Girokonto Vergleich

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Jetzt Girokonten vergleichen

Ein Girokonto Vergleich ist spätestens dann wichtig, wenn ein Bankkonto eröffnet wird. Denn das Girokonto ist heute für die meisten Menschen essenziell. Die Überweisung des monatlichen Lohns geht auf das Konto, die Zahlungen für Wohnung, Haus, Lebensmittel oder auch andere Bereiche werden abgezogen. Durch die praktische EC-Karte in der Tasche kannst du unterwegs einfach und schnell bezahlen oder Geld abheben. Daher ist das Girokonto eines der klassischsten Produkte, die durch die Banken angeboten werden. Bei den meisten Banken zahlst du nicht einmal mehr Kontoführungsgebühren. Dennoch ist es wichtig zu schauen, welche Services bei einem Girokonto eigentlich enthalten sind und was vielleicht noch extra gezahlt werden muss. Hier ist der Girokonto Vergleich eine große Hilfe.

Autor: | Letzte Aktualisierung: 29.09.2020
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Girokonto: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Girokonto Vergleich: Frau hebt Geld am Geldautomaten ab

  • Das Girokonto ist für den täglichen Geldverkehr fast schon unerlässlich. Es muss jedoch nicht immer ein Gehaltskonto sein.
  • Nicht bei jedem Girokonto kannst du auch eine Kreditkarte oder einen Dispositionskredit in Anspruch nehmen. Zudem variieren die Zinsen für den Dispositionskredit deutlich.
  • Du kannst das Girokonto allein führen, du kannst aber auch ein Konto gemeinsam mit deinem Partner eröffnen.

Häufig gestellte Fragen zu Girokonten

Was ist ein Girokonto?

Bei einem Girokonto handelt es sich um ein automatisiertes Kontenprodukt, das für den täglichen Zahlungsverkehr zur Verfügung steht. Die Bezeichnung leitet sich aus dem Italienischen ab. Hier steht der Begriff „Giro“ für die Bewegung oder Drehung. Dies ist ein Hinweis darauf, dass dein Geld auf dem Girokonto nicht einfach nur liegt, sondern immer in Bewegung ist.

Über dieses Zahlungskonto wickelst du eigentlich alles ab: Du kannst hier deine Miete einziehen lassen, Kreditraten bezahlen, Strom und Telefon ausgleichen oder auch einfach Lebensmittel einkaufen gehen. Bankkunden brauchen für das Girokonto normalerweise keinen Servicemitarbeiter. Daher wird von einem automatisierten Produkt gesprochen. Du kannst nicht nur den Zahlungsverkehr über das Bankkonto abwickeln, sondern auch Geld abheben. Dafür erhältst du eine EC-Karte mit einer individuellen PIN.

Wichtig: Geld, das auf deinem Girokonto liegt, ist für dich immer verfügbar. Anders sieht es aus, wenn es sich um ein Sparkonto handelt. Nicht zu verwechseln ist es daher mit Tagesgeld oder mit Festgeld. Beim Tagesgeld ist dein Geld zwar ebenfalls immer verfügbar, du brauchst aber ein Referenzkonto. Beim Festgeldkonto legst du dein Geld für einen bestimmten Zeitraum an.

Für dein Girokonto sind einige Daten besonders wichtig. Dazu gehören:

1. IBAN
Die IBAN ist deine Konto-Nummer. Während es sich hierbei früher um eine einfache Nummer gehandelt hat, ist es heute eine Nummer, die zahlreiche Informationen enthält, wie deine Bank, die Bankleitzahl und auch dein individuelles Konto. Für deine Überweisungen musst du immer die IBAN angeben.

2. BIC
BIC ist noch einmal die Bankleitzahl, die für Zahlungen in und aus allen Ländern gilt. Es handelt sich um eine internationale Nummer. Für Überweisungen innerhalb von Deutschland benötigst du den BIC nicht. Anders sieht es bei internationalen Überweisungen aus. Hier darf er nicht fehlen.

3. SEPA
Das SEPA-Verfahren gilt für Europa. Es wurde entwickelt, um deine Überweisungen schneller und einfacher zu machen. Mehr als 30 Länder beteiligen sich daran. Durch die Angaben von IBAN und BIC soll es noch sicherer sein, Geld zu transferieren.

Warum sollte ich einen Girokonto Vergleich anstellen?

