Blutdruckmessgerät Vergleich

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Dein Herz pumpt ständig Blut durch deine Gefäße, um unter anderem Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen in deinem Körper zu transportieren. Damit das Blut auch alle kleinsten Verästelungen deiner Gefäße erreicht, ist ein gewisser Druck notwendig. Auf der anderen Seite sollte der Blutdruck aber auch nicht zu hoch sein, um deine Gefäße nicht zu schädigen. Denn dadurch wird das Risiko von Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel einem Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht.

Mit einem Blutdruckmessgerät kannst du deinen Blutdruck selbst messen und überwachen. Stimmen deine Werte nicht, hilft dir dein Arzt weiter. Bei der Wahl des für dich besten Blutdruckmessgerätes unterstützen wir dich mit unserem folgenden Blutdruckmessgerät Test. Bei uns liest du, auf welche Eigenschaften du beim Kauf eines Blutdruckmessers achten solltest. Zudem erfährst du einiges über das Thema Blutdruck im Allgemeinen.

Vergleichssieger
Omron EVOLV All-in-One digitales Oberarm-Blutdruckmessgerät
boso medicus X – Oberarm-Blutdruckmessgerät
Beurer BM 35 Blutdruckmessgerät
Sanitas SBC 22 Handgelenk-Blutdruckmessgerät
Medisana BU 510 Oberarm-Blutdruckmessgerät
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Preis€ 169,00 € 121,37
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€ 45,99 € 34,11
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€ 34,95 € 27,31
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HerstellerOmron boso Beurer Sanitas Medisana
VerfügbarkeitAuf LagerAuf LagerAuf LagerAuf LagerAuf Lager
Größe120 x 85 x 20 mmN/A135 x 105 x 53 mmN/Aca. 13 x 11 x 6 cm
Gewicht240 gN/Aca. 170 gca. 100 g (ohne Batterien)ca. 0,30 kg
DisplayOLEDLCDLCDLCDLCD
Manschettengröße22-42 cm22 – 32 cm23 - 33 cm13,5 – 19,5 cm22 – 36 cm
Speicherkapazitätbis zu 1001 mit 30 Messungen2 x 602 x 6090 Speicherplätze für 2 Benutzer
Bluetoothjaneinneinneinnein
DisplayanzeigeSystole, Diastole, PulsSystole, Diastole, PulsSystole, Diastole, Puls, Datum, UhrzeitSystole, Diastole, Puls, Datum, UhrzeitSystole, Diastole, Puls, Datum, Uhrzeit
Durchschnittswertanzeigejajajajaja
Batterien4 x AAAN/A4 x 1,5V Batterie AA2x 1,5V Batterie AAA4x 1,5 V (AA)
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Omron EVOLV All-in-One digitales Oberarm-Blutdruckmessgerät
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HerstellerOmron
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Größe120 x 85 x 20 mm
Gewicht240 g
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Manschettengröße22-42 cm
Speicherkapazitätbis zu 100
Bluetoothja
DisplayanzeigeSystole, Diastole, Puls
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Batterien4 x AAA
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boso medicus X – Oberarm-Blutdruckmessgerät
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Herstellerboso
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GrößeN/A
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DisplayLCD
Manschettengröße22 – 32 cm
Speicherkapazität1 mit 30 Messungen
Bluetoothnein
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Beurer BM 35 Blutdruckmessgerät
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HerstellerBeurer
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Größe135 x 105 x 53 mm
Gewichtca. 170 g
DisplayLCD
Manschettengröße23 - 33 cm
Speicherkapazität2 x 60
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Sanitas SBC 22 Handgelenk-Blutdruckmessgerät
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HerstellerSanitas
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Manschettengröße13,5 – 19,5 cm
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HerstellerMedisana
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Größeca. 13 x 11 x 6 cm
Gewichtca. 0,30 kg
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Manschettengröße22 – 36 cm
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Zuletzt aktualisiert am Oktober 21, 2020 um 02:16 Uhr. Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten zwischenzeitlich möglich. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Autor: | Letzte Aktualisierung: 25.09.2020
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Das Wichtigste in Kürze:

