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Wo bleibt die Rücksendung kostenlos?

Wer trägt in Zukunft die Versandkosten bei der Rücksendung?
Wer trägt in Zukunft die Versandkosten bei der Rücksendung?

Einige Online-Shops verzichten weiterhin auf Versandkosten bei der Rücksendung

Diese Anbieter wollen auf Versandkosten bei der Rücksendung verzichten

Anbieter können selbst darüber entscheiden, ob die von dem neuen Verbraucherrecht Gebrauch machen. So wurden bereits die ersten Stimmen laut, dass in vielen Fällen damit zu rechnen ist, dass die Rücksendung weiterhin kostenlos bleibt. Verbindliche Angaben haben viele Unternehmen aber noch nicht gemacht.

  • Otto:Bestätigte offiziell in einer Pressemitteilung, dass der Konzern von dem neuen Recht keinen Gebrauch machen werde und die Retoure weiterhin kostenfrei bleibt.
  • Zalando: Zalando äußerte in den Medien ebenfalls, auf die Einführung der Retouren-Kosten zu verzichten zu wollen. In einer telefonischen Anfrage (5. Juni) der SPARWELT-Redaktion wurde dies bestätigt.
  • Deichmann: Das Unternehmen bestätigte der SPARWELT-Redaktion in einem E-Mail-Verkehr am 5. Juni, dass der Rückversand weiterhin kostenlos bleibt.
  • Tchibo: Auch Tchibo bestätigte Sparwelt.de schriftlich, dass das Unternehmen in Zukunft auf Rücksendekosten für den Kunden verzichten werde. Ebenfalls verzichtet Tchibo auf die Bedingung des schriftlichen Widerrufs. Kunden können die Ware wie bisher kostenlos und ohne schriftlichen Widerruf zurücksenden.
  • C&A: Der Mode-Shop C&A bestätigte uns ebenfalls schriftlich (5. Juni), dass auch in Zukunft keine Kosten bei der Rücksendung entstehen werden.
  • computeruniverse: Laut eigenen Angaben hat der Anbieter sich dazu entschieden, die Versandkosten ab einem Warenwert von 40 Euro weiterhin selbst zu tragen.

Andere Anbieter, die laut Medienberichten auf die Umwälzung der Kosten auf die Kunden verzichten wollen, aber bisher noch keine offizielle Bestätigung gegeben haben: 

  • H&M
  • Parfümerie Douglas 
  • Lidl
  • Conrad
  • Fashion ID
  • Baur
  • Docmorris

(Quelle: golem.de)

SPARWELT wird euch über die Entwicklung auf dem Laufenden halten und offizielle Bestätigungen der Unternehmen einholen.

Rücksendungen bei kleinen Anbietern könnten in Zukunft Versandkosten verursachen

Laut einer Umfrage der Uni Regensburg planen drei viertel der 215 befragten Online-Händler mit Retouren-Aufkommen ab Juni 2014 die Versandkosten bei der Rücksendung auf ihre Kunden abzuwälzen. Vor allem kleine Shops werden von dem neuen Verbraucherrecht Gebrauch machen. Weniger betroffen sind dabei aber die Online-Shops für Kleidung, Schuhe und Textilien: Die meisten Mode-Shops wollen die Versandkosten der Rücksendungen auch zukünftig für den Verbraucher übernehmen.

Diese Neuerung gilt für alle Rücksendungen

Ob mit oder ohne Versandkosten – ihr müsst Rücksendungen in Zukunft innerhalb der Frist schriftlich widerrufen. In den meisten Fällen reicht es, dem Anbieter eine formlose E-Mail zu schreiben. Darin erklärt ihr euren Widerruf.

Damit ihr keine bösen Überraschungen erlebt, ist ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) des Online-Shops ratsam. Hier muss der Händler über die Möglichkeiten von Widerruf und Rücksendung aufklären. Dort findet ihr außerdem den rechtlichen Hinweis, wer bei der Rücksendung die Kosten übernimmt.

In unserem Artikel „Neue Gesetze beim Online-Shoppen“ könnt ihr euch die Änderungen noch mal im Detail anschauen.

 

Bild: shutterstock©lassedesignen

Über Klara

Die Theaterwissenschaftlerin und Hobbypoetin Klara liebt Themen fürs Herz. Am liebsten schreibt sie über und mit Liebe. In ihren Ratgebern serviert sie aber auch gerne alltagsnahe Sachverhalte in lesergerechten Häppchen. Ein Stück Schokolade und ein großer Schluck Kaffee helfen ihr dabei, sich Hals über Kopf in ihre Recherche zu stürzen und erst nach dem Finden einer Antwort wieder aufzutauchen.

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