E-Bike Vergleich

Das E-Bike erobert den Markt und wird von Jung und Alt für Ausflüge oder für die täglichen Strecken genutzt. Denkst du über den Kauf eines Elektrofahrrads nach, stehst du vor der Frage, welches Modell du möchtest und welche Features du benötigst. Tatsächlich gibt es inzwischen viele verschiedene Ausführungen und Varianten, die sich nicht nur bei der Leistung des Akkus und beim Design unterscheiden. Fragen zur Geschwindigkeit, der Qualität und auch zur Versicherungspflicht kommen auf. In diesem Ratgeber erhältst du einen umfangreichen Überblick und kannst dich zu einzelnen Modellen im E-Bike Test informieren.

Vergleichssieger
NCM Moscow
FISCHER Herren E-Bike
Fitifito MT27,5
ANCHEER Elektrofahrrad
NCM Milano
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HerstellerNCM Fischer Fitifito ANCHEER NCM
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ArtE-Mountainbike, PedlecE-Trekkingbike, PedlecE-Mountainbike, PedlecE-MountainbikeE-Trekkingbike, Pedlec
Reifengröße27,5"28"27,5"26"26" / 28"
Gewicht25 kg26 kg22 kg23 kg27 kg
Motor250 W557 W250 W250 W250 W
Batterie48-Volt Lithium-Ionen-Akku48 Volt Lithium-Ionen-Akku13AH Lithium-Ionen-Akku12,5AH Lithium-Ionen-Akku13AH Lithium-Ionen-Akku
BremseScheibenbremseScheibenbremseScheibenbremseScheibenbremseScheibenbremse
Gänge21921218
AufhängungGabelfederungGabelfederungGabelfederungGabelfederungGabelfederung
DisplayLCDLCDLCDLEDLCD
Reichweite40 – 120 km/hbis zu 120 km/h50 – 100 km/h30 – 50 km/hbis zu 130 km
Geschwindigkeitbis zu 25 km/hN/Abis zu 25 km/hbis zu 25 km/hbis zu 25 km/h
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Vergleichssieger
NCM Moscow
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HerstellerNCM
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ArtE-Mountainbike, Pedlec
Reifengröße27,5"
Gewicht25 kg
Motor250 W
Batterie48-Volt Lithium-Ionen-Akku
BremseScheibenbremse
Gänge21
AufhängungGabelfederung
DisplayLCD
Reichweite40 – 120 km/h
Geschwindigkeitbis zu 25 km/h
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FISCHER Herren E-Bike
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HerstellerFischer
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ArtE-Trekkingbike, Pedlec
Reifengröße28"
Gewicht26 kg
Motor557 W
Batterie48 Volt Lithium-Ionen-Akku
BremseScheibenbremse
Gänge9
AufhängungGabelfederung
DisplayLCD
Reichweitebis zu 120 km/h
GeschwindigkeitN/A
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Fitifito MT27,5
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HerstellerFitifito
Verfügbarkeit
ArtE-Mountainbike, Pedlec
Reifengröße27,5"
Gewicht22 kg
Motor250 W
Batterie13AH Lithium-Ionen-Akku
BremseScheibenbremse
Gänge21
AufhängungGabelfederung
DisplayLCD
Reichweite50 – 100 km/h
Geschwindigkeitbis zu 25 km/h
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ANCHEER Elektrofahrrad
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HerstellerANCHEER
Verfügbarkeit
ArtE-Mountainbike
Reifengröße26"
Gewicht23 kg
Motor250 W
Batterie12,5AH Lithium-Ionen-Akku
BremseScheibenbremse
Gänge21
AufhängungGabelfederung
DisplayLED
Reichweite30 – 50 km/h
Geschwindigkeitbis zu 25 km/h
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NCM Milano
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HerstellerNCM
Verfügbarkeit
ArtE-Trekkingbike, Pedlec
Reifengröße26" / 28"
Gewicht27 kg
Motor250 W
Batterie13AH Lithium-Ionen-Akku
BremseScheibenbremse
Gänge8
AufhängungGabelfederung
DisplayLCD
Reichweitebis zu 130 km
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Zuletzt aktualisiert am Juli 9, 2020 um 09:57 Uhr. Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten zwischenzeitlich möglich. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr.
Autor: Jana Kühnler | Letzte Aktualisierung: 03.07.2020
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Preisverlauf - NCM Moscow

