Veröffentlicht am 09.04.2019

Benzinpreise an Ostern 2019

So tanken Autofahrer auch im April günstig

Berlin. Die Spritpreise steigen kurz vor Ostern wieder an: Schon im März gab es die ersten Steigerungen bei Super E10: Seit Anfang April hat der Literpreis laut der aktuellen Auswertung des ADAC die 1,400 Euro-Marke geknackt und lag am 2. April bei 1,401 Euro pro Liter. Einer der Gründe für die höheren Preise beim E10 sollen die zuletzt wieder gestiegenen Rohölpreise sein.

Größte Differenz im April bei Diesel und E10: 14,5 Cent

Der Diesel hingegen hat sich preislich wieder seinem langjährigen Normalwert genähert und lag am 2. April bei 1,256 Euro. Der Grund seien die nachlassenden Winteraufschläge.

Die Spritpreise in Deutschland werden wahrscheinlich durch die herannahenden Osterferien gerade beim E10 weiter steigen. Damit die Feiertage jedoch nicht durch überhöhte Spritpreisen ruiniert werden, hat das Verbraucher- und Ratgeberportal Sparwelt.de die wichtigsten Spartipps zusammengefasst.

Wie können Autofahrer trotz steigenden Preisen beim Benzin sparen?

Da sich die Preise an den einzelnen Tankstellen extrem unterscheiden, sollten Autofahrer vor jedem Tanken die Benzinpreise vergleichen. Da seit August 2013 alle Tankstellen in Deutschland ihre Preise in Echtzeit an die Markttranzparenzstelle für Kraftstoffe melden müssen, ermöglicht es den Verbrauchern sich immer über den aktuellen und auch besten Preis zu informieren.

Durch die Einführung der Markttranzparenzstelle soll es in den Ferienzeiten zu keinen wesentlichen Preisanhebungen mehr gekommen sein. Dies geht aus einem Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aus dem Jahr 2018 hervor.

Durch den Vergleich sparen Autofahrer nicht nur bares Geld, sondern es fordert auch den Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern.

Die richtige Tageszeit zum Tanken: Das ist die günstigste Uhrzeit

Ein weiter Faktor, der bei den Benzinpreisen eine Rolle spielt, ist die Tageszeit, da es tageszeitabhängig teils zu starken Preisschwankungen kommt. Das geht ebenfalls aus Studien des ADAC hervor.

Bevor morgens die regulären Bürozeiten beginnen, sollten Verbraucher die Tankstellen zu dieser Zeit am besten meiden, da die Tankstellen-Anbieter auf Berufstätige und Pendler mit erhöhten Preisen reagieren. Am Nachmittag fallen die Preise zumeist. Auch an Sonn- und Feiertagen müssen Verbraucher mit hohen Kosten an den Zapfsäulen rechnen.

Der beste Zeitpunkt, um den Tank zu füllen, sind die frühen Abendstunden zwischen 18 und 20 Uhr. Zur Nacht hin steigt der Literpreis jedoch erneut an.

Der richtige Anbieter: Sparpotenzial bei den kleinen Anbietern

Freie Tankstellen sind zumeist ein paar Cent günstiger als die Tankstellen der großen Ölkonzerne. So kann es sich lohnen, eventuell nicht einfach die nächstgelegene Zapfstelle anzusteuern, sondern den Weg bis zu einem freien Tankstellen-Anbieter zu fahren.

Hier können Verbraucher sich über die aktuellen Preise informieren:

Im Folgenden werden einige zugelassene Verbraucher-Informationsdienste aufgeführt, die die Preise direkt von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beziehen. Viele Dienste betreiben auch Apps, durch die Autofahrer nachschauen können, welche die günstigste Tankstelle im Umkreis ist. Weitere Anbieter finden sich hier >>

11 Tipps: So sparen Autofahrer beim Tanken

  • Preise bei Verbraucher-Informationsdiensten vergleichen
  • In den frühen Abendstunden Tanken 
  • Auf freie/ unabhängige Tankstellen-Anbieter achten
  • Punkte sammeln mit Bonuskarten wie “Shell ClubSmart” oder Paypack
  • Kreditkarten mit Tankrabatt wie beispielweise “Santander Plus Visa” oder “Volkswagen Visa Card mobil”
  • ADAC-Mitglieder sparen bei Shell-Tankstellen 1 Cent pro Liter
  • Mit Tankkarten für Firmen, beispielweise “Total Card” oder “Aral Tankkarte”
  • Tanken an Autobahnraststätten vermeiden – lieber kurz Abfahren und nächstgelegene Tankstelle aufsuchen
  • Tanken an Sonn- und Feiertagen vermeiden
 
Der Pressetext ist bei Nennung von Sparwelt.de frei verwendbar.
Jana Gilfert

Jana Gilfert

Managerin PR & Kommunikation

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