Kreditkarten Vergleich

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Jetzt Kreditkarten vergleichen

In vielen Ländern sind Kreditkarten schon seit Jahrzehnten in den Alltag integriert, da sie das Konsumentenleben sehr vereinfachen. Auch hierzulande erfreuen sie sich fürs bequeme Bezahlen großer Beliebtheit. Längst richten sich Anbieter nicht mehr nur an Besserverdiener.

Immer häufiger vertrauen Kreditkarteninhaber in allen Lebenslagen auf den Zahlungskomfort. Hattest du in der Vergangenheit finanzielle Probleme? Dies muss kein Hindernis sein. Schau dir in diesem Fall im Vergleich Kreditkarten ohne Schufa an. Wir erklären dir die wichtigsten Eigenschaften verschiedener Kreditkartenmodelle. Für jede Zielgruppe gibt es das perfekte Angebot und die beste Kreditkarte.

Autor: | Letzte Aktualisierung: 18.09.2020
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Das kleine 1×1 der Kreditkarten-Auswahl

Eine Frau shoppt im Internet und gibt die Nummer ihrer Kreditkarte ein.Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Karten gibt es mit Vertragsbindung und als „Prepaid-Angebote“.
  • Leistungen der Karte müssen zum Nutzungsverhalten passen.
  • Unbedingt auf alle Kartengebühren achten – vor allem bei Verwendung im Ausland.
  • Zweit- und Partnerkarten können oft günstig mitbestellt werden.
  • Viele Angebote umfassen zum Karten-Konto einen Kreditrahmen.
  • „Vorbelastete“ Verbraucher können eine Kreditkarte ohne Schufa beantragen.

Häufig gestellte Fragen zu Kreditkarten

Was versteht man unter „Kreditkarte“?

Kreditkarten sind die wohl beliebtesten Zahlungsmittel neben dem traditionellen Bargeld. Auch in Zeiten digitaler Zahlungsdienste und Währungen sind sie für viele Verbraucher und Unternehmen die erste Wahl. Im Großen und Ganzen sind die Angebote mit der bekannten Girokonto-Karte vergleichbar, die Banken für Zahlungen zur Verfügung stellen. Die Karten passen bequem ins Portemonnaie und sind immer griffbereit. Allerdings tauchen immer häufiger Angebote auf, die als Digitalkarte ausschließlich für Zahlungen im Internet dienen.

Was kostet eine Kreditkarte? Gibt es kostenlose Angebote?

Es gibt tatsächlich kostenlose Kreditkarten. Zumindest, wenn es rein um das Thema Grundgebühren geht. Möchtest du eine Kreditkarte beantragen, sollte diese Gebühr aber nicht das einzige Vergleichsmerkmal sein. Abhebungsentgelte und Zinskosten sind mindestens ebenso wichtig. Eine wichtige Randnotiz ist, dass du bei manchem Angebot Einfluss auf die Jahresgebühren nehmen kannst. Dies geschieht vielfach durch die Höhe deines Umsatzes im Vorjahr. Häufige Kartenzahlungen können Gebühren teilweise senken oder sogar dafür sorgen, dass du für deine Karte im Folgejahr gar keine Grundgebühr zahlst. Auch gibt es Produkte, bei denen die Grundgebühr für ein bis zwei Jahre nach Vertragsabschluss entfällt.

Für hochwertige Karten wie Gold- oder Platinkarten mit größerem Leistungsspielraum solltest du mit höheren Grundkosten rechnen. Für Vielnutzer aber rechnet sich die Investition in vielen Fällen. Denn im Gegenzug garantieren Anbieter häufig niedrigere Gebühren für das Abheben von Bargeld. Auch andere Extras winken dir, wenn du in diesen Bereichen deine beste Kreditkarte ausfindig machst. Speziell für Anwender, die fürs Ausland günstige Lösungen suchen, können solche Karten mit Sonderleistungen interessant sein.

Was ist der Unterschied zur EC-Karte?

In einem wichtigen Punkt gibt es zwischen der EC-Karte (oft auch als Bank- oder Girokarte bezeichnet) und Kreditkarte keinen Unterschied: Mit beiden kannst du bargeldlos bezahlen. Auch können beide Modelle in Verbindung mit einem Bankkonto zur Verfügung gestellt werden. Aber: Die normale Bankkarte ist immer an ein (Referenz-) Konto gebunden. Die Kreditkarte wiederum verfügt oft über ein eigenes Konto.