Das kleine 1×1 des E-Bike-Kaufs

Welches E-Bike ist der beste? Wir sagen es dir in unserem Test.Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Auch wenn die Begriffe „E-Bike“ und „Pedelec“ gerne als Synonym für das Elektrofahrrad verwendet werden, unterscheiden sich die beiden Varianten.
  • Ein wichtiger Faktor für die Auswahl des E-Bikes ist die gewünschte Leistung. Die durchschnittliche Leistung liegt bei 20 km/h.
  • Für einen hohen Komfort solltest du auf die passende Rahmengröße achten. Eine ergonomische Haltung ist auch beim E-Bike wichtig.

Häufig gestellte Fragen zum E-Bike

Was ist ein Elektrofahrrad?

Grundsätzlich ist ein Elektrofahrrad einfach ein Fahrrad, das zusätzlich mit einem elektrischen Motor versehen ist. Abhängig vom Motor und der Funktionsweise, unterstützt dich die elektrische Kraft beim Treten in die Pedale. Sie kann aber auch genutzt werden, um auf dem Rad ohne Treten eine gewisse Geschwindigkeit zu erreichen.

Die Idee hinter dem Elektrofahrrad war es in erster Linie, körperlich eingeschränkten Menschen die Möglichkeit zu geben, das Fahrrad als Transportmittel verwenden zu können. Inzwischen ist es jedoch zu einer Alternative zum Auto oder zum klassischen Fahrrad geworden. Die Kundschaft stammt aus allen Altersklassen, die Zielgruppe ist groß. Du kannst mit dem Elektrorad leichter bergauf fahren oder bekommst Unterstützung, um wieder mobiler zu werden, beispielsweise nach Verletzungen oder operativen Eingriffen. Sprich nach Verletzungen aber vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Die Hersteller haben außerdem auf die steigende Nachfrage reagiert. Gab es zu Beginn noch vor allem vereinzelte Modelle, bei denen ein elektrischer Hilfsmotor verarbeitet wurde, ist die Auswahl heute groß. Du findest spezielle Varianten für Damen, klappbare E-Bikes, aber auch Trekking-Räder oder Mountainbikes mit Elektroantrieb.

Wie lade ich ein Elektrofahrrad auf?

Damit du mit deinem Elektrorad auch wirklich schnell unterwegs sein kannst, ist ein Akku verbaut. Die meisten Hersteller setzen auf einen Lithium-Ionen-Akku und der E-Bike Test zeigt auch, dass es sich hierbei um die beste Lösung handelt. Ein großer Vorteil ist, dass der Akku keinen Schaden nimmt, wenn du eine Teilladung durchführst. Grundsätzlich besteht ein Ladezyklus aus dem vollständigen Aufladen und Entladen des Akkus. Beim Lithium-Ionen-Akku ist es nicht notwendig, dass du diesen immer einhältst. Durch die integrierte Ladeelektronik nimmt ein hochwertiger Akku auch dann keinen Schaden, wenn du ihn häufiger lädst. Zudem gibt es bei den Produkten keinen Memory-Effekt mehr. Denn dieser Effekt sorgte dafür, dass Akkus, die nicht immer vollständig geladen und geleert wurden, mit der Zeit Schaden nehmen.

Tipp: Die Empfehlung lautet, dass du auf einen permanenten Ladezustand deines Akkus in Höhe von 30 Prozent bis hin zu 70 Prozent achtest. Zudem solltest du einmal im Monat schauen, dass der Akku komplett entladen ist und wieder aufgeladen wird. So unterstützt du eine optimale Kalibrierung, die für deine Ladeelektronik wichtig ist.

Das Aufladen sollte ausschließlich mit dem Ladegerät durchgeführt werden, das du erhältst, wenn du ein Elektrofahrrad kaufst. Sollte das Ladegerät nicht mehr funktionieren, wende dich an den Hersteller.

Du brauchst keinen speziellen Anschluss, um den Akku zu laden. Du kannst einfach jeden Stromanschluss verwenden. Wie lange das Aufladen dauert, hängt von deinem Modell ab und wird durch den Hersteller angegeben.

Was sollte man bei einem E-Bike beachten?