Die Blutdruck-Kontrolle zu Hause wird durch das Omron EVOLV All-in-One digitales Oberarm-Blutdruckmessgerät, dem Sieger in unserem Blutdruckmessgerät Vergleich, erleichtert. Die Messung erfolgt am Oberarm. Durch die integrierte Intelli Wrap-Technologie hast du den Vorteil, dass die Position am Oberarm nicht relevant ist. Die Messergebnisse können überall am Oberarm erzielt werden. Das Gerät verzichtet komplett auf Schläuche. Nachdem du es um den Oberarm gelegt hast, drückst du den Start-Knopf. Innerhalb von wenigen Sekunden wird dein Blutdruck gemessen. Durch die Synchronisation mit dem Telefon bekommst du alle relevanten Daten direkt gesendet. So hast du alle Gesundheitsdaten auf einen Blick und kannst die Trends verfolgen. Zudem hat das Omron EVOLV All-in-One digitales Oberarm-Blutdruckmessgerät selbst ein integriertes OLED-Display, das in einer bewährten HD-Qualität die Ergebnisse schnell ablesbar anzeigt. Die Manschettengröße reicht von 22 cm bis hin zu 42 cm und ist daher für Oberarme mit verschiedenen Durchmessern gut geeignet. Der integrierte Speicher des Gerätes hat Platz für die Speicherung von bis zu 100 Messungen.

Die Eigenschaften des Produktes im Überblick:

  • Omron EVOLV All-in-One digitales Oberarm-Blutdruckmessgerät mit OLED-Display
  • Gewicht von 240 g
  • Speicherung von bis zu 100 Messergebnissen
  • Bluetooth-Konnektivität mit dem Smartphone
  • Messungen ohne Kabel in allen Positionen am Oberarm möglich

Das kleine 1×1 des Blutdruckmessgerät-Kaufs

Animation Oberkörper mit Herzschlag-Diagramm.Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Es wird unterschieden zwischen elektronischen und manuellen Blutdruckmessegräten. Bei Letzterem handelt es sich um das sogenannte Sphygmomanometer.
  • Für den normalen Hausgebrauch sind in der Regel elektronische Blutdruckmesser besser geeignet, da die manuelle Messung eine gewisse Übung und Erfahrung bei der Blutdruckmessung voraussetzen.
  • Willst du deinen Blutdruck über einen längeren Zeitraum regelmäßig messen und die Werte dokumentieren, ist ein elektronisches Blutdruckmessgerät mit Speicherungsfunktion empfehlenswert.
  • Im Vergleich zu Messungen mit einem Blutdruckmessgerät für den Oberarm sind die Ergebnisse mit einem Blutdruckmesser für das Handgelenk beim Blutdruckmessgerät Test häufig ungenauer.

Häufig gestellte Fragen zum Blutdruckmessgerät

Wie funktioniert ein Blutdruckmessgerät?

Die Manschette des Geräts pumpt sich bei der Messung auf. Dadurch wird ein Gegendruck erzeugt und der Blutfluss für einen kurzen Moment unterbrochen. Danach wird die Luft aus der Manschette abgelasen und der Blutdruck gemessen. Es gibt zwei Methoden dafür, welche wir weiter unten im Blutdruckmessgerät Test näher erläutern.

Was ist der Unterschied zwischen Blutdruckgeräten für das Handgelenk und solchen für den Oberarm?

Blutdruckmessgeräte für den Unterarm erkennst du daran, dass die Manschette und das Gerät anders als bei typischen Modellen für die Oberarmmessung eine Einheit bilden. Bei dieser Variante brauchst du somit nur die Manschette an deinem Handgelenk zu befestigen und kannst direkt per Knopfdruck loslegen. Dein Ergebnis wird dir dann auf dem Display angezeigt. Denn die Messung am Unterarm findet elektronisch statt. Im Unterschied dazu hast du hinsichtlich der Oberarmmessung die Wahl zwischen digitalen und analogen Geräten.

