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SPARWELT testet: Fitnesstraining bei McFit

SPARWELT-Redakteure testen das Training bei McFit.
SPARWELT-Redakteure testen das Training bei McFit.

Trainieren bei der großen Fitnessstudio-Kette – Ein schweißtreibender Ratgeber

Mit inzwischen 166 Studios in ganz Deutschland ist McFit die größte Fitnesskette des Landes. Auffallend ist vor allem das offensive Marketing: Auf Plakaten, im Netz und im TV wirbt McFit mit prominenten Gesichtern wie den Klitschko-Brüdern. Das Unternehmen  1997 als einzelnes Studio in Würzburg gegründet  schmückt sich heute außerdem mit dem Titel „Europas mitgliederstärkste Fitnessstudiokette“ und zählt laut eigenen Angaben allein in Deutschland mehr als eine Million Kunden. Wir sagen euch, wie viel das Training kostet, was ihr für euer Geld erwarten könnt – und welche Erfahrungen unsere Redakteure bei McFit gemacht haben.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Den Preis für die zwölfmonatige Mitgliedschaft hat McFit zum Jahreswechsel um 3 Euro auf 19,90 Euro im Monat erhöht. Dafür ist künftig das Duschen, das bislang 50 Cent kostete, für die Mitglieder inbegriffen. Hinzu kommen einmalig 19 Euro Aufnahmegebühr. Dafür erhaltet ihr die sogenannte MemberCard, euren Ausweis in Form einer Chipkarte, der euch den Einlass in jedes McFit-Studio ermöglicht und mit dem sich das Terminal und die Automaten bedienen lassen.

Zum Reinschnuppern bietet McFit Interessierten ein zweimaliges kostenloses Probetraining an. Dafür wählt ihr auf der Website ein Studio in eurer Nähe und vereinbart einen Wunschtermin mit oder ohne Trainer. 

Das Prinzip: Einfach, preiswert, wenige Zusatzleistungen

  • ein Vertrag: Bei McFit bindet ihr euch als Neukunde zunächst immer für zwölf Monate. Ein anderer Vertrag steht gar nicht erst zur Wahl. Kündigt ihr die Mitgliedschaft nicht spätestens vier Wochen vor Vertragsende, verlängert sich die Vertragslaufzeit um jeweils sechs Monate.
  • eine Öffnungszeit: McFit wirbt damit, dass ihr als Kunde rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr trainieren könnt. Damit seid ihr sehr flexibel. Trainer stehen euch von 8 bis 22 Uhr zur Seite, außerhalb dieser Zeiten ist aus Sicherheitsgründen zumindest eine Aufsicht anwesend.
  • Zugang zu allen Filialen: Eure Mitgliedskarte garantiert euch den Eintritt in jedes der derzeit über 228 Studios europaweit. Ihr dürft somit auch auf andere Filialen der Kette in eurer Stadt oder am Urlaubsort ausweichen. Abgesehen vom längeren Anfahrtsweg könnt ihr in Großstädten somit das Studio wählen, das euch in puncto Lage, Besucher und Inneneinrichtung am besten gefällt.
  • beschränkt auf das Nötigste: Keine Frage – andere Wettbewerber bieten deutlich mehr rund ums Gewichtestemmen, Radstrampeln und Laufbandtraining. Auf flächendeckende Betreuung durch Trainer oder auf Sauna und Wellness müsst ihr bei McFit verzichten. Die Kette hält ihreStrukturen und ihr Angebot bewusst schlank, um Kosten zu sparen und vergleichsweise niedrige Mitgliedsbeiträge zu bieten.

Welche Ausstattung wird den Kunden geboten?

Aller Anfang ist schwer. Damit sich Neulinge besser im Studio zurechtfinden, hat McFit ein Farbleitsystem eingeführt. In den fünf markierten Zonen macht ihr wahlweise zielgerichtet Krafttraining für Anfänger, für Fortgeschrittene oder mit freien Gewichten, Ausdauer-/Cardiotraining oder Dehnübungen. An den durchnummerierten Geräten zeigen euch Beschilderungen, wie ihr eine Übung richtig ausführt, ohne euch dabei zu verletzen. Auf der Website findet ihr ergänzend Einstiegs- und Folgepläne zum Herunterladen und stellt euch so euren eigenen Trainingsplan zusammen.

