Was kommt dieses Jahr auf den Tisch?

Food Trends 2019 – Ein kulinarischer Ausblick

Das Universum des Essens befindet sich stets im Wandel. Immer wieder tauchen neue Trends auf, welche die Welt der Speisen auf den Kopf stellen. Sowohl sogenannte Micro-Trends als auch grundlegende Wechsel wissenschaftlicher Ansichten lassen sich im Laufe der Zeit beobachten.
Das wollen wir uns ein wenig genauer anschauen und uns bei Trends und Paradigmenwechsel in erster Linie auf das kommende Jahr konzentrieren. Wir wagen eine Prognose darüber, welche Food Trends dich im Jahr 2019 erwarten und welche Lebensmittel in aller Munde sein werden.
Gesunde Ernährung im Fokus

Was zeichnet die kommenden Foodtrends aus?

Seit einigen Jahren zeichnet sich in Sachen Ernährung und Essgewohnheiten ein ganz eindeutiger Trend ab: Menschen achten immer mehr auf die Herkunft ihrer Lebensmittel und auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung.
Dies ist zum Beispiel auch am Ernährungsreport 2018 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ersichtlich. Demnach war einem Großteil der befragten Frauen und Männer gesunde Ernährung wichtig. Dies zeigt sich auch an den Food Trends des vergangenen Jahres:

  • Pflanzliche Nahrungsmittel waren schwer angesagt.
  • Vor allem auf nachhaltige Erzeugung legte der Konsument wert.
  • Am liebsten sind vielen Deutschen regionale Lebensmittel.
  • Möglichst simple Gerichte mit wenigen Zutaten bestimmten die Essgewohnheiten vielen Menschen.
  • Ungewöhnliche Kreationen zeichneten das Jahr 2018 ebenfalls aus.

Eines der wohl merkwürdigsten Food Trends des Jahres 2018 war buntes Glitzeressen. Selbst vor dem Essensteller machte der Einhorn-Trend nicht halt. Glitzernde Kaffees, funkelnde Burger und glitzernde Braten-Saucen. Auch wenn es durchaus schön aussieht, ein wenig Skepsis bleibt, denn natürlich ist etwas anderes.

Im Jahr 2018 lag der Fokus der Ernährungsgewohnheiten also auf gesunden, ausgewogenen Mahlzeiten sowie auf simplen und zugleich schmackhaften Gerichten. Doch wie sieht es im kommenden Jahr mit den Ernährungsgewohnheiten der Deutschen aus?

  • Transparency: Auch 2019 ist das Jahr des „Gläsernen Kochtopfs“. Die Konsumenten wollen wissen, was auf ihren Tellern liegt und wo die Lebensmittel hergestellt wurden.
  • Healthy Hedonism: Be diesem Food Trend geht es darum, einen gesunden Lebensstil zu leben, ohne sich von Verboten und Einschränkungen beim Essen leiten zu lassen.
  • Plant Based: Vor allem auf pflanzliche Proteine legen Konsumenten im Jahr 2019 großen Wert. Bei einer solchen Ernährungsweise kommen Algen, Pilze oder Erbsen als Fleischersatz auf den Tisch.

Selbst kochen vs. Lieferservice

Auch wenn Konsumenten auch im Jahr 2019 verstärkt darauf achten, was genau auf ihren Tellern landet, so geht der Trend überraschenderweise in Richtung auswärts essen und Lieferservices. So schätzt beispielsweise Statista, dass der Umsatz von Lieferando, Lieferheld, Foodora und Co zukünftig Jahr für Jahr steigen wird.

Kochen als soziales Event

Natürlich bedeutet die Entwicklung in Richtung Lieferservices und Restaurant-Besuche nicht, dass das heimische Kochen aussterben wird. Für viele Menschen ist lecker selbst kochen keine Arbeit, die Zeit frisst, sondern eine heißgeliebte Beschäftigung, die entspannt, Spaß macht und zelebriert werden muss. In dieser Hinsicht geht der Trend immer mehr in Richtung gemeinsames Zubereiten der Mahlzeiten. Ob mit Freunden oder der ganzen Familie – Kochen macht zusammen noch viel mehr Spaß!

Kochen oder bestellen?

Kochen mit Freunde oder der Familie – besser geht’s nicht! Oder doch?

Superfoods 2019: Diese Food Trends sind lecker und gesund!

Welche Lebensmittel sind 2019 schwer angesagt? Welche von ihnen sind ganz besonders gesund und welche sollte jeder unbedingt probieren? Wir haben einige der Nahrungsmittel Trends des kommenden Jahres gefunden und stellen Sie dir vor.

  • Schwarze Sapote: Stell dir vor, es gibt eine Frucht, die kaum Kalorien hat, gesund ist und nach Schokoladenpudding schmeckt. Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn es nach der Schwarzen Sapote geht, die ganz klar zu den Superfoods 2019 gehört. Beim Schlemmen musst du kein schlechtes Gewissen haben und kannst dir ruhig einen Löffel mehr nehmen!
  • Nutzhanf-Produkte: Hanfsamen sind reich an essentiellen Nähr- und Vitalstoffen und haben lange genug ein Schattendasein gefristet.
  • Maniok-Wurzel: Perfekt für alle, die kein Gluten vertragen. Aus der Maniokwurzel lässt sich hervorragend Mehl herstellen, das auch Veganern ausgezeichnet schmecken dürfte.

