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Aussortiert – und weiterverkauft: Eure abgelegte Kleidung bringt Bares!

Kleidung online zu Geld machen oder tauschen
Kleidung online zu Geld machen oder tauschen

Secondhandkleidung zu Geld machen? Auf diesen Online-Marktplätzen klappt's

Secondhand ist das neue Vintage. Will man günstige und modische Kleidung kaufen, sind Online-Marktplätze die beste Anlaufstelle. Das gilt umso mehr, wenn man die eigene gebrauchte Klamotte weiterverkaufen, sprich Platz für neue Sachen im Schrank schaffen will. Und umweltbewusst ist Secondhand ja bekanntlich auch. Wo der Verkauf und Einkauf im Internet besonders viel Spaß macht und was es dabei jeweils zu beachten gilt, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.

Kleiderkreisel: Kaufen, verkaufen oder tauschen

Nach eigenen Angaben sind bei Kleiderkreisel weltweit über 8,5 Millionen Mitglieder angemeldet, die mehr als 20 Millionen Artikel eingestellt haben. Das bedeutet für euch (und mich) pure Freude beim endlosen Stöbern! Neben Kleidung und Schuhen kann man bei Kleiderkreisel auch Accessoires, Parfum, Kosmetik und Kosmetikzubehör erstehen und verkaufen. Eine weitere Möglichkeit ist der Kleidertausch: Gefällt euch etwas aus dem Katalog einer Nutzerin und vice versa, könnt ihr euch dafür entscheiden, die entsprechenden Teile einfach untereinander zu tauschen.

Die Kleiderkreisel-Community zeigt sich als sehr ambitioniert und kommunikativ. Im eigenen Forum und in sozialen Netzwerken wie Facebook stehen die Nutzer sowohl miteinander als auch mit dem Kleiderkreisel-Team in Kontakt. Toll!Kleiderkreisel LogoBezahlung

Über das KK-Bezahlsystem: Das funktioniert sowohl mit der Kreditkarte als auch per Sofortüberweisung. Für den Verkäufer fallen dabei Gebühren an. Diese betragen für den Käufer jeweils 10 Prozent des Artikelpreises plus 0,50 Euro Pauschalbetrag.

Ohne KK-Bezahlsystem: Es fallen keine Gebühren für Käufer oder Verkäufer an. Preisverhandlungen, sowie der anschließende Austausch von Kontodaten und Lieferadresse erfolgen via Privatnachricht.

Der Mädchenflohmarkt mit Concierge-Service

Auch Mädchenflohmarkt.de hat sich zu einem beliebten Marktplatz für Mode im Internet gemausert. Über eine halbe Million Mitglieder kaufen und verkaufen hier ihre Kleidung – und darunter finden sich häufig echte Designerschätze für kleines Geld.

Mädchenflohmarkt bietet einen einzigartigen Concierge-Service an, der euch als Verkäufer sehr viel Zeit erspart. Dazu sendet ihr die zu verkaufenden Teile einfach an das Mädchenflohmarkt-Team, das sich dann um alle weiteren Schritte kümmert – Fotos machen, Artikel einstellen, Bezahlverfahren festlegen. Im Gegenzug berechnet das Portal für diesen bequemen Service eine Gebühr in Höhe von 40 Prozent des Verkaufspreises.Mädchenflohmarkt LogoBezahlung

Funktioniert über PayPal oder Überweisung. Nutzt ihr die Plattform zum Verkauf, müsst ihr 10 Prozent des Artikelpreises an Mädchenflohmarkt abtreten. Für die Käufer ist die Nutzung des Online-Marktplatzes zwar grundsätzlich kostenlos, manchmal sind jedoch – wenn man sich darauf verständigt hat – die Versandkosten zu tragen.

Die gebührenfreie Konkurrenz: Kleiderkorb

Kleiderkorb wurde erst richtig populär, nachdem Kleiderkreisel mit der Einführung seines Bezahlsystems bei den Usern aneckte. Seitdem hat sich die Plattform gut unter all den bereits etablierten Online-Marktplätzen positioniert und überzeugt mit der Möglichkeit, Artikel völlig gebührenfrei zu kaufen und zu verkaufen.