Die wesentliche Abweichung zwischen beiden Zahlungsmitteln liegt in der Art der Abrechnung. Die EC-Karte sieht eine direkte Abrechnung der Umsätze vor, wobei „direkt“ einen Zeitraum von zwei bis drei Werktagen bedeuten kann. Je nach Kreditkarten-Art erfolgt die Abrechnung hier zum Monatsende oder über den Kreditrahmen (Revolving Karten) mit entsprechender Verzinsung und variablem Saldoausgleich.

Mit EC-Karten kannst du zudem bequem am Terminal deiner Hausbank Kontoauszüge beziehen. Kreditkartenabrechnungen landen postalisch oder digital bei dir, wobei dir der Online-Zugang zum Kartenkonto oder Apps wie beim Online-Banking rund um die Uhr Kontoüberblick garantieren.

Was Abhebungsgebühren betrifft: Im Kreditkarten Vergleich gibt es Angebote, bei denen du weltweit keine Abhebungsgebühren zahlst. Die meisten anderen Kreditkartenanbieter erlauben teils ebenfalls eingeschränkt kostenlosen Bargeldbezug. Bei der EC-Karte wiederum sind Automatengänge meist nur dann gebührenfrei, wenn es sich um Bank-eigene Automaten oder Terminals innerhalb des eigenen Verbands handelt.

Welche Anbieter gibt es?

Lange gab es Karten nur von bekannten Kreditkartengesellschaften. Große Namen sind Visa, MasterCard, American Express oder Diners Club. Über die Jahre öffnete sich der Markt. So gibt es eine Vielzahl von Unternehmen, die Kreditkarten mit eigenem Logo herausgeben. Automobilclubs, Einzel- und Großhändler, Vertreter der Tourismusbranche und nicht zuletzt natürlich Banken tummeln sich im Kreditkarten Vergleich. So kannst du bei deiner Hausbank vermutlich auch eine gebührenpflichtige oder kostenlose Kreditkarte zum Konto erhalten. Im Test muss sich dieses Angebot aber nicht automatisch als beste Kreditkarte präsentieren.

Durch vielfältige Leistungen haben sich die Plastikkarten zu einem beliebten Instrument entwickelt, um neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden zu halten. Die Karten sind dabei das Ergebnis einer Kooperation mit den oben genannten Gesellschaften – insbesondere MasterCard und Visa spielen eine wichtige Rolle. Neben dem Logo des Herausgebers findest du auf deiner neuen Karte das Logo der Gesellschaft, mit der der Anbieter zusammenarbeitet.

Welche Kreditkarten-Arten gibt es?

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Kreditkarten-Arten, die jeweils mit unterschiedlichen Vorzügen glänzen:

Revolving Karten (gerne als „echte“ Kreditkarte bezeichnet)

Revolving Karten gibt es im Kreditkarten Vergleich zuhauf. Hier profitierst du von einem Mix aus Kreditkarte und Rahmenkredit. Bei regelmäßigem Kreditbedarf bist du hier an der richtigen Adresse. Innerhalb der Linie entscheidest du selbst, wann und in welcher Höhe du Geld über dein Guthaben hinaus abrufst. Anbieter nennen dir einen variablen Sollzins und Effektivzins für den Kartensaldo. Vielfach musst du monatlich zumindest einen kleinen Teil deiner Schulden begleichen. Dies können Fixbeträge oder Prozentsätze mit Blick auf die Kreditbelastung sein. Schnellere Tilgungen sind immer möglich, sodass du im Fall der Fälle Einmalzahlungen leisten kannst, um Schulden komplett abzulösen und Kosten zu minimieren. Sinnvoll ist dies immer, da Revolving-Karten-Zinsen oft recht hoch ausfallen.

Charge Karten

Charge Kreditkarten erlauben keine Ratenzahlung des Saldos. Zum festen Stichtag wird auf einen Schlag der komplette Saldo vom angegebenen Referenzkonto abgebucht. Meist erfolgen Abbuchungen einmal pro Monat. Zwischen den Stichtagen kannst du deinen Kreditrahmen flexibel nutzen. Zinskosten fallen aufgrund des fixen Zahlungsziels meist nicht an.

