Automatikuhren Vergleich

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Deine Armbanduhr ist stehengeblieben, weil ihre Batterie leer ist? Mit einer Automatikuhr bzw. einer Automatic-Armbanduhr kann dir das nicht passieren. Sie läuft ohne eine Batterie. Für ihren Antrieb nutzt sie lediglich die Energie deiner Bewegungen, wenn du die Uhr am Handgelenk trägst. Bleibt sie einmal stehen, weil du sie länger nicht getragen hast, kannst du sie einfach wieder aufziehen und musst nicht erst eine neue Batterie einsetzen. Wie diese faszinierende und bei Uhrenliebhabern sehr beliebte Technik funktioniert, erfährst du in unserem Automatikuhren Vergleich.

Darüber hinaus beantworten wir dir weitere häufig zu dem Thema Automatikuhr gestellte Fragen. Außerdem erfährst du nicht nur, worauf du beim Kauf einer Automatikuhr achten solltest, sondern lernst auch verschiedene Typen von Automatikuhren kennen. Abschließend geben wir dir noch wertvolle Tipps für den richtigen Umgang mit einer Automatikuhr.

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Zuletzt aktualisiert am Oktober 22, 2020 um 14:15 Uhr. Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten zwischenzeitlich möglich. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Autor: | Letzte Aktualisierung: 13.10.2020
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Automatikuhren Test: Das kleine 1×1 des Automatikuhren-Kaufs

Graue Armbanduhr mit Drehrad.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Damit eine Automatikuhr läuft und dir die Zeit anzeigt benötigt sie keine Batterie. Sie wird durch die normalen Bewegungen des Handgelenks beim Tragen der Uhr angetrieben.
  • Je größer die Gangreserve einer Automatikuhr ist, desto länger läuft sie nach, nachdem sie das letzte Mal bewegt wurde.
  • Uhrglas aus synthetischem Saphirglas ist deutlich weniger kratzempfindlich als Uhrglas aus Mineralglas. Deshalb schneiden Modelle mit Saphirglas in im Internet veröffentlichten Automatikuhren Tests häufig besser ab als günstigere Modelle mit Mineralglas.

Häufig gestellte Fragen zu Automatikuhren

Wie funktionieren Automatikuhren?

Im Inneren  einer Automatikuhr befindet sich eine sehr filigrane Technik. Teil dieser Technik ist ein in der Regel halbkreisförmiger und kugelgelagerter Rotor. Trägst du deine Automatikuhr am Handgelenk dreht sich bzw. schwingt dieser Rotor mit, wenn du deinen Arm bewegst, zum Beispiel beim Schreiben oder wenn du jemandem winkst. Durch die Schwerkraft entsteht auf diese Weise eine Schwungmasse.

Mit dieser Schwungmasse wird eine Feder gespannt und die Energie quasi zwischengespeichert. Die Feder versucht, wieder ihre Ursprungsform zu erlangen, also sich zu entspannen. Die dadurch entstehende Energie treibt das Räderwerk, welches die Zeiger auf dem Ziffernblatt bewegt, an. Anker, Ankerrad und Unruh, weitere Bestandteile des Uhrenwerkes einer Automatikuhr, greifen regulierend ein und sorgen damit für den richtigen Takt.

Was ist eine Automatikuhr und wie unterscheidet sie sich von einer batteriebetriebenen Uhr bzw. Quarzuhr?

Bei einer Automatikuhr handelt es sich um eine rein mechanische Armbanduhr. Deshalb findest du in einer Automatikuhr keine elektronischen Bauteile. Angetrieben wird eine solche Uhr auch nicht durch eine Batterie, sondern durch kinetische Energie. Die Bewegungsenergie stammt in diesem Fall aus den Bewegungen des Handgelenkes ihres Trägers.

Ganz anders verhält es sich bei einer Quarzuhr. Diese wird nicht mechanisch, sondern elektrisch angetrieben und benötigt deshalb eine Batterie.

Wie lang laufen Automatikuhren laut Automatikuhren Tests im Internet?

Wird eine Automatikuhr nicht bewegt, bleibt sie irgendwann stehen. Dann muss sie wieder aufgezogen und gestellt werden. Wie lange eine vollständig aufgezogene Automatikuhr nach der letzten Bewegung noch weiterläuft, ist je nach Uhrenmodell unterschiedlich. Die sogenannte Gangreserve liegt laut online veröffentlichter Automatikuhren Tests häufig zwischen 35 und 60 Stunden.