Verschiedene online veröffentlichte Blutdruckmessgerät Tests zeigen, dass die Messung am Oberarm weniger fehleranfällig ist als die Unterarmmessung. Fehler bei der Blutdruckmessung am Unterarm können zum Beispiel dadurch entstehen, dass die Manschette versehentlich nicht richtig angelegt wird und der Messpunkt nicht genau getroffen wird. Bei der Messung am Oberarm wird der Messpunkt in der Regel automatisch erwischt.

Messfehler können aber auch bei bestimmten Personengruppen auftreten, für die die Unterarmmessung weniger geeignet ist. Dazu zählen insbesondere Raucher, Diabetiker und Personen mit Arteriosklerose. Bei diesen Personengruppen können die Gefäße am Handgelenk, die generell einen geringeren Durchmesser haben als die Gefäße am Oberarm, zusätzlich verengt oder verhärtet sein. Das führt zu einer Verfälschung der Messwerte. Tendenziell nimmt auch bei älteren Menschen die Gefahr einer Verengung und Versteifung der Gefäße an den Handgelenken zu, weshalb mit zunehmendem Alter auch die Oberarmmessung empfehlenswerter ist.

Dafür sind die Blutdruckmessgeräte für den Unterarm nicht nur kompakter, sondern oft auch günstiger in der Anschaffung. Möchtest du deinen Blutdruck nur hin und wieder vorbeugend kontrollieren und hast bisher keine Blutdruckprobleme, ist ein Gerät für den Unterarm bei korrekter Handhabung für dich geeignet. Gehörst du allerdings zu einer der genannten Personengruppen, für die die Unterarmmethode nicht geeignet ist, raten wir dir von einem solchen Gerät ab.

Welche Funktionen hat ein Blutdruckmessgerät?

Während du mit einem manuellen Blutdruckmessgerät nur den Blutdruck messen kannst, verfügen automatische Blutdruckmessgeräte häufig noch über weitere Funktionen. In der Regel messen sie auch deinen Puls und zeigen dir in der Folge neben den Blutdruckwerten auch deine Pulsfrequenz an.

Darüber hinaus kann ein elektronisches Blutdruckmessgerät noch weitere Funktionen haben. Dazu zählt unter anderem eine Arrhythmie-Erkennung. Mehr über weitere Funktionen erfährst du weiter unten in diesem Blutdruckmessgerät Vergleich, wenn es darum geht, welche Features dein Blutdruckmessgerät haben sollte.

Welche Marken bieten Blutdruckmessgeräte?

Blutdruckmessgeräte gibt es von vielen verschiedenen Marken. Hersteller wie Omron, Boso und Braun haben bei Blutdruckmessgerät Tests im Internet häufig die Nase vorn. Viel gekauft werden auch Geräte von Beurer, Braun, Medisana und Sanitas. Weitere bekannte Marken sind zudem Riester, Panasonic, Uebe und Hartmann. Die Marke Aponorm, welche zu dem Unternehmen WEPA Apothekenbedarf gehört, ist nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich Blutdruckmessgeräte.

Muss man eine Blutdruckmessgerät reinigen oder warten?

Du kannst dein Blutdruckmessgerät von Zeit zu Zeit reinigen. Für das Messgerät selbst verwendest du einen trockenen weichen Lappen, um Staub und Co. zu beseitigen. Die Manschette kannst du in den meisten Fällen mit einem feuchten weichen Lappen und etwas Seife abwischen. Beachte aber in jedem Fall die Hinweise des Herstellers zu diesem Thema.

Hast du dir ein neues Blutdruckmessgerät gekauft, zeigt dir dieses im Normalfall genaue Werte an. Damit das auch so bleibt, empfehlen wir dir, dein Blutdruckmesser etwa alle zwei Jahre prüfen und gegebenenfalls neu kalibrieren zu lassen. Denn die Genauigkeit kann mit der Zeit nachlassen.

Wie misst man seinen Blutdruck richtig?

Damit du korrekte Ergebnisse bei deiner Blutdruckmessung erhältst, ist es wichtig, dass du einige Punkte dabei beachtest. Ein wichtiges Kriterium ist deine Körperhaltung. Setzte dich für die Blutdruckmessung immer hin. Bleibe dann zunächst für drei bis fünf Minuten ruhig sitzen, bevor du die Messung durchführst.

