Ökostrom Vergleich

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Jetzt Ökostromanbieter vergleichen

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Ohne Strom wäre das heutige Leben kaum vorstellbar. Wer beim Stromverbrauch ein gutes Umweltgewissen haben möchte, entscheidet sich für einen Ökostrom Anbieter. Doch welcher Tarif soll es sein? Es gibt zahlreiche Stromanbieter, die mit sauberem Strom werben und allesamt die besten Konditionen versprechen. Wir wollen dir bei der Suche nach einem Grünstrom-Anbieter behilflich sein und haben einen Ökostrom Vergleich durchgeführt. Auf einen Blick findest du heraus, welche Angebote sich lohnen. In unserem spannenden Ratgeber erklären wir dir obendrein, was du zu Naturstrom wissen musst und wie du einen ganz persönlichen Ökostrom Test durchführen kannst.

Autor: | Letzte Aktualisierung: 01.10.2020
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Ökostrom Vergleich – Warum ein Vergleich wichtig ist

Hausdach mit Solaranlage.

Tag für Tag verwenden wir Geräte, die Strom verbrauchen. Sei es Unverzichtbares wie Kühlschrank und Herd oder „Luxusgeräte“ wie Fernseher und Computer. Selbst, wenn du darauf achtest, besonders energiesparend zu leben, sind Stromkosten ein fester Bestandteil deiner regelmäßigen finanziellen Verpflichtungen. Da kann bereits ein kleiner Preisunterschied auf Dauer zu einer großen Summe anwachsen. Nur mit einem Vergleich findest du den Stromanbieter, bei dem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf dich wartet.

Beim Ökostrom Vergleich kommt zu den Kosten noch der Umweltaspekt hinzu. Ist der Ökostrom Anbieter wirklich so „grün“ wie er behauptet? Oder handelt es sich vielleicht um eine clevere „Greenwashing“-Strategie, die verschleiert, dass sauberer Strom nur ein kleiner Teil des Gesamtangebots darstellt? Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht nur ein ausführlicher Ökostrom Test. Das beste Gesamtpaket bekommst du nur, wenn du dich ganz ausführlich mit allen Angebotsmerkmalen verschiedenster Stromanbieter befasst – oder auf unabhängige Produktvergleiche zurückgreifst.

Was genau ist Ökostrom?

Als Ökostrom wird elektrische Energie bezeichnet, die aus Energieträgern stammt, die sich entweder in vergleichsweise kurzer Zeit erneuern oder im Prinzip unerschöpflich sind. Nicht nur die Energieträger sind bei Grünstrom ökologisch unbedenklich, sondern auch die Anlagen, in denen der Strom erzeugt wird. Diese sollten möglichst neu gebaut und in jeder Hinsicht ökologisch sein. Die Erzeugung von Grünstrom geht mit einem geringen CO2-Ausstoß einher und in vielen Fällen ist der Prozess CO2-neutral.

Ökostrom ist somit umweltfreundlicher als konventioneller Strom aus fossilen Brennstoffen. Unterschieden werden Stromprovider, die neben Ökostrom auch konventionellen Strom anbieten und solche, bei denen der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen besteht.

Woher stammt „grüner“ Strom?

Es gibt diverse Verfahren und Energiequellen für die Erzeugung von Ökostrom – und Experten sind stets auf der Suche nach neuen Quellen für sauberen Strom. In heutiger Zeit wird ökologischer Strom wird unter anderem aus den folgenden Energieträgern erzeugt:

  • Windkraft: Diese erneuerbare Energie wird sowohl auf dem Land als auch auf dem Wasser erzeugt. Riesige Windräder wandeln dabei mithilfe ihrer Rotoren Windenergie in elektrischen Strom um.
  • Sonnenlicht: Solarenergie wird über spezielle Solarmodule erzeugt, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Die entsprechenden Photovoltaikanlagen, die zahllose Hausdächer und weite Ebenen zieren, dürften hierzulande jedem bekannt sein.
  • Wasserkraft: Für die Stromerzeugung sind beim Wasserkraftwerk unter anderem Turbinen zuständig, die Wasserbewegung mithilfe eines Generators in elektrische Energie umwandeln.
  • Biomasse: Bei der Energiegewinnung aus Biomasse werden in der Regel organische Abfälle zum Beispiel aus der Landwirtschaft verwendet. Die Stromgewinnung erfolgt aus der Verbrennung oder Vergasung dieser Biomasse.
  • Erdwärme: Strom aus Geothermie stammt aus der Wärme, die in der oberen Erdkruste gespeichert ist. Die Wärme wird dabei mittels Generatoren in elektrische Energie umgewandelt.

