Wasserfilter Vergleich

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Über Deutschlands Wasserqualität wird gerne diskutiert. Behörden berichten in den meisten Regionen über eine gute bis sehr gute Qualität. Doch medial es gibt immer wieder Gerüchte über Antibiotika und andere Rückstände. So schwerwiegend müssen deine Argumente für die Lektüre des Wasserfilter Tests gar nicht sein. Vielen Nutzern geht es darum, Wasser bekömmlicher zu machen und die Härte des regionalen Leitungswassers zu reduzieren. Wissen solltest du, dass ein hoher Härtegrad des Wassers ein Hinweis auf einen hohen Magnesium und Calciumgehalt ist. Dein neuer Wasserfilter sollte durch die Filterung des Wassers weder zu allzu weichem noch zu übermäßig harten Erzeugnissen führen. Deshalb solltest du den Wasserfilter Vergleich diesbezüglich sehr genau lesen. Natürlich spielen noch andere Kriterien eine wichtige Rolle, wie dir unsere Experten erklären.

Vergleichssieger
Wasserfilter AcalaQuell® One
pH REPLENISH - Wasserfilterkanne
AQUAPHOR Provence
BRITA Wasserfilter Marella
PearlCo - Glas-Wasserfilter
LinkWasserfilter AcalaQuell® OnepH REPLENISH - WasserfilterkanneAQUAPHOR ProvenceBRITA Wasserfilter MarellaPearlCo - Glas-Wasserfilter
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Preis € 72,90
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HerstellerAcalaQuell Wasserfilter Invigorated Water AQUAPHOR BRITA PearlCo
VerfügbarkeitAuf LagerAuf LagerAuf LagerAuf LagerAuf Lager
MarkeAcalaQuell WasserfilterInvigorated WaterAQUAPHORBRITAPearlCo
Produktabmessungen110 x 175 x 29,5 cm28 x 17,7 x 17,5 cm18,5 x 18,5 x 27,7 cm11 x 26,5 x 27,5 cm20 x 20 x 26 cm
Artikelgewicht798 g839 gCa. 1 Kg871 g1,1 kg
MaterialKunststoff, BPA u. BPB freiBorosilikatglas und Edelstahlhochwertiger Kunststoff Tritan ( alle wasserberührenden Teile sind BPA-frei)SMMA (Trichter), ABS/ASA (Deckel)Borosilikat-Glas (Kannenkörper); BPA-freier Kunststoff (Griff, Filtereinsatz, Deckel)
Fassungsvermögen2,3 Liter1,8 Liter4,2 Liter2,4 Liter2 Liter
Gefiltertes Wasser1,3 Literk.A.k.A.1,4 Liter1 Liter
FilterkartuscheIonenaustauscher + Hochleistungs-Aktivkohle + PI-Mineralisation100-g-Filter pH ON-THE-GO ( beseitigt Schwermetalle, reduziert Fluorid/Chlor/Chloramin; fügt Mineralien wie Zink/Magnesium/ Selen/Eisen hinzu)A5 Filterkartusche mit patentierter AQUALEN Technologie (Ionenaustausch-Faser)Ionenaustauscher und Aktivkohle (reduziert Kalk/Chlor/geschmacksstörende Stoffen im Wasser)inklusiv PearlCo universal classic - reduziert Kalkanteile/Schadstoffe, für heisse/kalte Getränke
FilterkapazitätCa.2 Monate, ReNaWa-Technologie (renaturiertes Wasser)400 Literbis 350 Liter pro Filterkartusche12 Filterkartuschen für 48 Wochen bzw. 1200 Liter Wasserbis zu 100 Liter
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Vergleichssieger
Wasserfilter AcalaQuell® One
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HerstellerAcalaQuell Wasserfilter
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MarkeAcalaQuell Wasserfilter
Produktabmessungen110 x 175 x 29,5 cm
Artikelgewicht798 g
MaterialKunststoff, BPA u. BPB frei
Fassungsvermögen2,3 Liter
Gefiltertes Wasser1,3 Liter
FilterkartuscheIonenaustauscher + Hochleistungs-Aktivkohle + PI-Mineralisation
FilterkapazitätCa.2 Monate, ReNaWa-Technologie (renaturiertes Wasser)
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pH REPLENISH - Wasserfilterkanne
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HerstellerInvigorated Water
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MarkeInvigorated Water
Produktabmessungen28 x 17,7 x 17,5 cm
Artikelgewicht839 g
MaterialBorosilikatglas und Edelstahl
Fassungsvermögen1,8 Liter
Gefiltertes Wasserk.A.
Filterkartusche100-g-Filter pH ON-THE-GO ( beseitigt Schwermetalle, reduziert Fluorid/Chlor/Chloramin; fügt Mineralien wie Zink/Magnesium/ Selen/Eisen hinzu)
Filterkapazität400 Liter
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AQUAPHOR Provence
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HerstellerAQUAPHOR
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MarkeAQUAPHOR
Produktabmessungen18,5 x 18,5 x 27,7 cm
ArtikelgewichtCa. 1 Kg
Materialhochwertiger Kunststoff Tritan ( alle wasserberührenden Teile sind BPA-frei)
Fassungsvermögen4,2 Liter
Gefiltertes Wasserk.A.
FilterkartuscheA5 Filterkartusche mit patentierter AQUALEN Technologie (Ionenaustausch-Faser)
Filterkapazitätbis 350 Liter pro Filterkartusche
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BRITA Wasserfilter Marella
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HerstellerBRITA
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MarkeBRITA
Produktabmessungen11 x 26,5 x 27,5 cm
Artikelgewicht871 g
MaterialSMMA (Trichter), ABS/ASA (Deckel)
Fassungsvermögen2,4 Liter
Gefiltertes Wasser1,4 Liter
FilterkartuscheIonenaustauscher und Aktivkohle (reduziert Kalk/Chlor/geschmacksstörende Stoffen im Wasser)
Filterkapazität12 Filterkartuschen für 48 Wochen bzw. 1200 Liter Wasser
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PearlCo - Glas-Wasserfilter
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HerstellerPearlCo
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MarkePearlCo
Produktabmessungen20 x 20 x 26 cm
Artikelgewicht1,1 kg
MaterialBorosilikat-Glas (Kannenkörper); BPA-freier Kunststoff (Griff, Filtereinsatz, Deckel)
Fassungsvermögen2 Liter
Gefiltertes Wasser1 Liter
Filterkartuscheinklusiv PearlCo universal classic - reduziert Kalkanteile/Schadstoffe, für heisse/kalte Getränke
Filterkapazitätbis zu 100 Liter
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Zuletzt aktualisiert am Oktober 21, 2020 um 02:18 Uhr. Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten zwischenzeitlich möglich. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Autor: | Letzte Aktualisierung: 29.09.2020
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Preisverlauf - Wasserfilter AcalaQuell® One

