Online-Fahrradkäufer versprechen sich eine einfache Recherche, günstige Preise und ungestörtes Stöbern

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  • Jeder Fünfte (22%) zwischen 14 und 49 Jahren erhofft sich online eine bessere Beratung.
  • Deutlich mehr Frauen (76%) als Männer (67%) legen Wert auf eine persönliche Beratung.
  • Acht von zehn Onlinekäufern (78%) wollen ohne Verkaufsdruck stöbern.

Die Temperaturen steigen, der Sommer rückt näher, die Fahrradhändler erlegen aktuell regen Zulauf. Auch in diesem Segment gewinnt der Onlinehandel immer mehr an Bedeutung. Fast jeder dritte Deutsche (29%) kann sich vorstellen, ein Fahrrad online zu kaufen, oder hat dies bereits getan. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Ratgeberportals Sparwelt.de. Die Umfrage zeigt, dass sich die Deutschen vor allem eine einfache Recherche und finanzielle Vorteile vom Onlinekauf versprechen. Für drei Fünftel der Deutschen (59%) kommt der Fahrradkauf im Internet nicht in Frage. Ihnen würden beim Onlinekauf vor allem die klassischen Serviceleistungen der stationären Händler fehlen – Probefahrt, Reparatur und persönliche Beratung vor Ort.

Die wichtigsten Gründe für den Onlinekauf: Flexibilität, Preis und Komfort

Der Einkauf unabhängig von Öffnungszeiten (89%), günstigere Preise (88%) und ein leichterer Vergleich verschiedener Händler (82%) sind die populärsten Gründe für einen Onlinekauf von Fahrrädern. Acht von zehn Befragten hoffen auf eine größere Auswahl, eine bessere Verfügbarkeit bestimmter Fahrradmodelle und ungestörtes Stöbern ohne Verkaufsdruck (je 78%). Auffällig ist, dass der Druck durch den Verkäufer im stationären Handel insbesondere für Männer (81%; Frauen 73%) ein Grund ist, ihr Fahrrad online zu kaufen.

Je jünger potentielle Online-Fahrradkäufer sind, desto besser wird die Beratung beim Onlinekauf eingeschätzt. Jeder Fünfte (22%) zwischen 14 und 49 Jahren hält eine Beratung im Internet für besser als im stationären Handel.

Wichtigstes Bedenken gegen den Onlinekauf: Fehlender Service vor Ort

Knapp zwei Drittel der Deutschen (59%) würden ein Fahrrad nicht online kaufen, weil sie auf eine Probefahrt (84%), einen Ansprechpartner für Reparaturen und Reklamationen (75%) und eine persönliche Beratung (72%) vor Ort Wert legen. Deutlich mehr Frauen (76%) als Männer (67%) würden die persönliche Beratung vermissen.
Nur für jeden Vierten (27%) sprechen zu hohe Versandkosten gegen den Online-Fahrradkauf. Zu lange Lieferzeiten schrecken nur jeden Zehnten (11%) ab.

Onlinehändler können bei Preisen und Montageaufwand optimieren

„Die meisten Befragten, die ein Fahrrad online kaufen würden, versprechen sich günstigere Preise (88%) oder Rabattmöglichkeiten (74%)“, weiß Daniel Engelbarts, Chefredakteur von Sparwelt.de. „Unsere Stichprobe zeigte jedoch, dass der Onlinekauf von Fahrrädern nur selten finanzielle Vorteile mit sich bringt.“

Vier von zehn Befragten, die ein Fahrrad nicht online kaufen würden, fürchten eine zu zeitaufwändige (39%) oder zu komplizierte (38%) Montage. Auch hier können die Onlinehändler nachbessern. „Die meisten der bis zu sechs Montageschritte, die in unserem Test pro Fahrrad vorzunehmen waren, ergaben sich durch Platzprobleme auf Grund zu kleiner Versandkartons. Durch die Wahl eines größeren Kartons könnten fast alle Teile vom Händler vormontiert und der Montageaufwand für den Kunden weiter reduziert werden“, erklärt Daniel Engelbarts.

Weiterführende Informationen und Materialien

Über die Forsa-Umfrage im Auftrag von Sparwelt.de

Das Marktforschungsinstitut Forsa hatte im Auftrag von Sparwelt.de vom 22. bis 23. April 2015 eine repräsentative Umfrage unter deutschen Verbrauchern ab 14 Jahren durchgeführt. Insgesamt nahmen 1.006 Personen an der Befragung teil.

Paul

Ihr Ansprechpartner: Paul Peters

Head of Public Relations

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