Prepaid Karten

Prepaid bedeutet bekanntlich so viel wie „vorher bezahlt“. Bei diesen Kreditkarten zahlst du zwar eine monatliche oder jährliche Kartengebühr. Dafür transferierst du selbst Guthaben auf die Karte und legst Limits so selbst immer wieder aufs Neue fest. Wer die volle Kostenkontrolle behalten möchte, sollte sich mit diesen Offerten befassen. Kleiner Nachteil: Autovermieter beispielsweise akzeptieren diese Prepaid-Karten nach wie vor immer noch nicht, wenn es um das Hinterlegen einer Kaution geht.

Debit Karten

Lange war die sogenannte „EC-Karte“ Goldstandard im Bereich der Debitkarten. Inzwischen bieten große Kreditkartengesellschaften ähnliche Zahlungsmittel an. Zahlungen rund um den Globus im Handel, mobile Zahlungen per Tablet oder Smartphone, Online-Einkäufe und Bargeldabhebungen kannst du in diesem Fall flexibel erledigen. Alle Kartenumsätze werden direkt von deinem Konto abgebucht, sodass dir keine Kosten durch berechnete Zinsen entstehen und du jederzeit alle Ausgaben kennst.

Kreditkarten ohne Schufa

In diesem Bereich findest du die beste Kreditkarte, wenn du keine ausreichende Bonität vorweisen kannst oder eine Selbstauskunft negative Schufa-Einträgen (oder Einträge bei anderen Auskunfteien) erkennen lässt. Dann kann es sein, dass du bei vielen Anbietern für normale Kreditkarten Absagen erhältst. Unterscheiden lässt sich zwischen Karten „ohne“ und „trotz“ Schufa. Im zuletzt genannten Fall sicherst du dir oft eine Kreditkarte selbst dann, wenn es wirtschaftliche Vorbelastungen gibt. Im Einzelfall können Schufa-freie Karten mit höheren Gebühren verbunden sein.

Karten mit Girokonto

Viele Girokonten verfügen zusätzlich zur EC-Karte noch über eine optionale Kreditkarte. Du kannst diese also bequem zu deinem Konto beauftragen. Hierbei sprechen wir in der Regel über Visa und MasterCard. Aber Achtung: Diese Kreditkarten sind oft teuer. Checke also vorher, welche Kosten auf dich zukommen werden.

Kreditkarte für Schüler und Studenten

Viele Kreditkarten-Institute bieten spezielle Kreditkarten für Schüler oder Studenten an. Diese Karten können auch ohne regelmäßiges Einkommen beantragt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Standard, Gold, Platin und Schwarzen Karten?

Die Farbe der Kreditkarte unterscheidet sich je nach Leistung. So gibt es in der Regel Standard, Gold, Platin oder Schwarze Karten.

Die Standard Karte ist dabei die günstigste Variante. Für sie zahlt man oft keine Gebühren, man verzichtet aber auch auf Vorzüge wie kostenlose Bargelabhebung.

Die Goldene Karte bietet Vorzüge wie Angebote oder Rabatte, sie ist jedoch im Unterhalt teurer, da du einen Mindestumsatz erreichen musst.

Platin und Schwarze Karten kannst du nur dann beantragen, wenn du Besserverdiener bist und dein monatliches Einkommen dementsprechend hoch ist. Auch sind diese Karten oft an einen Mindestumsatz von bis zu sechsstelligen Beträgen gebunden. Der Vorteil dieser Karten liegt in den Vorzügen, wie zum Beispiel Gratis-Versicherungen oder Kreditrahmenerhöhungen.

Welche weiteren Kosten kommen auch mich zu?

In der besten Situation sind Kundinnen und Kunden, die bereits Kreditkarten verwenden. Die haben bereits eine Ahnung, welche Leistungen sie besonders häufig nutzen. Bist du Inhaber einer (kostenlosen) Kreditkarte? Dann kannst du anhand deiner Vorerfahrungen schnell und zuverlässig herausfinden, was dich andere Karten unter Berücksichtigung der berechneten Entgelte kosten würden. Hast du dich entschieden, kannst du inzwischen binnen weniger Minuten eine Kreditkarte mit Sofortzusage online beantragen und nach wenigen Tagen erstmals im Im – oder Ausland nutzen.
Solltest du eine neue Kreditkarte beantragen wollen, solltest du noch einen weiteren Punkt kennen. Gemeint sind Einrichtungs- und Aktivierungsgebühren. Solche Kosten können bei Karten mit ansonsten vergleichbaren Leistungen ins Gewicht fallen. Solltest du deine PIN vergessen haben oder deine Karte verlieren, kann Ersatz ebenfalls Zusatzausgaben verursachen.

