Babytrage Vergleich

Die Babytrage erleichtert dir den Alltag mit dem Nachwuchs enorm. Die Kleinsten lieben es, direkt bei Mama oder Papa am Körper zu sein, die Wärme und den Herzschlag zu spüren und hier schlafen zu können. Für dich selbst werden viele alltägliche Dinge leichter, weil du beide Hände frei hast.

Beim Kauf der Babytrage kann aber auch viel falsch gemacht werden. Es ist wichtig darauf zu achten, dass das ausgewählte Modell zu Alter und Größe deines Kindes passt, eine ergonomische Haltung ermöglicht und auch deinen Körper entlastet. Damit du dich bei den vielen Modellen am Markt besser zurechtfindest, ist der Babytrage Test hier eine große Hilfe.

Vergleichssieger
manduca XT Cotton
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HerstellerManduca Ergobaby BabyBjörn Manduca Cybex Gold
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TragetypBauchtrage, RückentrageBauchtrage, RückentrageBauch­t­ra­ge, Rü­cken­tra­geBauchtrage, RückentrageBauchtrage, Rückentrage
Geeignet ab0 Jahre0 - 4 Jahre0 - 3 Jahre0 Jahre0 - 2 Jahre
Minimales Körpergewicht3,5 kg3,2 kg3,5 kg3,5 kg3,5 kg
Maximales Körpergewicht20 kg20 kg15 kg20 kg15 kg
Materialart100% Baumwolle100% Baumwolle60% Baumwolle, 40% Polyester100% Bio-Baumwolle100% Baumwolle
Gewicht599 g998 g948 g599 g812 g
FarbeGrey/WhiteRavenClassic Jeans/MitternachtsblauDarkGreyLavastone Black
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HerstellerBabyBjörn
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Maximales Körpergewicht15 kg
Materialart60% Baumwolle, 40% Polyester
Gewicht948 g
FarbeClassic Jeans/Mitternachtsblau
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HerstellerManduca
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TragetypBauchtrage, Rückentrage
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Materialart100% Bio-Baumwolle
Gewicht599 g
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HerstellerCybex Gold
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Materialart100% Baumwolle
Gewicht812 g
FarbeLavastone Black
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Zuletzt aktualisiert am August 9, 2020 um 05:07 Uhr. Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten zwischenzeitlich möglich. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Autor: Jana Kühnler | Letzte Aktualisierung: 05.08.2020
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Das kleine 1×1 des Babytrage-Kaufs

Eine Frau hat ihr Baby beim Einkaufen in einer Babytrage.Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Eine gute Babytrage kann von Geburt an verwendet werden.
  • Durch einen anpassbaren Steg wird die natürliche Haltung deines Babys mit M-Form und Rundrücken gefördert.
  • Zusätzlicher Stoff, mit dem du den Kopf stabilisieren kannst, sollte an der Trage vorhanden sein.

Häufig gestellte Fragen zu Babytragen

Was ist eine Babytrage und wie funktioniert sie?

Das Tragen von Babys hat eine lange Tradition. In einigen Völkern ist es ganz selbstverständlich, dass die Kinder direkt nach der Geburt auf den Rücken gebunden werden. Hier haben die Frauen gar keine andere Möglichkeit, um wieder zu arbeiten und die Babys zu schützen. In der westlichen Welt ist das Tragen auch angekommen. Schon vor einigen Jahrzehnten gab es vereinzelt Eltern, die es praktiziert haben. Nun wird der Trend immer größer.

Dabei kannst du nicht nur auf ein Tragetuch, sondern auch auf eine Babytrage zurückgreifen. Die Babytrage wurde entwickelt, damit du dein Baby oder Kleinkind vor dem Bauch oder auf dem Rücken tragen kannst. Hier gibt es die sogenannten Half-Buckle oder auch die Full-Buckle. Was bedeutet das?

1. Half-Buckle

Diese Babytrage kannst du nicht nur mit Schnallen befestigen, sie wird teilweise auch gebunden. Es handelt sich also um eine Kombination aus Tuch und Trage.

2. Full-Buckle

Bei dieser Variante kannst du alle Verschlüsse über Schnallen nutzen. Sie ist besonders gut geeignet, wenn du es dir nicht zutraust, die Trage optimal zu binden.

