Unbeliebte Weihnachtsgeschenke

Veröffentlicht am 22.12.2017

Schöne Bescherung! Über Weihnachtsgeschenke, die keiner will und trotzdem bekommt

forsa-Umfrage im Auftrag von Sparwelt.de zeigt: Deutsche sind größtenteils mit ihren Geschenken zufrieden und ansonsten sehr diplomatisch

Berlin, 22. Dezember 2017. Es ist Heiligabend, vor der Bescherung regiert die Vorfreude. Dann die große Enttäuschung: Das Geschenk entspricht nicht dem, was man sich gewünscht hatte. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt.de kommt diese Situation seltener vor als erwartet: Nur ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) hat schon einmal ein Weihnachtsgeschenk bekommen, über das sie sich überhaupt nicht freuen konnten.

Die meisten Deutschen freuen sich über ihre Weihnachtsbescherung

Die frohe Botschaft: Mehr als zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) sind mit den bisher erhaltenen Geschenken zufrieden. Lediglich ein knappes Drittel der Befragten haben schon mal ein Weihnachtsgeschenk bekommen, das ihnen gar nicht nicht gefiel. Das gibt Hoffnung für all diejenigen, die jetzt noch auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk sind.  
 

Von wegen Frauen sind schwieriger zu beschenken!

Entgegen vorherrschender Vorurteile, es sei schwierig ein Geschenk für eine Frau zu finden, ist es beruhigend, dass nur ein Drittel der Frauen (33 Prozent) schon einmal ein unerwünschtes Weihnachtspräsent bekommen hat. Ähnlich ist es bei den Männern (28 Prozent).

Warum Geschenke doch nicht ankommen

Auf die Frage hin, warum ein Geschenk keine Freude macht, wurden folgende Gründe genannt: Auf Platz eins der unbeliebtesten Weihnachtsgeschenke stehen unpersönliche Präsente (47 Prozent), dicht gefolgt von Geschenken, die man nicht gebrauchen kann (43 Prozent) oder die nicht dem eigenen Geschmack oder den eigenen Interessen entsprechen (42 Prozent).

Bei billigem Ramsch ist ein Generationenunterschied erkennbar: Fast die Hälfte aller 50- bis 59-Jährigen freut sich nicht über ein Ramschgeschenk, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es dagegen nur 18 Prozent. 19 Prozent aller Befragten sind enttäuscht, wenn sie etwas ganz anderes bekommen haben als sie sich gewünscht haben.

Lieber lügen als beschweren

Als unglücklich Beschenkter steckt man in einer schwierigen Situation: Wie verhält man sich, wenn das Geschenk nicht gefällt? Hier ist die Mehrheit der Deutschen sehr diplomatisch: 42 Prozent würden trotzdem so tun, als ob ihnen das Geschenk gefällt und 36 Prozent würden sich immerhin bedanken, aber weder Freude noch Enttäuschung zeigen. Nur 18 Prozent der Deutschen wären ehrlich und würden zugeben, dass ihnen das Geschenk nicht gefällt. Männer sind sogar noch zurückhaltender als Frauen: Fast die Hälfte (47 Prozent) würde vortäuschen, dass ihnen das Geschenk gefalle; bei den Frauen sind es 38 Prozent.

Das beste Geschenk zu Weihnachten scheint also Harmonie zu sein und das rechtfertigt sogar eine kleine Notlüge...

 

Über die Umfrage 
forsa hat im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt.de vom 13. bis 14. Dezember 2017 987 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren telefonisch befragt.

 

Der Pressetext ist bei der Quellen-Nennung von Sparwelt.de frei verwendbar.

Anne Marschner

Anne Marschner

Manager PR und Kommunikation

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