Das Angebot an Trainingsmöglichkeiten ist vielfältig und ähnelt dem der übrigen großen Fitnessketten. In den McFit-Studios findet ihr unter anderem ein Express-Workout, Kinesis-Krafttraining, eine Rückenstraße und ein Box-Workout. Hinter TRX Suspension verbirgt sich ein Ganzkörpertraining mit dem eigenen Körpergewicht. Alle Trainingsvarianten sind immer auf ein bestimmtes Trainingsziel ausgerichtet, je nachdem, ob ihr einfach nur abnehmen, Kraft aufbauen, Muskeln formen oder eure Ausdauer verbessern wollt.

Seit Anfang 2012 ist in immer mehr McFit-Studios ein sogenanntes Cyber-Training mit einem virtuellen Trainer möglich. Ein aufgezeichneter Profi-Coach führt auf einer großen Videowand die Übungen vor und ihr könnt davor fleißig schwitzen. Einen Aufpreis zahlt ihr dafür nicht. Ein Trainer aus Fleisch und Blut motiviert sicherlich stärker und kann auf individuelle Probleme eingehen, kostet den Anbieter aber natürlich auch mehr.

McFit Cybertraining Powerplate

 

Trainieren bei McFit: Das meinen die SPARWELT-Redakteure

Damit ihr euch ein möglichst ausgewogenes Bild des Fitnessstudios machen könnt, haben wir mehrere SPARWELT-Kollegen befragt, die bereits Erfahrung mit dem Training bei McFit haben. Ihr erhaltet damit persönliche Einschätzungen normaler Verbraucher  abseits der McFit-Werbung.

 

Peter:

Peter

Der Preis: McFit ist extrem günstig. Bis Ende 2012 lag der monatliche Beitragssatz bei knapp 17 Euro. Da können nur wenige mithalten. Die jetzige Preiserhöhung finde ich in Ordnung. Nicht in Ordnung: Die Legitimation dafür wurde von den Mitgliedern fast ohne deren Wissen erhascht. Mit dem Durchziehen der Karte beim Einchecken hatte man den neuen Bedingungen zugestimmt; der kleine Aufkleber neben dem Scanner, der darauf hinwies, war leicht zu übersehen. Zudem hätte man, wäre man mit den neuen Bedingungen nicht einverstanden gewesen, persönlich mit einem Mitarbeiter am Terminal sprechen müssen. Wer macht das schon im Trubel nach einem hektischen Arbeitstag, wenn man nur flott trainieren möchte, um dann daheim die Füße hochzulegen?! Dann schnell Augen zu, Karte durchgezogen und alles abgenickt, was der Fitnessriese diktiert. Ein Unding, wie ich finde.

Das Prinzip McFit: Das Studio am Berliner Alexanderplatz wurde in diesem Jahr mit großen Umbaumaßnahmen zu einem Flagship-Store herausgeputzt. McFit hat verstanden, dass nur Billig-Fitness-Fastfood nicht mehr funktioniert. Das neue Konzept ist überaus gelungen. Es gibt nun einen Raum mit Spinning, Circle-Training, Rückenstraße und vielem mehr. Die Mitgliedskarte kann man an einem Automaten mit Guthaben beladen. Getränke, Shakes oder Müsliriegel lassen sich aus einem weiteren Automaten ziehen. Die Preise sind okay, die Einfachheit der Bezahlung soll natürlich zum Kauf anregen. Sehr angenehm und keineswegs Standard: Getränke dürfen mitgebracht und auch vor Ort verzehrt werden.

Zum Training: Die Motivation zum regelmäßigen Training kann unter dem Ansturm der Trainingswütigen leiden. Ab dem späten Nachmittag sind zentral gelegene Studios in der Großstadt in der Regel brechend voll. Der günstige Tarif zieht darüber hinaus die breite Masse an. Da kann es gerne mal laut und unfreundlich zugehen, sollte die Hantelbank blockiert sein und der Testosteronspiegel überschwappen. Speziell für Frauen ist McFit deshalb zu Stoßzeiten am frühen Abend weniger zu empfehlen.
Die Studiokette macht eine Art System-Fitness: Die Klitschkos turnen auf einer Videowand vor und alle strampeln mit. Aus unternehmerischer Sicht muss man vor diesem Konzept den Hut ziehen. Kostensparend kann das Band den ganzen Tag lang abgespielt werden. Die Gage für die „Trainer“ ist rasch wieder eingefahren. Ein Coach aus Fleisch und Blut wäre auf Dauer teurer. Zudem brüstet sich doch jeder Sportfan gerne damit, sein Training mit den Klitschkos absolviert zu haben. Irgendwie zumindest ...

