Auto reparieren: Tipps und Tricks für Anfänger

Auto reparieren für Anfänger: Der ultimative Leitfaden für Reparatur-Neulinge

Autofahrer wissen: Reparaturen in der Werkstatt sind teuer. Wir sagen, das muss nicht sein! Auto reparieren geht günstiger Zuhause – und zwar mit kfzteile24. Wir zeigen euch, wie ihr als Neulinge selbst Hand anlegt und was ihr den Profis überlassen solltet!

1. Auto reparieren selbst gemacht: Die richtige Vorbereitung

Ihr habt euch entschieden, Geld zu sparen und selbst den Kratzer im Lack zu beseitigen, Motoröl nachzufüllen oder die Autobatterie zu wechseln? Dann geht es ans A und O der Autoreparatur: die Vorbereitung!

Die wichtigste Frage: Habt ihr genug Platz um an eurem Fahrzeug herumzuschrauben? Ist die Antwort "Ja", solltet ihr überlegen an welchen Stellen eures Autos ihr euch herantraut und wofür ihr lieber einen Fachmann zurate zieht.

Ist dies alles geklärt, solltet ihr euch die aufgelisteten Dinge zulegen.

Autoreparatur Grundausstattung:

  • Arbeitshandschuhe
  • Overall oder alte Klamotten
  • Unterlage
  • Handlampe
  • Hebebühne
  • Werkzeuge je Reparatur

SPARWELT-TIPP: Auto selbst reparieren ist Zuhause platzmäßig nicht drin? Oder traut ihr euch nicht, ganz ohne Hilfe an eurem Auto herumzuschrauben? Dann sucht euch eine Selbsthilfewerkstatt in der Nähe! Die Garagen bieten euch genug Platz sowie Basics wie Hebebühnen, Motorkräne und Standpressen. Zusätzlich habt ihr einen Ansprechpartner vor Ort. Ihr könnt euch also erstmal mit Sicherheitsnetz ausprobieren.

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2. Auto Reparieren: So geht's

Die Grundausstattung ist im Sack, die Örtlichkeit geklärt? Dann kann es losgehen! Wir zeigen euch, wie ihr auch ohne große Vorkenntnisse 5 bekannte Probleme angeht und was ihr dafür bei kfzteile24 besorgen solltet.

Kratzer im Lack entfernen

Kratzer am Auto sind nervig und die Beseitigung ist teuer. Besser, wenn ihr selbst Profis im Lackschaden ausbessern werdet. Autolacke sind in 4  Schichten aufgebaut: Grundierung, Füller, Basislack/Farbe und Klarlack. Da alle Schichten gemeinsam nur 1 Millimeter dick sind, reichen Schrammen schnell bis zur Farbe oder Grundierung. Bei oberflächlichen Kratzern im Lack – etwa von Schlüsseln – ist die Ausbesserung in der Regel kein Problem. Sind die Schrammen tiefer, muss ein Profi das Auto reparieren.

Option 1: Politur

Politur hilft euch bei oberflächlichen Kratzern. Seht ihr die unterliegende Farbe oder bleibt mit dem Fingernagel in der Schramme hängen, hilft sie nicht mehr.

Achtung: Politur entfernt den Kratzer im Lack, indem sie die Farbe abschleift. Geht also behutsam vor!


  • Betroffene Stelle mit Wasser und Spülmittel säubern und trocknen
  • Politur auf Poliertuch auftragen
  • Betroffene Stelle großflächig in kreisenden Bewegungen einreiben
  • Politur trocknen lassen und Reste mit Watte entfernen
  • Ggf. wiederholen
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Option 2: Lackstift

Einen Lackstift könnt ihr nutzen, wenn bereits Füller oder Grundierung zu sehen ist. Er löst den alten Lack, sodass sich dieser mit dem neuen vermischt.

Den richtigen Farbton findet ihr online beim Hersteller oder direkt im Auto auf einer kleinen Metallplakette.


  • Betroffene Stelle mit Wasser und Spülmittel säubern und trocknen
  • Lackstift min. 30 Sek lang schütteln
  • Stift abtupfen, um nicht zu viel Lack aufzutragen
  • Farbe vorsichtig auf den Kratzer am Auto auftragen
  • Mindestens 20 Minuten trocknen lassen
  • Ggf. wiederholen
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Motoröl nachfüllen leichtgemacht

Der Ölcheck ist eine der wichtigsten, aber auch leichtesten Übungen wenn ihr euer Auto reparieren wollt – also traut euch! Das Öl schmiert die beweglichen Teile im Motor, damit alles reibungslos läuft. Ist nicht genug da, reiben die Teile und es entsteht Verschleiß. Habt ihr nicht rechtzeitig ans Motoröl nachfüllen gedacht, wird euer Motor garantiert darunter leiden.

Wichtig: Reguliert den Ölstand regelmäßig! Und zwar nicht erst, wenn die Ölstandsanzeige aufleuchtet – denn dann ist es meist zu spät und ein Fachmann muss das Auto reparieren.