Ein kostenloses Girokonto zu finden, ist heute gar nicht mehr so schwer. Viele Banken bieten diese an. Dennoch ist ein Girokonto Vergleich unbedingt zu empfehlen. Nicht jedes kostenlose Angebot ist auch ein gutes Girokonto. Hier gibt es noch immer deutliche Unterschiede. Dies beginnt bereits bei den enthaltenen Leistungen und reicht bis hin zur Verfügbarkeit von Geldautomaten, einer möglichen Kreditkarte oder auch einem Mindestgeldeingang.

Häufig gehen kostenfreie Girokonto mit einem Mindestgeldeingang pro Monat einher. Die Bank möchte, dass du bei ihr dein Gehaltskonto einrichtest. Vielleicht suchst du aber nur ein zweites Girokonto, das du für den Zahlungsverkehr in Bezug auf deine Wohnung oder dein Haus nutzen möchtest. Möglicherweise brauchst du auch ein Konto für deinen Nachwuchs. Daher ist der Girokonto Vergleich der für dich wichtigste Anhaltspunkt, um zu sehen, welche Banken dir die besten Konditionen bieten.

Wie funktioniert der Girokonto Vergleich?

Ein guter Girokonto Vergleich gibt dir mit wenig Aufwand eine Übersicht über die wichtigsten Grundlagen. Du bekommst Informationen dazu, welcher monatliche Zahlungseingang benötigt wird, wie du das Girokonto eröffnen kannst und ob es einen Bonus gibt. Dafür werden normalerweise praktische Rechner eingesetzt. Diese vergleichen gleich die Angebote mehrerer Banken miteinander. So musst du nicht Bank für Bank durchgehen und schauen, was eigentlich angeboten wird.

Was genau sollte verglichen werden?

Welche Punkte in einem Girokonto Vergleich für dich relevant sind, hängt unter anderem auch davon ab, welche Ansprüche du an dein Konto hast. Grundsätzlich sind die folgenden Punkte in einem Vergleich zu finden:

1. Mindesteinzahlung
Die meisten kostenfreien Girokonten werden als Gehaltskonten angeboten. Hier wird eine Mindesteinzahlung zwischen 700 Euro bis hin zu 1.200 Euro pro Monat vorausgesetzt. Aber es gibt auch Angebote, bei denen gar keine Mindestgeldeingänge gefordert werden. In einem guten Girokonto Vergleich wird daher dieser Punkt immer betrachtet.

2. Gebühren für die Kontoführung
Fallen Gebühren für die Kontoführung an? Würdest du kein Girokonto eröffnen, wenn du monatlich oder jährlich Gebühren zu zahlen hast, kannst du diesen Punkt in einem Vergleich in den Vordergrund stellen.

Wichtig: Bei einigen Banken fallen nur dann keine Gebühren an, wenn eine bestimmte Anzahl an Zu- und Abgängen erfolgt. Reichen in einem Monat die Buchungen nicht aus, fallen dann Gebühren an.

3. Die Kontoeröffnung
Interessant in einem Girokonto Vergleich ist auch die Frage, wie genau eigentlich eine Kontoeröffnung durchgeführt werden kann. Viele Banken ermöglichen die Kontoeröffnung heute schon online. Dafür brauchst du weder in die Filiale noch zur Post zu gehen, um dich auszuweisen. Es handelt sich dabei um das Video-Ident-Verfahren.

4. Dispositionskredit und Zinsen
Möchtest du gerne einen Dispositionskredit bei deiner Bank in Anspruch nehmen, sollte im Vergleich geschaut werden, ob die Bank diesen anbietet und wie hoch die Zinsen sind. Hier gibt es teilweise deutlich Unterschiede bei den einzelnen Anbietern. Dies gilt auch für die Höhe beim Dispo. Es gibt aber auch spezielle Konten, bei denen gar kein Dispo eingerichtet werden kann.

Welche Girokonten gelten als die besten?

Welches Girokonto die beste Variante für dich ist, hängt unter anderem von deinen Ansprüchen ab. Daher lässt sich nicht genau sagen, welches der Angebote besonders gut abschneidet. Als Grundlage kannst du hier natürlich den Girokonto Vergleich nehmen und die Aspekte auswählen, die für dich eine hohe Relevanz haben.