Bevor du ein E-Bike kaufst, gibt es einige Faktoren, die du berücksichtigen solltest. Jeder Käufer hat andere Ansprüche an sein Elektrorad. Stelle dir daher die folgenden Fragen:

  1. Wie häufig möchte ich das Elektrorad benutzen?
  2. In welchem Preissegment darf es sich bewegen?
  3. Wie schnell sollte das E-Bike sein?
  4. Welche Bremsen sind verbaut und wie lange ist der Bremsweg?
  5. Bin ich bereit, eine Versicherung abzuschließen?
  6. Möchte ich einen Kindersitz oder einen Fahrradanhänger befestigen?

Gerade bei einem Rad, das täglich im Einsatz ist, spielt die Qualität eine große Rolle. Der E-Bike Test zeigt preisliche Unterschiede. Günstige Modelle beginnen bereits bei 600 – 700 Euro. Ein Preis im hohen vierstelligen Bereich ist natürlich ebenfalls möglich. Der Preis ist nicht immer ein Indiz für die Qualität. Dennoch haben höherpreisige Ausführungen oft ein geringeres Gewicht, leistungsstarke Akkus sowie mehr Features.

Was sind die Unterschiede zwischen E-Bike, Pedelec und S-Pedelec?

In Bezug auf das Elektrofahrrad werden verschiedene Begriffe verwendet. E-Bike, Pedelec und S-Pedelec bringen jedoch einige Unterschiede mit sich, die du vor dem Kauf kennen solltest.

1. Was ist unter einem E-Bike zu verstehen?

Ein E-Bike muss nicht unbedingt ein Fahrrad sein. Es kann sich auch um ein Kleinkraftrad handeln. Entscheidest du dich für ein E-Bike, kannst du die Motorkraft ohne Tretleistung in Anspruch nehmen. Hast du keinen Führerschein und bist nach dem 31. März 1965 auf die Welt gekommen, benötigst du zudem eine Mofabescheinigung.

Wichtig: Kommt es mit dem E-Bike zu einem Unfall, greift hier deine Haftpflichtversicherung nicht. Du benötigst eine zusätzliche Versicherung.

Die Fahrräder erreichen normalerweise Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Innerhalb von Ortschaften dürfen sie nicht auf den Radwegen genutzt werden. Außerhalb ist dies erlaubt. Hier gibt es aber einige Ausnahmen. Erkundige dich am besten direkt bei deiner Gemeinde.

Entscheidest du dich für ein E-Bike, das Geschwindigkeiten von mehr als 25 km/h erreicht, ist die Helmpflicht zu beachten.

2. Was ist unter einem Pedelec zu verstehen?

Ein Pedelec ist für viele Nutzer ausreichend. Bei dieser Variante handelt es sich um ein Fahrrad mit einer elektronischen Unterstützung. Für dich heißt dies, dass die Unterstützung nur dann greift, wenn du auch in die Pedale trittst. Wie stark die Unterstützung sein soll, stellst du an einem Regler ein. Viele Hersteller ermöglichen inzwischen eine Unterstützung von über 50 Prozent.

Die durchschnittliche Leistung liegt bei rund 25 km/h. Bei Modellen mit Antriebshilfe kannst du geringe Geschwindigkeiten auch fahren, ohne selbst treten zu müssen. Bei einem Pedelec besteht keine Helmpflicht und du brauchst auch keine zusätzliche Versicherung. Hier reicht deine Haftpflicht. Ein Führerscheinnachweis ist ebenfalls nicht notwendig.

3. Was ist unter einem S-Pedelec zu verstehen?

Eine Besonderheit stellt das S-Pedelec dar. Diese Modelle fahren eine Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h auch dann, wenn du nicht in die Pedale trittst. Mit zusätzlicher Unterstützung erreichst du Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h. Allerdings gibt es hier einige wichtige Punkte zu beachten. So brauchst du einen Führerschein der Klasse M und musst mindestens 16 Jahre alt sein. Du darfst ausschließlich auf der Straße fahren und musst einen Helm tragen. Eine zusätzliche Versicherung mit Versicherungskennzeichen ist notwendig.

Geeignet ist ein S-Pedelec dann für dich, wenn du täglich längere Strecken zurücklegst und dafür nicht zu viel Zeit aufwenden möchtest.

