Bartpflege Schritt für Schritt erklärt

Die richtige Bartpflege: So bringst du deine Haarpracht in Bestform

Kaum etwas strahlt so viel Männlichkeit und Sexappeal aus, wie ein gepflegter Bart. Das Zauberwort ist dabei allerdings gepflegt, denn wild wuchernde, vernachlässigte Gesichtsbehaarung wird eher weniger gut ankommen und den Gesamteindruck ganz sicher versauen. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, den eigenen Bart auf Vordermann zu bringen – ganz egal, wie lang dieser ist. Wir zeigen dir in vier einfachen Schritten, wie du deinen Bart richtig pflegen kannst und andere Bartträger vor Neid erblassen lässt.

1. Waschen: Die Pflege fängt bereits beim Reinigen an

Das Aussehen deines Barthaars liegt im wahrsten Sinne des Wortes in deinen Händen. Wenn du bei deiner Pflegeroutine bestimmte Regeln beachtest und dir für deine Bartpflege regelmäßig ein wenig Zeit nimmst, wirst du den Unterschied schnell sehen und spüren. Um gleich von Anfang an alles richtig zu machen, solltest du bereits dem Shampoo deines Bartes Aufmerksamkeit widmen. Für ein mildes Shampoo, das die Barthaare reinigt und weich macht, musst du zum Glück nicht viel Geld ausgeben. Empfehlen können wir dir dabei zum Beispiel das 2-in-1-Bartshampoo von Brisk. Es reinigt das Barthaar nicht nur, es versorgt es auch mit Vitaminen und Pflegestoffen, die es ganz weich und geschmeidig machen.

Massiere das Shampoo beim Waschen mit kreisenden Bewegungen ein und fördere damit zugleich die Durchblutung deiner Gesichtshaut. Denke daran, die Mindesteinwirkzeit deines Shampoos zu beachten und das Bartshampoo anschließend sorgfältig auszuspülen. Wie oft du dein Gesichtshaar waschen solltest, hängt von der Länge und von der Beschaffenheit deiner Haare ab. Grundsätzlich machst du nichts falsch, wenn du deinen Bart täglich wäschst, aber 2-3 Mal in der Woche dürften in den meisten Fällen ebenfalls ausreichend sein.

3-Tage-Bart waschen?

Wenn du keinen Vollbart, sondern einen 3-Tage-Bart dein Eigen nennst, dann brauchst du dafür eigentlich kein spezielles Shampoo. Aber es ist natürlich nicht verkehrt, wenn du dir ein solches Shampoo kaufst – vor allem, wenn es einen markanten männlichen Duft abgibt, wie das Bart-Shampoo von Tabac, bei dem du zugleich auch noch einen Conditioner bekommst. Alles in allem reicht es aber vollkommen aus, wenn du dein übliches Reinigungsmittel fürs Gesicht verwendest. Du neigst zu trockener Haut? Dann wirst du das Bartöl lieben, das wir weiter unten vorstellen.

Shampoo für Bartpflege

Mit dem passenden Shampoo reinigst du nicht nur den Bart, du machst ihn auch noch schön weich

2. In Form bringen: Der Trimmer macht den Unterschied

Willst du deinen Bart richtig pflegen, dann gehört nach dem Waschen auch das richtige Abtrocknen dazu. Auf keinen Fall solltest du die Haare trockenrubbeln, denn damit schädigst du auf Dauer die Haarstruktur. Tupfe deine Haare lieber trocken und sorge damit für eine möglichst schonende Behandlung. Nach dem Waschen und Abtrocknen geht es darum, deinen Bart in Form zu bringen. Dazu gehören je nach Bartstil die unterschiedlichsten Aufgaben.

Wichtig sind bei jeder Bartlänge die Konturen. Besonders praktisch sind dabei elektrische Barttrimmer, wie dieses günstige Modell von Remington, das du bei OTTO bekommst. Doch auch mit einem Nassrasierer kannst du mit etwas Übung exakte Konturen ziehen.

Einzelne abstehende Haare entfernst du schnell und einfach mit dieser praktischen Bartschere von Rossmann. Mehr dazu erfährst du im vierten Schritt.

Trimmer für Pflege des Bartes

Konturen sind bei der Bartlänge wichtig – ganz praktisch dafür sind Barttrimmer

Spartipp: Mit den passenden Gutscheinen von Otto kannst du zusätzlich den einen oder anderen Euro sparen. Auf Sparwelt.de findest du jede Menge Gutscheine, um noch günstiger zu shoppen.