Hinweis: Bei einer Bewertung im Girokonto Vergleich wird vor allem darauf geschaut, dass es sich um ein kostenfreies Konto mit umfangreichen Angeboten handelt.

Welches Girokonto eignet sich für wen?

Der grundsätzliche Gedanke bei einem Girokonto ist immer gleich. Ziel ist es, dass du hier Zahlungen annehmen oder auch Überweisungen durchführen kannst. Dennoch gibt es einige Varianten, aus denen du wählen kannst:

Begriff Erklärung
Kostenloses Girokonto Das kostenlose Girokonto ist meist das klassische Gehaltskonto, bei dem du auf eine Basis an Angeboten zurückgreifen kannst. Kostenfreie Überweisungen, ein Dispokredit und eine Kreditkarte ohne Gebühren sind dabei zu finden.
Premium Girokonto mit Zusatzleistungen Eine weitere Variante ist das Premium Girokonto. Dieses wird nicht von allen Banken angeboten. Hier profitierst du vor allem von zusätzlichen Angeboten. Einen wichtigen Faktor stellt dabei der Service dar. Aber auch kostenfreie Überweisungen, zusätzliche Zinsen für Guthaben oder weitere Faktoren werden angeboten.
Das junge Girokonto Viele Banken sprechen schon eine junge Zielgruppe an und möchte, dass diese früh die Möglichkeit hat, ein eigenes Konto in Anspruch nehmen zu können. Die jungen Girokonten werden in der Regel ohne Dispo angeboten. Zudem ist es nur möglich, als Kreditkarte eine Prepaid-Variante zu verwenden. So soll verhindert werden, dass junge Menschen Verbindlichkeiten eingehen.

Doch welches Girokonto eignet sich jetzt für wen? Auch hier kommt es wieder darauf an, für was du das Konto nutzen möchtest. Grundsätzlich reicht ein kostenfreies Girokonto für den regelmäßigen Zahlungsverkehr aus. Führst du viele Überweisungen durch, kann ein Premium-Konto auch eine gute Wahl sein.

Die Vor- und Nachteile eines Girokontos bei der Direktbank

Girokonto Vergleich: Bunte Girokarten auf einem Stapel.

Viele Menschen nutzen heute gerne ein Girokonto bei der Direktbank. Hierbei handelt es sich um eine reine Online-Bank, bei der du keine Filiale hast, an die du dich wenden kannst. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Finanzdienstleistungen günstiger angeboten werden können. Denkst du darüber nach, ob diese Form des Girokontos für dich passen könnte, hilft dir ein Überblick über die Vor- und Nachteile.

Vorteile
  • Kontoeröffnung ist einfach online möglich
  • du kannst alles online erledigen
  • günstige Angebote für Kunden
Nachteile
  • keine direkten Ansprechpartner
  • Auswahl an Kontomodellen ist überschaubar
  • teilweise können Kosten anfallen

So erfolgt der Abschluss eines Girokontos online

Besonders praktisch ist es, wenn du das Girokonto online einrichten kannst. Dies ist bei vielen Banken möglich. Dabei sind die folgenden Schritte notwendig:

1. Girokonto Vergleich durchführen
Der erste Schritt sollte im besten Fall ein Girokonto Vergleich sein. Hier kannst du sehen, welche Konten von den einzelnen Banken angeboten werden, wo die Vorteile liegen und wo die Schwächen sind. Dadurch hast du einen effektiven Überblick und findest das Konto, das zu dir passt.

2. Online-Antrag ausfüllen
Du kannst nun bei der Bank deinen Online-Antrag ausfüllen. Dieser wird durch die Bank zur Verfügung gestellt. Notwendig sind Angaben zu deinen persönlichen Daten. Für ein Konto bei einer deutschen Bank musst du einen Hauptwohnsitz in Deutschland haben und volljährig sein. Diese Angaben werden durch die Bank auch geprüft.

3. Identifikation durchführen
Dein Konto ist jetzt schon fast eröffnet. Nun kommt es nur noch darauf an, die Identifikation durchzuführen. Je nach Bank hast du hierfür zwei Möglichkeiten. Du kannst dich zwischen dem Video-Ident-Verfahren und dem Post-Ident-Verfahren entscheiden. Für das Post-Ident-Verfahren musst du in eine Filiale der Deutschen Post. Einfacher und schneller geht es mit Video-Ident. Hier kannst du die Identifikation von zu Hause aus durchführen. Dafür brauchst du lediglich eine Webcam und einen Pass oder einen Ausweis.