Wie wird konventioneller Strom erzeugt?

Im Gegensatz zu Ökostrom, der aus erneuerbaren Energiequellen stammt, wird herkömmlicher Strom aus Quellen erzeugt, die eben nicht erneuerbar sind und in erster Linie fossile Brennstoffe darstellen. Konventioneller Strom wird unter anderem aus Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas erzeugt. Auch Atomenergie gehört zu den konventionellen Arten, Strom zu erzeugen. Die Stromgewinnung aus fossilen Energiequellen geht stets mit hohem CO2-Ausstoß einher. Zudem sind diese Quellen endlich – in einigen Fällen sind die natürlichen Vorräte in wenigen Jahrzehnten aufgebraucht.

Die Stromerzeugung in Atomkraftwerken verursacht an sich keinen hohen CO2-Ausstoß. Die lange und aufwendige Lagerung der dabei entstehenden Abfallprodukte dagegen schon. Außerdem besteht bei Atomenergie immer die Gefahr der Strahlung. So ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen den Ausstieg aus der Kernenergie fordern. Der Bau immer neuer Ökostrom-Anlagen ist auch dafür die beste Lösung.

Ist Naturstrom teurer als herkömmlicher Strom?

Auch heutzutage glauben noch immer viele Menschen, dass Ökostrom teurer ist als Strom aus konventionellen Energiequellen wie Kohle und Gas. Dies ist aber längst nicht mehr der Fall. Billig-Ökostrom ist auch in heutiger Zeit eher selten, doch Naturstrom-Tarife können mit den Kosten für konventionellen Strom allemal mithalten und sind in vielen Fällen sogar günstiger. Im Durchschnitt können Verbraucher mit einem Ökostrom-Tarif gegenüber dem Grundversorger-Tarif einen bis zwei Cent pro Kilowattstunde sparen. Auf Dauer wird sich die Ersparnis deutlich bemerkbar machen.

Stromanbieter, die zu 100 Prozent auf Ökostrom setzen, sind ein wenig teurer als solche, die zudem noch konventionellen Strom anbieten. Da du bei den „echten“ Ökostrom Anbietern unter anderem dabei mithilfst, neue ökologische Anlagen zu bauen, trägst auch du bei der Wahl eines Öko-Tarifs zur Energiewende bei.

Was ist die EEG-Umlage?

Der Begriff „EEG-Umlage“ ist in aller Munde, wenn es um Ökostrom geht. Hinter dieser Bezeichnung steht eine Regelung, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definiert ist. Dieses Gesetz ist dazu da, die Energiewende und den Bau von Anlagen für die ökologische Energieerzeugung voranzutreiben. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz schreibt vor, dass Übertragungsnetzbetreiber Strom aus erneuerbaren Quellen bevorzugt ins Stromnetz einspeisen müssen. Zudem müssen die Betreiber den Ökostrom von den Stromgewinnungsanlagen zu einem festgelegten Preis einkaufen.

Die Netzbetreiber verkaufen den Strom anschließend an der Strombörse. Dabei kann es gut sein, dass der Preis, den die Übertragungsnetzbetreiber beim Verkauf bekommen, geringer ist als der gesetzlich festgelegte Preis, den sie zuvor an die Anlagenbetreiber zahlen mussten. Die Differenz bekommen die Netzbetreiber aus dem EEG-Topf, in den die Verbraucher mittels EEG-Umlage einzahlen. Die Umlage ist Teil des monatlichen Strompreises und wird jedes Jahr neu berechnet.

Hat die Stiftung Warentest einen Ökostrom Test durchgeführt?

In der Vergangenheit hat sich die Stiftung Warentest bereits mit Naturstrom-Anbietern befasst. Im Ökostrom Test wurden dabei 19 Anbieter von Grünstrom untersucht. Alle im Ökostrom Vergleich untersuchten Tarife erfüllten die Anforderung, ihren Strom zu 100 Prozent aus ökologischen Quellen zu beziehen.

Allerdings boten nur zwei von drei Naturstrom-Tarifen die sogenannte Zubauwirkung an. Dabei handelt es sich um Investitionen in den Bau neuer Öko-Kraftwerke. Die Tarifbedingungen wurden seitens der Stiftung Warentest ebenfalls einer Überprüfung unterzogen – und dabei schnitt nur die Hälfte der Anbieter richtig gut ab.