Während des Messvorganges ist es wichtig, dass du sitzen bleibst, deinen Arm ruhig hältst und ganz normal atmest. Überkreuze deine Beine während der Messung nicht. Benutzt du ein Handgelenk-Blutdruckmessgerät, achte darauf, dass du dein Handgelenk in Herzhöhe hältst. Bei Oberarm-Messgeräten befindet sich der Messpunkt in der Regel automatisch auf Herzhöhe, wenn du die Manschette ungefähr zwei Finger breit über der Ellenbogenbeuge anbringst und deinen Unterarm auf einem Tisch vor dir ablegst.

Die Manschette sollte immer etwa 30 mmHg über dem erwarteten systolischen Blutdruckwert, das ist der erste bzw. obere Wert bei der Blutdruckmessung, aufgepumpt werden. Bei elektrischen Blutdruckmessgeräten nimmst du diesbezüglich eine entsprechende Voreinstellung vor.

Willst du deinen Blutdruck regelmäßig messen und die Werte miteinander vergleichen, führe die Messung immer am gleichen Arm durch. Am besten misst du dann auch immer zur gleichen Tageszeit deinen Blutdruck. Nimmst du Medikamente ein, solltest du deinen Blutdruck vor der Einnahme messen.

Um die Werte bei regelmäßigen Messungen miteinander vergleichen und auswerten bzw. deinem Arzt zu diesem Zweck zur Verfügung stellen zu können, ist es unerlässlich, dass du die gemessenen Werte dokumentierst. Hat dein Blutdruckmessgerät keinen entsprechenden Speicher, der diese Aufgabe automatisch für dich übernimmt, notierst du dir die gemessenen Werte mit Datum und Uhrzeit. Hilfreich ist es zudem, wenn du auch aufschreibst, unter welchen Bedingungen du deinen Blutdruck gemessen hast. Hast du zum Beispiel gerade gegessen, Sport gemacht, dich vorher aufgeregt oder entspannt oder bist du gerade aufgestanden.

Falls du die Messung aus irgendeinem Grund direkt wiederholen möchtest, lasse in jedem Fall vorher die Luft vollständig aus der Manschette ab und warte mindestens eine halbe Minute bevor du erneut deinen Blutdruck misst.

Diese Features sollten dein Blutdruckmessgerät haben

Älteres Paar beim Blutdruckmessen.

Die Manschette muss passen

Ein sehr wichtiger Aspekt beim Blutdruckmessgerät Vergleich ist die Passform der Manschette. Diese muss gut sitzen, damit dein Blutdruck zuverlässig gemessen werden kann. In der Regel geben die Hersteller in der Produktbeschreibung an, für welche Armumfänge die zugehörige Manschette geeignet ist. Du brauchst dann nur den Umfang deines Oberarmes bzw. deines Handgelenkes zu messen, um festzustellen, ob die Manschette für dich passend ist. Die Manschettengröße der jeweiligen Modelle haben wir beim Blutdruckmessgerät Test mit angegeben.

Für besonders dünne oder kräftige Arme bzw. Handgelenke gibt es auch spezielle Größen. Teilweise werden Geräte auch mit Wechselmanschetten geliefert. Das ist besonders praktisch, wenn du dir das Gerät zum Beispiel mit deinem Partner teilen möchtest, eure Armumfänge aber sehr weit auseinander liegen.

Ein großes Display erleichtert das Ablesen

Damit du die gemessen Blutdruckwerte auch optimal ablesen kannst, lege beim Kauf eines Blutdruckmessgerätes Wert auf ein gut ablesbares Display. Entspannter für deine Augen ist ein großes Display mit großen Zahlen als ein kleines Display mit kleinen Zahlen. Für eine bessere Lesbarkeit sorgt zudem ein beleuchtetes Display.

Ob du dich für ein Blutdruckmessgerät mit Touch-Screen entscheidest oder ein Gerät wählst, bei dem die Bedienungselemente vom Display separiert sind, ist letztlich Geschmackssache.

Das sagen Blutdruckmessgerät Tests im Internet zur Stromversorgung

Während du dir bei manuellen Blutdruckmessgeräten keine Gedanken über die Stromversorgung machen musst, weil diese auf keine Stromquelle angewiesen sind, ist dies ein wichtiger Punkt, wenn du dir ein digitales Blutdruckmessgerät zulegen möchtest.

