Die Basis für deine Smoothie-Bowl

5 Superfoods, die du kennen musst

Du hast genug von Nutella, Croissants und Co. – zum Frühstück darfs jetzt ruhig etwas gesünder zugehen? Wir haben die Inspiration für dich! Schon mal an eine Smoothie-Bowl gedacht? Die kunstvoll angerichteten Schüsseln voll mit Obst, Superfoods und beliebigen Toppings sind DER Frühstückstrend des Jahres! Sie sind nicht nur extrem lecker und richtig gesund, sondern auch noch eine echte Augenweide. Welche Raw-Food-Lebensmittel und Superfoods deine Frühstücksschale pimpen, liest du in diesem Artikel.

1. Ingwer: Diese Knolle heizt dir ein

Ein Superfood, das seinesgleichen sucht: Schon seit Jahrhunderten findet Ingwer im asiatischen Raum als Gewürz und Heilmittel Einsatz. In vielen Speisen sorgt die Knolle – die hierzulande vor allem geschält zum Einsatz kommt – für eine subtile Schärfe. In Verbindung mit Knoblauch und Chili peppt Ingwer asiatische Gerichte im Handumdrehen auf und sorgt für ein besonderes Geschmackserlebnis.

Auch eine heilende Wirkung wird der Gewürzknolle aus Ostasien nachgesagt: Ingwer kann gerade bei Magen-Darm-Leiden, Erbrechen und Übelkeit helfen. Laut wissenschaftlicher Studien weist Ingwer entzündungshemmende Inhaltsstoffe auf. Kurzum: In den lustig geformten Knollen steckt jede Menge Power, die du dir zunutze machen kannst!

Ingwer für jede Lebenslage:

  • Ingwer-Tee: Gerade in der Hustenzeit greifen viele zu frischem Ingwer – am besten in Stäbchen geschnitten. Für einen selbst gemachten Hustentee das Ganze einfach mit kochendem Wasser überbrühen und einen Teelöffel Honig dazugeben. Aufgepasst: Je länger der Tee zieht, desto schärfer wird er.
  • Smoothie mit Pfiff: Hast du einen Mixer zu Hause und bereitest regelmäßig Smoothies zu, so kannst du dem Ganzen mit einem Scheibchen Ingwer das gewisse Etwas verleihen. Die feurige Früchtepaste eignet sich übrigens auch hervorragend als Bestandteil deiner Smoothie-Bowl.
  • Ingwer-Marinade: Für Fleisch, Tofu und Gemüse bietet sich Ingwer auch als Marinade an. Einfach Knoblauch und Ingwer in die Knoblauchpresse geben, durchdrücken und mit Öl und Chili mischen.

2. Goji-Beeren: Vitamine und Mineralstoffe inklusive

„Klein, aber oho!“ ist das Motto der roten Goji-Beere. In den kleinen Früchtchen stecken zahlreiche lebenswichtige Stoffe. Außergewöhnlich hoch ist vor allem der Mineralien- und Vitamingehalt des Superfoods. Noch mehr Fakten gefällig? Die Goji-Beere enthält ganze 19 Aminosäuren. Auch Antioxidantien sind in den Früchten inklusive – sie schützen den Körper und die Zellen vor freien Radikalen sowie äußeren Umwelteinflüssen und sorgen unter anderem für eine schöne Haut.

Mit von der Partie sind bei den roten Beeren, die in China auch „Beeren des Lebens“ genannt werden, Kalium, Magnesium und Kalzium. Diese Mineralstoffe sind nicht nur für innere Organe wichtig, sondern mindern auch Muskelkater nach einem harten Workout. Zusätzlich haben sie einen positiven Einfluss auf Haut, Haare und Nägel.

Goji-Beeren – die Früchtchen sorgen für Abwechslung:

  • Joghurt selbst gemacht: Wenn du Goji-Beeren mit Joghurt und ein wenig Honig oder Agavendicksaft mischst, erhältst du eine eiweißreiche, gesunde Vitaminbombe – ideal fürs Frühstück oder als Snack abends am Fernseher.
  • Süßes für Zwischendurch: Apropos, Snack – die ein oder andere Goji-Beere am Schreibtisch oder beim Chillen vertreiben den Hunger und sind eine süße Versuchung.
  • Smoothie-Bowl: Die perfekte, essbare Deko für deine Smoothie-Bowl: Obenauf sind einige Goji-Beeren gut aufgehoben.