Wo kann ich mit einer Kreditkarte zahlen?

Heutzutage kannst du fast überall per Kreditkarte zahlen. Ob online, im Supermarkt oder in Restaurants: fast jeder akzeptiert inzwischen Kreditkarten.
Wichtig ist dabei, eine Kreditkarte zu wählen, die über möglichst viele Akzeptanzstellen verfügt. Dies sind Händler, bei denen du per Karte bargeldlos zahlen kannst. Die beiden großen Namen der Branche – Visa und MasterCard – werben allein für Deutschland mit weit mehr als 400.000 Akzeptanzstellen in der realen und digitalen Welt. Wo du per Karte zahlen kannst, erkennst du an Logos an Geschäften des stationären Handels und entsprechenden Hinweisen in Online-Shops beziehungsweise bei digitalen Dienstleistern.

Kann ich mit der Kreditkarte Geld abheben?

Natürlich kannst du per Kreditkarte weltweit Bargeld am Automaten abheben. Einzige Ausnahme sind sogenannte „Online-Karten“, die einzig und allein für Einkäufe im Internet geeignet sind. Oberste Priorität hat bei Bargeldabhebungen der Gebührenaspekt. Der Automat deiner Wahl sollte das Logo deiner Kreditkartengesellschaft aufweisen. Die großen Gesellschaften Visa, American Express und MasterCard erlauben den Bargeldbezug in weit mehr als 200 Ländern rund um den Globus. Für Abhebungen benötigst du deine persönliche PIN. Aber: Dank Kooperationen sind mitunter Abhebungen an der Supermarktkasse möglich. Zahlst du Gebühren, können diese einmal mehr pauschal (bis 5,00 Euro sind üblich) oder prozentual (bis zu 3,00 Prozent) pro Abhebung betragen. Abweichungen nach oben oder unten sind natürlich immer möglich, was einmal mehr für einen präzisen Kreditkarten Vergleich spricht.

Kann man seine Kreditkarte im Ausland nutzen? Was kostet das?

Ja, du kannst deine Kreditkarte auch im Ausland nutzen und sowohl in Shops damit bezahlen als auch Geld am Automaten abheben. Den Hinweis auf die Suche nach dem Logo deines Kreditkartenanbieters am Bargeld-Terminal hast du bereits erhalten. Gehört deine Kreditkarte zu einem Verbundnetz kann die Abhebung sogar kostenlos sein. Manche Anbieter werben auch mit kostenlosen Abhebungen im Ausland –  entweder generell oder begrenzt. Andernfalls fallen hier Gebühren an. Solltest du im stationären Handel shoppen wollen, solltet du auch im Ausland auf das Emblem deines Anbieters am Fenster oder an der Tür achten.

Was ist ein Sollzins?

Wenn du dich für eine Kreditkarte mit individueller Kreditlinie und variabler Saldo-Rückzahlung interessierst, ist der Zinssatz im Grunde das wichtigste Kriterium. Einige Anbieter zahlen einen geringen Guthabenzins, falls dein Kreditkarten-Konto im Plus ist. Diese Konditionen stehen aber in keiner Relation zum Sollzins, der bei einer Karte mit Rahmenkredit recht hoch ausfallen kann. Der Begriff Sollzins meint jene Zinsen, die dir für die Inanspruchnahme des Kreditrahmens berechnet werden. Für jeden abgerufenen Cent entstehen durch den Überziehungskredit mit individueller Rückzahlung Kosten. Die Funktionsweise ähnelt also der eines Dispokredits, allerdings bewegen sich Kreditkartenzinsen üblicherweise über dem Dispo-Niveau.