Das Wichtigste in Kürze:

Auch wenn das Trinkwasser in vielen Teilen Deutschlands als sehr gut gilt, sind nicht selten noch Verunreinigungen enthalten. Diese kannst du mit dem Wasserfilter AcalaQuell® One, unserem Sieger im Wasserfilter Vergleich, entfernen. Die Wasseraufbereitung in dem Produkt basiert auf der natürlichen Wasserreinigung, wie sie in der Natur direkt stattfindet. Durch den Einsatz einer vielschichtigen Filtrierung wird die Wasserqualität deutlich erhöht. Der Wasserfilter AcalaQuell® One arbeitet mit einer Pi-Technologie. Dadurch soll das Wasser die Eigenschaften erhalten, die es auch in einer natürlichen Quelle bekommen würde. Im ersten Schritt geht das Wasser über den Mikroschwamm. Hier werden bereits kleinste Teilchen von Staub und Rost entfernt. Dadurch werden diese auch nicht in die Filterkartusche übertragen. Anschließend passiert das Wasser die Filterkartusche. Durch den Einsatz einer Aktivkohle wird das Wasser von Nitrat und Kalk sowie von weiteren Stoffen befreit. Es geht nun durch die Biokeramik und wird angereichert mit Magnesium und Calcium. Zum Abschluss wird es durch den Quarzsand geführt. Das gefilterte Wasser gilt als besonders bekömmlich und schmackhaft.

