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Es geht auch 60 % günstiger! 8 Internetapotheken im Preisvergleich

Online-Apotheken
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So kauft ihr Medikamente im Internet – ohne Risiken und Nebenwirkungen

Haa, haaaaaaa, Haaaaaaaaaaatschi –  Eine harmloser Schnupfen ist schnell eingefangen. Oftmals bleibt es allerdings nicht bei einer verstopften Nase. Denn nur allzu gern gesellen sich neben einem fiesen Kratzen im Hals auch Schüttelfrost  und Gliederschmerzen dazu – ein klarer Fall von dicker Erkältung. Wenn Hühnersuppe und Wadenwickel jedoch nicht mehr ausreichen, greifen viele zu Nasenspray, Kopfschmerztabletten und Co. Wie praktisch, dass der Weg zur Apotheke um die Ecke dank Online-Apotheken nicht mehr ohne Alternative ist. Ein Mausklick genügt und schon werden euch die Medikamente direkt ans Krankenbett geliefert.

Doch welche digitale Versandapotheke liefert am schnellsten und wo kann man am meisten sparen? Bei über 3000 registrierten Apotheken im Netz gar nicht so einfach.1 Aus diesem Grund haben wir 8 Online-Apotheken auf Herz und Nieren geprüft. Dabei sind wir nicht nur auf erstaunliche Unterschiede bei den Lieferkosten von bis zu 65 Euro gestoßen, sondern konnten auch Preisunterschiede bis zu unglaublichen 158 Prozent aufdecken.

Wie kann man bei der Bestellung von Medikamenten im Internet sparen?

Medikament ist nicht gleich Medikament. Deshalb ist es zunächst einmal wichtig, zwischen verschreibungspflichtigen, freiverkäuflichen und rezeptfreien, aber apothekenpflichtigen Medikamenten zu unterscheiden, da es hier enorme Unterschiede im Verfahren der Preisgestaltung gibt. So entfällt aufgrund der gesetzlich festgelegten Preisbindung bei rezeptpflichtigen Tabletten, Salben und Co. die Möglichkeit, einen Rabatt zu erhalten – dies gilt auch für Online-Apotheken.

Dafür könnt ihr allerdings umso mehr bei den freiverkäuflichen und rezeptfreien Arzneimitteln sparen, denn deren Preisgestaltung ist ziemlich variabel. Jede Apotheke bestimmt selbst den Preis und führt Rabattaktionen nach eigenem Ermessen durch. Vor allem die Apotheken im Netz bieten euch attraktive und vielseitige Möglichkeiten, um bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit günstig davonzukommen. Gefahren beim Medikamentenkauf im Internet

  • Sales und Rabattaktionen: Ob Schnäppchenecke, Preishits oder Top-Angebote: Die meisten Apotheken bieten Preisreduzierungen bis zu 70 Prozent auf einen Großteil ihres Produktsortiments. Haltet daher unbedingt die Augen offen und sucht gezielt nach Angebotsaktionen.

  • Gutscheine und Rabattcodes: Sowohl auf den eigenen Seiten der Online-Apotheken als auch in SPARWELTs Gutscheinrubrik findet ihr jede Menge Rabattcoupons, die ihr unkompliziert im Onlineshop einlösen könnt.

  • Produkt der Woche/des Monats: Passend zur Erkältungs- oder aber auch zur Urlaubszeit stellen die Anbieter Sets mit verschiedenen Pflegeprodukten und (rezeptfreien) Arzneimitteln zusammen, die zum Schnäppchenpreis erhältlich sind.

  • Bonus- und Sammelpunkte: Einige Shops bieten bei jeder Bestellung die Chance, Punkte zu sammeln, die ihr beim nächsten Einkauf einlösen oder auch für höherwertige Prämien ansparen könnt.

  • Neukundenrabatt: Viele Internetapotheken locken potentielle Kunden mit zusätzlichen Rabatten bis zu 10 Euro bei deren erster Bestellung.

  • Sammelbestellungen und Versandkosten: Üppig angesetzte Versandkosten sind keine Seltenheit. Bei einer Großbestellung lässt sich allerdings erheblich sparen, da die Interapotheken einerseits zusätzliche Preisnachlässe anbieten und die Lieferung andererseits ab einem bestimmten Betrag kostenlos ist.

Doch welche Versandapotheke ist nun die günstigste? Wo bestellt man am preiswertesten seine Medikamente und wo bekommt man für kleines Geld ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis? Die Antworten auf diese und weitere Fragen findet ihr in unserem Test, der teils erstaunliche Preisunterschiede aufgedeckt hat.

 

8 Internetapotheken im Preisvergleich

DIMDI Sicherheitslogo Versandapothekenregister

Für unseren SPARWELT-Preisvergleich haben wir acht beliebige Internetapotheken ausgewählt. Die Anbieter müssen lediglich im Versandapothekenregister gelistet sein – für den Kunden kenntlich gemacht anhand des DIMDI-Sicherheitslogos. Als Verbraucherschutzsignet steht es für die behördliche Erlaubnis, Arzneimittel online vertreiben zu dürfen.