4. Auf Zugangsdaten und Karte warten
Jetzt wartest du nur noch auf die Zusendung deiner Karte sowie den Zugangsdaten für dein Girokonto. Beides wird innerhalb weniger Tage geliefert.

Das ist beim Online-Wechsel des Girokontos zu beachten

Du hast bereits ein Girokonto, möchtest nun aber wechseln, weil du ein besseres Angebot gefunden hast? Das ist relativ einfach online möglich. Beachte allerdings, dass der Wechsel auch einige Zeit dauern kann. Daher sollte es einen Zeitraum geben, in dem du beide Konten führst, sodass Zahlungen oder Abbuchungen auch noch in Bezug auf das alte Konto stattfinden können.

Viele Direktbanken bieten einen Online-Wechsel zwar an, können dafür aber eine Gebühr verlangen – genauso wie die normalen Filialbanken. Es ist grundsätzlich aber kein Problem, den Wechsel selbst durchzuführen. Ebenfalls zu bedenken ist an dieser Stelle, dass einige Zahlungen nicht monatlich, sondern jährlich abgezogen werden. Diese solltest du nicht vergessen.

So wird gewechselt

Doch wie führst du den Wechsel nun eigentlich durch? Erst einmal machst du dich auf die Suche nach einem neuen Girokonto und eröffnest dieses. Die Zeit für die Eröffnung sowie die Wartezeit auf die Daten solltest du dir nehmen. Das kann einige Tage dauern. Du kannst im Rahmen der Eröffnung schauen, ob ein Umzugsservice angeboten wird. Ist dies der Fall, ist es empfehlenswert, ihn auch in Anspruch zu nehmen.

Tipp: Teilweise wird in einem Girokonto Vergleich geschaut, ob ein Umzugsservice durch die Bank zur Verfügung gestellt wird.

Nachdem du dein neues Konto eröffnet hast, kannst du nun alle regelmäßigen Einzahlungen und auch Abbuchungen wechseln. Dies gilt für:

  • Behörden
  • Ämter
  • Organisationen
  • Arbeitgeber

Prüfe nach, welche Lastschriften auf deinem Konto liegen. Auch hier ist es wichtig, alle Umstellungen durchzuführen. Gut ist es, mit einer Liste zu arbeiten. Kontaktiere dann die Unternehmen, die bei dir abbuchen, wie Vermieter, Versicherungen, Kreditgeber und auch Ämter.

Nachdem du diese Änderungen vorgenommen hast, schaust du auf die Daueraufträge. Diese kannst du nun für dein neues Konto einrichten.

Sind die Punkte durchgeführt, lässt du dein altes Konto einfach noch ein wenig laufen. Bis zu sechs Monate sollte ausreichend sein. Dann kündigst du es.

Wie kann ein Girokonto online gekündigt werden?

Du hast ein neues Girokonto eröffnet, bist mit dem Umzug fertig geworden und nun stellst du dir die Frage, wie genau du eigentlich dein altes Konto kündigst. Auch das funktioniert heute schon online. Hast du alle Zahlungspartner darüber informiert, dass du mit deinem Konto umgezogen bist, kannst du die Kündigung im Angriff nehmen.

Je nachdem, bei welcher Bank du dein altes Konto hast, gehst du in das Online-Banking und wählst dort aus, dass du kündigen möchtest. Teilweise ist es aber auch notwendig, ein Schreiben zu verschicken. Informiere dich bei deiner Bank, ob du dieses per Mail senden kannst. Sollte dies nicht möglich sein, machst du einen formlosen Brief fertig und versendest ihn per Post.

Tipp: Online gibt es zahlreiche Dokumente, die du als Grundlage für die Kündigung nehmen kannst. Fülle sie einfach aus und sende sie an deine Bank. Hast du nach einigen Tagen noch keine Rückmeldung erhalten, solltest du dich noch einmal erkundigen, ob die Kündigung eingegangen ist.

Die Kosten für ein Girokonto

Frau bezahlt per Girokarte im Blumenladen.