Vor- und Nachteile von Naturstrom

Welche Vor- und Nachteile hat Ökostrom gegenüber Strom aus herkömmlicher Erzeugung? Lohnt es sich, über einen Anbieterwechsel nachzudenken? Das Für und Wider gibt es nachfolgend im Ökostrom Vergleich auf einen Blick:

Vorteile
  • Ökostrom ist umweltfreundlich, da bei der Erzeugung kaum oder keine CO2-Emissionen entstehen
  • Naturstrom stammt aus erneuerbaren Energiequellen
  • Ökostrom senkt im Laufe der Zeit die Abhängigkeit von Energieexporten
  • Wer Grünstrom bezieht, unterstützt den Bau umweltfreundlicher Anlagen zu Stromerzeugung
  • Ökostrom ist eine Investition in die Zukunft des Planeten
Nachteile
  • Energiegewinnung aus erneuerbaren Trägern setzt in vielen Fällen ganz bestimmte Bedingungen voraus (Sonnenschein, ausreichend starker Wind)
  • Nicht immer ist Grünstrom auch wirklich so umweltfreundlich wie die Anbieter es behaupten
  • Der Bau bestimmter Anlagen kann ein Eingreifen in das natürliche Gefüge darstellen
Achtung: Der Begriff „Ökostrom“ ist nicht geschützt. Es gibt keine gesetzliche Definition und keine festen Kriterien, die ein Ökostrom Anbieter erfüllen muss, um seinen Strom als Naturstrom anzupreisen. Es ist also auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich, ob im Ökostrom auch wirklich alles „öko“ ist. Mit sogenannten „Greenwashing“-Methoden können Anbieter ihren Strom als Ökostrom deklarieren, obwohl dieser zum größten Teil oder sogar ganz aus herkömmlichen Quellen stammt. Ein Ökostrom Vergleich ist somit unverzichtbar, wenn es dir darauf ankommt, 100 Prozent Naturstrom zu bekommen.

Das solltest du bei deinem Ökostrom Vergleich beachten

Frau läuft durch Kornfeld.
Mit einem Ökostrom Vergleich kannst du richtig viel Geld sparen. Auch bei Grünstrom-Anbietern kann es nämlich deutliche Preisunterschiede geben. Doch die Kosten sind längst nicht alles, was du beachten solltest, wenn du dich für den besten Anbieter für sauberen Strom entscheiden willst. Die folgenden Kriterien sind für einen umfassenden Ökostrom Test ebenfalls von Bedeutung:

  • Energiequellen: Schaue genau nach, aus welchen Quellen der Strom des Anbieters tatsächlich stammt. Wie bereits erwähnt, bedeutet die Bezeichnung „Ökostrom“ noch lange nicht, dass der Strom ausschließlich aus nachhaltigen Quellen kommt. Wenn ein Stromanbieter Strom aus Wind und Kohle verkauft, dann trägt er nicht wirklich zur Energiewende bei. Zugleich sollte der Ökostrom Anbieter nicht abhängig von konventionellen Stromerzeugern sein.
  • Ausbau erneuerbarer Energien: Viele, aber längst nicht alle, Anbieter von sauberem Strom investieren in den Ausbau von Öko-Kraftwerken und treiben ihre Integration voran. Doch nur so kann die Energiewende gelingen. Ökostrom Anbieter, die Wert auf die Zubauwirkung legen, investieren entweder direkt in den Bau neuer Anlagen oder beziehen ihren Strom nur von Kraftwerken, die ein gewisses Alter nicht überschreiten dürfen.
  • Ökologisches Engagement: Viele Grünstrom-Anbieter, die ihre Verantwortung ernst nehmen, engagieren sich dafür, die Zukunft so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Sei es durch Investitionen in Umweltschutzprojekte, Vor-Ort-Beratung der Verbraucher oder Initiativen wie Carsharing. Der Umfang der Bestrebungen ist bei jedem Stromanbieter anders, sodass auch hier ein Ökostrom Vergleich zu empfehlen ist.

