Unter dem Begriff Telefon-Flat versteht man üblicherweise unbegrenztes Telefonieren ins Festnetz. Anders als beim Call-by-Call werden bei einer Telefon-Flat die Festnetzgespräche nicht pro Minute abgerechnet und Faktoren wie Haupt- und Nebenzeit spielen keine Rolle. In der Regel wird die Festnetz-Flat kombiniert mit einem DSL-Anschluss gebucht wie es zum Beispiel bei 1&1, Alice oder Congstar möglich ist. Eine alleinige Festnetz-Flatrate ist oft nur geringfügig günstiger und es lohnt sich nicht, diese extra zu buchen, wenn ihr auch Internet zu Hause nutzen möchtet. Wir empfehlen euch daher den Abschluss eines Kombipaketes. Bei SPARWELT findet ihr die besten Festnetz-Flat-Angebote im Kombipaket mit DSL.
Standardmäßig wurden Festnetzgespräche in der Vergangenheit pro Minute abgerechnet. Auch heute gibt es noch vereinzelt alte Tarife. Hierbei fallen für Ortsgespräche und Ferngespräche unterschiedliche Kosten an. Anrufe im eigenen Ort beziehungsweise zu Nummern derselben Vorwahl des Anrufers sind hierbei günstiger als Ferngespräche. Außerdem sind die Kosten meistens in der Nebenzeit geringer als in der Hauptzeit. Die Hauptzeit ist in der Regel an Werktagen von morgens bis abends. Und die Nebenzeit ist in der Nacht und am Wochenende. Die Abrechnung pro Minute für alle ausgehenden Gespräche eignet sich jedoch nur für Wenig-Nutzer und ist inzwischen veraltet. Außerdem sind Festnetz-Flats inzwischen in der regel die günstigere Alternative. Bei einer Festnetz-Flatrate könnt ihr ohne Zeitlimit und unabhängig von der Vorwahl ins deutsche Festnetz telefonieren. Jedoch entstehen bei bestimmten Service-Rufnummern und bei Anrufen ins Mobilfunknetz und ins Ausland zusätzliche Kosten. Diese fallen, je nach dem bei welchem Anbieter ihr die Festnetz-Flat gebucht habt, unterschiedlich hoch aus. Außerdem müsst ihr für eine Festnetz-Flatrate eine Grundgebühr zahlen.
Inzwischen vermietet die Telekom ihre Leitungen auch an andere Betreiber und ihr müsst an das Unternehmen keine Grundgebühr mehr bezahlen, sondern regelt alles über euren neuen Anbieter, wo ihr die Festnetz-Flat bestellt habt. Jedoch könnt ihr auch den Festnetzanschluss bei der Telekom behalten. Dies birgt den Vorteil der Nutzungsmöglichkeit von Call-by-Call-Nummern. Hierbei wählt ihr vor der Vorwahl eine spezielle Nummer, um bei Fern- und Auslandsgesprächen zu sparen. Über die günstigsten Call-by-Call-Nummern könnt ihr euch im Internet informieren. Zudem bieten einige Betreiber des Telefonanschlusses Zubuchoptionen an. Dadurch zahlt ihr eine höhere Grundgebühr, jedoch sind die Tarife für bestimmte Gespräche günstiger. Dies können zum Beispiel Anrufe in ein fremdes Land oder in ein Mobilfunknetz sein.
Die Festnetz-Flatrate-Angebote bieten unterschiedliches Sparpotenzial. Insbesondere bei den Kombinationsangeboten aus DSL- und Festnetz-Flat könnt ihr als Neukunde beziehungsweise Wechsler in den ersten Monaten durch Rabatte sparen. In der Regel könnt ihr auch problemlos eure alte Telefonnummer zum neuen Anbieter mitnehmen. Zum Beispiel ist bei Kabel Deutschland die Festnetz-Flatrate in den ersten 3 Monaten kostenlos. Bei Unitymedia bekommt ihr die Telefon-Flatrate in Kombination mit DSL-Flat als Wechsler 6 Monate und als Neukunde 3 Monate gratis. Bei Telecolumbus kostet euch als Wechsler die Kabel-Doppelflat bis zu 6 Monate nichts. Des Weiteren könnt ihr bei Online-Bestellungen sparen. Dadurch erhaltet ihr bei der Telekom bei der Buchung von DSL- und Festnetz-Flat 10 Prozent Rabatt auf den Grundreis in den ersten 12 Monaten. Bei Vodafone profitieren Online-Besteller von DSL- und Festnetz-Flat durch 50 Euro Startguthaben.