 

Sören:

SörenDer Preis: Mitglied bin ich etwa seit 2006. Motiviert hat mich das gemeinsame, günstige Trainieren mit Freunden. McFit warb mich damals zu einem Preis von knapp 15 Euro und war seinerzeit das einzige Fitnessstudio in meiner Nähe. Jahr für Jahr folgten kleine, unauffällige Preiserhöhungen, bei denen es immer „nur um einen Euro“ ging. Der letzte Sprung hatte es dagegen schon in sich: 3 Euro mehr im Monat fürs Duschen, was vielleicht nicht jeder vor Ort nutzen mag. Es war abzusehen, dass McFit den Preis nicht für immer so niedrig halten kann – trotzdem kann er sich nach wie vor am Markt sehen lassen.

Das Prinzip McFit: McFit kann man 24 Stunden an sieben Tage pro Woche nutzen. Das ist ein Vorteil. Gut ist auch die Ausstattung. Die Preise am Getränkeautomaten sind okay und durch das bargeldlose Zahlen mit der McFit-Karte braucht man beim Training auch keine Münzen mit sich herumzutragen. Habe ich mein Getränk zu Hause vergessen, ist der Automat eine gute und günstige Alternative. Besonders im Sommer, wenn die mitgebrachten Getränke schnell warm werden, bieten sich die Drinks aus dem Automaten an, denn sie sind immer angenehm kalt und erfrischend.

Zum Training: Normalerweise versuche ich zwei- bis dreimal pro Woche das Studio zu besuchen. Ich mag die freie Auswahl der Geräte, besonders den Freihantelbereich. Ich bestimme mein Training und das Pensum gerne selbst. Besonders viel Spaß macht das Abschalten, wenn man voll im Training ist. Mit den Trainern war ich immer zufrieden und einige kenne ich schon ganz gut. Mein Studio in Berlin-Spandau ist nie überfüllt und bietet genug Raum für motivierte Sportlerinnen und Sportler.
Für die Motivation ist natürlich jeder selbst verantwortlich. Bei mir gibt es immer Phasen, in denen ich mehr, etwas weniger oder auch mal gar nicht trainiere. Leider schafft man es manchmal nicht zum Training oder man hat einfach keine Lust. Das Geld für diese Monate im Jahr ist leider aus dem Fenster geworfen. Aber solange ich angemeldet bin, habe ich damit einen weiteren motivierenden Grund hinzugehen: Ich will nicht umsonst bezahlen. 

 

Tina:

TinaDer Preis: Nachdem ich jahrelang sämtliche Fitnessketten mitfinanziert habe, bei denen die Preise – oft im Gegensatz zum Service – stetig anstiegen, hat mich McFit für sich gewonnen. Ich zahle derzeit 19,90 Euro im Monat und bekomme genau das, was ich brauche: Sportgeräte und Fitnessangebote. Integrierte Sauna- oder Schwimmanlagen bei anderen Anbietern sind klasse, aber mal ehrlich: Wer hat schon die Zeit, das Angebot im Verhältnis zum Preis angemessen zu nutzen?

Das Prinzip McFit: 24/7! Die Studios sind 24 Stunden an sieben Tagen die Woche geöffnet. Early Birds oder auch Nachteulen – jeder kommt auf seine Kosten. Ihr bekommt eine Karte, mit der ihr alles machen könnt: einchecken, Schränke öffnen bzw. verschließen und die Karte kann mit Bargeld aufgeladen werden, um Getränke oder Snacks vor Ort zu kaufen. Nachteil: Manche der Getränkeflaschen kann man nicht außerhalb des Studios abgeben, was lästig ist. Am besten ist also, die Flaschen direkt dort zu leeren und gleich vor Ort wieder abzugeben.

