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Junk-Food: Stiftung Warentest untersucht 30 Chipssorten

Stiftung Warentest untersucht 30 Chipssorten
Stiftung Warentest untersucht 30 Chipssorten

Handelsmarken überzeugen – Bio enttäuscht

Ob beim gemütlichen DVD-Abend unter Freunden, als kleine Knabberei im Kino oder als beliebter Snack auf Partys – Chips sind bei den Essgewohnheiten der meisten Menschen kaum noch wegzudenken. Ein Kilo Chips etwa verdrückt jeder Deutsche jährlich. Stiftung Warentest hat dies zum Anlass genommen, das fett-und salzhaltige Knabberzeug einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Chips – besser als ihr Ruf

Kartoffelchips zählen zu den beliebtesten Party-Knabbereien. Doch auch abends auf der Couch oder einfach für zwischendurch findet das kalorienhaltige Knabberzeug großen Anklang. Am liebsten werden Paprikachips und andere salzhaltige Produkte gegessen. Stiftung Warentest untersuchte daher 30 verschiedene Chipssorten: Von herkömmlichen Paprikachips über Stapelchips mit Paprikageschmack bis hin zu fettreduzierten Chips und einigen Sorten mit Salz. Die Ergebnisse fallen dabei besser aus als erwartet: Zwar erhielt keines der Produkte ein „sehr gut“, dafür bekamen aber mehr als die Hälfte ein gutes Urteil.

Die Testsieger

In allen Kategorien überzeugen konnten die beliebten Paprikachips Chipsfrisch Ungarisch der Marke Funny-Frisch. Während diese mit 96 Cent pro 100 Gramm zwar eher zu den etwas teureren Chipssorten zählen, konnten in diesem Test auch die günstigen Eigenmarken der Handelsketten Rewe und Kaufland punkten. Gute Chips müssen also nicht unbedingt teuer sein: Die Paprikachips von Rewe/ ja! und Kaufland/ K-Classic mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es bereits für 38 Cent pro 100 Gramm. Bei den fettreduzierten Paprikachips schnitten die Feurich Easy Chips von Aldi (Nord) am besten ab.   

Bio-Produkte fallen durch

Enttäuschend hingegen war das Ergebnis der getesteten Bio-Chips. Alle drei Bio-Produkte fielen mit einer mangelhaften Bewertung negativ auf. So schmeckten die Paprikachips von Trafo Bio-Organic alt bitter und dumpf, die Original Lantchips leicht ranzig und die Alnatura-Kartoffelchips mit Paprikageschmack pappig. Auch die Terra Blues Chips erhielten ein „mangelhaft“ und wiesen als einziges Produkt einen zu hohen Acrylamid-Gehalt auf. Ein hoher Schadstoffgehalt konnte auch bei den beliebten Stapelchips Pringles Paprika nachgewiesen werden. Ungesunde Transfettsäuren wurden dagegen in keinem der getesteten Produkte gefunden.

Fazit

Insgesamt überwiegen aber die positiven Ergebnisse: Nur vier Produkte weisen ein „mangelhaft“ auf, die Restlichen konnten im Test überzeugen – Chips sind also besser als ihr Ruf. Zudem zeigt der Test, dass gute Chips auch günstig sein können – mit einem passenden SPARWELT-Gutschein für die Kategorie Essen & Trinken könnt ihr sogar noch Geld sparen. Weitere Details zum Test erfahrt ihr im angehängten Video.

Video

Bild:©Amazon
Videoquelle: YouTube©ZDF

 

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Über Lina

Seit August 2012 unterstützt Lina als Online-Redakteurin das SPARWELT-Team. Neben ihrem medienwissenschaftlichen Masterstudium verfasst sie Magazinbeiträge zu Verbraucher- und Ratgeberthemen im Online-Shopping-Bereich. Dabei verfällt sie beim Recherchieren und Schreiben des Öfteren selbst dem einen oder anderen Schnäppchen.

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