Was wir an Kleiderkorb lieben, ist zum einen die Idee, dass ein Online-Flohmarkt weder für Käufer noch für Verkäufer mit zusätzlichen Gebühren verbunden sein muss. Der gebührenfreie Verkauf ermöglicht auch besonders kleine Preise, angesichts derer wir noch lieber (und öfter) zugreifen wollen.Kleiderkorb LogoBezahlung

Die gesamte Abwicklung findet privat zwischen Käufer und Verkäufer statt. Das fängt mit den Preisverhandlungen an und setzt sich fort mit dem Austausch von Adressen, Telefonnummern sowie den PayPal- oder Kontodaten.

Die Flohmarkt-App: Shpock

Bei Shpock gibt es nicht nur Mode, sondern auch alles andere, was man auf einem traditionellen Flohmarkt finden würde. Den Online-Flohmarkt kann man nur als App nutzen – doch dieser Service ist durchweg kostenlos. Das Überzeugende an Shpock: Man kann sich Artikel anzeigen lassen, die Verkäufer in der unmittelbaren Umgebung loswerden möchten, sich im Anschluss mit dem Verkäufer kurzschließen, die Sachen vor Ort anprobieren und sich somit Versandkosten und vor allem Fehlkäufe (!) sparen.

Shpock überzeugt mit dem echten Flohmarkt-Feeling. Es macht einfach Spaß, sich durch den endlosen Feed zu scrollen. Auf die Art lassen sich echte Schnapper machen, von denen man vielleicht gar nicht gewusst hat, wie unbedingt man sie braucht.

Shpock Logo

Bezahlung

Bar bei der Übergabe oder – je nach Absprache zwischen Verkäufer und Käufer – via Überweisung, PayPal oder per Nachnahme.

Jeder findet seine Nische: Online-Marktplätze für spezielle Kundenkreise

Einige Secondhand-Onlineshops richten sich auch an überschaubare Zielgruppen. So gibt es zum Beispiel für (werdende) Eltern Mamikreisel.de oder auch Kinderado.de. Bei Mamikreisel findet ihr neben Baby- und Kinderbekleidung auch hübsche Umstandsmode, während Kinderado mit Bekleidungspaketen punktet. Der Hintergrund? Preislich lohnt es sich in der Regel mehr, statt einzelner Teile lieber gleich Sets zu kaufen, da man so die Versandgebühren nur einmal bezahlen muss.

Lust auf Luxus? Auch High-End-Marken wie Prada und Chanel könnt ihr über Second-Hand-Portale erwerben und weiterverkaufen. Auf Rebelle.com beispielsweise erfolgt dies – egal ob ihr selber verkauft oder den Concierge-Service nutzt – nur nach Zahlung einer Provision, da die Mitarbeiter die Ware vorerst auf ihre Echtheit und Qualität prüfen. Der Concierge-Service kostet 15 Euro pro Teil. Beim eigenständigen Verkauf fallen 10 bis 30 Prozent Provision an. Bei Secondglam.com hingegen ist das Sortiment größer – dort findet ihr auch Luxusmode für Herren und Kinder. Dafür findet allerdings keine Qualitätskontrolle seitens der Betreiber statt.

Quellen:
Bilder: SPARWELT (Teaser), Kleiderkreisel, Kleiderkorb, Mädchenflohmarkt, Shpock

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Über Ivana

Ivana studiert Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin und unterstützt die SPARWELT-Redaktion seit September 2014 als Werkstudentin. Für das Magazin verfasst sie am liebsten Artikel zu Mode, Beauty und Lifestyle. Auch in der wenigen Zeit, die zwischen Universität und Redaktion noch übrig bleibt, schreibt Ivana leidenschaftlich gerne – dann aber auf ihrem eigenen Blog.

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