Braucht man unbedingt eine teure Automatikuhr oder sind günstige genauso gut?

Besonders günstige Modelle, in denen zum Beispiel Uhrwerke aus China verbaut sind, sind oft weniger empfehlenswert. Bei qualitativ minderwertigen Automatikuhren musst du mit größeren Ungenauigkeiten rechnen. Besonders ärgerlich ist, dass bei diesen Uhrwerken oft die Angabe des Kalibers fehlt. Denn für den Fall einer notwendigen Reparatur ist das Kaliber wichtig, damit diese fachgerecht durchgeführt werden kann. Schließlich handelt es sich bei dem Kaliber um die Kennzeichnung der Baureihe eines mechanischen Uhrwerkes und des Herstellercodes.

Deshalb solltest du besser zu einer qualitativ hochwertigen Automatikuhr greifen. Aber auch bei diesen gibt es günstigere und teurere Modelle. Der wesentliche Unterschied liegt bei solchen Automatikuhren oft bei dem verwendeten Uhrenglas. Bei den günstigeren Automatikuhren anerkannter Hersteller kommt häufig Mineralglas zum Einsatz. Dabei handelt es sich um veredeltes Kristallglas. Dieses kann bei heftigeren Stößen brechen und splittern. Zudem ist es relativ anfällig für Kratzer.

Bei teureren Modellen hingegen findet in der Regel härteres Saphirglas Verwendung. Dieses synthetische Material ist deutlich widerstandsfähiger und damit unempfindlicher gegenüber Kratzern. Bei einem Sturz kann das Saphirglas zwar ebenfalls brechen, aber im alltäglichen Gebrauch weist es deutlich weniger Gebrauchsspuren auf.

Welche Hersteller sind für hochwertige Automatikuhren bekannt?

Bei der Herstellung von Automatikuhren kommt es besonders auf Präzession und Qualität an. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die bekanntesten Hersteller für hochwertige Automatikuhren in der Schweiz, in Deutschland und in Japan sitzen. Schließlich hat das Uhrmacherhandwerk in diesen Ländern Tradition.

Zu den bekanntesten deutschen Herstellern von hochwertige Automatikuhren zählen unter anderem Glashütte Original, NOMOS Glashütte und A. Lange & Söhne aus Glashütte in Sachsen sowie Junghans aus dem Schwarzwald. Rolex, Breitling, Hublot, TAG Heuer, Swatch, Tissot und OMEGA sind bekannte Beispiele für Schweizer Uhrenhersteller, die auch Automatikuhren in ihrem Portfolio haben. Die bekanntesten japanischen Marken sind Citizen und Seiko.

Was ist ein Uhrenbeweger und braucht man so einen?

Ein Uhrenbeweger hält deine Automatikuhr in Bewegung, wenn du sie nicht trägst. Auf diese Weise sorgt er dafür, dass die Uhr in Tragepausen nicht stehen bleibt. Optisch ähnelt ein Uhrenbeweger einer Uhrenbox, in der du deine Armbanduhr vor Staub geschützt aufbewahren kannst. In der Box des Uhrenbewegers befindet sich ein Drehteller mit einem Uhrenpolster, auf dem du deine Automatikuhr befestigst.

Ob du einen Uhrenbeweger benötigst hängt von verschiedenen Faktoren ab. Trägst du deine Automatikuhr täglich, benötigst du keinen Uhrenbeweger. Hast du mehrere Armbanduhren und trägst diese immer im Wechsel, kann ein Uhrenbeweger durchaus sinnvoll sein. Denn ist deine Automatikuhr erst einmal stehen geblieben, musst du sie nicht nur aufziehen. Es ist dann auch notwendig sie wieder neu einzustellen. Verfügt deine Automatikuhr über eine Kalenderfunktion und gegebenenfalls auch über eine Anzeige der Mondphasen, kann das Einstellen dann auch etwas aufwändiger sein. Die Mühen werden dir erspart, wenn die Uhr dank eines Uhrenbewegers am Laufen gehalten wird.

Als Nachteil wird in manchen Automatikuhren Tests im Internet angeführt, dass die Verwendung eines Uhrenbewegers einen höheren Verschleiß zur Folge hat.