Wichtig: Du darfst an einem S-Pedelec keinen Kinderfahrradanhänger befestigen.

Was wiegt ein E-Bike?

Wie hoch das Gewicht bei einem Elektrorad ist, hängt stark vom Modell ab. Der durchschnittliche Wert liegt bei rund 20 bis 25 kg. Grund sind unter anderem der verbaute Motor sowie der Akku. Inzwischen gibt es aber auch viele Hersteller, die es sich zum Ziel gesetzt haben, deutlich leichtere E-Bikes auf den Markt zu bringen. So wird beispielsweise für den Rahmen Carbon statt Aluminium eingesetzt. Dies reduziert das Gewicht bereits deutlich. Carbon ist allerdings ein teures Material. Dadurch steigt der Preis beim E-Bike an.

Wie funktioniert die Anfahrhilfe bei einem Elektrofahrrad?

Die Anfahrhilfe wird auch gerne als Schiebehilfe bezeichnet, da sie genau dafür ursprünglich entwickelt wurde. Durch das höhere Gewicht lässt sich ein E-Bike schwerer schieben. Über einen Hebel am Lenkrad kann die Schiebehilfe in Anspruch genommen werden. Der Motor sorgt dann auch ohne Pedalantrieb dafür, dass das Rad in Schrittgeschwindigkeit fährt. Diese Funktion kann auch zum Anfahren, beispielsweise am Berg, verwendet werden.

Wie viele Kilometer hält ein E-Bike-Akku?

Eine der häufigsten Fragen bezieht sich auf die Reichweite der E-Bikes. Die Angaben zur Reichweite werden durch den Hersteller gemacht und liegen bei durchschnittlich 150 – 200 km. Allerdings ist zu beachten, dass sie von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden.

Deine Fahrweise spielt eine ebenso große Rolle, wie der mögliche Gegenwind sowie die Bodenverhältnisse. Daher hat der E-Bike Test gezeigt, dass die Herstellerangaben als höchstmögliche Reichweite zu sehen sind. Realistisch ist es jedoch, wenn du mit einer Reichweite von rund 50 Prozent der Herstellerangaben rechnest. Hochwertige E-Bikes erreichen damit eine Reichweite von 50 bis 100 km.

Wie viel Watt oder PS sollte ein Elektrofahrrad haben?

Die Leistung der E-Bikes wird normalerweise in Wattstunden (Wh) angegeben. Welche Leistung dein Elektrofahrrad mitbringen sollte, hängt davon ab, was du damit für Touren und Fahrten unternehmen möchtest.

Bist du eher in der Stadt auf kürzeren Strecken unterwegs, reicht es normalerweise aus, wenn du ein Modell mit einer Leistung von 300 Wh nimmst. Bei kurzen Strecken kommst du mit dieser Leistung für rund vier Tage aus. Längere Touren auf einer eher ebenen Strecke, lassen sich sehr gut mit etwa 400 Wh durchführen. Möchtest du dagegen ein Elektrofahrrad kaufen und mit diesem wirklich lange Touren fahren, die teilweise auch durch unebenes Gelände führen, ist mehr Kraft gefragt. Dies gilt auch dann, wenn du einfach täglich viele Kilometer innerhalb der Stadt zurücklegst. Hier ist der Akku mit 500 Wh die beste Wahl.

In Bezug auf die Watt-Zahl bist du gesetzlich eingeschränkt. Gesetzlich erlaubt sind 250 Watt bei einem Pedelec. Liegt die Leistung bei deinem Elektrorad darüber, handelt es sich aus gesetzlicher Sicht nicht mehr um ein Fahrrad. Es entsteht eine Helmpflicht, du musst einen Führerschein nachweisen und eine zusätzliche Versicherung abschließen. Dies ist beispielsweise bei einem S-Pedelec der Fall. Unterschiede gibt es auch zu einem E-Bike. Erlaubt sind bis 500 Watt und eine Geschwindigkeit bis 25 km/h.

Wie schnell darf ein E-Bike fahren?

Wie schnell ein E-Bike fahren darf, ist gesetzlich geregelt. Das Geschwindigkeitslimit liegt innerhalb der EU bei 25 km/h, wenn du mit Motorunterstützung unterwegs bist. Erreichst du eine höhere Geschwindigkeit, darf diese nur durch zusätzliche Muskelkraft entstehen. In dem Fall schaltet sich dann die Motorleistung des Bikes aus.

