – in erster Linie, damit ihr die Erstausstattung für euer Baby zusammenstellen könnt. Um diese Art von Hilfe in Anspruch nehmen zu können, müsst ihr euch in den ersten zwei Wochen eurer Schwangerschaft um ein Gespräch kümmern. Achtung: Das Geld erhalten Schwangere erst gegen Ende der Schwangerschaft. Auch die Diakonie kann eine solche Anlaufstelle sein, wie uns eine junge Mutter in einem Interview verrät. 

 

Nicht zu unterschätzen: Austausch mit anderen Eltern

Ich fand es schön, mich im Geburtsvorbereitungskurs und später im Rückbildungskurs sowie im Babyturnen und in der Krabbelgruppe mit anderen Mamas auszutauschen. Welche Dinge fürs Kind braucht man wirklich und wo bekommt man sie? Es ist auch sehr entlastend, wenn man nicht die einzige Mama ist, deren Baby einfach nicht durchschlafen will oder seit Wochen zahnt.

Für werdende Mütter und Väter sowie frischgebackene Eltern findet ihr im Internet eine ganze Reihe von Austauschplattformen. Auf Urbia.de etwa könnt ihr euch für den Newsletter eintragen und dadurch regelmäßig Tipps erhalten, die auf den Werdegang eures Kindes zugeschnitten sind. Außerdem findet ihr sämtliche Checklisten, die euch daran erinnern, was ihr vor und nach der Geburt alles besorgen müsst. Mittels solcher Einkaufslisten könnt ihr eure Kosten ganz passabel kalkulieren und vermeidet es darüber hinaus, Unnötiges zu kaufen.

Auch der Austausch mit Eltern, die schon „etwas weiter“ sind, kann hilfreich sein. Zum einen profitiert ihr von ihren Erfahrungen und zum anderen bietet sich die Gelegenheit, ihnen vielleicht den einen oder anderen Strampler oder ein süßes Paar Babyschuhe abzukaufen. So könnt ihr viele Dinge, die es im Rahmen der Erstausstattung zu besorgen gilt, kostengünstig organisieren.

Ratschläge aus erster Hand, die euch sparen helfen, erhaltet ihr außerdem auf privaten Baby-Blogs wie babyspartipps.de oder auf rundumskinderzimmer.de. Oft gibt es gleich ein paar Erfahrungsberichte dazu. Außerdem warten auf euch wertvolle Tipps rund um das Thema Baby: Hier finden sich junge Eltern zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Ein großes Dankeschön geht bei dieser Gelegenheit an unsere Studentenmama Julia, die uns Rede und Antwort stand und die besten Spartipps verraten hat. Das komplette Interview könnt ihr hier lesen.

Finanzierungshilfen:
Hier findet ihr Informationen zum Kindergeld
Mit dem Elterngeldrechner errechnet ihr eure Einkünfte

Quellen:
destatis.de
Bilder: iStock©Lvnel (Teaser), Fotolia©teressa

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Über Klara

Die Theaterwissenschaftlerin und Hobbypoetin Klara liebt Themen fürs Herz. Am liebsten schreibt sie über und mit Liebe. In ihren Ratgebern serviert sie aber auch gerne alltagsnahe Sachverhalte in lesergerechten Häppchen. Ein Stück Schokolade und ein großer Schluck Kaffee helfen ihr dabei, sich Hals über Kopf in ihre Recherche zu stürzen und erst nach dem Finden einer Antwort wieder aufzutauchen.

Klara
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