10 Schritte zum perfekten Ölstand:

  1. Das richtige Motoröl besorgen! Infos findet ihr in der Betriebsanleitung eures PKWs oder bei kfzteile24 unter "Motoröle"
  2. Fahrzeug nach einer Fahrt abkühlen lassen, auf einer ebenen Fläche abstellen und Haube öffnen
  3. Ölpeilstab suchen –er hat in der Regel eine auffällige Farbe wie Gelb oder Orange
  4. Ölpeilstab reinigen und wieder hineinstecken
  5. Den Stab erneut herausziehen und Ölstand ablesen
  6. Befindet sich der Ölstand in der Nähe oder unterhalb der unteren Markierung: Motoröl nachfüllen!
  7. Deckel des Ölfüllstutzens abnehmen. Der Deckel ist an der draufgedruckten Öl-Kanne zu erkennen
  8. Öl vorsichtig durch einen Trichter einfüllen
  9. Deckel wieder fest verschließen
  10. Ölstand im Auge behalten!

Nicht vergessen: In regelmäßigen Abständen müsst ihr als Teil eurer Autoreparatur einen Ölwechsel durchführen.

Autobatterie wechseln

"Autobatterie wechseln" klingt wie die Königsklasse der Autoreparatur, ist aber nicht schwer und auch für Ungeübte machbar, wenn ihr diese 3 Punkte beachtet:

Wann: Der richtige Zeitpunkt zum Wechsel

Autobatterien leisten täglich Schwerstarbeit und sollten alle 5 bis 7 Jahre ausgetauscht werden. Geht eure vorab kaputt, muss das Auto repariert werden. Versucht als erstes eine Starthilfe, falls sie sich nur entladen hat. Dies passiert zum Beispiel, wenn ihr versehentlich die Scheinwerfer anlasst. Aber auch Alarmanlagen entziehen der Batterie Strom. Sollte die Starthilfe nicht anschlagen, oder Schäden an der Batterie sichtbar sein, müsst ihr die Autobatterie wechseln.

Was: Die richtige Batterie finden

Wenn ihr eine neue Autobatterie sucht, solltet ihr als erstes folgende Informationen einholen, die entweder auf der Batterie oder ihrer Bedienungsanleitung vermerkt sind:

  • Batterietyp
  • Größe
  • Elektrische Werte
  • Kapazität
  • Kaltstrom
  • Spannung
  • Bauform
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Auf modernen Batterien findet ihr die ETN-Nummer (European Type Number). Batterien mit dieser Nummer können problemlos ausgetauscht werden.

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Als nächstes müsst ihr den passenden Batterietypen finden. Es gibt 3 Typen, von denen Kalzium am öftesten verwendet wird:

Kalzium-Batterie

  • Geringer Wasserverbrauch
  • Hohe Unfallsicherheit
  • Niedrige Selbstentladungsrate
  • Geringe Zyklenfestigkeit

Low-Antimon-Batterie

    • Gute Zyklenfestigkeit (übersteht viele Lade- und Entladevorgänge)
    • Hoher Wasserverbrauch

Hybride-Batterie

    • Mittlerer Wasserverbrauch
    • Mittlere Zyklenfestigkeit

Wie: Autobatterie wechseln – so geht's

Vorbereitung:

1. Motor und Verbraucher abstellen

Batterie ausbauen:

1. Mutter vom Minuspol der Batterie lösen + schwarzes Kabel entfernen

2. Mutter vom Pluspol entfernen + rotes Kabel entfernen

3. Batterie von der Karosserie losschrauben

4. Batterie herausnehmen

Batterie einbauen:

1. Neue Batterie einsetzen

2. Rotes Kabel am Pluspol befestigen

3. Schwarzes Kabel am Minuspol befestigen

4. Pole mit säurefreiem Fett einreiben, um Korrosion zu vermeiden

>>> Eine umfassende Anleitung zum Thema Batteriewechsel findet ihr bei kfzteile24.

Steinschlag selber reparieren

Steinschläge könnt ihr relativ problemlos selbst reparieren, besonders, wenn sie im Lack oder im Unterboden des Fahrzeugs auftreten. Allerdings solltet ihr auch hier ein paar wichtige Dinge beachten:

Fenster

Steinschläge in der Windschutzscheibe lassen sich einfach reparieren – vorausgesetzt, sie sind nicht zu groß und nicht im Sichtbereich des Fahrers. Ist dem so, muss ein Fachmann ran und die Scheibe ersetzt werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Solltet ihr eine Vollkasko-Versicherung haben, wird die Reparatur vollständig übernommen, bei einer Teilkasko müsst ihr zuzahlen.

Steinschlag selber reparieren für Anfänger: So funktioniert's

So geht's

  • Kaputte Stelle mit Klebeband abdecken, damit sich kein Dreck festsetzt
  • Smart-Repair-Kit besorgen
  • Zentriereinheit mithilfe der Saugknöpfe befestigen
  • Transparentes Kunstharz einlassen
  • Trocknen lassen

Unterboden

Unterböden leiden besonders im Winter durch Streusalz. Das festgesetzte Salz kann langsam zu Salzfraß werden und langsam Löcher ins Auto "fressen". Diesem Vorgang könnt ihr einfach entgegenwirken, indem ihr Unterbodenschutz, z.B. Presto Steinschlagschutz von kfzteile24 auftragt. Der Schutz versiegelt den Boden des Fahrzeugs und schützt vor Dreck und Rost.

