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Die 5 wichtigsten Tipps zum Start des Winter-Sales

So geht ihr gut vorbereitet in die saisonale Preisschlacht

30 Prozent! 50 Prozent! 70 Prozent! Alles muss raus! Obwohl der offizielle WSV bereits 2004 abgeschafft worden ist, preisen die Einzelhändler auch in den nächsten Wochen wieder allerorts den Winter-Sale an. Doch sollten sich Verbraucher nicht von den Sale-Schildern blenden lassen. Wer den Rabattversprechen der Händler blind vertraut, tappt schnell in die Preisfalle. Wir verraten euch in den fünf wichtigsten Tipps zum Winter-Sale, wie ihr das Beste aus der saisonalen Preisschlacht herausholt.

 

Tipp 1: Nicht zum Kauf drängen lassen

Der Winter-Sale hat begonnen und ungeachtet der kühlen Temperaturen ist in den Innenstädten die Hölle los: überall satte Rabatte, Schnäppchen und Sonderpreise. Doch sollten sich Verbraucher nicht zum Kauf drängen lassen. Der aktuelle Winter-Sale ist schließlich nur noch ein Sale unter vielen: Mid-Season-Sale, Pre-Summer-Sale und Black Friday sind nur einige Beispiele. Seit einer Gesetzesänderung von 2004 müssen sich Händler nicht mehr an einen zeitlichen Rahmen für Rabattaktionen halten. Daher häufen sich die Anlässe, zu denen Händler mit saisonalen Rabatten und Sonderangeboten werben. Verbraucher erhalten daher oft die Gelegenheit, ein Schnäppchen zu machen. Sie sollten sich nicht drängen lassen und grundsätzlich Preise vergleichen, um die Angebote richtig einschätzen zu können.

Tipp 2: Preise vergleichen und zusätzlich sparen

Obwohl die Händler ihren Kunden zum Teil hohe Rabatte von bis zu 70 Prozent und mehr versprechen, garantieren die roten Sale-Schilder nicht immer auch einen guten Preis. Die beworbenen Rabatte orientieren sich nämlich in der Regel an der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers – und sind damit kaum realistisch. Die üblichen Marktpreise liegen in der Regel deutlich unter der Preisempfehlung der Hersteller. Realistisch sind daher zwischen 10 und 30 Prozent.

Preisvergleichsportale wie idealo.de oder günstiger.de sind eine gute Möglichkeit, um den günstigsten Marktpreis zu ermitteln und den reduzierten Preis zu bewerten. Das ist nicht nur vom heimischen PC aus, sondern praktischerweise auch per Smartphone möglich. Preisvergleiche sind allerdings nur zwischen Produkten möglich, die von mehreren Händlern angeboten werden. Dazu zählen vor allem Markenprodukte von namhaften Herstellern, die bei verschiedenen Händlern erhältlich sind. Eigenmarken und No-Name-Produkte lassen sich nicht vergleichen. Doch lohnt sich der Blick ins Netz nicht nur, um Preise zu vergleichen und den vermeintlichen Schnäppchen ein Schnippchen zu schlagen.

Die meisten stationären Händler haben inzwischen einen Onlineshop, in dem sie die gleichen Produkte anbieten wie in der Filiale. Kunden haben online jedoch zusätzlich die Möglichkeit, einen kostenlosen Gutschein einzulösen und den bereits reduzierten Preis damit noch weiter zu senken. Wer noch mehr sparen möchte, sollte demnach immer auch den Onlineshop des Händlers besuchen und gezielt nach Rabattgutscheinen suchen.

Wer im Winter-Sale Rabattversprechen blind vertraut statt Preise vergleicht, zahlt am Ende meist zu viel.Tipp 3: Umtauschrecht klären

Umtausch ist Kulanzsache. Ein gesetzlich verbindliches Umtauschrecht gibt es im stationären Handel nicht. Während des Winter-Sales können Händler so zum Beispiel reduzierte Kleidungsstücke vom Umtausch ausschließen. Doch zeigen sich die Händler in den meisten Fällen durchaus kulant. Kunden sollten sich in jedem Fall direkt an den Händler wenden, um sich abzusichern und vor dem Kauf die Bedingungen des Umtauschs zu klären.

Wer im Internet bestellt, hat hingegen ein gesetzlich verbrieftes Widerrufsrecht – und das mindestens zwei Wochen lang, ohne Angaben von Gründen. Dabei beginnt die Frist mit dem Erhalt der Ware und der Widerrufsbelehrung. Widerruf bedeutet: Die Bestellung und der Kauf werden widerrufen. Der Kunde schickt die Ware zurück und bekommt den Kaufpreis erstattet.

Tipp 4: Verfügbarkeit in anderen Filialen und online prüfen

Ein grundsätzliches Problem des stationären Handels ist die vergleichsweise kleine Produktauswahl. Während des Winter-Sales können vor allem beliebte Größen oder Artikel schnell vergriffen sein. Es kann sich in diesem Fall durchaus lohnen, den Onlineshop des Händlers zu besuchen. Denn neben der Verfügbarkeit im Onlineshop lässt sich hier auch oftmals die Verfügbarkeit in einzelnen Filialen prüfen. In einigen Fällen kann das gewünschte Produkt auch gleich reserviert werden. Das vermeidet unter Umständen viel Stress. Apropos Stress: Wer das Chaos an den Wühltischen, die Schlangen an den Kassen und die Hektik in den Umkleiden vermeiden möchte, verlegt seine Shopping-Tour am besten gleich ganz ins Netz.

Tipp 5: Versandkosten sparen und Ware in der Filiale abholen

Online in den Winter-Sale zu starten, schont nicht nur die Nerven – vor allem das größere Angebot sowie die bessere Auswahl und gute Übersichtlichkeit sprechen für den Online-WSV. Onlineshopper haben die Möglichkeit, per Filter gezielt nach reduzierten Produkten und vorhandenen Größen zu suchen. Ein großer Nachteil des Onlinehandels ist jedoch, dass für die Bestellung in der Regel Versandkosten anfallen.

Diese lassen sich mit Click und Collect umgehen, einem oftmals kostenlosen Service, den bereits zahlreiche Ketten anbieten. Das Prinzip: Online bestellen und in der Filiale abholen. Praktisch dabei ist: Kunden können mit einem geeigneten kostenlosen Rabatt-Gutschein noch zusätzlich sparen. Darüber hinaus kann man das Paket flexibel während der Öffnungszeiten abholen. In manchen Fällen hat man dabei sogar die Möglichkeit, die Kleidungstücke anzuprobieren und eventuell gleich zurückzugeben.

Quellen und weiterführende Informationen

Bilder: iStock©pyotr021 (Teaser), iStock©Yuri

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