Mit Blick auf die Sollzinsen findest du in den Vertragsbedingungen häufig einen Hinweis auf ihre Variabilität. Gemeint ist, dass Anbieter die Zinsbedingungen anpassen können. Manchmal zahlst du zumindest für einen gewissen Zeitraum keine Zinsen. Zinsanhebungen sind dann mit Extrakosten verbunden. Schon deshalb solltest du die Kreditlinie möglichst mit Bedacht und nicht dauerhaft in Anspruch nehmen. Sollte dir der Saldo irgendwann über den Kopf wachsen, raten Verbraucherschützer zu einer Umschuldung auf einen (oft deutlich preiswerteren) Ratenkredit. Funktionsbedingt sind nicht alle Kartentypen mit einem Sollzins verbunden. Bei einer Prepaid-Karte wird kein Sollzins berechnet, gleiches gilt für Charge Karten mit monatlichem Komplettausgleich. Debitkarten sind im Grunde ein Sonderfall. Auch wenn Zahlungen sofort über das Kartenkonto abgerechnet werden, erfolgt die Buchung über den Dispokredit des Bankkontos und es tauchen auf dem Kontoauszug Sollzinsen auf.

Wie wichtig sind Zusatzleistungen?

Die Liste der Extras ist lang, wenn du dich mit den verfügbaren Angeboten aus dem Kreditkarten Vergleich auseinandersetzt. Das Spektrum geht teilweise weit über das reine Bezahlen und Geldabheben hinaus – auch dann, wenn du eine kostenlose Kreditkarte bevorzugst. Beispiele für Extras sind Reisekrankenversicherungen oder Reiserücktrittsversicherungen. Auch Policen für Gepäck oder Schäden an einem Kfz, das du per Karte bezahlt hast, gibt es bei vielen Angeboten. Für den Versicherungsschutz berechnen einige Anbieter aber höhere Gebühren. Solltest du indes bereits anderweitig Versicherungsnehmer sein, ist die Absicherung zwar kostenpflichtig, aber eben auch überflüssig.

Zu möglichen Extraleistungen gehören übrigens auch Bonus- und Rabattprogramme. Vielleicht kannst du Eintrittskarten, Hotelzimmer oder Flüge günstiger buchen. Eventuell sammelst du Bonuspunkte per Kartennutzung, die dann gegen Prämien oder bei Shops aus dem Partnernetzwerk eingelöst werden können. Vergünstigte Kartengebühren ab einem bestimmten Umsatz sind ebenso denkbar. Manchmal wird der Wechsel mit einem Startguthaben für Neukunden belohnt. Dieser Bonus muss natürlich in Relation zu laufenden Kosten bewertet werden.

Diese Eigenschaften sollte eine Kreditkarte haben

Eine Kreditkarte liegt auf einem Kassenbon auf einem Tisch.

Transparente Gebühren

Kostentransparenz ist das A und O. Nur so bekommst du eine Vorstellung von zu erwartenden Ausgaben. Die Grundgebühr ist nun einmal nur ein Kostenpunkt, um den es im Vergleich geht. Was kosten Bargeldabhebungen? Wie hoch fallen Zinsen für den Kreditrahmen aus? Auch Nebenkosten für Ersatzkarten oder die Sperrung nach Diebstahl und Verlust sollten eindeutig genannt werden.

Ein guter Kundendienst

Kosten für deine kostenlose oder gebührenpflichtige Kreditkarte sind eine Seite der Medaille. Nicht minder wichtig ist eine gute Kundenbetreuung. Hast du deine Karte verloren oder – schlimmer noch – wurde diese gestohlen, sollte es einen guten Support geben. Schneller und unbürokratischer Kartenersatz und umgehende Kartensperrungen sollten garantiert sein. Viele Anbieter setzen auf einen 24-Stunden-Kundendienst. Die Kosten für Anrufe bei der Hotline sollten idealerweise möglichst gering ausfallen. Bei manchem Dienstleister ist der Service kostenlos enthalten.

Ein großes Netz von Akzeptanzstellen

Wie weiter oben schon erwähnt, verfügen die großen Gesellschaften über ein Netzwerk mit mehr als 20 Millionen Akzeptanzstellen weltweit. Das sorgt für größtmögliche Flexibilität, wenn du per Kreditkarte zahlen möchtest. Selbst am anderen Ende der Welt kannst du so bei vielen Kartenmodellen ohne Probleme im Handel oder online bargeldlos zahlen. Vergiss nicht, potenzielle Fremdwährungsgebühren zu beachten!

