Brötchen-Index

Veröffentlicht am 29.01.2018

So krümelt Deutschland

Das sind die günstigsten und beliebtesten Brötchen des Landes

Berlin, 29.01. 2018. Jeder dritte Deutsche isst ein bis drei Brötchen pro Woche. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt.de. Besonders beliebt bei den Deutschen sind die klassischen Weizenbrötchen, gefolgt von Körner- und Vollkornbrötchen. Eine zusätzliche Preisrecherche bei 80 Bäckern in den 20 bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands ergab, dass die Brötchen in Duisburg besonders günstig sind. In Wuppertal müssen Kunden dagegen am tiefsten in die Tasche greifen.

Was Brötchen, Semmel und Weckle kosten

So unterschiedlich die Namen für das beliebte Weizen-Brötchen sind, so verschieden ist auch der Preis für das Kleingebäck deutschlandweit. Im Schnitt bewegen sich die Kosten für ein Brötchen bei 0,34 Euro. Die günstigsten Brötchen gibt es in Duisburg für durchschnittlich 0,25 Euro, gefolgt von Berlin, wo für eine Schrippe 0,29 Euro verlangt werden. Mit 0,34 Euro liegen Bochum und Hannover im deutschen Durchschnitt.

Wuppertal ist die Stadt mit den teuersten Brötchen: 0,45 Euro wird pro Brötchen berechnet. Kleinere Bäckereien verlangen teilweise bis zu 0,79 Euro pro Brötchen. Besonders hochpreisig ist das Brötchen in Hamburg, wo im Durchschnitt 0,44 Euro gezahlt werden muss.

Die Recherche zeigt auch, dass die Preise stark von der Art der Bäckerei abhängen. Große Handelsketten sind mit Preisen zwischen 0,20 Euro bei Backwerk und 0,32 Euro bei Kamps die günstigsten Anbieter. In kleinen privaten Bäckereien ist mit Preisen von 0,20 Euro bis 0,79 Euro zu rechnen.

Die Mehrheit genießt drei Brötchen pro Woche

Ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) gibt an, bis zu drei Brötchen in der Woche zu verzehren. Ein weiteres Drittel dagegen isst selten oder gar keine Brötchen (34 Prozent). 17 Prozent essen wöchentlich zwischen vier und sechs Brötchen. Immerhin 13 Prozent greifen sieben oder mehr Mal zum Rundstück.

Insgesamt gibt ein Drittel (33 Prozent) der Befragten, die mindesten ein Brötchen in der Woche verzehren, pro Woche zwei bis unter fünf Euro aus und ein knappes Viertel (24 Prozent) hingegen nur ein bis unter zwei Euro.

Gefragt wurde nach dem Verzehr von unbelegten Brötchen aus einer Bäckerei, also keine Tiefkühl- oder Aufbackware und keine Croissants.

Brötchen für jeden Geschmack

Im Brotkorb landen bei den Brötchenessern am häufigsten die klassischen Weizenbrötchen (56 Prozent) sowie Körner- und Vollkornbrötchen (44 Prozent). Roggen- (23 Prozent) und Laugenbrötchen (18 Prozent) erfreuen sich ebenfalls einer gewissen Beliebtheit.

Mittlerweile bieten viele Bäckereien auch ausgefallenere Kreationen an. Unter den Besonderheiten rangierten bei den befragten Bäckereien zum Beispiel Wikingerbrötchen (Weizenmischbrötchen mit Haferflocken), Brötchen mit Kartoffelmehl oder Brötchen mit Früchten, Nüssen oder Gemüse.

Einem steigenden Gesundheitsbewusstsein geschuldet, finden sich neben den klassischen Körnern auch Chia-Samen und Cranberrys im Teig wieder. Auch wenn die neuen Trends besonders die Experimentierfreudigen ansprechen, schlagen sie die Klassiker auf dem Frühstückstisch noch nicht.

Über die Umfrage:
Repräsentative Befragung von 996 deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren. Befragungszeitraum: 28. bis 29. November  2017, Institut: forsa. Die Preise wurden im Zeitraum vom 01. bis 06. Dezember 2017 direkt bei 80 Bäckern in ganz Deutschland erhoben.

Der Pressetext sowie die Infografiken sind bei Quellen-Nennung von Sparwelt.de frei verwendbar.

Anne Marschner

Anne Marschner

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