3. Pflegen: Bartpflege für glänzendes Haar: diese Pflegemittel sind unverzichtbar

Nachdem dein Prachtbart nun sauber und zurechtgestutzt ist, fehlt deinem Haar noch die richtige Pflege. Gut bewährt haben sich dabei spezielle Bartöle. Diese versorgen den Bart mit Pflegestoffen sowie mit Feuchtigkeit und machen es widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse. Empfehlenswert ist dabei zum Beispiel das Bartöl von der Brooklyn Soap Company. Zu den Bestandteilen des Öls gehören dabei Inhaltsstoffe wie Rizinus- und Arganöl – beides Stoffe, die viele unheimlich gute Auswirkungen auf Haut und Haar haben.

Je nachdem, wie pflegebedürftig dein Haar ist, solltest du das Bartöl jeden Tag oder sogar zwei Mal am Tag ins Haar einmassieren. Nicht nur dem Barthaar tut ein hochwertiges und natürliches Bartöl richtig gut – auch deine Gesichtshaut wird sich über die Pflege freuen. Aus diesem Grund sind Bartöle auch wunderbar für 3-Tage-Bärte geeignet. Vor allem bei trockener Gesichtshaut kannst du mit einem solchen Öl nichts falsch und Vieles richtig machen.

Bartpflege-Tipps für die Anwendung von Bartöl:

Verwende nicht zu viel Öl auf einmal, um deinen Bart zu pflegen. Andernfalls könnte es schnell passieren, dass das Haar nicht gepflegt, sondern fettig wirkt. Massiere das Öl sanft ein und vergiss nicht, ein wenig davon auch auf deiner Gesichtshaut zu verteilen und einzumassieren. Achte auf die Inhaltsstoffe deines Öls und darauf, dass keiner von Ihnen Allergien oder Unverträglichkeiten auslöst.

Übrigens: Auch wenn sich Öle bei der Bartpflege durchgesetzt haben, musst du natürlich nicht zwangsläufig ebenfalls zu diesem Mittel greifen. Auch ein Pflegebalsam eignet sich gut, um dein Gesichtshaar mit allem zu versorgen, was es braucht.

Balsam für Bartpflege

Zwar sind Bartöle sehr beliebt. Alternativ kannst du für die Pflege deines Bartes auch auf ein Balsam zurückgreifen

4. Stylen: Bart-Styling will gelernt sein

Nachdem du nun die bisherigen Schritte befolgt hast, bist du fast fertig damit, deinen Bart zu pflegen. Alles, was jetzt noch bei der Vollbart-Pflege fehlt, ist der Feinschliff. Damit dein Bart auch wirklich das tut, was du willst, musst du es richtig gut durchkämmen und stylen. Den Bart durchzukämmen ist auch aus dem Grund wichtig, da sich damit das Bartöl bzw. der Bartpflege-Balsam besonders gleichmäßig verteilen lässt. Für deinen Bart solltest du nicht irgendein Kamm oder eine beliebige Bürste verwenden. Barthaare haben eine ganz andere Struktur als Kopfhaar und brauchen daher auch spezielle Styling-Utensilien.

Kamm vs. Bürste

Zum Kämmen deiner Haarpracht eignet sich zum Beispiel dieser Bartkamm des Herstellers Bart Royal, den du bei Douglas bekommst. Wenn du hier nochmals sparen möchtest, empfehlen wir dir einen der vielen Douglas-Gutscheine einzulösen, die du bei Sparwelt.de finden kannst. Der Kamm besteht aus Holz und wurde in Handarbeit hergestellt. Er kämmt dein Barthaart gründlich durch, glättet es und sorgt für eine optimale Verteilung der Bartpflege.

Wenn du lieber Bürsten magst, dann könnte die Bartbürste von Morgan’s genau das Richtige für dich sein. Auch sie ist hauptsächlich aus natürlichen Materialien hergestellt worden. Die Bürste bringt dein Haar nicht nur in Form, die Borsten nehmen auch überschüssiges Fett auf und stimulieren die Durchblutung der Haut.

Das letzte Finish

Ist das Haar erst einmal durchgekämmt, fehlt nur noch etwas, um es in Form zu halten. Richtig praktisch ist dabei zum Beispiel das Bartwachs von Bart Royal. Die Formel des Wachses besteht zu 100 Prozent aus natürlichen und pflegenden Inhaltsstoffen. Das Wachs pflegt nicht nur, sondern hält den Bart auch den ganzen Tag lang in Form. Zugleich ist es auch für empfindliche Haut und anspruchsvolle Haare bestens geeignet.

Bürste für Bartpflege

Für den richtigen Style deines Bartes gibt es u.a. auch Bartbürsten