Gratis-SIM-Karten: Alle Anbieter im Vergleich

Die meisten Netzbetreiber bieten kostenlose SIM-Karten an. Mit der Vodafone CallYa-Karte oder der Gratis-SIM von o2 bieten die großen Netzbetreiber kostenlose Karten an. Daneben gibt es aber auch weitere Anbieter von kostenlosen Prepaid-Karten, wie blau.de, maxxim, Simply, Simyo, Congstar, Discotel Plus, otelo oder Klarmobil. Wir erklären euch, worauf ihr achten müsst, wenn ihr euch für eine kostenlose SIM-Karte entscheidet. 


 

Worauf muss ich achten, wenn ich eine Gratis-SIM-Karte bestelle?

Bei Gratis-SIM-Karten sind natürlich die Anbieter und die damit verbundene Netzqualität bzw. -abdeckung wichtig. Beim Vergleich der Prepaid-Angebote solltet ihr also darauf achten, ob das D-Netz (Telekom und Vodafone) oder das E-Netz von o2 genutzt wird. Informiert euch am besten vorher über die Netzabdeckung in eurem Gebiet.

Was bedeutet Prepaid und Postpaid?

Die Begriffe Prepaid und Postpaid beziehen sich darauf, wann die Rechnung für euren Tarif beglichen wird. Im Falle einer Prepaid-Karte wird Guthaben im Vorfeld eingezahlt und dann im Anschluss abtelefoniert bzw. verbraucht. Bei einem Postpaid-Tarif wird der Verbrauch am Ende des Monats in Rechnung gestellt und vom Konto abgebucht.  Meist sind Postpaid-Tarife als Langzeitverträge angelegt und haben eine Vertragsbindung von 24 Monaten.

Was sind die Vorteile einer Prepaid-Karte?

  • Keine langen Vertragslaufzeiten
  • Keine monatliche Grundgebühr
  • Kein Mindestumsatz
  • Volle Kostenkontrolle: Nur so viel zahlen, wie verbraucht wurde

Mit den Gratis-SIM-Karten sichert ihr euch Prepaid-Karten für euer Handy, mit denen keine langen Vertragslaufzeiten verbunden sind. Ihr zahlt außerdem keine monatliche Grundgebühr und keinen Mindestumsatz. Wer sich für eine kostenfreie Prepaid-SIM-Karte entscheidet, zahlt also nur den Preis für seine tatsächlich geführten Gespräche und verschickten SMS und profitiert von der vollen Kostenkontrolle.

Bei vielen Guthaben-Karten kosten Anrufe ins deutsche Festnetz und ins deutsche Mobilfunknetz lediglich 9 Cent pro Minute. Auch für SMS werden meist jeweils 9 Cent berechnet. Wer wenig telefoniert, kann hier also ordentlich sparen.

Was sind die Nachteile einer Prepaid-Karte?

  • Keine Internet-Flatrate
  • Keine Vergünstigung auf Smartphones
  • Hohe Kosten bei hohem Verbrauch
  • Hohe Kosten oder Funktionseinschränkungen im Ausland
  • Bei fehlendem Guthaben keine Anrufe mehr möglich

Prepaid-Karten eigenen sich vorrangig für alle, die ihr Mobiltelefon nur wenig nutzen. Wer häufig telefoniert, ist mit einer Allnet-Flat meist besser beraten. Mit einer Allnet-Flat telefoniert man unbegrenzt in alle deutschen Netze, also in das Festnetz und sämtliche Mobilfunknetze.  Außerdem gibt es zum Laufzeitvertrag mit Allnet-Flat oftmals ein Mobiltelefon zum vergünstigten Preis oder sogar gratis dazu. Ein weiterer Nachteil ist die oftmals fehlende Internet-Flatrate, die gerade bei Smartphones die Funktionalität von Apps und anderen Anwendungen stark einschränkt.  Des Weiteren kann es im Ausland mit einer Prepaid-Karte zu höheren Kosten und/oder zu Funktionseinschränkungen kommen.

Was ist ein Effektivpreis und wie kommt ein negativer Effektivpreis zustande?

Als Effektivpreis wird der Preis bezeichnet, der tatsächlich für eine Ware oder Dienstleistung bezahlt wird. Im Falle eines Prepaid-Tarifs werden alle einmaligen Kosten (wie zum Beispiel die Anschlussgebühr, Versandkosten oder ähnliches) mit eventuellem Startguthaben verrechnet.  Übersteigt das Startguthaben die einmaligen Kosten, ergibt sich ein negativer Effektivpreis. Dieser drückt aus, dass nicht nur eure Anfangskosten durch das Startguthaben gedeckt sind, sondern ihr sogar einen Gewinn erzielt, den ihr für Telefonate oder SMS einsetzen könnt.    

Fazit: Für wen lohnt sich die Bestellung einer Gratis-SIM-Karte?

Gratis-SIM-Karten bieten sich vor allem für alle Wenig-Telefonierer an. So ist Prepaid zum Beispiel perfekt für ein Zweithandy, welches nur im Notfall benutzt wird. Auch Leute, die sonst vorrangig auf Festnetz erreichbar sind und nur selten unterwegs, können bedenkenlos auf eine Prepaid-Karte zurückgreifen. Generell ist gegen eine kostenfreie SIM-Karte nichts einzuwenden. Da keine Vertragsbindung und keine Grundgebühr besteht, kann jederzeit problemlos gewechselt werden, falls die Konditionen des aktuellen Tarifs nicht mehr passen.