Dein Baby sitzt auf einem Steg und wird durch Stoff am Rücken geschützt. Bei einer ergonomisch korrekten Trage kann es eine Anhock-Spreiz-Haltung einnehmen und einen Rundrücken bilden. Je älter und größer es wird, desto gerader wird auch der Rücken.

Die Handhabung ist einfach. Mit wenigen Handgriffen kannst du die Babytrage um deinen Bauch verschließen, dein Kind hineinsetzen und den Rückenschutz hochklappen. So wird dein Baby gestützt und du hast die Hände frei.

Was ist der Vorteil einer Babytrage für Baby und Eltern?

Natürlich kommt die Frage auf, warum du überhaupt zu einer Trage greifen solltest. Hier gibt es einige Vorteile sowohl für die Eltern als auch für das Kind. Dein Baby wird aus der Sicherheit des warmen Bauches in eine Welt geboren, die es völlig mit Reizen überfordert. Es ist hell und laut, kalt und plötzlich ist der Herzschlag von Mama und die sanften Stimmen nicht mehr alles, was es hört. Viele Neugeborene können damit nicht umgehen. Sie haben Schrei-Phasen, sind unruhig und schaffen es nicht, sich zu entspannen.

Was gibt ihnen mehr Sicherheit, als die Nähe von Mama oder Papa? Doch diese Nähe können Eltern nicht ununterbrochen geben. Vielleicht hast du in den ersten Wochen noch Zeit, dein Baby die ganze Zeit auf dem Arm zu tragen. Möglicherweise sind aber auch noch andere Kinder da, die deine Aufmerksamkeit benötigen.

Durch die Babytrage profitieren du und dein Baby. Dein Kind liegt eng an deinem Körper in einer ergonomisch perfekten Position. Es spürt deine Wärme, riecht deinen Duft und hört deinen Herzschlag. Zahlreiche Babys schlafen sicher und selig hier ein. Du hast beide Hände frei und kannst dich um zusätzliche Dinge kümmern, wie weitere Kinder, den Haushalt oder auch das Einkaufen.

Dicht an deinem Körper kommt dein Baby zudem nicht mit vielen Menschen in Berührung. Ihr als Eltern habt es sicher an eurem Körper. Auch Kleinkinder wissen es zu schätzen, wenn sie nahe bei Mama oder Papa sein können. Daher ist eine gute Babytrage sehr lange nutzbar.

Was ist der Unterschied zwischen Babytragen für den Bauch und Babytragen für den Rücken?

Es gibt Babytragen, die sind nur zum Tragen für den Bauch oder zum Tragen auf dem Rücken geeignet. Es gibt aber auch Hybrid-Modelle, mit denen beide Variante möglich sind.

Der Onbu ist die Variante, die ausschließlich für den Rücken gedacht ist. Er ist so konzipiert, dass dein Kleinkind hier sicher auf deinem Rücken sitzt und durch die Träger gehalten wird. Dann gibt es auch noch die Kraxe. Diese ist zum Tragen beim Wandern entwickelt worden. Sie ist Rucksack und Trage zugleich. Ein deutlicher Unterschied ist allerdings, dass du hier dein Kind erst drin tragen kannst, wenn es selbstständig sitzt und eine stabile Haltung des Kopfes hat.

Empfehlenswert ist es, gerade als Babytrage für Neugeborene und Babys, sich für eine kombinierte Trage zu entscheiden, mit der du auf dem Rücken oder vor dem Bauch tragen kannst. So bist du deutlich flexibler.

Ab welchem Alter kann man ein Baby in der Babytrage tragen?

Du kannst dein Baby von Geburt an in einer Babytrage an deinem Körper tragen. Möchtest du direkt ab Geburt tragen, solltest du darauf achten, dass die Babytrage für Neugeborene geeignet ist. Viele Hersteller unterscheiden bei den Größen in „Babysize“ und „Toddlersize“. Bei der Babysize handelt es sich um die Babytrage für Neugeborene.

Wichtig: Bei den Herstellern wird von einem Gewicht ab drei Kilogramm ausgegangen. Sollte dein Baby leichter zur Welt kommen, ist ein Tragetuch die bessere Wahl. Empfehlenswert ist es, zu einem elastischen Tuch zu greifen. Dieses ist aber nur in den ersten Wochen geeignet. Später ist ein gewebtes Tuch die bessere Wahl.