Die Eigenschaften des Produktes:

  • Stufenweise Reinigung des Wassers
  • Filterung von Schadstoffen bereits in der ersten Stufe
  • Einsatz der Wasserfilter AcalaQuell® One Filterkartusche
  • Reinigung des Wassers ohne Druckausübung
  • Schlichtes und elegantes Design

Das kleine 1×1 des Wasserfilter-Kaufs

3 Gläser mit Wasserkanne.Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Geräte sollten weder zu weiches noch zu hartes Wasser produzieren
  • Filterwechsel, Installation & Wartung sollten möglichst einfach gelingen
  • Wasserfilter müssen behördliche Auflagen erfüllen → Trinkwasserverordnung
  • unabhängig vergebene Zertifikate sprechen für Qualität
  • Markt präsentiert eine große preisliche Bandbreite von billig bis luxuriös
  • Hersteller setzen teils auf sehr unterschiedliche Technologien

Häufig gestellte Fragen zum Wasserfilter

Wie funktioniert ein Wasserfilter und was wird gefiltert?

Die erste wichtige Information: So unterschiedlich die Anwendungsbeispiele für Produkte aus dem Wasserfilter Test, so verschieden kann auch die Arbeits- bzw. Funktionsweise der Geräte am Markt ausfallen. Denn auch wenn sich dein erster Gedanke vielleicht auf das Filtern von Wasser mit Blick auf deinen eigenen Genuss ist, so gibt es durchaus andere Nutzungsmöglichkeiten – etwa in Form von Aquarien-Filteranlagen (oder eventuell auch für Terrarien), mit denen du für deine Haustiere optimale und gesunde Lebensbedingungen schaffst. Schließlich ist nicht nur der Mensch auf hochwertiges Wasser angewiesen. Und dazu gehört nicht zuletzt ein verträglicher Kalkgehalt. Natürlich geht es aber bei der Arbeit eines Wasserfilters nicht allein um die Beseitigung vorhandener Kalkrückstände.

Blei und Kupfer heute eher keine Gesundheitsgefahr im Wasser

Wenn es um Tipps zur Beseitigung von Rückständen durch Bleirohre und Kupferrohre sei vor der weitergehenden Erklärung zur Funktionsweise gesagt: in Deutschland werden bei Immobilen, die nach dem Jahr 1973 gebaut wurden, kamen keine solchen Rohre mehr zum Einsatz. Solltest du dennoch den Verdacht hegen, dass Rohre aus Blei oder Kupfer (bzw. andere schädliche Materialien) verbaut wurden: Nimm Kontakt zum Eigentümer/Vermieter oder der zuständigen Anlaufstelle auf. Zudem kannst du Leitungswasser in Eigeninitiative von Spezialisten auf Belastungen untersuchen lassen. Was die eigentliche Wasserversorgung betrifft, testen Städte und Gemeinden selbst ständig die Qualität. So sind Überschreitungen geltender Grenzwerte dank der Arbeit der örtlichen Wasserwerke ausgeschlossen. Im Zweifelsfall sind Tischwasserfilter aber eine günstige und durchaus vielversprechende Anschaffung, sofern du dir über eine mögliche Bleibelastung machen solltest.

Hersteller versprechen viel, wenn es um Wasserfilter geht

Laut Experten vieler Institute oder der Verbraucherzentralen im Land stellen Rückstände aus Blei- und Kupferrohren in ganz Deutschland insgesamt aber kein erwähnenswertes Problem dar. Schadstoffe hingegen verdienen in diesem Zusammenhang eher Erwähnung. Gute zusätzlich verbaute Mikrofilter entfernen Chlor und sagen zugleich zahlreichen Bakterienarten wie den gefürchteten Legionellen den Kampf an, über die zuletzt wieder verstärkt berichtet wurde. Chlor und andere chemische Stoffe kannst du durch die Nachrüstung eines Trinkwasserfilters ebenfalls entfernen. Die Senkung der Wasserhärte spielt gleichsam eine Rolle. Etliche Hersteller, deren Produkte im Wasserfilter Test anhand vieler wichtiger Kriterien unter die Lupe genommen werden, werben auch mit dem Herausfiltern von Pestiziden. Ein wichtiges Stichwort lautet hier: Überdüngung. Durch den starken und oft kritisierten Gülle-Einsatz in der deutschen Landwirtschaft findet sich mancherorts Nitrat in höherer Menge ins Wasser.