Wie reinigt man Automatikuhren?

Am besten reinigst du deine Automatikuhr trocken. Dafür verwendest du ein weiches Tuch. Verfügt deine Uhr über ein Armband aus Metall kann darüber hinaus auch ein Wattestäbchen sehr hilfreich sein. Mit diesem kannst du Staub und Dreck besser aus Ritzen und anderen schwer erreichbaren Stellen beseitigen.

Eine Automatikuhr mit einer Wasserdichtigkeit von mindestens 3 bis 5 Bar kannst du auch mit einem feuchten Tuch reinigen. Ist deine Uhr mindestens bis zu 10 Bar wasserdicht, ist auch eine Reinigung unter fließendem Wasser möglich. Warst du mit deiner Automatikuhr im Salzwasser tauchen oder schwimmen, solltest du sie danach in jedem Fall abspülen. Wichtig bei einer feuchten oder nassen Reinigung ist, dass du die Automatikuhr hinterher mit einem weichen Lappen abtrocknest.

Chemikalien solltest du grundsätzlich nicht verwenden. Ansonsten besteht beispielsweise die Gefahr, dass die Dichtigkeit deiner Uhr beeinträchtigt wird. Für hartnäckige Verschmutzungen solltest du höchstens auf ein mildes Spülmittel zurückgreifen. Besser ist es, wenn du ein spezielles Reinigungsmittel für Uhren verwendest.

Zudem solltest du immer auch die Hinweise des Herstellers in der Bedienungsanleitung deiner Automatikuhr beachten, bevor du sie reinigst. Wichtig ist darüber hinaus, dass du deine automatische Armbanduhr nur von außen reinigst. Eine Reinigung des Uhrenwerkes sollte unbedingt nur von einem Fachmann vorgenommen werden, damit die Uhr keinen Schaden nimmt.

Muss man Automatikuhren warten lassen?

Möchtest du lange etwas von deiner Automatikuhr haben, ist es empfehlenswert, wenn du diese regelmäßig warten lässt. Bei einer Wartung, auch Revision genannt, kontrolliert und reinigt der Uhrmacher das Innere deiner Automatikuhr. Dabei stellt er die einzelnen Bauteile bei Bedarf neu ein und ölt diese. Das ist wichtig, weil die in einer Automatikuhr befindlichen Öle mit der Zeit verharzen oder auch verdunsten können. Kommt es dadurch zu Abrieb im Uhrwerk, kann dieses verschmutzen und einen Defekt erleiden. Außerdem überprüft der Uhrmacher während der Revision die Dichtungen deiner Armbanduhr und ersetzt diese, wenn sie porös geworden sind.

Vielfach wird ein Wartungsrhythmus von fünf Jahren empfohlen. Da allerdings bei jeder Wartung das Risiko besteht, dass Staubpartikel in das Innere der Uhr gelangen, wird auch die Meinung vertreten, dass eine Wartung nicht unbedingt nach fünf Jahren durchgeführt werden muss. Lässt du deine Automatikuhr nicht nach einem starren Rhythmus von fünf Jahren warten, sondern erst, wenn du feststellst, dass ihre Ganggenauigkeit abnimmt, schonst du sie. Denn bei jedem Öffnen der Uhr kann Staub in das Uhrwerk gelangen. Solche Verunreinigungen führen zu einer verstärkten Abnutzung.

Eine Ausnahme gilt allerdings hinsichtlich der Wasserdichtigkeit. Nimmst du deine Uhr beim Tauchen, Schwimmen oder in der Dusche nicht ab, solltest du einmal im Jahr überprüfen lassen, ob deine Automatikuhr noch ausreichend dicht ist.

Hat Stiftung Warentest Automatikuhren getestet?

Bei unserer Recherche zum Thema Automatikuhren, haben wir auch bei der Stiftung Warentest nachgeschaut. Einen Automatikuhren Test des bekannten Testinstitutes konnten wir allerdings leider nicht finden. Sonst hätten wir dir den Testbericht an dieser Stelle gerne verlinkt, damit du ihn bei Interesse selbst hättest lesen können.

Automatikuhren Test: Diese Features sollte eine Automatikuhr haben

Patek Philippe Armbanduhr.