Einen Sonderfall stellt das S-Pedelec dar. Dieses darf bis zu 45 km/h mit Unterstützung beim Fahren erreichen. Es ist jedoch nicht mehr als Fahrrad zu sehen und nimmt ganz normal am Straßenverkehr teil.

Wichtig: Egal, wie schnell dein Elektrorad fährt, du solltest dich immer an die Straßenverkehrsordnung halten, da du sonst rechtlich belangt werden könntest.

Ab wann ist ein E-Bike zulassungs- oder versicherungspflichtig?

Die Elektrofahrräder, die in der EU angeboten werden, müssen über eine CE-Kennzeichnung verfügen und eine EU-Konformitätserklärung haben. Abhängig davon, was du für ein E-Bike kaufen möchtest, kann es sein, dass zudem eine Betriebserlaubnis notwendig ist. Nicht notwendig ist dagegen eine Zulassung durch dich. Die höchsten Geschwindigkeiten liegen bei 45 km/h. Damit handelt es sich auch bei den S-Pedelecs noch um Fahrzeuge, die ohne Zulassung gefahren werden können.

Die Versicherungspflicht ist ein weiteres Thema. Einfache Pedelecs unterliegen keiner separaten Versicherungspflicht. Hier reicht die private Haftpflichtversicherung aus. S-Pedelecs sowie E-Bikes sind anders zu betrachten. Für diese muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorliegen. Nach dem Versicherungsabschluss wird dir ein Versicherungskennzeichen ausgestellt. Dieses ist an deinem Elektrorad anzubringen und muss sogar beleuchtet sein. Prüfe auch nach, ob sich eine zusätzliche Kaskoversicherung lohnt.

Diese Features sollte dein E-Bike haben

Erfahre alles, was du wissen musst, in unserem E-Bike Test.

Feature 1: Abnehmbarer Akku

Bei einigen Elektrorädern ist es nicht möglich, den Akku vom Fahrrad abzunehmen. Das ist grundsätzlich kein Problem, da du ihn auch direkt am Fahrrad laden kannst. Allerdings musst du dafür das Rad immer mit in die Wohnung oder ins Haus nehmen, steht dir woanders keine Steckdose zur Verfügung. Nicht erlaubt ist es, in einem gemeinschaftlichen Fahrradkeller einfach die Steckdose zum Laden zu nutzen. Es kann Probleme mit den anderen Mietern geben.

Kann der Akku abgenommen werden, hat dies gleich mehrere Vorteile. Du brauchst zum Aufladen nur den Akku mit in die Wohnung nehmen. Zusätzlich dazu schützt es das Bike vor Diebstahl, wenn du den Akku abnimmst und es optimal sicherst. Ein Elektrorad ohne Akku ist für Diebe nicht so attraktiv.

Feature 2: Übersichtliches Display

Fast jedes E-Bike verfügt heute über ein Display. Im E-Bike-Test hat sich allerdings gezeigt, dass es teilweise große Unterschiede bei der Qualität gibt. Angezeigt werden auf dem Display:

  • Akkuleistung
  • Geschwindigkeit
  • Batterieladung
  • Unterstützungsstufe

Wichtig ist es darauf zu achten, dass du alles gut erkennen kannst und nicht ständig das Display umschalten musst, wenn du eine andere Information benötigst. Koppelungen mit dem Handy sind natürlich optimal, werden aber nicht bei jedem E-Bike angeboten.

Feature 3: Akku LEDs

Die Beleuchtung ist bei deinem Elektrorad Standard. Die Frage ist aber, was für eine Beleuchtung verarbeitet ist. Ein Klassiker ist die einfache Beleuchtung über einen Dynamo. Diese hat sich bewährt und ist auch eine gute Wahl. Moderne Modelle verfügen jedoch über ein Licht, das aus Akku LEDs besteht. Das Licht hat eine höhere Strahlkraft und benötigt keinen Dynamo, sondern wird durch den Akku betrieben.

Aber: Ist der Akku nicht geladen, leuchtet auch die LED nicht. Eine effektive Beratung dazu, welche der Beleuchtungsformen für dich optimal ist, bringt Licht ins Dunkel.