Moderne Sicherheitsstandards

Gerade bei Online-Zahlungen mit deiner Kreditkarte gibt es immer ein Restrisiko, Opfer eines Betrugs und Missbrauchs zu werden. Natürlich ist der gewissenhafte Umgang mit deiner Karte und persönlichen Daten beim Bezahlen obligatorisch. Die Anbieter aber tun selbst ebenfalls einiges für deine Sicherheit. Mitunter sind deine Kosten im Schadensfall über eine Haftungsobergrenze gedeckelt, wenn kein eigenes Verschulden vorliegt. Die Anbieter aus dem Kreditkarten Vergleich arbeiten zu deiner Sicherheit mit eigenen Standards.

Lieferschutz ist ein solcher Ansatz – so werden Zahlungen erst legitimiert, wenn deine online bestellten Waren und Dienstleistungen angekommen sind. Verfahren wie „Verified by Visa“, „Safekey“ von American Express oder „MasterCard Identity Check“ schützen dich zusätzlich. Die erforderliche Eingabe einer TAN ist hierbei ein Ansatz. Die Registrierung für eine spezielle App ein anderer Absicherungsweg.

Vor- und Nachteile einer Kreditkarte

Vorteile
  • größtmögliche Flexibilität beim Bezahlen weltweit
  • bequeme Abhebungen an Geldautomaten in vielen Ländern
  • große Auswahl von Schufa-freien Karten bis zu Platin-Kreditkarten
  • Schutzmechanismen durch Sicherheitsverfahren
  • online ein besonders komfortables & sicheres Zahlungsmittel
Nachteile
  • vereinzelt sehr hohe Zinskosten bei Kreditlinien
  • Kosten für Abhebungen von Bargeld an (Fremd-) Automaten teils hoch

Warum sollte man die Angebote vergleichen?

Sofern du schon einmal Kredite verglichen hast, weißt du, dass selbst geringfügige Kostenunterschiede erhebliche Auswirkungen auf deine jährlichen Gesamtkosten haben. Dies gilt natürlich ebenfalls in der Gegenüberstellung verschiedener Kreditkarten. Bei ständigen Bargeldabhebungen und vor allem bei Inanspruchnahme einer höheren Kreditlinie können Unterschiede hinter dem Komma schon spürbare Kostenabweichungen bedeuten. Zinsliche Differenzen zwischen Angeboten können erheblich sein.

Ein Beispiel:

Ein 12 Monate lang genutzter Kreditrahmen in Höhe von 2.000 Euro mit einem Zinssatz von 15 Prozent kostet dich aufs Jahr gerechnet 300 Euro. Bei einem zehnprozentigen Sollzins entstehen Kosten von nur 200 Euro. Bei mancher Kreditkarte kannst du einen Ratenplan einrichten, um Salden konstant in monatlichen Raten abzutragen. Hier berechnen Anbieter mit etwas Glück besonders faire Konditionen. Ansonsten sind Zinssätze in Höhe von weit über zehn Prozent leider gängige Praxis bei Revolving Karten, wie du dem Kreditkartenvergleich entnehmen kannst.

Wie kündigt man seine alte Karte bzw. wie wechselt man?

Gründe für einen Kartenwechsel gibt es immer wieder. Zinsanpassungen oder ein geändertes Nutzungsverhalten sind zwei mögliche Argumente. Hast du dich entschieden und möchtest eine neue Kreditkarte beantragen? Sofern du eine andere Karte besitzt, solltest du diese betreffend an geltende Kündigungsfristen denken. Es gilt, unnötige Doppelausgaben zu verhindern. Sofern du derzeit eine kostenlose Kreditkarte ohne Jahres-/Monatsgebühr verwendest, stellt dies kein Problem dar. Dann nutzt du ab sofort einfach die neue Kreditkarte, während die alte zum Vertragsende nach fristgerechter Kündigung zurückgegeben bzw. vernichtet wird. Die genauen Kündigungsfristen entnimmst du deinem Kartenvertrag. Nach anfänglicher Laufzeit von oftmals 24 Monaten, kannst du später meist nach spätestens 12 Monaten oder früher aus dem Kartenvertrag aussteigen. Gebührenfreie Karten kannst du theoretisch weiterlaufen lassen, falls du sie später doch noch einmal brauchst. Eine besonders einfach Wechsel-Variante wäre ein Up- oder Downgrade innerhalb des Anbieter-Portfolios. Der Umstieg auf höherwertige Premium-Karten gelingt sehr unbürokratisch und meist kostenfrei. Der Wechsel auf eine günstigere Karte wiederum kann mit einmaligen Kosten einhergehen.