3. Spirulina: Muntermacher aus dem Meer

Algen kennst du nur vom Sushi? Macht nix: Wir stellen dir Spirulina vor. Die blaugrüne Alge kommt aus den Tiefen der See und wartet mit einem hohen Mineralstoffgehalt auf: Neben Eisen und Kalium tummeln sich in den Algen außerdem noch pflanzliche Proteine sowie verschiedene Vitamine. Klingt nach einem echten Alleskönner, oder?

Gerade in der alternativen Medizin wird der Alge eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper nachgesagt: So kann Spirulina nicht nur einen förderlichen Einfluss auf das Immunsystem haben, sondern ebenfalls allergische Reaktionen mindern. Wie du das – zugegeben etwas fischige – Superfood in deine Ernährung integrieren kannst?

Ganz einfach:

  • Salatdressing: Anstatt von Salatkräutern pimpst du deine Salatsauce mit dem Algenpulver. Macht in Sachen Farbe keinen Unterschied, schmeckt hervorragend und harmoniert toll mit Avocado, der Butter der Natur.
  • Grüne Smoothies: Du liebst grüne Smoothies? Dann gib deiner Gemüse-Obst-Mischung doch beim nächsten Mal etwas Algenpulver bei.
Chia-Samen zum Frühstück

Macht satt und hält gesund – Chia Pudding mit Früchten

4. Chia Samen: Proteine für die Muckis

Was in keinem Fall auf der Superfood-Liste fehlen darf, sind Chia Samen. Sie stammen aus Mittelamerika und haben dort eine lange Tradition als Nahrungsmittel und wertvoller Energiespender. Seit einigen Jahren sind Chia Samen auch in unseren Gefilden besonders beliebt – und das nicht ohne Grund: Neben Zink, Magnesium und Eisen warten die Samen auch mit weiteren Besonderheiten auf.

Enthalten sind in den kleinen, dunkelgrauen bis schwarzen Samen wichtige Omega-3-Fettsäuren sowie pflanzliches Protein. Das macht Chia Samen vor allem für Vegetarier und Veganer attraktiv. Zudem verfügen die Samen über einen hohen Ballaststoffgehalt, was sich positiv auf den Darm auswirkt. Der Clou der kleinen Körnchen: Sie quellen auf – und halten dich so echt lange satt. Aber Achtung: Aufgrund ihrer quellenden Wirkung solltest du die Samen entweder vorab einweichen und dann verspeisen oder dazu zumindest viel trinken.
Chia Samen dienen nicht nur als Topping für eine flotte Frühstücksschale.

Du kannst sie vielseitig verarbeiten:

  • Chia Pudding: Dabei handelt es sich nicht um einen herkömmlichen Pudding, sondern um eine gallertartige Masse. Diese entsteht, indem du Chia Samen mit Wasser quellen lässt. Dabei lassen sich allerhand Variationen realisieren: Beispielsweise kannst du die Körnchen mit Hafermilch, Milch oder Sojamilch quellen lassen. Auch die Zugabe von Zimt, Vanille oder Kakao gibt dem Pudding einen eigenen Geschmack.
  • Pimp your salad: Anstatt Vital-Mischungen aus Kürbiskernen und Sesam kannst du deinem grünen Salat auch Chia Samen beigeben.

5. Granatapfel: Schönes für die Haut

Weniger außergewöhnlich sind Granatäpfel, die schon verhältnismäßig lange die Auslagen im Supermarkt bereichern. Auch in ihnen stecken allerhand Nährstoffe und Vitamine – ideal für Körper und Geist! Ein Granatapfel ist reich an Vitamin C und K. Zudem enthält er viel Folsäure, was gerade für werdende Mütter besonders wichtig ist: Folsäure wirkt sich positiv auf die Zellteilung des Ungeborenen aus. Auch Kalium ist in Granatäpfeln enthalten, ebenso einige Bitterstoffe, die vor allem auf die Verdauung einen positiven Einfluss haben.
So integrierst du Granatapfel-Kerne in deine Ernährung:

  • Bunter Hingucker im Salat: Vor allem Feldsalat harmoniert besonders gut mit Granatapfel – wenn du noch etwas Ziegenkäse und Datteln zum Salat gibst, kannst du im Handumdrehen eine Deluxe-Speise zaubern, wie du sie auch im Restaurant erhältst.
  • Topping im Müsli: Egal, ob Müsli mit Milch, mit Joghurt oder doch lieber eine Bowl: Garnierst du das Ganze mit Granatapfel-Kernen, sieht das nicht nur toll aus, sondern gibt deinem Frühstück eine saure Note – und das macht ja bekanntlich lustig!

Tipp: Wenn du die Kerne aus dem Gehäuse befreist, ist ein weißes Shirt die falsche Küchen-Uniform. Je nach Reifegrad spritzt der Fruchtsaft nämlich munter umher.