Zum Training: Ich bin ein Early Bird und habe sonntags um 8 Uhr das Studio meist für mich allein. Engpässe gibt es zu anderen Zeiten vor allem bei den Laufbändern, aber ich verrate euch meinen Geheimtipp: die Rudermaschine. Ihr trainiert Ausdauer und Muskeln zugleich und zwar an Armen, Beinen, im Bauchbereich und auch der Po bekommt was ab. Die Knie werden, anders als beim Joggen, nicht belastet. Fünf Kilometer sind in 30 Minuten locker zu schaffen und ihr habt viel für euer Wohlbefinden getan. Zwei Mal in der Woche genügen, um eine gute Kondition aufzubauen. Für Unterhaltung sorgen TV-Geräte, die allerdings nur den McFit-Kanal ausstrahlen. Daher auch mein Tipp: eigene Musik fürs Ohr mitnehmen!

 

Christian:

ChristianDer Preis:  Eingetreten bin ich Anfang 2010. Auch nach der Erhöhung des Monatsbeitrags bin ich mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin zufrieden. Ich fahre das totale Sparprogramm und bin eher der Fitness-Purist. Meine Getränke bringe ich mit, ich dusche zu Hause, nutze kein Cyber-Training und kaufe keine Power-Riegel. Positiv: Mein Studio wurde kürzlich sehr aufwendig renoviert, erweitert und mit neuen Geräten ausgestattet.

Das Prinzip McFit: Wichtig war mir die volle zeitliche Flexibilität und ein günstiger Preis. Ich lege keinen Wert auf irgendwelche Kurse, sondern will einfach ein kleines Fitnessprogramm abarbeiten, ohne irgendwelche Zusatzleistungen. Ich absolviere mein Fitnesstraining nicht, um dabei Spaß zu haben. Es ist eher ein Pflichtprogramm.

Zum Training: Ich gehe im Schnitt einmal pro Woche ins Fitnessstudio, aber es gibt auch mal Aussetzer. Der innere Schweinehund ist definitiv kein süßer Welpe. Am besten klappt es bei mir mit der Motivation, wenn ich die Sportsachen mit zur Arbeit nehme und danach direkt zum Fitnessstudio fahre. Nachteil: Meistens ist das Studio nach Feierabend zwischen 19 und 20 Uhr sehr voll. Besonders an den Laufbändern kann es da zu kurzen Engpässen kommen. Ich würde mich auch freuen, wenn McFit die Anzahl der Fernseher erhöhen würde und mal das Programm bearbeitet. Es gibt wirklich viele Sportclips (BMX, Surfen, Stunts, etc.). Die könnte man gerne mit einem stärkeren Infotainment-Programm anreichern. Auch die Zahl der Schließfächer und die Größe des Umkleideraums sind ausbaufähig. Manchmal muss man regelrecht nach einem Schließfach suchen, selbst nach der Vergrößerung des Studios. Meine neue Strategie für 2013, um die Langeweile beim Training fernzuhalten und die Motivation zu steigern: spannende Hörbücher auf einem kleinen MP3-Player mitnehmen.

 

Julian:

JulianDer Preis:Ich bin seit Ende 2010 Mitglied bei McFit, weil es günstig ist und man deutschlandweit in den Studios trainieren kann. Kurse brauchte ich nicht. Der Preis ist dafür unschlagbar günstig und das Preis-Leistungs-Verhältnis war bisher okay. Doch die Preiserhöhung ist schon ein Grund, den Vertrag zu kündigen. Die Dusche ist zwar jetzt im Preis enthalten, aber ich dusche lieber zu Hause. Bisher habe ich kaum Leute duschen gesehen, aber künftig werden die Duschen wohl überfüllt sein, wenn jeder die bezahlte Leistung einfordern will.  