Bis zu welchem Alter kann man ein Kind in einer Babytrage tragen?

Hier kommt es nicht so unbedingt auf das Alter, sondern eher auf das Gewicht und die Größe deines Kindes an. Jedes Kind ist individuell, daher lassen sich keine allgemeinen Angaben machen. Normalerweise sind Babytragen ab drei Kilogramm bis hin zu 15 Kilogramm geeignet.

Der Onbu für den Rücken oder auch die Tragen in der „Toddlersize“, sind für noch höhere Gewichte ausgelegt. Es ist keine Seltenheit, dass Eltern ihre Kinder auch bis zu einem Alter von drei oder vier Jahren tragen.

Kann man bei Rückenproblemen eine Babytrage nutzen?

Ja, du kannst auch bei Rückenproblemen eine gute Babytrage nutzen. Wenn dein Kind richtig in der Trage sitzt, eng an deinem Körper ist, die Trage über breite Träger verfügt und diese korrekt eingestellt sind, wird dein Rücken nicht belastet. Höre auf deinen Körper. Er gibt dir ein Zeichen, wenn etwas nicht passt. Die Träger schneiden in die Schultern ein? Ziehe die Trage noch fester. Du hast Schmerzen im Bereich der Lenden? Trage den Gurt höher. Hängt die Trage zu tief, kann dies deine ganze Haltung beeinflussen.

Tipp: Manchmal kann es besser sein, bei starken Rückenproblemen zu einem Tragetuch zu greifen. Hier gibt es einige Bindungstechniken, bei denen du den Schulterbereich auffächern kannst. Dadurch verteilt sich das Gewicht noch einmal deutlich mehr.

Was ist besser: eine Babytrage oder ein Tragetuch?

Wenn es sich um eine gute Babytrage handelt, die deinem Kind ein ergonomisches Sitzen und einen hohen Komfort ermöglicht, ist sie genauso gut wie ein Tragetuch. Bei beiden Varianten ist die richtige Technik unbedingt zu berücksichtigen. Die beste Babytrage nützt nichts, wenn dein Kind darin schief oder falsch sitzt.

Wie bindet man ein Tragetuch?

Wie das Tragetuch richtig gebunden wird, hängt davon ab, für welche Bindetechnik du dich entscheidest. Ein echter Klassiker ist die Wickelkreuztechnik. Du kannst sie ab Geburt verwenden. Dafür kannst du nach der folgenden Anleitung vorgehen:

  1. Die Mitte von deinem Tuch wird um den Bereich von Bauch und Brust geschlungen. Achte dabei auf den Mittelpunkt, der normalerweise markiert ist. Du führst beide Enden an deinem Rücken zusammen und kreuzt sie hier.
  2. Ziehe die Enden jeweils über eine Schulter wieder nach vorne. Du hast vorne nun einen Beutel.
  3. Hier führst du dein Kind mit gestreckten Beinen hinein und achtest darauf, dass es in der Bauchbinde sitzt.
  4. Führe die Beine nun in die Position der Anhock-Spreiz-Haltung und beutel dein Baby.
  5. Über die Tuchenden, die über deine Schultern hängen, kannst du nun alles fester und Gerade ziehen und die Enden dann unter dem Po deines Babys zusammenbinden.

Tipp: Es ist immer von Vorteil, wenn du eine Trageberatung in Anspruch nimmst. Diese hilft dir dabei herauszufinden, ob du eher der Typ für die Babytrage oder doch für das Tragetuch bist. Zudem wird gezeigt, wie du beides richtig anlegst.

Muss man bei der eigenen Kleidung etwas beachten, wenn man eine Babytrage nutzt?

Egal, ob in der Babytrage Neugeborene oder auch ältere Babys getragen werden – deine Kleidung und die Kleidung deines Babys sollten richtig angepasst werden. Eure Körper wärmen sich gegenseitig. Gut ist es daher, wenn ihr nur dünne Baumwollkleidung tragt. Sehr beliebt sind auch Modelle aus Wolle und Seide, da diese atmungsaktiv sind. Ist es draußen kalt, kannst du zu einer Tragejacke oder zu einer Erweiterung für deine Jacke greifen. Darunter ist dein Baby sicher geschützt.