Viele elektronische Blutdruckmessgeräte funktionieren mit Batterien oder entsprechenden wiederaufladbaren Akkus. Das ist praktisch, wenn du dein Gerät auch unterwegs nutzen möchtest. Ressourcenschonender und kostensparender ist jedoch der Netzbetrieb. Deshalb solltest du ein netztaugliches Blutdruckmessgerät kaufen, wenn du bei dessen Benutzung eine Steckdose in der Nähe hast.

Möchtest du dein Blutdruckmessgerät sowohl stationär als auch mobil nutzen, ist laut diverser Blutdruckmessgerät Tests im Internet eine Kombination aus Batterie- und Netzbetrieb empfehlenswert. Damit dein Gerät unterwegs wegen leerer Batterien nicht plötzlich keine Blutdruckmessungen mehr durchführt, solltest du bei einem batteriebetriebenen Blutdruckmessgerät generell auf eine Batterieanzeige achten – oder immer Wechselbatterien bzw. -akkus dabeihaben.

Um einen unnötigen Stromverbrauch zu verhindern, ist darüber hinaus eine Abschaltautomatik laut Blutdruckmessgerät Vergleich sehr praktisch. Diese sorgt dafür, dass sich das Blutdruckmessgerät nach einer gewissen Zeit, in der es nicht benutzt wird, von alleine ausschaltet, falls du es vergessen haben solltest.

Ein großer Speicherplatz bietet Vorteile

Entscheidest du dich für ein automatisches Blutdruckmessgerät, ist eine Speicherfunktion vorteilhaft. Während du deine gemessenen Werte bei einem manuellen Blutdruckmessgerät selbst dokumentieren musst, nimmt dir ein automatisches Blutdruckmessgerät mit Speicherfunktion diese Arbeit ab.

Achte beim Blutdruckmessgerät Test darauf, dass der Speicherplatz ausreichend groß ist, damit du deine Werte auch über einen längeren Zeitraum auswerten kannst. Einfache Geräte haben teilweise nur Platz für das Speichern von 30 Messergebnissen. Misst du zum Beispiel regelmäßig morgens und abends deinen Blutdruck, könntest du dann nur einen Zeitraum von 15 Tagen dokumentieren. Bessere Geräte verfügen über deutlich mehr Speicherplatz, zum Beispiel für 100 Einträge.

Möchtest du dein Gerät mit einer anderen Person teilen, empfehlen wir dir den Kauf eines Blutdruckmessgerätes mit Speicherplätzen für zwei Personen. Dann habt ihr beide die Möglichkeit, eure Messergebnisse separat voneinander zu verwalten.

Weitere laut online veröffentlichter Blutdruckmessgerät Tests nützliche Funktionen

Elektrische Blutdruckmessgeräte verfügen teilweise noch über weitere Funktionen. In diversen Handgelenk-Blutdruckmessgerät Tests und Oberarm-Blutdruckmessgerät Tests im Internet wird empfohlen, ein Modell zu wählen, welches Anwendungsfehler erkennt und meldet. Dadurch werden Messfehler vermieden. Möchtest du auch bei eventuellen Herzrhythmusstörungen gewarnt werden, achte beim Blutdruckmessgerät Vergleich darauf, dass dein Gerät über eine Arrhythmie-Erkennung verfügt.

Praktisch ist zudem auch eine Funktion, die dein Messergebnis gleich auswertet und entsprechend einstuft. Blutdruckmessegräte, die über eine solche Funktion verfügen, vergleichen deine Blutdruckwerte im Normalfall mit den Normwerten der WHO. Über eine Ampel oder andere Anzeigeoptionen teilt dir das Gerät dann mit, ob deine Werte im grünen Bereich liegen.