Automatikuhren Test – Feature 1: Beim Uhrwerk ist Qualität gefragt

Ganz egal, ob du eine Automatikuhr für Herren oder eine Damen-Automatikuhr kaufen möchtest, du solltest unbedingt auf Qualität im Hinblick auf das Uhrwerk achten. Denn dabei handelt es sich um das Herzstück einer Automatikuhr. Je perfekter die vielen extrem kleinen Teile im Inneren einer Automatikuhr zusammengebaut sind, umso besser ist unter anderem ihre Ganggenauigkeit.

Automatikuhren Test – Feature 2: Automatikuhren-Tests im Internet empfehlen entspiegeltes Saphirglas

Wie bereits erwähnt, ist eine Automatikuhr mit Saphirglas im Vergleich zu einer Automatikuhr mit Mineralglas Kratzern gegenüber deutlich unempfindlicher. Entscheidest du dich deshalb für das synthetische Saphirglas, solltest du darauf achten, dass dieses entspiegelt ist. Denn das Saphirglas reflektiert Licht stärker als Mineralglas. Dadurch ist die Durchsicht schlechter.

Viele Automatikuhren Tests im Internet empfehlen diesbezüglich noch, darauf zu achten, dass das Saphirglas nur von innen entspiegelt ist. Zwar ist die Durchsicht mit einer beidseitigen Entspiegelung noch besser. Allerdings entfällt durch die Entspiegelung von außen der Vorteil der Kratzfestigkeit auf der Außenseite, da die Entspiegelung kratzempfindlich ist. Ist das Saphirglas nur von innen entspiegelt ist die Durchsicht trotzdem besser als beim Mineralglas.

Automatikuhren Test – Feature 3:  Gehäuse aus Edelstahl sind relativ kratzfest

Kratzfestigkeit ist auch bei der Wahl des Gehäusematerials ein wichtiges Thema in vielen Automatikuhren Tests im Internet. Gewinner in diesem Punkt sind Edelstahlgehäuse. Der Nachteil von Edelstahl ist, dass es sich um ein relativ schweres Material handelt.

Leichter als Edelstahl ist Titan. Auch für Allergiker bietet dieses Material Vorteile. Es ist im Gegensatz zu Edelstahl antiallergen. Bei Titan gibt es allerdings Unterschiede hinsichtlich der Oberflächenhärtung. Dadurch kann ein Titangehäuse kratzempfindlicher sein als ein Edelstahlgehäuse. Zudem ist Titan im Vergleich zu Edelstahl deutlich teurer.

Automatikuhren Test – Feature 4: Große Auswahl an Armbändern für Herren- und Damen-Automatikuhren

Hinsichtlich des Armbandes hast du je nach Geschmack die Wahl zwischen verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Leder, Kunststoff, Edelstahl und Nylon. Möchtest du mit deiner Automatic-Armbanduhr Schwimmen oder anderen Wassersport betreiben, solltest du dich allerdings nicht für Leder entscheiden. Leder wird durch das Wasser in der Regel unansehnlich und hart.

Bei der Wahl des Armbandes solltest du aber nicht nur auf das Material achten, sondern auch auf die Art der Schließe. Es gibt Dornschließen und Faltschließen. Dornschließen kommen zum Beispiel häufig bei Lederarmbändern zum Einsatz, während Faltschließen bei Edelstahlarmbändern zu finden sind. Es gibt aber auch Lederarmbänder mit Faltschließen.

Faltschließen sind zwar teurer und haben mehr Gewicht. Allerdings haben sie auch einige Vorteile gegenüber einer Dornschließe. Mit einer Faltschließe kannst du das Armband individuell an den Umfang deines Handgelenkes anpassen. Zudem ist diese Form der Schließe materialschonender.

Automatikuhren Test – Feature 5: Eine große Gangreserve hält die Uhr lange am Laufen

Trägst du deine Uhr auch mal einen Tage nicht oder bewegst sie am Tag nicht viel, weil du sie zum Beispiel am Schreibtisch abnimmst und neben dich legst, ist eine große Gangreserve von Vorteil. Sie sorgt dafür, dass deine Uhr länger läuft, wenn es ihr zwischendurch an Bewegung mangelt. Die diesbezüglich besten Automatikuhren verfügen über eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden, wenn sie komplett aufgezogen sind.