Das Prinzip McFit: Meinem Empfinden nach gibt es bei McFit mehr Angebote für Frauen, aber es trainieren mehr Männer. Besonders der Kraftraum ist mit schwitzenden Herren gefüllt, die viel zu eng nebeneinander trainieren – dadurch steigt auch die Unfallgefahr. Man sollte den Raum größer bauen und mehr Gewichte zur Verfügung stellen. Auch die Umkleide sollte man vergrößern. Insbesondere die Studios im Zentrum von Großstädten sind viel zu überfüllt und sollten entsprechend ausgebaut werden. Studios in kleineren Städten und am Stadtrand sind meist ausreichend groß. Ich habe noch nie Getränke im Studio gekauft und bin froh, dass ich diese selbst mitbringen kann, denn die Getränkepreise in Fitnessstudios sind in der Regel viel zu hoch. Eine gute Idee wäre da eine Getränkeflat. Pausieren kann ich die Mitgliedschaft ohne Probleme, zum Beispiel im Urlaub oder bei Krankheit. Allerdings wird diese Zeit an die Mindestlaufzeit des Vertrags einfach wieder angehängt.

Zum Training: Wer nur trainieren möchte und auf spezielle Kurse verzichten kann, ist bei McFit richtig. Leider hängt die Trainingsqualität stark vom Studio und der Trainingsuhrzeit ab. Ich habe in fünf verschiedenen Studios trainiert. Positiv: Man kann problemlos das Studio wechseln und anderswo trainieren. Das Publikum reicht von „okay“ bis „anstrengend“. Ich wurde zwar noch nie beleidigt, aber manchmal nervt das Verhalten einiger Besucher einfach nur. Teilweise ist das Studio sehr überfüllt, dann muss man an manchen Geräten warten, teilweise sogar schon in der Umkleide. Die Angestellten sind aber immer sehr freundlich und hilfsbereit. Für mich ist McFit ein Überbleibsel aus dem Studium. Da hatte ich auch um 10 Uhr morgens oder um 15 Uhr nachmittags Zeit und im Studio meine Ruhe. Doch als Berufstätiger nervt es, wenn man nach Feierabend um 20 Uhr zur Peak-Time in einem stinkenden Studio eingequetscht und gestresst zu werden. Ich werde mich in Zukunft wohl nach einem anderen Fitnessstudio umsehen, das Kurse anbietet, günstig und nicht so überfüllt ist. 

Fazit

Unser Test von McFit zeigt Licht und Schatten. Gelobt werden die unbegrenzten Öffnungszeiten, die Wahlfreiheit bei den Filialen und die  für Fitness-Puristen  ausreichende Ausstattung mit Geräten. Die meisten Trainierenden bringen ihre Getränke selbst mit, bei Bedarf stehen jedoch Automaten für Drinks und Snacks bereit. Nachbessern kann McFit beim Infotainment-Programm auf den Bildschirmen. Vor allem aber könnte der Anbieter den täglichen Ansturm zu Stoßzeiten nach dem Feierabend noch besser managen. Das Gedränge an den Geräten und in den Kabinen fällt den Testern besonders negativ auf. Wem bei seinem Fitnessstudio eine solide Grundausstattung mit größtmöglicher Freiheit beim Training genügt, der kann mit McFit gut leben  auch nach der jüngsten Preiserhöhung. Sucht ihr beim Fitnesstraining mehr Komfort sowie Sauna und Kurse mit echten Trainern, solltet ihr euch lieber bei Mitbewerbern umsehen. Ein umfangreicheres und komfortableres Angebot hat allerdings auch seinen Preis.   

Den Willen zur sportlichen Ertüchtigung spürt ihr bereits. Sollte sich McFit als euer Favorit herausstellen, dann habt ihr jetzt zumindest einen ersten Einblick bekommen, was euch bei der mitgliederstärksten deutschen Fitnesskette erwartet.

Viel Spaß und Ausdauer beim Training

Euer Maik

Quellen und weiterführende Informationen:

Interviews: SPARWELT-Redaktion

Bilder: McFit, SPARWELT

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Über Maik

Als Diplom-Journalist und ausgebildeter Redakteur strebt Maik danach, mit unabhängigen Ratgebern die boomende Online-Shopping-Welt für SPARWELT-Leser ein wenig verständlicher zu machen. Sein Motto: Nur der aufgeklärte User kauft günstig im Netz und erkennt die kleinen Fallstricke. Zuhause fühlt sich der Fußballliebhaber und Hobbyläufer in den Bereichen Technik, Smartphone-Tarife, Sport und Verbraucherschutz im Netz.

Maik
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