Verfügt dein Blutdruckmessgerät zudem über eine Datenschnittstelle, hast du die Möglichkeit, deine Blutdruckdaten an PC, Smartphone oder Tablet zu übermitteln und dort mit einer entsprechenden App zu verwalten und auszuwerten. Gegebenfalls kannst du über eine solche App die Daten auch bequem an deinen Arzt übermitteln. Entscheidest du dich für eine solche Variante, informiere dich, wie deine Daten in der App gespeichert werden. Schließlich handelt es sich bei deinen Blutdruckwerten um sensible medizinische Daten, die nicht jeden etwas angehen.

Vor- und Nachteile von elektronischen Blutdruckmessgeräten

Vorteile
  • für Laien geeignet
  • einfach zu bedienen
  • keine Übung notwendig
  • bietet je nach Modell die Möglichkeit, Blutdruckwerte zu speichern
  • verfügt gegebenenfalls auch über Auswertungsfunktionen
Nachteile
  • Energiequelle notwendig
  • langsamer als manuelle Blutdruckmessung

Vor- und Nachteile von manuellen Blutdruckmessgeräten

Vorteile
  • Manschette lässt sich schneller aufpumpen, dadurch schnellere Blutdruckmessung
  • verlässliche Werte bei korrekter Handhabung
  • benötigt keine Stromquelle
Nachteile
  • weniger für Laien geeignet
  • bedarf Übung
  • keine Speicherungsmöglichkeit von Werten
Wie du siehst, haben beide Varianten Ihre Vor- und Nachteile. Für den Laien zu Hause überwiegen jedoch in der Regel die Vorteile eines automatischen Blutdruckmessgerätes. Mit entsprechender Übung kannst du aber auch ein manuelles Blutdruckmessgerät bedienen. Das lohnt sich aber im Normalfall nur, wenn du deinen Blutdruck täglich misst. Du musst dann aber deine gemessenen Werte selbst dokumentieren.

Blutdruckmessgerät Test: So funktioniert es

Ein Blutdruckmessgerät funktioniert nach folgendem Prinzip: Durch das Aufpumpen der Manschette wird ein Gegendruck erzeugt und der Blutfluss für einen kurzen Moment unterbrochen. Danach wird die Luft aus der Manschette langsam wieder abgelassen, um den Blutdruck zu messen – entweder per auskultatorischer oder per oszillometrischer Druckmessung.

Auskultatorische Druckmessung

Die auskultatorische Methode kommt bei der manuellen Blutdruckmessung mithilfe eines Stethoskops zum Einsatz. Solange der Druck der Manschette den Blutdruck noch übersteigt, ist der Puls über das Stethoskop nicht hörbar. Sobald der Druck der Manschette den Punkt erreicht, ab dem das Blut wieder fließen kann, wird der Pulsschlag hörbar. Der Druck der Manschette entspricht dann dem oberen, systolischen Wert.

Solange das Pulsgeräusch beim weiteren Ablassen der Luft weiter hörbar ist, liegt der Druck in der Manschette zwischen dem systolischen und dem diastolischen Blutdruckwert. Unterschreitet der Druck in der Manschette den Blutdruck, erzeugt der Druck in der Manschette keinen Gegendruck mehr. Dadurch ist der Puls ab diesem Punkt nicht mehr hörbar. Der zu dem Zeitpunkt des Verschwindens des Pulsgeräusches ablesbare Wert entspricht damit dem unteren, diastolischen Blutdruck.

Oszillometrische Druckmessung

Teilweise arbeiten auch die automatischen Blutdruckmessgeräte nach der auskultatorischen Methode. Überwiegend funktionieren diese aber nach der oszillometrischen Methode. Diese Variante funktioniert grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip. Dabei wird genauso ein Gegendruck durch das Aufpumpen der Manschette erzeugt. Der Unterschied ist, dass der Pulsschlag bei der oszillometrischen Methode anders wahrgenommen wird. Der Pulsschlag wird über Schwingungen in der Manschette erspürt. Denn der Puls wird bei entsprechendem Druck in der Manschette nicht nur hörbar, sondern auch spürbar.

Das bedeuten die angezeigten Blutdruckwerte

Mit einem Blutdruckmessgerät wird der Druck, mit dem dein Herz das Blut in durch deinen Körper pumpt, gemessen. Dieser Blutdruck wird auch als arterieller Druck bezeichnet. Der Blutdruck besteht aus zwei Werten – dem systolischen und dem diastolischen Druck.