Vor- und Nachteile von E-Bikes

Vorteile
  • ideal für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geeignet
  • sanfte Unterstützung beim Treten in die Pedale
  • umweltfreundliche Alternative zu Autos
  • Unterstützung der körperlichen Fitness
  • auch für längere Strecken geeignet
  • einfaches Aufladen des Akkus
Nachteile
  • teilweise Versicherung notwendig
  • hohes Gewicht
  • erhöhte Gefahr durch höhere Geschwindigkeiten
  • Anschaffungs- und Haltungskosten teilweise hoch
Wichtig: Auch wenn es für das Pedelec keine Helmpflicht gibt, ist es immer empfehlenswert, dass du dich mit einem passenden Helm schützt. Durch die erhöhte Geschwindigkeit ist die Gefahr von Unfällen auch bei einem E-Bike gegeben. Ebenso wie bei einem Fahrrad kann es zu schweren Stürzen kommen, bei denen dein Kopf betroffen ist. Durch den Einsatz eines Helms schützt du deinen Kopf.

Das ist bei der Versicherung zu beachten

Bei der Suche nach dem passenden Elektrobike ist es wichtig, auch an die Versicherung zu denken. Bei einem Pedelec bist du zwar durch deine private Haftpflicht geschützt. Diese greift aber nicht bei Diebstahl oder bei Schäden am Bike. Gerade bei teuren Modellen ist eine zusätzliche Versicherung empfehlenswert. Diese sollte die folgenden Punkte abdecken:

  • Versicherung von E-Bike und Zubehör
  • keine Selbstbeteiligung
  • Neuwertentschädigung
  • Entschädigung bei Schäden an Akku und Elektronik
  • Garantieleistungen werden übernommen, wie Fehler am Material
  • Zahlungen bei Transport- sowie Unfallschäden
  • Abdeckung von Vandalismus und anderen durch Dritte entstandenen Schäden
  • Abdeckung von Verschleiß
  • Erstattung bei Raub oder Diebstahl
  • Versicherungsschutz weltweit

Bei versicherungspflichtigen Modellen ist zu empfehlen, auf eine Haftpflicht- und Teilkasko-Versicherung zurückzugreifen. Ein Vergleich der Angebote ist lohnenswert.

Test: Unterschiedliche Varianten vergleichen

In einem guten E-Bike-Test werden unterschiedliche Varianten von Pedelec und E-Bikes gegenübergestellt. Wusstest du, dass das E-Bike für Damen einen leichteren Einstieg ermöglicht, teilweise auch ein geringeres Gewicht hat oder über einen anderen Sattel verfügt? Was auf den ersten Blick wie Kleinigkeiten wirkt, kann die Kaufentscheidung nachhaltig beeinflussen. Der Elektrofahrrad Test prüft die Qualität, die Ausstattung sowie das Verhältnis von Preis und Leistung.

Interessant ist insbesondere der Blick darauf, welche Varianten es eigentlich gibt:

E-Citybike

Benötigst du das E-Bike vor allem im Alltag, ist das E-Citybike eine gute Wahl. Es bietet dir eine aufrechte Sitzposition und damit einen hohen Komfort beim Fahren. Zudem verfügt es über die notwendige Straßenausstattung, die ein Fahrrad mitbringen muss.

E-Trekkingbike

Bist du gerne auch im Gelände unterwegs und auf der Suche nach einem passenden E-Bike, ist die E-Trekkingbike-Variante optimal. Durch die Touring-Sitzposition wird dein Körper entlastet. Zudem verfügen die Räder über Möglichkeiten, dass du auch größeres Gepäck bequem transportieren kannst.

E-Crossbike

E-Bike im Alltag, für Touren oder einfach am Wochenende? Das E-Crossbike ist eine Kombination aus Rennrad, Trekkingbike und Mountainbike. Die Sitzposition ist eher sportlich, der Lenker gerade gehalten. Die Alltagsausstattung ist auf ein Minimum reduziert, der Motor besonders kräftig.

E-Rennrad

Auch Rennräder gibt es mit elektrischem Antrieb. Neben einer dynamischen Form haben sie ein geringes Gewicht und eine sehr sportliche Sitzposition.