Automatikuhren Test – Feature 6: Eine Automatikuhr zum Tauchen muss ausreichend wasserdicht sein

Damit deiner Automatikuhr, wenn du sie im Alltag trägst, unter anderem bei einem Regenschauer nichts passiert, muss sie in jedem Fall spritzwassergeschützt sein. Möchtest du mit deiner Uhr auch schwimmen oder gar tauchen, muss sie einem gewissen Wasserdruck standhalten.

Achte deshalb beim Kauf einer Automatikuhr immer auch auf die Angaben zur Wasserdichtigkeit. Diese wird in Bar, ATM oder Metern angegeben. Ist für die Wasserdichtigkeit zum Beispiel ein Wert von 3 ATM angegeben, entspricht dies etwa 3 Bar. Damit ist die Uhr bis 30 Meter wasserdicht. Aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass du mit deiner Uhr 30 Meter tief tauchen darfst. Deine Automatikuhr würde zwar dem Wasserdruck in dieser Tiefe standhalten, durch deine Bewegungen entsteht aber ein deutlich höherer Druck. In unserem Beispielfall bedeutet dies, dass deine Automatikuhr mit einer Wasserdichtigkeit bis 30 Meter lediglich spritzwassergeschützt ist.

Zum Schwimmen und Schnorcheln sollte deine Uhr mindestens bis 100 Meter wasserdicht sein. Das entspricht einem Wert von 10 Bar bzw. etwa 10 ATM. Für Tauchgänge ist eine Wasserdichtigkeit bis 200 Meter, was einem Wert von 20 Bar bzw. etwa 20 ATM entspricht, notwendig.

Automatikuhren Test – Feature 7: Funktionsumfang ist Geschmackssache

Automatikuhren können häufig nicht nur die Uhrzeit anzeigen. Über welche weiteren Funktionen die für dich beste Automatikuhr verfügen sollte, ist reine Geschmackssache. Oft ist eine Kalenderfunktion vorhanden. Dank dieser Funktion zeigt dir die Uhr das Datum an und teilweise auch den Wochentag. Möglich sind unter anderem auch eine Stoppuhr-Funktion, die Anzeige der Mondphasen, ein Tachymeter oder eine drehbare Lünette.

Vor- und Nachteile von Automatikuhren im Automatikuhren Test

Vorteile
  • die durch die Bewegungen beim Tragen am Handgelenk erzeugte Energie reicht aus, um die Automatikuhr aufzuladen
  • benötigt keine Batterien
  • muss nicht regelmäßig aufgezogen werden
  • von Uhrliebhabern geschätzt
  • in der Regel genauer als mechanische Uhren mit Handaufzug
  • faszinierende Technik
  • ist sie aufgrund mangelnder Bewegung stehen geblieben, kann sie wieder aufgezogen werden
Nachteile
  • sollte nicht lange unbewegt bleiben (gegebenenfalls Uhrenbeweger notwendig)
  • wegen des Rotors vergleichsweise dickes Gehäuse
  • muss gewartet werden
  • in der Regel höhere Ungenauigkeit als bei Quarzuhren
Automatikuhren haben viele Vorteile gegenüber mechanischen Uhren mit Handaufzug und Quarzuhren. Sie benötigen beispielsweise keine Batterien und müssen aber auch nicht regelmäßig aufgezogen werden, wenn sie getragen werden oder dank eines Uhrenbewegers in Bewegung gehalten werden. Die wenigen Nachteile, wie zum Beispiel das vergleichsweise dicke Gehäuse und die höhere Ungenauigkeit als bei batteriebetriebenen Uhren, stören insbesondere Uhrenliebhaber und von der Technik einer Automatikuhr Begeisterte nicht.

Der passende Automatikuhren-Typ für dein Handgelenk

Automatikuhr ist nicht gleich Automatikuhr. Es wird zwischen Herren-Automatikuhren und Automatikuhren für Damen unterschieden. Zudem gibt es verschiedene Arten, die unterschiedliche Bedürfnisse des Trägers erfüllen. Jeder Automatikuhren-Typ weist andere Eigenschaften auf.

Schlichte und elegante Dressuhr

Besonders oft findest du Automatikuhren in der Form einer sogenannten Dressuhr. Diese hochwertigen und sehr eleganten Modelle passen sehr gut zu Business-Outfits. Durch ihre schlichte Optik lassen sie sich auch stilvoll mit klassischer Freizeit- und Abendmode kombinieren.