Steinschlag selber reparieren – so geht's:

    1. Nur an trockenen Tagen auftragen!
    2. Unterboden reinigen – besonders wenn ihr Unterbodenschutzreste drauf habt
    3. Grundierung per Pinsel oder Spraydose auftragen
    4. Unterbodenschutz mit einem Abstand von 20-30 cm auf unbewegliche Teile aufsprühen oder mit einem Pinsel auftragen
    5. Ca. 1 halbe Stunde trocknen lassen
    6. Fertig!

Achtung! Dies nicht einsprühen:

  • Motor
  • Felgen
  • Radlager
  • Bremsleitungen
  • Kabel
  • Handbremsseil
  • Durchführung für Handbremsseil
  • Abgasführung mit Katalysator
  • Vorschall- und Endschalldämpfer
  • Einrückhebel von Kupplungen
  • Kupplungsseile

Lackierung

Auch im Lack können sich Steinschläge, etwa von herunterfallenden Ästen, bemerkbar machen und Kratzer im Lack verursachen. Wenn ihr den Steinschlag selber reparieren und den Lackschaden ausbessern wollt, geht ihr einfach so vor wie beim Lackschaden.

Bremsbeläge wechseln

Bremsen verschleißen schnell, da sie mit Reibung arbeiten. Wir raten: Nur echte Profis sollten Bremsbeläge wechseln. Denn wenn die Bremse nicht korrekt funktioniert, wird es gefährlich. Wer sich traut, sollte diese Schritte beachten:

Herausnehmen:

  1. Vorderachse: Handbremse anziehen und Fahrzeug vorne aufbocken oder mit der Hebebühne anheben / Hinterachse: Rückwärtsgang einlegen und Fahrzeug vorne aufbocken oder mit der Hebebühne anheben
  2. Immer auf beiden Seiten der Achse die Bremsbeläge wechseln. Ansonsten gibt es unterschiedliche Bremsleistungen
  3. Radmuttern/Radschrauben abschrauben und Räder abmontieren
  4. Bremssattel losschrauben und ggf. Sicherungsklammern herunternehmen (z.B. mit einem Schraubendreher) und den Sattel nach oben drehen.
  5. Bremsbeläge herausnehmen

Bremsbeläge wechseln von A bis Z. Mit diesen einfachen Schritten funktioniert es garantiert.

Einsetzen:

  1. Neue Bremsbeläge einsetzen
  2. Gleitbleche mit den Belägen austauschen und mit Bremsenpaste einschmieren
  3. Sollten die Bremsbeläge zu dick sein, Bremskolben mit einem Kolbenrückdrücker zurückdrücken. Bei Handbremsverstellung muss der Kolben zurückgedreht werden, da ein Spindelantrieb verbaut ist. Bei elektronischer Parkbremsanlage muss der Elektromotor vorher per Tester entsperrt werden, da sonst der Sattel zerstört wird. Wenn das Auto zwei Kolben hat, dann drückt beide genau gleichzeitig zurück. Sollte euch dies nicht gelingen, könnte sich ein Bremskolben lösen. Achtet aber darauf, dass die Bremsflüssigkeit nicht überschwappt.
  4. Bremssattel anschrauben und ggf. Sicherungsklammern befestigen
  5. Räder montieren

>>> Ihr wollt auch die Bremsscheibe austauschen? Eine Anleitung findet ihr direkt bei kfzteile24.

Achtung: Testet unbedingt die Bremse, bevor ihr mit dem Auto fahrt. Betätigt das Bremspedal mehrmals, bis ihr einen merklichen Widerstand fühlt. Vorher solltet ihr auf keinen Fall fahren!

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3. Lieber nicht! Hier muss ein Fachmann ran

Trotz aller DIY- Kenntnisse solltet ihr nicht alle Autoreparaturen in die eigene Hand nehmen. Moderne Autos haben inzwischen eine so komplizierte Technik, dass ihr bei einigen Teilen mehr kaputt als heile machen könnt. Außerdem kann es natürlich schnell gefährlich werden, wenn Dinge wie Getriebe oder Lenkung nicht korrekt funktionieren.

Die folgenden Teile sollte nur ein Fachmann am Auto reparieren:

  • Getriebe
  • Lenkung
  • Stoßdämpfer

Wenn eines dieser Teile bei euch defekt ist, oder ihr euch beim Auswechseln von Motor oder Bremsen in einer Selbsthilfewerkstatt unsicher fühlt, solltet ihr auf jeden Fall eine Autowerkstatt aufsuchen. Berlinern legen wir eine der kfzteile24-Werkstätten ans Herz. Eine Übersicht der Werkstätten findet ihr hier.

Viel Spaß beim Schrauben!