Achtung: Typische Kannenfilter sind nicht ideal in diesem Zusammenhang, wie Testberichte wiederholt gezeigt haben.

Die meisten Hersteller von Wasserfiltern setzen auf vergleichbare Grundprinzipien bei der Fertigung. In den meisten Fällen kommen Filter mit Aktivkohle zum Einsatz. Abgesehen von – gerade im Hochpreissegment anzutreffenden Alternativ-Technologien – ist dies ein Kernansatz die Kohle sorgt für die Ablagerung organischer Stoffe, die sich wiederum im Wasser befinden, wenn es aus der Leitung kommt. Weiterhin vertrauen Anbieter bei der der verbauten Kartusche ergänzend auf Kunstharze. Sie zeichnen für den Austausch des im Wasser befindlichen Calciums und Magnesiums verantwortlich. Im Tausch wird dem gefilterten Wasser dafür Wasserstoff hinzugefügt. Heraus kommt für dich als Wasser-Nutzer ein Filtrat, dass auf der einen der einen Seite weniger hart ist. Auch der Mineraliengehalt fällt nun deutlich geringer aus. Auf der anderen Seite erhöht sich der Säuregrad. Die Leistungsfähigkeit der Kartuschen fiel im Wasserfilter Vergleich recht unterschiedlich aus.

Abweichungen bei Leistungsausdauer der Kartuschen

Einige filtern eine deutlich höhere Literzahl Wasser als andere. Die Aussage „billig taugt nichts“ lässt sich in Tests übrigens eher nicht bewahrheiten. Die Resultate in der Gegenüberstellung fallen nicht automatisch besser aus, wenn Geräte überdurchschnittlich viel Kosten. Ohnehin sind exakte Details dazu, wie lange bis zum erforderlichen Kartuschen- und Filtertausch optimale Ergebnisse garantiert sind, Mangelware in Artikelbeschreibungen. Dies liegt fraglos auch daran, dass der regionale Härtegrad mit entscheidend ist. Bei einigen sehr günstigen Einsteigergeräten stoßen Kartuschen schon nach einer überschaubaren Wassermenge an ihre Grenzen. Technische Besonderheiten verschiedener Wasserfilter-Systemen folgen im nächsten FAQ-Abschnitt. Hier wirst du erkennen, dass Aktivkohlefilter zwar gerade im Bereich der günstigen Haushaltsgeräte oder der Reisefilter-Varianten zu den Standards gehören. Trotz ihres großen Marktanteils sind sie aber eben nur eine Option, mit der du dich befassen solltest.

Was sind die Unterschiede zwischen Ionentauscher, Umkehrosmose und Aktivkohlefilter?

Die drei wesentlichen Modelle im Wasserfilter Test für den Hausgebrauch sind Ionentauscher, Aktivkohlefilter sowie Umkehrosmose-Anlagen. Letztere kennt mancher ambitionierte Hobby-Fischzüchter von der heimischen Wasserversorgung am Aquarium. Aber auch bei der eigenen Filterung des Wassers für den Eigengebrauch spricht sich mancher Experte für derlei Systeme aus. Schauen wir uns deshalb an, in welchen Punkten sich die drei Varianten ähnlich sind, vor allem aber sollen die Unterschiede eine zentrale Rolle spielen. Wichtig sind hierbei auch spezifische Vor- und Nachteile, die du für die bestmögliche Kaufplanung kennen solltest.

