Black Friday 2017: Das haben die Deutschen am liebsten gekauft

Veröffentlicht am 29.11.2017

Black Friday 2017: Mehr als viermal höhere Umsätze im deutschen Onlinehandel

Der Onlinehandel profitierte auch 2017 wieder von der Kaufbereitschaft der Deutschen und der großen Werbetrommel zum Shoppingevent

Berlin, 29. November 2017. Vergangene Woche Freitag war es wieder soweit und Onlineshops sowie vermehrt auch der stationäre Handel warben mit starken Rabatten und vielen Sonderangeboten zum Black Friday. Wie erfolgreich dieser Tag für den eCommerce in Deutschland war, welche Kategorien am besten performt haben und welche Zielgruppe am kaufkräftigsten war, weiß SPARWELT GmbH – Betreiber des Ratgeber- und Verbraucherportals Sparwelt.de.

Elektronik ist absoluter Gewinner des Black Friday

Doppelt so viele Nutzer wie in den Vorwochen verzeichnete das Verbraucher- und Ratgeberportal Sparwelt.de. Das machte sich vor allem im Segment Elektronik bemerkbar. So stieg der vermittelte Umsatz um 435 Prozent im Vergleich zu den Vorwochen und um 33 Prozent zum Vorjahr. Der durchschnittliche Wert der Warenkörbe erhöhte sich dabei um 20 Prozent. Zudem war es der umsatzstärkste Tag seit zwei Jahren in dieser Kategorie. 

Auch der Bereich Baby, Kind und Spielzeug war am Black Friday besonders beliebt: Hier wurde 3,5-mal mehr ausgegeben. Modehändler konnten ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent und zu den Vorwochen um 100 Prozent steigern.

Reise, Sport, Kosmetik: doppelte Umsätze

Auch die Rubriken Reise, Sport, Kosmetik sowie Essen und Getränke konnten doppelt so hohe Umsätze verbuchen wie in den Vorwochen.

Verlierer an diesem Tag waren die Onlinekaufhäuser, die nur knapp über dem Median der Vorwochen lagen. „Grund hierfür könnten die wirklich guten Angebote der Fachhändler sein. Auch gab es bei den Vollversendern große Einschränkungen, da nur ausgewählte Produkte und kleine Kategorien beworben wurden“, so Dr. Tim Seewöster, Geschäftsführer der SPARWELT GmbH.

 „Black Friday kann als großer Shopping-Auftakt für das Weihnachtsfest betrachtet werden und ist Indikator für die weitere Kaufbereitschaft der nächsten Wochen. In den Vorwochen war es wesentlich ruhiger. Seit der letzten Woche hat sich jedoch das Grundrauschen erhöht. Der nächste große Anstieg wird erfahrungsgemäß Mitte Dezember folgen. Und auch hier werden Händler wieder mit Angeboten, vor allem im Bereich Baby, Kind und Spielzeug, werben“, erklärt Seewöster.

Black Friday ist besonders bei Millennials beliebt

Mehr als 40 Prozent der Onlineshopper am Black Friday sind zwischen 25 und 34 Jahre alt, gefolgt von den 18- bis 24-Jährigen (26,5 Prozent) und 35- bis 44-Jährigen (22 Prozent). „Diese Zahlen zeigen, dass die sowieso onlinekaufaffine Generation auch an diesem Tag Spitzenreiter ist. Die beliebtesten Kategorien dieser Altersgruppe waren Reisen (45 Prozent der Nutzer), Mode und Elektronik (jeweils 38 Prozent). Die 35- bis 44-Jährigen shoppten vor allem Artikel für Kind und Baby (39 Prozent). Mode war vor allem für 18- bis 24-Jährige interessant.

Die Frauen sind auch am Black Friday die ungeschlagenen Shoppingköniginnen. Wie zu erwarten, war zwei Drittel der Modeshopper weiblich, im Bereich Parfüm und Kosmetik sogar 73 Prozent. Bei Freizeit und Sport war das Verhältnis jedoch ausgewogen.

Männer waren kaufstärkste Kraft im Bereich Elektronik (64 Prozent), sowie Essen und Trinken (57 Prozent). Jedoch erhöht sich die Männerquote allgemein am Black Friday um knapp 5 Prozent.

Mobil weiterhin auf dem Vormarsch

Durchschnittlich nutzen 49 Prozent der Nutzer die Desktopvariante zum Shoppen. Am Black Friday waren es immerhin noch 48 Prozent, mobil kauften dagegen 43 Prozent ein. Der Trend zum mobile Shopping wird also immer stärker. Im Vergleich zum letzten Jahr haben sich die mobilen Zugriffe um 30 Prozent gesteigert. Mit dem Tablet shoppt der geringste Teil von 7 Prozent.

Der Pressetext ist bei Quellen-Nennung von Sparwelt GmbH oder Sparwelt.de frei verwendbar.

Weiterführende Information und Quelle: Analyse und Auswertung eigner Daten von Sparwelt.de ab Januar 2016

Anne Marschner

Anne Marschner

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