Erst wechseln und dann kündigen oder andersherum?

Besitzt du mehrere Karten, kann das negative Folgen für Schufa-Score und Bonität haben. So kann es später passieren, dass bei deiner nächsten Suche nur eine Kreditkarte ohne Schufa infrage kommt. Bedenken solltest du im Zusammenhang mit einem Wechsel außerdem, dass eine genutzte Kreditlinie bei Kündigung ausgeglichen werden muss. Es braucht also eine Umschuldung des Kartensaldos. Viele Experten empfehlen, dass du eine neue Karte beantragen und testen solltest, bevor du Altkarten kündigst. Wird das neue Angebot deinen Ansprüchen gerecht, folgt die Kündigung der bisher genutzten Karte unter Einhaltung der Fristen. Sofern du deine Kreditkarte aber sowieso eher selten nutzt, kannst du ebenso gut erst kündigen und dann eine neue Karte buchen.

Kreditkarten Vergleich: Darauf solltest du unbedingt achten

Eine Frau bezahlt per Kreditkarte an einem Gerät.

Tatsächliche Kosten – auch bei kostenlosen Kreditkarten

Das Gesamtpaket muss stimmen. Dies bedeutet, dass eine fehlende jährliche Grundgebühr allein nicht den Ausschlag geben sollte, wenn du eine Kreditkarte beantragen möchtest. Abhebungsgebühren, Servicekosten und Entgelte für weitere Leistungen wie etwa für Zahlungen beim Online-Einkauf sind ebenso relevant, damit du die für dich beste Kreditkarte erkennst. Bist du eher Gelegenheitsnutzer ist eine Karte ohne Grundgebühr gut. Möchtest du aber Geld weltweit an Automaten beziehen, kann es aufs Jahr schnell recht teuer werden. Nicht zu vergessen: Fremdwährungsgebühren, wenn du im fernen Ausland Geld abheben oder per Karte in anderen Währungen als dem Euro zahlen möchtest. Du möchtest auch eine Partnerkarte beantragen? Dann ist dieser Kostenpunkt ebenso wesentlich. Die Jahresgebühren können bei hochwertigen, luxuriösen Karten durchaus im hohen zweistelligen Eurobereich angesiedelt sein.

Der wichtige Tipp lautet: Selbst, wenn es sich um eine kostenlose Kreditkarte handelt, sind Angebote eigentlich nie ganz kostenfrei. An irgendeiner Stelle lauern nahezu immer Kosten. Bei jedem als gebühren- oder kostenfrei beworbenen Produkt solltest du mögliche Nebenkosten hinterfragen.

Der Nutzungsspielraum – wo und wann sind Karten einsetzbar?

Die Hoffnung vieler Kartennutzer in spe: Ich kann meine neue Karte überall als Zahlungsmittel verwenden. Faktisch aber gibt es in diesem Punkt je nach Angebot durchaus gewisse Einschränkungen. Und zwar sowohl beim Bezahlen als auch bei Abhebungen von Bargeld am Automaten. Bis zu welcher Zahlungssumme Kreditkarten genutzt werden können, solltest du im Vergleich auf jeden Fall prüfen. Es gibt durchaus Shops im WWW, die keine Kreditkartenzahlung erlauben oder nur bis zu einer bestimmten Höchstsumme. Weiterhin solltest du auf die Akzeptanzstellen achten. Nicht alle Gesellschaften und Anbieter bieten so viel Spielraum wie MasterCard und Visa. Insbesondere hinsichtlich der Geldautomaten, an denen du mit deiner Kreditkarte Geld abheben kannst, gibt es deutliche Unterschiede.

Finde heraus, welcher Kreditkartentyp du bist

Die Besonderheiten der verschiedenen Typen von Kreditkarten am Markt hast du bereits kennengelernt. Charge, Revolving, Debit oder Prepaid Kreditkarte? Das kommt ganz auf die von dir gewünschten Leistungen und dein Shopping-Verhalten an. Vielleicht ist eine Prepaid Karte auf Guthabenbasis schon absolut ausreichend, weil du eher selten mit deiner Kreditkarte bezahlen möchtest. Vielleicht brauchst du aber auch eine Revolving Karte, weil du viel online shoppst. Je genauer du weißt, wie oft und in welchem Umfeld du deine Karte nutzen wirst, desto leichter fällt die Entscheidung.

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