Um die Ausgaben und Rabattmöglichkeiten für rezeptfreie und freiverkäufliche Medikamente zu überprüfen, haben wir die Preise von 3 am häufigsten gekauften Arzneimitteln in Deutschland miteinander verglichen. Es handelt sich dabei um die Bepanthen-Wund- und Heilsalbe in der 20-Gramm-Tube von Bayer, um Paracetamol-Fieber- und Schmerztabletten im 20-Tabletten-Blister von Hexal sowie um ein Nasendosierspray für Erwachsene in der 15-ml-Pumpsprayflasche von Olynth.* Weiterhin interessierten uns die Kosten für die Lieferung** sowie die maximalen Rabattmöglichkeiten*** der Online-Apotheken. Alle relevanten Daten dazu findet ihr in unserer Übersicht:

Internetapotheken im Preisvergleich

 

Unglaublich – Mit diesen Preisunterschieden hat keiner gerechnet

Auch wenn jede Internetapotheke bei rezeptfreien und freiverkäuflichen Medikamenten ihre Preise selber festlegen kann, so überrascht die Dimension der preislichen Unterschiede dennoch. Die folgende Gegenüberstellung zeigt dies sehr deutlich: Der vom Hersteller festgelegte UVP der Wund- und Heilsalbe beträgt 4,91 Euro. In unserem Test gab es die Salbe schon für 2,40 Euro zu kaufen – quasi zum halben Preis. Hingegen lag der teuerste Anbieter bei 3,49 Euro – eine Ersparnis von fast 1,50 Euro ergibt sich immerhin dennoch. Beim Nasendosierspray liegen die Preise schon weiter auseinander. Als klarer Sieger geht hierbei die Online-Apotheke Medikamente per Klick mit 2,39 Euro aus unserem Preisvergleich hervor. Legt man hier die unverbindliche Preisempfehlung zugrunde, spart ihr fast 60 Prozent. Doch selbst im teuersten Shop findet ihr das Nasenspray mit 3,92 Euro immer noch deutlich preiswerter, als vom Hersteller empfohlen.

Die größte Überraschung gibt es allerdings im Preisvergleich der Schmerzmittel. Wer bei diesem Produkt den Preis-Check versäumt, zahlt beim teuersten Anbieter schnell mehr als das 2,5-fache im Vergleich zum günstigsten Angebot im Test. So sind die Tabletten bei Juvalis bereits für 73 Cent erhältlich. In der teuersten Internetapotheke unseres Preisvergleichs müsst ihr jedoch 1,89 Euro für das gleiche Arzneimittel bezahlen.

Erscheint dieser Preisunterschied von ein paar Cents auf den ersten Blick als kaum wahrnehmbar, so summieren sich die Ausgaben bei einer Sammelbestellung aber spürbar. Am Beispiel der Gesamtkosten für die drei Produkte wird dies in unserem Preisvergleich besonders deutlich: Zahlt ihr beim günstigsten Anbieter noch 6,10 Euro für den Einkauf der drei Medikamente, so müsst ihr beim teuersten schon 9,39 Euro berappen. Im Gegensatz zur Summe des UVPs aller Medikamente von 12,56 Euro gebt ihr so weniger als die Hälfte aus. Unser Tipp: Unbedingt die zertifizierten Internetapotheken und deren Angebote miteinander vergleichen. Nützlich sind hierfür Vergleichsportale wie zum Beispiel Medizinfuchs oder Medipreis. Alle Preise findet ihr nochmal in unserer Übersicht:

Online-Apotheken: Wer bietet die günstigsten Preise? 

Doch auch bei den Lieferkosten und den Rabattmöglichkeiten gibt es große Unterschiede. Während zum Beispiel Versandapotheken wie Apothal und Medikamente per Klick bereits ab einem Mindestbestellwert von 10 Euro Arzneimittel zu euch nach Hause schicken, müsst ihr bei anderen Anbietern einen Bestellwert bis zu 75 Euro erreichen. Eine enorme Preisspanne. Ebenso verhält es sich auch mit den gewährten Rabatten. So bietet Apothal laut Website Rabatte bis zu 70 Prozent an, satte 30 Prozent mehr als beim Anbieter mit den gringsten Prozenten.

 

Deshalb lohnt sich der Gang in die virtuelle Apotheke 

Für all diejenigen, die schlicht und einfach sparen wollen, ist die Onlinebestellung natürlich konkurrenzlos attraktiv. Wer in ländlichen Regionen lebt, die über kein dichtes Apothekennetz verfügen, der profitiert ebenfalls von Internetapotheken. Wenn das Aufstocken der Hausapotheke ansteht – gerade bei chronischen Erkrankungen, die eine regelmäßige Einnahme bestimmter Arzneimittel mit sich bringen – ist die regelmäßige Onlinebestellung ganz indiskutabel die beste Lösung. Der Versand soll dabei laut Apothekengesetz innerhalb von zwei Werktagen erfolgen. Liegen aber akute Beschwerden vor, kann nur ein Besuch in der nächstgelegenen Apothekenfiliale oder etwa die Beauftragung von Kurierdiensten, die On- und Offline-Services gleichermaßen anbieten, zeitnahe Linderung verschaffen. Wenn ihr stets die Kosten im Auge behaltet und beim Medikamentenkauf alle Preise gewissenhaft vergleicht, dann wird euch schnell bewusst, dass Internetapotheken als Alternative zur Apotheke um die Ecke tatsächlich ein echter Geheimtipp sind.

Quellen und weiterführende Informationen:
1http://www.bitkom.org/de/themen/54866_75008.aspx

Bilder: shutterstock©Robert Kneschke (Teaser)

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Über Isabel

Essen, Wohnen und Reisen: Das sind die Themen, mit denen sich die Publizistik- und Kommunikationswissenschaftlerin am liebsten auseinandersetzt. An der Schnittstelle zwischen PR und Redaktion hat sie ihre Passion für das Texten bereits unter anderem bei moebel.de und fischerAppelt ausleben dürfen. Seit November 2014 verstärkt die Wahlberlinerin das Sparwelt-Team als Redakteurin im Magazinbereich.

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