Modell 1: Aktivkohlefilter

Aktivkohle kennst du vielleicht als erste Hilfe bei Magen-Darm-Problemen, die durch belastete Lebensmittel oder Wasser bei Auslandsreisen auftreten. Bei Durchfallerkrankungen schwört mancher ebenso auf das Mittel wie bei Vergiftungen. Aktivkohle vermag nicht zur Medikamentenrückstände aus Wasser herauszufiltern. Herstellern zufolge kann ein Aktivkohlefilter Wasser zudem von Pflanzenschutzmitteln, Kohlenwasserstoffen in Verbindung mit Chlor und anderen organischen Inhaltsstoffen befreien. Calcium und Magnesium sind Aktivkohlefilter hingegen nicht gewachsen. Auch wenn du Rückstände durch Bleirohre oder Kupferrohre fürchtest, sind diese Modelle aus dem Wasserfilter Vergleich nicht die richtige Wahl. Neben Kalk können die Produkte auch Schwermetall-Ionen und Nitrate nicht aufnehmen. Wichtig ist ein rechtzeitiger Filter- bzw. Kartuschentausch.

Sind die Kapazitätsgrenzen erreicht, gelangen gespeicherte Stoffe wieder zurück ins Wasser – schlimmstenfalls höher konzentriert. Technisch können sich in Aktivkohle Mikroorganismen ansiedeln, denn Kohle ist für sie ein ausgezeichneter Nährboden. Hersteller verhindern dies oft durch die Verwendung von Silber. Das (hier in Minimalmenge genutzte) Edelmetall tötet Keime ab. Silber wird nach und nach „ausgewaschen“. Mit der Zeit können in Filter-Behältnissen später somit dennoch Keime gedeihen.

Modell 2: Ionenaustauscher

Diese Geräte sorgen dafür, dass „anorganische polare“ Ionen – also Teilchen – in deinem Trinkwasser durch andere Ionen ersetzt werden. Hartes Wasser verliert durch die Geräte Kalk, indem Calcium- oder Magnesium-Ionen durch gegen Natrium-Ionen ersetzt werden. Auch hier ist ein ein voller Filter oder auch „Austauscher“ problematisch, da Rückstände dann wieder konzertierte Ionen ohne dein Wissen den Weg zurück ins Wasser antreten. Grund für die unbemerkte Rückkehr: Geräte-Anzeigen nehmen oft nur Bezug zu Wasserdruck oder Durchflussmenge. Keime sammeln sich auch im Ionentauscher, wird dieser länger nicht genutzt oder steht Wasser länger in den Behältern. Interessant: Im Wasserfilter Test zeigt sich, dass auch Blei und Nitrat vielfach ausgetauscht werden können. Der regelmäßige Filtertausch ist der einzige Schutz für konstant gute Ergebnisse bei einem Tischwasserfilter dieser Bauweise. Unterschieden wird am Markt zwischen Kationen-  und Anionentauschern, wobei Inhaltsstoffe wahlweise durch positive oder negative Ionen ersetzt werden. Unterschiedliche Faktoren entscheiden über die maximale Nutzungsdauer eines Austauscher.

Modell 3: Umkehrosmose-Wasserfilter

Hier wird das Wasser mittels eines speziellen Verfahrens unter Einsatz elektrischer Pumpen sozusagen durch Membranen „gepresst“. Die jeweilige Membran deines Trinkwasserfilters erlaubt nur extrem kleinen Molekülen das Durchdringen. Viele im Vergleich größere Inhaltsstoffe des Wassers – wie Phosphate, Nitrate und etliche Schwermetalle werden nicht durchgelassen. Im wissenschaftlichen Bereich (z. B. in der Raumfahrt oder Forschungslaboren) kommen Geräte mit solchen Zellfiltern bevorzugt zum Einsatz. Dort ist das Ziel vielfach das Erreichen hochreinen Wassers, das unverfälschte Messergebnisse erlaubt. Unverzichtbar ist bei derlei Modellen aus dem Wasserfilter Test ein hoher Wasserverbrauch. Die Membran darf keinesfalls verstopfen, zumal sie mitunter recht anfällig für Keimbefall. Für einen Liter Filterwasser benötigen einige Gerät drei Liter Leitungswasser. Zudem solltest du in dieser Kategorie auf recht hohe Wasser- und Energiekosten vorbereitet sein. Problematisch: Auch für den Körper wichtige Mineralien werden entzogen. Für den menschlichen Organismus raten etliche Experten eher vom Umkehrosmosefilter ab.

Welche Nachteile haben Wasserfilter?