Weg mit Laktose und Gluten – Trotz Unverträglichkeiten lecker essen

Unverträglichkeiten bei der Nahrungsaufnahme können den Alltag kompliziert machen und sogar die Lebensqualität einschränken. Jedes Gericht im Restaurant muss genau überprüft werden und viele Gerichte müssen ganz von der eigenen Speisekarte verschwinden. Solltest du an nervigen Unverträglichkeiten leiden, muss es natürlich längst nicht sein, dass du auf eine abwechslungsreiche und leckere Ernährung verzichten musst. Wir haben leckere Rezepte für dich herausgesucht, die ohne Milchzucker und/oder Gluten auskommen und dabei noch sehr gesund sind.

Zucchini-Spaghetti mit Avocado-Pesto und Lachs

Diese Zutaten benötigst du für 2 Personen:

  • 3 Zucchinis
  • 250 Gramm Lachsfilet
  • 1 Avocado
  • 3 Esslöffel Sesam
  • 40 Gramm frisches Basilikum
  • 50 Gramm Schafskäse
  • 40 Gramm Pinienkerne
  • 1 Zitrone
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • Eine Prise Salz

Zubereitung:

  1. Wasche die Zucchini und verarbeite diese mithilfe eines Spiralschneiders zu Gemüsespaghetti.
  2. Schäle die Avocado, entkerne und püriere sie zusammen mit dem Basilikum, den Pinienkernen und dem Schafskäse zu einer Creme. Gib 2 Esslöffel Öl und den Zitronensaft hinzu.
  3. Schneide das Lachsfilet in grobe Würfel. Verteile den Sesam auf einem Teller und wälze die Lachswürfel darin. Gib zwei Löffel Öl in eine Pfanne und brate die Lachswürfel von allen Seiten kurz an. Anschließend salzt du den Fisch und beträufelst ihn mit etwas Zitronensaft.
  4. Während der Lachszubereitung garst du die Zucchini-Spaghetti etwa 3-4 Minuten in kochendem Wasser und gießt sie anschließend ab.

Wokgemüse mit Ofentofu

Zutaten für 2 Personen:

  • 400 Gramm Tofu Natur
  • 200 Gramm Karotten
  • 300 Gramm Spargel
  • 300 Gramm Brokkoli
  • 150 Gramm Zuckerschoten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Schalotte
  • 5 Esslöffel Sojasauce oder Tamari
  • 1 Esslöffel Austernsauce
  • 2 Esslöffel Sesamöl

Zubereitung:

  1. Schneide den Tofu in kleine Würfel. Verdünne die Sojasauce ein wenig mit Wasser und gebe anschließend den Tofu hinzu. Am besten lässt du das Ganze über Nacht im Kühlschrank stehen. Eine Stunde sollten es mindestens sein.
  2. Heize den Ofen auf 200 Grad vor. Schäle und zerkleinere die Zwiebel und schneide das restliche Gemüse in mundgerechte Stücke. Bringe Wasser in einem Topf zum Sieden und koche das Gemüse darin, bis es bissfest ist.
  3. Nach dem Kochen brätst du das Gemüse in einer Pfanne bzw. im Wok. Reduziere nach dem ersten Anbraten die Hitze und lasse das Gemüse köcheln.
  4. Platziere den marinierten Tofu im Backofen und lasse ihn 30 Minuten dort. Nach etwa 15 Minuten solltest du den Tofu einmal wenden.
  5. Marinade, die übrig ist, gibst du zum Gemüse dazu und mengst die Austernsauce unter. Jetzt noch den Tofu auf dem Gemüse anrichten und servieren.

Viel leckerer als ihr Ruf – Vegane Speisen selber kochen

Vegane Speisen sind längst nicht jedermanns Sache. Veganem Essen eilte eine lange Zeit der Ruf voraus, fade und langweilig zu sein. Doch zum Glück wandelt sich im Laufe der Zeit auch dieses Bild immer mehr. Wir wollen dieser Entwicklung unter die Arme greifen und zeigen, wie lecker vegane Speisen sein können.

Bratreis mit Minz-Joghurt-Sauce

Zutaten für 2 Personen:

  • 3 Stile frischer Minze
  • ½ Limette
  • 150 Gramm Soja-Joghurt
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Etwas Salz und Pfeffer
  • 100 Gramm Basmati- und Wildreis
  • ½ Zimtstange
  • 1 kleine Zwiebel
  • ½ Teelöffel brauner Zucker
  • 50 Gramm getrockneter Feigen
  • ½ Knoblauchzehe
  • 15 Gramm frischer Ingwer
  • 150 Gramm Möhren
  • 150 Gramm Zucchini
  • 1 Teelöffel Raz el Hanout, (arabische Gewürzmischung)
  • 200 Gramm Kichererbsen

Zubereitung:

  1. Löse die Minzblätter von den Stielen und hacke sie klein. Presse die gesäuberte Limette aus und reibe etwa 1 Teelöffel voll Limettenschale ab. Rühre die geriebene Schale und die gehackte Minze mit dem Soja-Joghurt und einem Löffel Olivenöl zusammen und schmecke das Ganze mit etwas Salz ab.
  2. Koche den Reis, etwas Salz und die Zimtstange in einem Topf zusammen und entferne anschließend die Zimtstange aus dem fertigen Reis.
  3. Erhitze das Öl in der Pfanne und gebe die gewürfelte Zwiebel sowie den braunen Zucker hinzu. Nach etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze, gibst kommen zu der Zwiebel noch kleingehackter Knoblauch und Ingwer dazu. Auch die Möhren sowie die Zucchini kommen samt Gewürzmischung in die Pfanne.
  4. Gebe den gekochten Reis sowie kleingehackte Feigen und Kichererbsen zum Gemüse und brate das Ganze noch etwa 10 Minuten lang unter ständigem Rühren weiter.

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