Diese Eigenschaften sollte eine Babytrage haben

Ein Vater trägt seinen Sohn beim Wandern in einer Babytrage.

Anpassung der Stegbreite

Besonders wichtig ist es, dass die Stegbreite angepasst werden kann. Einige Tragen haben einen Steg, der nicht verändert werden kann. Dadurch sind sie eigentlich nur wenige Monate für dein Kind geeignet. Schaue daher genau darauf, dass es Anpassungsmöglichkeiten gibt.

Flexibler Stoff am Rückenbereich

Dein Baby sollte die Möglichkeit haben, in der Trage einen Rundrücken machen zu können. Dafür ist es notwendig, dass der Stoff am Rückenteil auch flexibel ist und nachgibt. Dabei darf er aber nicht zu flexibel sein. Hier hast du durch die Schnallen und die Gurte die Möglichkeit, Anpassungen vorzunehmen.

Sabberschutz an den Trägern

Wenn dein Baby größer wird und besser aus der Trage schauen kann, wird es sich neugierig umsehen und dabei vielleicht damit beginnen, an den Trägern zu lutschen. Einige Hersteller bieten einen separaten Sabberschutz an, den du an den Trägern anbringen kannst. Dieser lässt sich einfach abnehmen und zwischendurch waschen.

Halterung für das Köpfchen

Das Rückenteil endet im Idealfall direkt im Nacken deines Kindes. So wird dieser sanft geschützt. Achte darauf, dass die Trage eine zusätzliche Halterung für das Köpfchen hat. Im Babytrage Vergleich siehst du, dass einige Modelle noch einmal zusätzlich Stoff haben, den du nach oben klappen und mit Knöpfen an den Trägern befestigen kannst. Das Köpfchen wird so noch sicherer gehalten.

Vor- und Nachteile einer Babytrage

Vorteile
  • dein Baby wird eng an deinem Körper getragen
  • du hast beide Hände frei
  • dein Baby ist in der natürlichen Haltung und kann daher auch stundenlang getragen werden
  • du kannst auf einen Kinderwagen verzichten
Nachteile
  • falsch eingesetzt kann die Trage zu einer Belastung für deinen Rücken werden
  • trägst du dein Baby mit Gesicht nach vorne, ist eine Reizüberflutung möglich
  • ein zu gerader Rücken in der Trage kann die Entwicklung deines Babys beeinflussen
Wichtig: Achte beim Babytrage Test unbedingt darauf, dass es sich um eine hochwertige Trage handelt, deren Steg sich in der Breite anpassen lässt. So wächst sie mit deinem Kind mit.

Was ist beim Kauf einer Babytrage besonders zu beachten?

Beim Kauf einer Babytrage gibt es einige Aspekte, die du nicht aus den Augen verlieren solltest. Natürlich spielt das Design eine wichtige Rolle. Hier haben die Hersteller inzwischen auch viele verschiedene Varianten im Angebot. Du findest schlichte und einfarbige Tragen, aber auch Modelle mit Stickereien oder Aufdrucken.

Viel wichtiger ist aber, dass die Trage zu dir und deinem Baby passt. In einem Babytrage Test bekommst du erst einmal objektive Einblicke. Hier kannst du schauen, wie die Modelle in Haltbarkeit, Handhabung und Preis- und Leistungsverhältnis abschließen. Der Testsieger konnte sich in den meisten Kategorien durchsetzen.

Prüfe dennoch vor dem Kauf nach, ab welchem Gewicht das ausgewählte Modell verwendet werden kann, aus welchem Material es besteht und auch, wie es mit Reklamationsmöglichkeiten aussieht.

Babytrage Test: Wie sollte ein Baby in einer Babytrage sitzen?

Die beste Babytrage ist nur dann hilfreich, wenn dein Baby auch richtig sitzt. Einer der wichtigsten Punkte ist die optimale Haltung.

Hierbei sollte es sich um eine Haltung mit einem Rundrücken handeln. So liegt dein Baby auch im Mutterleib. Der Rücken ist rund und richtet sich nur langsam auf. Wenn dein Baby gerade in einer Trage sitzen würde, wirkt sich dies negativ auf die Rückenmuskulatur aus. Daher sollte der Stoff der Tage nachgiebig aber dennoch stützend sein.