Der systolische Wert ist der obere Messwert. Dieser Wert gibt den maximalen Druck an, der herrscht, wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht und das Blut in die Hauptschlagader pumpt.

Der diastolische Blutdruck ist der untere Messwert. Er entspricht dem niedrigsten Druck, der erreicht wird, wenn sich die linke Herzkammer wieder entspannt, damit sie mit neuem Blut gefüllt werden kann. Da in dieser Phase kein weiteres Blut in die Hauptschlagader gedrückt wird, sinkt der Blutdruck ab.

Ein optimaler Blutdruck beträgt 120/80 und niedriger. Ist dein Blutdruck höher, befindet er sich bis zu einem Wert von 129/84 noch im normalen Bereich. Gerade noch normal ist er, wenn er zwischen 130/85 und 139/89 liegt. Übersteigt dein Blutdruck diese Werte, gilt er als erhöht. Ein erhöhter bzw. hoher Blutdruck wird als Hypertonie bezeichnet. Diese wird in drei Stufen eingeteilt. Die erste Stufe entspricht Werten zwischen 140/90 bis 159/99. Bedenklich sind Werte zwischen 160/100 und 179/109 (mittelschwere Hypertonie). Liegt dein Blutdruck noch höher, handelt es sich um eine schwere Hypertonie. Zu niedrig ist dein Blutdruck hingegen ab Werten von kleiner als 105/65.

Darauf musst du unbedingt achten

Digitales Blutdruckmessgerät.

Selbst die besten Blutdruckmessgeräte aus unserem Blutdruckmessgerät Vergleich oder aus anderen Blutdruckmessgerät Tests liefern bei Anwendungsfehlern keine zuverlässigen Werte. Deshalb ist es unerlässlich, dass du Anwendungsfehler vermeidest – egal, mit welchem Gerät du deinen Blutdruck misst.

Die häufigsten Fehler sind folgende:

  • Messen zwischen Tür und Angel: Setzt du dich nicht drei bis fünf Minuten vor der Messung hin und kommst zur Ruhe, kann das deine Messergebnisse verfälschen. Gleiches gilt, wenn du dich während des Messvorganges ablenken lässt, indem du die Anzeige des Blutdruckmessgerätes beobachtest, dich mit jemandem unterhältst oder nebenbei einen spannenden Film im Fernsehen anschaust.
  • Falsche Körperhaltung: Auch eine falsche Haltung deines Körpers kann die Messergebnisse beeinflussen. Am besten setzt du dich auf einen Stuhl und hast einen Tisch vor dir. Auf dem Tisch kannst du deinen Ellenbogen ablegen, damit dein Arm möglichst entspannt ist. Benutzt du ein Unterarm-Blutdruckmessgerät ist es zudem wichtig, dass du darauf achtest, dass du dein Handgelenk bzw. die Blutdruckmanschette auf Herzhöhe hältst. Bei Oberarm-Blutdruckmessern passiert dies hingegen in der Regel automatisch.
  • Falsches Anlegen der Manschette: Damit die Positionierung der Manschette deine Messergebnisse nicht verfälscht, lege sie unbedingt auf nackter Haut an. Die Manschette darf den Arm nicht abschnüren, aber auch nicht zu locker anliegen. Eine Oberarmmanschette legst du etwa zwei Finger breit über dem Ellenbogen so an, dass sich der aufblasbare Teil an der Innenseite deines Armes befindet und der Schlauch nach unten gerichtet ist. Eine Handgelenksmanschette positionierst du etwa einen Finger breit vor deinem Handgelenk und achtest darauf, dass sich die Anzeige auf deiner Arminnenseite befindet.
Abschließend ist es ganz wichtig, dass du dir stets darüber bewusst bist, dass ein Blutdruckmessgerät keinen Arztbesuch ersetzt. Sollten deine Werte im grünen Bereich liegen, du dich aber trotzdem schlecht fühlen, suche unbedingt einen Arzt auf. Gleiches gilt selbstverständlich, wenn deine gemessenen Werte nicht im grünen Bereich liegen sollten.

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