Bei den Kosten für ein Girokonto wird oft an die Kontoführungsgebühr gedacht. Es gibt aber auch noch andere Kosten, die du im Blick behalten solltest. Dazu gehören:

1. Kontoführungsgebühr
Die Kontoführungsgebühr wird von einigen Banken pauschal erhoben. Dies bedeutet, dass du monatlich oder auch jährlich für die Kontoführung einen festen Betrag zahlst. Teilweise ist sie abhängig davon, wie viele Transaktionen monatlich auf deinem Konto stattfinden.

2. Kreditkartengebühren
Möchtest du eine Kreditkarte in Anspruch nehmen, bringt diese normalerweise Kosten mit sich. Hierbei handelt es sich um die Gebühren für die Karte selbst und vielleicht auch für eine Partnerkarte. Achte darauf, dass Fremdwährungsgebühren anfallen können, wenn du mit deiner Kreditkarte in einer fremden Währung bezahlst.

Hinweis: Bei einigen Kreditkarten kannst du die Beträge auch mit Ratenzahlung zurückzahlen. Bedenke jedoch, dass hier dann relativ hohe Zinsen anfallen können.

Versteckte Kosten – das ist zu beachten

Die versteckten Kosten, die bei einem Girokonto auf dich zukommen können, sind die sogenannten Transaktionskosten. Diese setzen sich zusammen aus:

  • Gebühren für Überweisungen
    Heute werden die Überweisungen meistens online durchgeführt. Hierfür brauchst du eine TAN, die entweder über ein Gerät generiert oder auch über SMS versendet wird. Einige Banken nehmen inzwischen eine Gebühr für jede TAN. Die Gebühren werden dann monatlich von deinem Konto eingezogen.
  • Gebühren für Papierüberweisungen
    Du gehörst noch zu den Menschen, die gerne Überweisungen auf Papier ausfüllen und sie bei der Bank in den Briefkasten werfen? Es kann sein, dass du dafür ebenfalls Gebühren zahlen musst. Erkundige dich daher besser bei deiner Bank.
  • Gebühren für Geldabhebungen
    Gerade bei Direktbanken ist es möglich, dass Gebühren für die Abhebung von Bargeld mit der Girokarte anfallen. Schau im Girokonto Vergleich nach, wie es bei den einzelnen Anbietern ist.
  • Gebühren für Überweisungen ins Ausland
    Zahlst du häufiger Beträge ins Ausland? Achte darauf, dass die Bank keine Gebühren für diese berechnet. Dies ist ebenfalls einer der Punkte, der häufig zu versteckten Kosten führen kann.

Übrigens: Die wenigsten Girokonten haben Guthabenzinsen. Allerdings haben viele Überziehungszinsen, die besonders hoch liegen. Behalte sie im Blick.

Dispositionskredit: Definition und Sinnhaftigkeit

Der Dispositionskredit wird bei den meisten Girokonten zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um einen Kreditrahmen, um den du dein Konto überziehen kannst. Nur dann, wenn du ihn nutzt, fallen auch Kosten an. Allerdings sind die Dispositionszinsen häufig recht hoch und bei vielen Menschen führt die Nutzung des Kreditrahmens zu einer Schuldenfalle.

Doch wie sinnvoll ist es denn nun, einen Dispositionskredit einrichten zu können? Der Dispo hat durchaus seine Berechtigung. Stell dir vor, dein Gehalt geht am zweiten Werktag des Monats ein, deine Miete aber schon am ersten Werktag ab. Ohne einen Dispokredit müsstest du immer ausreichend Guthaben auf dem Konto haben.

Aber: Viele Banken richten den Kunden auf Wunsch sehr hohe Dispositionskredite ein. Diese liegen beim bis zu dreifachem Betrag des monatlichen Geldeinganges. Das heißt, dein monatlicher Geldeingang kann den Dispositionskredit dann gar nicht mehr ausgleichen. Durch die hohen Zinsen steigen die Schulden immer weiter an.

Was sind Überziehungszinsen?

Nicht zu verwechseln ist der Dispositionskredit übrigens mit dem Überziehungsrahmen. Dieser wird von der Bank nur geduldet und kann auch jederzeit eingeschränkt werden. Von einer Überziehung wird gesprochen, wenn du keinen Dispositionskredit hast und dennoch ins Minus gehst. Auch dann, wenn dein Dispositionskredit ausgeschöpft ist, du aber weiter Geld ausgibst, ist dies eine Überziehung.