Taucheruhr zum Abtauchen

Automatikuhren in Form von Taucheruhren sind nicht nur wasserdicht und zum Tauchen geeignet. Sie überzeugen auch an Land durch ihre sportliche Optik. Ein wesentliches Merkmal dieses Typs, welches auch in vielen Automatikuhren Tests im Internet hervorgehoben wird, ist die drehbare Lünette. Mit dieser kann die Tauchzeit gemessen werden.

Chronograph mit integrierter Stoppuhr

Eine weitere Form ist der Chronograph. Dieser Uhrentyp ist mit einer Stoppuhr-Funktion ausgestattet. Zur Anzeige und Bedienung der Stoppuhr verfügt eine solche Automatikuhr zusätzlich zu dem großen Hauptzifferblatt über mehrere kleine Ziffernblätter sowie entsprechende Drücker. Oft ist darüber hinaus auch ein Tachymeter am äußeren Rand des Ziffernblattes oder auf der Lünette angebracht bzw. eingeprägt oder aufgedruckt.

Skelettuhr mit sichtbarem Uhrwerk

Bist du von der Technik einer Automatikuhr fasziniert und möchtest deshalb jederzeit das Uhrwerk arbeiten sehen, solltest du dich für eine Skelettuhr entscheiden. Bei dieser Form sind Teile des Ziffernblattes durchsichtig, sodass du nicht nur die Uhrzeit, sondern auch das Uhrwerk im Blick hast.

Auch bei anderen Automatikuhren kannst du zum Teil das Uhrwerk sehen – allerdings nicht durch das Ziffernblatt hindurch. Teilweise verfügen Automatikuhren über einen Glasboden statt eines Metallbodens. Somit ist das Uhrwerk von der Uhrrückseite aus sichtbar. Das bedeutet aber, dass du die Uhr von deinem Arm abnehmen und umdrehen musst, um einen freien Blick auf das Uhrwerk zu bekommen.

Automatikuhren Vergleich: Darauf solltest du unbedingt achten

Mann im blauen Anzug mit Rolex-Uhr.

Wegen der sensiblen Technik einer Automatikuhr sind nicht nur die regelmäßige Pflege bzw. Reinigung und Wartung wichtig, sondern auch der richtige Umgang mit ihr. Folgende Punkte solltest du deshalb im Umgang mit einer Automatikuhr unbedingt beachten:

  • Vermeide starke Erschütterungen der Uhr, um die empfindliche Technik nicht zu beschädigen. Trage Sie deshalb besser nicht beim Sport oder wenn du zum Beispiel mit der Bohrmaschine arbeitest.
  • Schütze deine Automatikuhr vor direktem Sonnenlicht und hoher Luftfeuchtigkeit, um sie vor Verfärbungen und dem Verlust ihrer Funktionsfähigkeit zu schützen.
  • Meide Magnetfelder mit deiner Automatikuhr, um keine ihrer Bauteile unbeabsichtigt zu magnetisieren und so ihre Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen.
  • Ist es nötig, dass du deine Uhr aufziehst, weil du sie länger nicht bewegt hast, ziehe sie nur bis zum ersten Widerstand auf, um ein Überdrehen zu vermeiden.
  • Trägst du deine Automatikuhr über einen längeren Zeitraum nicht und verwendest auch keinen Uhrenbeweger, ziehe die Uhr mindestens alle zwei bis drei Monate auf, um dafür zu sorgen, dass sich das Öl in der Uhr verteilt und nicht mit der Zeit verharzt.
  • Benutze zur Aufbewahrung eine Uhrenbox oder einen Uhrenbeweger, damit deine Uhr vor Staub geschützt ist.
  • Setze deine Automatikuhr keinen extremen Temperaturen weit unter 0 °C oder über 50 °C aus, um nicht den Verlust einer einwandfreien Funktionsfähigkeit zu riskieren.
  • Vermeide große Temperaturschwankungen, um ihre Ganggenauigkeit nicht zu beeinträchtigen.
Auch in der Nacht, wenn du deine Armbanduhr zum Schlafen ablegst, solltest du große Temperaturschwankungen vermeiden. Nimmst du die Uhr ab, hat die Uhr durch die Erwärmung an deinem Handgelenk eine Temperatur von etwa 30 °C. Deshalb solltest du sie dann nicht auf einen kühlen Glastisch oder eine kalte Fensterbank legen.

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