Diese Ökostrom-Zertifizierungen solltest du kennen

Wie du bereits weißt, vermarkten einige Stromanbieter ihren Strom als Ökostrom, während Grünstrom nur ein Teil ihres Angebots ist und sie zugleich auch konventionellen Strom anbieten. Wenn du sichergehen willst, 100 Prozent Ökostrom zu beziehen, dann solltest du beim Ökostrom Vergleich nach zertifizierten Anbietern Ausschau halten. Es gibt bestimmte Zertifikate und Gütesiegel, die für „echte“ Ökostrom Anbieter stehen:

ok-power-Label

Bei diesem Zertifikat gelten besonders strenge Maßstäbe. Um ein solches Label zu bekommen, müssen Stromanbieter nachweisen, dass ihr Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt und dass sie in keiner Weise abhängig von oder finanziell beteiligt an Atom- oder Kohlekraftwerken sind. Eine weitere Voraussetzung ist der Nachweis des Beitrags zur Energiewende. Zu guter Letzt sind auch faire und transparente Tarifbedingungen unerlässlich, wenn ein Ökostrom Anbieter das ok-power-Label bekommen möchte.

Grüner-Strom-Label

Dies ist ein weiteres Label mit strengen Anforderungen an die Stromprovider. Hier muss der Anbieter zum Beispiel nicht nur die Herkunft des Stroms, sondern auch die entsprechende Strommenge nachweisen. Ein fester Betrag pro Kilowattstunde muss in den Bau neuer Anlagen und in andere Energieprojekte investiert werden.

Auch der Bau von Öko-Kraftwerken muss bestimmten Kriterien entsprechen und außerdem muss der Stromanbieter eine nachhaltige Unternehmenspolitik nachweisen. Das Grüner-Strom-Zertifikat bekommen nur Anbieter, die nichts mit Atom- und Kohlekraftwerken zu tun haben und in keiner Weise finanziell mit konventionellen Stromerzeugern verbunden sind.

TÜV Nord

Das TÜV-Nord-Zertifikat bescheinigt einem Stromunternehmen, dass der Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien erzeugt wurde und dass sich der Ökostrom Anbieter für den Bau neuer Anlagen engagiert. Bei Unternehmen mit diesem Label stammt der Strom zu mindestens 33 Prozent aus neu gebauten Anlagen. Des Weiteren sind Grünstrom-Anbieter mit dem Siegel von TÜV Nord in jeder Hinsicht transparent.

TÜV Süd

Die Zertifikate von TÜV Süd gibt es in zwei verschiedenen Standards. Die EE01-Zertifikate gibt es nur für Stromprovider, die ihren Strom zu mindestens 30 Prozent aus neuen Energiegewinnungsanlagen beziehen. Alternativ gibt es für Unternehmen die Möglichkeit, einen Fonds einzurichten und einen gewissen Betrag je Kilowattstunde einzuzahlen. Bei den EE02-Zertifikaten von TÜV Süd müssen Stromanbieter unter anderem garantieren, dass sie zeitgleich genauso viel Strom einspeisen wie Kunden verbrauchen. Zudem müssen sich Anbieter und Endkunde im gleichen Verbundnetz befinden.

10 Tipps für einen energiesparenden Alltag

Dass Ökostrom längst nicht so teuer ist, wie viele Menschen annehmen, weißt du nun. Du kannst deine Stromkosten auf Dauer aber auch selbst aktiv senken bzw. niedrig halten. Wir zeigen dir im Ökostrom Vergleich, wie es gelingt, stromsparend durch den Alltag zu kommen:

  1. Schalte das Licht in Räumen aus, in denen du dich nicht aufhältst.
  2. Der Standby-Modus bei Elektrogeräten verbraucht auf Dauer viel Strom – ziehe also immer den Stecker, wenn dies möglich ist.
  3. Handys und Tablets müssen nicht rund um die Uhr am Ladegerät hängen. Behalte die Ladedauer im Blick.
  4. Wähle die Lampen in deiner Wohnung mit Bedacht und achte auf besonders stromsparende Glühbirnen.
  5. Starte deine Wasch- und Geschirrspülmaschine erst dann, wenn sie auch wirklich voll sind.
  6. Achte darauf, deinen Kühlschrank bzw. das Gefrierfach regelmäßig abzutauen – mit einer dicken Eisschicht fällt es dem Kühlschrank schwerer, die Temperatur aufrechtzuerhalten und es wird unnötig viel Strom verbraucht.
  7. Achte beim Kauf neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienzklasse – dies wird sich auf Dauer auszahlen.
  8. Es muss nicht immer der Trockner sein – im Sommer kannst du deine Wäsche ganz einfach auf dem Wäscheständer trocknen lassen.
  9. Nutze bei Waschmaschine, Föhn und Co. am besten immer die Öko-Programme.
  10. Besorge dir einen Sparduschkopf und reduziere die Wassermenge beim Duschen.

Welche Ökostrom Anbieter gibt es?