E-Hardtail

Mit dem E-Bike geht es optimal in die Berge, wenn du dich für ein Hardtail entscheidest. Diese Modelle haben eine gefederte Front und beim Hinterbau wird auf die Federung verzichtet. Sie haben einen starken Antrieb, sind besonders leicht und haben eine sportliche Sitzposition.

E-Fully

Einen weiteren Schritt geht das E-Fully. Die Fahrräder haben eine sehr hohe Fahrstabilität und bieten auch in einem rauen Gelände einen optimalen Halt. Die Voll-Federung kann an deine Bedürfnisse angepasst werden.

Klapprad

Das Fahrrad mit Elektro-Antrieb gibt es übrigens auch als praktisches Klapprad. Gerade für kurze Strecken, wie den Weg zur Arbeit, ist es sehr gut geeignet. Es lässt sich relativ handlich zusammenklappen und so auch in der Bahn transportieren.

Darauf solltest du unbedingt achten

Wir sagen dir in unserem Test, worauf du beim E-Bike-Kauf unbedingt achten solltest.

Bevor du die E-Bike Angebote in Anspruch nimmst, sind hier die Punkte zusammengefasst, die besonders wichtig sind:

1. Akku
Die meisten E-Bikes und Pedelecs verfügen über einen Lithium-Ionen-Akku. Diese haben besonders lange Laufzeiten  und können auch zwischendurch aufgeladen werden. Allerdings ist der Verschleiß ein wichtiges Thema. Tests haben jedoch ergeben, dass das Absinken der Akkuleistung als normal bezeichnet werden kann. Eine durchschnittliche Senkung von 10 % bei einer Fahrleistung von rund 30.000 Kilometern ist normal. Achte beim Kauf darauf, dass der Hersteller originale Ersatz-Akkus anbietet.

2. Motor
Beim Motor sind gleich zwei Punkte zu beachten: Leistung und Anbau. Ob du den Motor lieber mittig, an der vorderen oder an der hinteren Seite haben möchtest, ist Geschmackssache, kann aber bei der Nutzung von Kindersitzen relevant sein.

3. Größe
Auch dein E-Bike oder Pedelec sollte die für dich passende Größe haben. Besonders häufig werden Modelle mit 28 Zoll oder 26 Zoll angeboten. Zudem kannst du die Rahmenhöhe prüfen. Bei einer durchschnittlichen Größe von 168 cm, sollte die Rahmenhöhe bei rund 52 cm liegen. Bist du rund 185 cm groß, ist die Rahmenhöhe von 61 cm optimal.

Unabhängig davon, wo du dein E-Bike abstellst, sollte es immer richtig gesichert sein. Dies ist auch für den Versicherungsschutz wichtig. Empfehlungen lauten, das Fahrrad gleich mehrfach zu sichern. Mit zwei Schlössern erhöht sich der Diebstahlschutz deutlich. Zudem solltest du nach hochwertigen Schlössern schauen, wie Bügelschlössern.

Glossar

Begriff Erklärung
Wattstunden Es handelt sich um die Angabe der Kapazität des Akkus. Durchschnittlich hat der Akku rund 500 Wattstunden.
Frontmotor, Mittelmotor und Heckmotor Bei einem Elektrorad kann der Motor unterschiedlich verbaut werden. Befindet er sich in der Frontnabe, ist es ein Frontantrieb. Bei einem Anbau am Tretlager wird von einem Mittelmotor gesprochen. Ein Motor in der Hinterradnabe ist ein Heckmotor.
Anfahrhilfe Durch das höhere Gewicht lassen sich Elektroräder schwerer schieben oder beim Anfahren händeln. Durch eine Anfahrhilfe bekommst du Unterstützung.
Bewegungssensor Ein Pedelec enthält einen Bewegungssensor. Wenn eine Pedalbewegung verzeichnet wird, misst der Bewegungssensor diese. Dadurch kann auch der Elektroantrieb in Anspruch genommen werden.

Kommentare

Sag auch was dazu

  1. M
    Maximilian Schmitt

    Vielen lieben Dank für den informativen Beitrag! Toller Blog.

    1. J
      Jessica

      Hallo Maximilian,

      wir freuen uns sehr über das Lob, vielen Dank! Und wir hoffen natürlich, dass dir der Beitrag bei deiner Kaufentscheidung geholfen hat.

      Viele Grüße
      Jessica

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