Überziehungszinsen sind noch höher als Zinsen für den Dispositionskredit. Sie liegen nicht selten bei bis zu 17 Prozent. Wie hoch die Beträge sind, mit denen du überziehen kannst, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Es ist zu empfehlen darauf zu achten, dass du möglichst keine Überziehung durchführst.

Darauf solltest du bei einem Girokonto achten

Girokonto Vergleich: Ein Mann shoppt online.

1. Auslandsabhebung
Damit du im Ausland flexibel bist, möchtest du von deinem Girokonto natürlich auch dort Geld abheben können. Allerdings solltest du dabei auf die Gebühren achten, die anfallen können. Bei den meisten Banken sind kostenfreie Auslandsabhebungen nur möglich, wenn du eine Kreditkarte hast. Bei Abhebungen mit der Girocard fallen Gebühren an. In einem Girokonto Vergleich kannst du schauen, wie hoch diese Gebühren sind.

2. Fremdabhebungen
Von Fremdabhebungen wird gesprochen, wenn du mit deiner Karte Geld an einem Geldautomaten einer anderen Bank als deiner eigenen abhebst. Bist du beispielsweise ein Kunde der Berliner Sparkasse, kannst du an allen Automaten der Sparkasse in Deutschland Geld kostenfrei abheben. Hebst du aber an einen Automaten der Deutschen Bank Geld ab, zahlst du Gebühren. Die Höhe der Gebühren muss dir normalerweise beim Abheben des Geldes angezeigt werden. Sie variiert zwischen den Banken: Von 1,95 Euro pauschalen Gebühren bis hin zu einem Prozent-Betrag ist alles möglich.

3. Cash-Group nutzen
Nicht jede Bank hat zahlreiche Bankfilialen oder Bereiche, an denen du kostenfrei Geld abheben kannst. Hier sind beispielsweise auch die Online-Banken zu benennen, die über gar keine Bankfiliale verfügen. Daher gibt es die Cash-Group. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedener Banken, die es möglich machen, auch Geld fremder Banken ohne Gebühren abheben zu können.

Ist also die Bank, bei der du dein Girokonto eröffnest, im Verband der Cash-Group, stehen dir alle Geldautomaten der anderen Cash-Group-Banken zur Verfügung, um Geld abzuheben und dafür keine Gebühren zahlen zu müssen. Deutschlandweit werden fast 10.000 Geldautomaten der Cash-Group zur Verfügung gestellt. Unter anderem gehören zu den Banken im Verbund die Deutsche Bank, die Postbank, die norisbank, die comdirect Bank sowie die HypoVereinsbank.

4. Geld auf dein Girokonto einzahlen

Wie sieht es eigentlich aus, wenn du Geld auf dein Girokonto einzahlen möchtest? Gerade bei einer Online-Bank ist dies ein großer Nachteil. Hier hast du keine Bankfiliale, an die du dich wenden kannst. Eine der Optionen, die hier durch die Banken angeboten wird, ist die Einzahlung über Fremdbanken. Die Einzahlung wird dann in der Filiale durchgeführt und der Service-Mitarbeiter darum gebeten, das Geld zur Online-Bank zu überweisen. Die Gebühren beginnen hier jedoch bei rund 10 Euro.

Wenn du häufig Geld auf dein Konto einzahlen möchtest, ist eine Direktbank meist keine so gute Wahl. Du kannst im Girokonto Vergleich jedoch schauen, welche Optionen dir durch die einzelnen Anbieter zur Verfügung gestellt werden.

Stelle deine Frage an die Experten

Stelle deine Frage

  1. J
    Jochen

    Hallo,
    ich suche ein Girokonto welches Kunden auch aufnimmt mit negativer Bonität. Könnt ihr das was Empfehlen? Muss die Bank Kunden eigentlich ein Girokonto geben? Oder darf mich die Bank auch ablehnen?
    Danke

    1. J
      Jessica

      Hallo Jochen,

      bei negativer Bonität kannst du bei allen Banken ein sogenanntes Basiskonto eröffnen. Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, dir so ein Konto anzubieten, sofern du nicht bereits ein anderes Konto hast. Du hast also die freie Wahl, welche Bank du wählst.

      Ein Basiskonto basiert auf Guthabenbasis, du kannst also kein Dispo oder eine Kreditkarte mit Kredit beantragen. Ansonsten steht das Basiskonto anderen Konten in nichts nach.

      Viele Grüße aus der SPARWELT-Redaktion

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