Es existieren zahlreiche Anbieter von Grünstrom, sodass es ganz schön schwer sein kann, den Überblick zu behalten. Hinzu kommt, dass nicht alle Anbieter ihren Strom zu 100 Prozent aus nachhaltigen Energiequellen beziehen. Wir wollen ein wenig Licht ins Dunkel bringen und zeigen dir im Ökostrom Vergleich einige der besten „echten“ Ökostrom-Anbieter auf einen Blick:

  • NATURSTROM: Bei NATURSTROM bekommst du Strom aus Wind- und Wasserkraftenergie sowie aus Biogas. Das Unternehmen arbeitet mit unabhängigen regionalen Öko-Kraftwerken zusammen und kann für die eigenen Angebote eine Reihe von Zertifizierungen vorweisen.
  • Greenpeace Energy: Hinter diesem Namen verbringt sich, wie unschwer zu erkennen, die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Der Strom von Greenpeace Energy stammt zu 100 Prozent aus Wind- und Wasserenergie. Natürlich zeigt auch das starke ökologische Engagement die Organisation hinter den Stromtarifen aus.
  • SparEnergie: Hierbei handelt es sich um ein Angebot von SPARWELT in Zusammenarbeit mit der Lition Energie GmbH. 100 Prozent Ökostrom bekommst du auch hier und dazu noch eine Preisgarantie von 12 Monaten. Der Strom ist zu 100 Prozent zertifiziert und stammt von unabhängigen Erzeugern.
  • Bürgerwerke: Die Bürgerwerke ist ein Zusammenschluss aus Privatpersonen und Energiegemeinschaften zum Ziel, regionale Erzeuger von Ökostrom zu unterstützen. Der Strom kommt bei der Stromgenossenschaft aus regionalen Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen.
  • Polarstern: Bei Polarstern bekommst du 100 Prozent Ökostrom aus deutschen Wasserkraft-Anlagen in Feldkirchen bei Rosenheim. Einen Cent pro Kilowattstunde investiert der Stromanbieter in Umweltprojekte.
Dies sind nur einige wenige der Ökostrom Anbieter, die zur Auswahl stehen. Führe einen umfangreichen Ökostrom Vergleich durch, um das perfekte Angebot für deine individuellen Anforderungen zu entdecken.

Was ist beim Anbieterwechsel zu beachten?

Luftaufnahme von Solarpanels.

Nun hast du dich ausführlich mit den besten Stromanbietern und ihren Merkmalen befasst und hast dich vielleicht sogar bereits für einen Anbieter entschieden. Bevor du dich Anbieterwechsel endgültig durchführst, solltest du dich ganz genau mit den Tarifdetails befassen. Wie bereits die Stiftung Warentest im Ökostrom Test herausgefunden hatte, sind nicht bei allen Stromanbietern kundenfreundliche Vertragsbedingungen zu finden.

Besonders vorsichtig solltest du bei Stromanbietern sein, die Vorkasse verlangen. Dies ist kein Merkmal eines guten Stromangebots. Zum Glück sind solche Regelungen in den seltensten Fällen zu erwarten. Von Vorteil sind kurze Vertragslaufzeiten, die die Verbraucher nicht lange an den Stromanbieter finden. Außerdem sollte die Kündigungsfrist möglichst kurz sein, damit auch Kurzentschlossene flexibel agieren können.

Preisgarantie und Wechselprämie

Achte beim Ökostrom Vergleich auf Angebote mit einer Preisgarantie. In einigen Fällen bekommst du für mindestens 12 Monaten einen Festpreis, der garantiert nicht steigt. Wenn du einen Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten abschließt, schaue nach, ob es eine Preisgarantie auch für das zweite Jahr gibt. Bzw. finde heraus, wie viel du voraussichtlich zahlen wirst, wenn die ersten 12 Monate vorbei sind.

Halte außerdem nach einer Wechselprämie Ausschau, denn ein kleines Extra für den Vertragsabschluss ist nie verkehrt. Allerdings solltest du die Bedingungen zur Prämie genau studieren, denn manchmal ist die Wechselprämie nur auf den ersten Blick lohnenswert.

Achte bei deinem Ökostrom Vergleich auch immer auf das Kleingedruckte in den Tarifverträgen. Immer wieder kommt es vor, dass sich vermeintlich ausgezeichnete Konditionen bei genauem Hinsehen als doch nicht so vorteilhaft entpuppen. Am besten ist es natürlich, wenn der Stromanbieter nicht viel Kleingedrucktes integriert und dass die Regelungen und Konditionen auch für einen Laien verständlich sind.

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