Achte darauf, dass dein Baby genau in der Mitte sitzt und nicht zu einer Seite rutscht. Der Steg muss so breit sein, dass es eine Anhock-Spreiz-Haltung einnimmt. Diese wird auch als M-Haltung bezeichnet, da die Beine und die Hüfte wie ein „M“ geformt sind. Bei einer guten Babytrage ist diese Haltung in der Anleitung beschrieben.

Dein Baby sollte immer mit Blick zu dir sitzen. Es gibt einige Tragen, die es ermöglichen, dein Kind so vor dem Bauch zu tragen, dass es nach vorne sehen kann. Das ist gleich in mehreren Punkten kritisch:

1. Überreizung

Stell dir vor, du bist noch klein, kennst noch nicht viel von der Welt und plötzlich kommt alles auf dich zu. Die Menschen sehen dich an, fassen dich vielleicht sogar an, es ist hell und laut und du hast keine Möglichkeit, dich zu verstecken. So fühlt sich dein Baby, wenn es nach vorne sieht. Es kann sich nicht bei dir verstecken. Besser ist es daher, das Baby immer mit dem Gesicht zu dir zu tragen. Du hast das Gefühl, dein Nachwuchs möchte mehr sehen? Dann trage doch einfach auf dem Rücken. Hier kann es über deine Schulter schauen und ist dennoch geborgen.

2. Haltung

Ein ebenfalls sehr wichtiger Aspekt ist die Haltung. Nach vorne gerichtet lehnt der Rücken deines Babys gerade an deinem Bauch. Ein Rundrücken ist nicht möglich. Zudem können die Beine nicht in der Anhock-Spreiz-Haltung ausgerichtet werden. Das gesamte Körpergewicht liegt auf dem Genitalbereich. Das ist nicht nur für Jungs unangenehm.

Zudem sollte der Kopf gestützt werden. Das heißt, das Rückenteil reicht bis zum Nacken deines Kindes. Viele Tragen haben noch einen zusätzlichen Stoffeinsatz, den du an den Schulterpolstern befestigen kannst, wenn dein Kind schläft. Der Kopf wird dadurch in seiner Position gehalten und kann nicht nach hinten kippen.

Welche Babytragen sind besonders empfehlenswert?

Besonders empfehlenswert sind die ergonomisch korrekten Babytragen. Das heißt, du kannst möglichst alle Bereiche der Trage anpassen. Dies beginnt schon bei den Trägern und dem Gurt für deine Hüfte. Beides sollte gut gepolstert sein und sich in der Länge richtig anpassen lassen.

Wenn du dich für eine Babytrage entscheidest, in der du dein Kind auch mit Blick nach vorne tragen kannst, dann verzichte auf diese Tragemöglichkeit am besten. Nutze die Trage nur als Rücken- oder auch als Bauchtrage ohne Blick nach vorne.

Die beste Babytrage muss nicht immer teuer sein. Die Preisspanne bei den einzelnen Modellen ist groß. Allerdings zeigt sich auch, dass es durchaus gute und günstige Tragen von Herstellern gibt.

Babytrage richtig reinigen – so geht es

Früher oder später wirst du vermutlich deine Babytrage reinigen müssen. Je nach verwendetem Stoff ist es wichtig zu schauen, was in den Herstellerangaben steht. Der Babytrage Test zeigt jedoch, dass die meisten Modelle nur von Hand gewaschen werden sollten. Du kannst ein mildes Bio-Waschmittel verwenden. Bedenke, dass dein Kind möglicherweise an der Trage knabbert und kaut. Verzichte daher auf chemische Reinigungsmittel.

Fülle einen Eimer oder auch die Badewanne mit lauwarmem Wasser und gib das Waschmittel hinein. Du kannst die Trage nun waschen. Lege sie anschließend auf ein Handtuch, wickle sie darin ein und wringe sie aus, so gut es geht. Du solltest sie anschließend am besten liegend trocknen und nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, da sonst die Farben zu stark verblassen.

Tipp: Kleine Flecken kannst du auch einfach mit einem feuchten Tuch entfernen. Hier ist es nicht notwendig, die Trage direkt zu waschen.

Darauf solltest du unbedingt achten

Eine Mutter trägt ihr Neugeborenes in einem Tragetuch.

Bevor du dich nun für ein Modell entscheidest, findest du nachfolgend noch einige Punkte, die beim Kauf wichtig sind:

1. Stoff

Der Stoff sollte sehr robust sein, mit dem Tragen aber auch immer weicher und anschmiegsamer werden. Viele Hersteller sind dazu übergegangen, gewebten Stoff zu verwenden, wie er auch bei Tragetüchern zum Einsatz kommt.

2. Nutzungszeitraum

Du kannst eine Trage auch erst dann kaufen, wenn dein Kind schon etwas größer ist. Wichtig ist jedoch darauf zu achten, bei welcher Gewichtsspanne das Modell verwendet werden kann. Einige Toddler-Tragen gehen bis zu einem Gewicht von 18 Kilogramm, können aber nicht von Geburt an verwendet werden. Kontrolliere hier die Angaben des Herstellers.

3. Verarbeitung

Die Qualität spielt eine besonders wichtige Rolle und wird in einem guten Babytrage Test auch sehr genau geprüft. Informiere dich über die Verarbeitung, die Stabilität der Nähte und die Qualität der Schnallen und Ösen.

Die wichtigsten Begriffe rund ums Thema Babytrage

Begriff Erklärung
Full-Buckle Hierbei handelt es sich um eine klassische Babytrage. Du kannst den Bauchgurt mit einer Schnalle schließen und auch alle anderen Anpassungen sind über Schnallen möglich.
Half-Buckle Bei diesem Modell hast du einige Bereiche, die gebunden werden, wie beispielsweise der Hüftgurt. Auch das kann eine gute Variante sein, um die Trage optimal an deinen Körper anzupassen.
Onbu Ein Onbu ist ausschließlich zum Tragen auf dem Rücken geeignet. Er lässt sich einfach und schnell wie ein Rucksack anlegen und kann auch für ältere Kinder gut genutzt werden.
Kraxe Die Kraxe wird bei Wanderungen eingesetzt. Sie kann erst ab Sitzalter verwendet werden und hat einen integrierten Rucksack. Sie garantiert keine ergonomische Haltung. Daher sollten Kinder nicht zu lange in der Kraxe sitzen und immer wieder Pausen machen.
Steg Als Steg wird der Bereich zwischen den Beinen deines Kindes bezeichnet. Er sollte so breit sein, dass eine Anhock-Spreiz-Haltung möglich ist.
Rundrücken In der Babytrage sollte dein Kind einen Rundrücken haben. Der Rücken ist also nicht gerade durchgedrückt, sondern abgerundet. Dies entlastet die Wirbelsäule.
Anhock-Spreiz-Haltung Hierbei handelt es sich um die bekannte M-Haltung. Die Beine sind angehockt, die Knie auf Höhe der Hüfte. Dadurch sitzt dein Baby ergonomisch.
Toddler-Size Auch Kleinkinder möchten noch getragen werden. Eine Babytrage in „Toddler-Size“ ist auf das höhere Gewicht und die Größe zugeschnitten und sorgt für einen angenehmen Komfort für dein Kind und auch für dich. Immerhin musst du hier ebenfalls mehr Gewicht tragen.

Stelle deine Frage an die Experten

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  1. F
    Franz

    Hallo, ab welchen Alter würdet ihr empfehlen das Kind mit dem Gesicht nach vorne zu tragen? Danke

    1. J
      Jessica

      Hallo Franz,

      Hersteller geben an, dass Babys ab 5 Monaten nach vorne getragen werden können. Experten raten jedoch generell davon ab, da das Baby so nicht die optimal Haltung einnimmt. Schaut es zu dir, wird der Kopf gestützt, ein Rundrücken entsteht und die Anhock-Spreiz-Haltung ist möglich. Schaut dein Nachwuchs von dir weg, so lehnt der Rücken gerade an deinem Bauch und der Kopf kann zur Seite wegknicken. Obendrauf kann diese Haltung zu einer Reizüberflutung führen. Daher empfehlen wir klar, das Baby immer mit dem Blick zur dir in die Babytrage zu setzen.

      Viele Grüße aus der SPARWELT-Redaktion

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