Verbraucherschützer weisen in ihren Wasserfilter Tests immer wieder auf gewisse Risiken der Produkte hin. Ein Kritikpunkt: In den Anlagen können sich durchaus gefährliche Keime festsetzen oder überhaupt entstehen. Dies ist gerade dann der Fall, wenn die diversen Systeme nicht ordnungsgemäß und richtigen zeitlichen Abständen gereinigt werden. Zudem klappt die Entfernung von Kalk und damit die Enthärtung bei ausdrücklich billigen Modellen aus dem Test nicht so gut wie erwartet und wie es auch vermeintlich objektive Kundenbewertungen vermuten lassen. Ein weiteres Problem bei einigen Artikeln dieser Rubrik: der Geschmack. Er sagt nicht jedem Verbraucher zu. Was die Kontrollen angeht, stehen oftmals gerade Tischwasserfilter in der Kritik. Zum Teil gibt es in Wasserfilter Vergleichen durchaus dramatisch schlechte Resultate. In einigen Tests zu Wasserentkalkern zeigt sich, dass die Keimbelastungen aufgrund des Einsatzes der Geräte sogar schlechter als ohne waren.

Mögliche Einflüsse auf den Geschmack des Filterwassers?

Dies aber ist für Experten eher ein Grund, auf hochwertige Modelle statt gar keine Filteranlage Wert zu legen. Es geht wie im Grunde immer um die richtige Qualität. Zumal: Verunreinigungen können auch die Folge schlecht gereinigter Armaturen oder zu selten gewechselter Filter sein. Und trotzdem gibt es gute Argumente gegen die Verwendung guter Angebote aus dem Wasserfilter Test 2020. andererseits warnen Experten nicht ohne Grund vor möglichen Konsequenzen. So hat das normale Leitungswasser je nach Herkunft wichtige Bestandteile wie Magnesium, Kalium oder Calcium. So relevant dies für den menschlichen Organismus sein mag. Für Babys, Kleinkinder und manche Risikogruppe mit Vorerkrankungen gilt es Grenzwerte im Blick zu behalten.

Den Geschmack betreffend übrigens gibt es viele Vergleiche, innerhalb derer Testteilnehmer selbst im Blindtest kaum Unterschiede ausgemacht haben. Indes führen dies viele Testprofis auf die fehlende Leistungsfähigkeit zurück, während es bei Highend-Wasserfiltern sehr wohl abweichende Einschätzungen gab.

Mangelhafte Reinigung und Pflege gefährden die Gesundheit

Wie wesentlich die korrekte Pflege und Wartung der Geräte ist, bestätigt jeder Vergleich. Dass die Geräte gesundheitsrelevante Mineralstoffe entziehen, kann insbesondere bei Konsumenten mit entsprechenden Mängeln zu Problem werden, wenn diese nicht über die alltägliche Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Denk unbedingt daran, dass Wasser bei längeren Nichtnutzung und zu seltenem Gebrauch der Modelle aus dem Wasserfilter Test zum Risikofaktor für die Gesundheit werden können. Selbst bei Filtersystemen, die keimtötendem Silber und ähnlichen Technologien arbeiten und häufig genug gesäubert werden, kann der Mineralstoffmangel problematisch sein. Nicht verschwiegen sei, dass es verschiedene Branchenkenner gibt, die ausdrücklich raten, Wasser sollte möglichst rein sein. Die richtige nährstoffreiche Lebensweise wird hier oft empfohlen, Wasser hingegen sollte allein der Reinigung der Organe dienen. An dieser Stelle scheiden sich die Geister, weshalb Wasserfilter Vergleiche die Gewissensentscheidung nicht ersetzen können.

Beim Härtegrad sieht der Wasserfilter Test Anlass zur Kritik

Im Falle einiger Filteranlagen und Tischwasserfilter zeigen Tests, dass einer der wichtigsten Anschaffungswünsche am Ende nicht erfüllt wird. Nicht allen Geräten gelingt es, den Härtegrad des Wassers wie zugesichert zu reduzieren. Etliche Kartuschen bleiben im Vergleich mal mehr und mal weniger deutlich hinter den Herstellerangaben zur Filterkapazität zurück. Einen durchaus großen Einfluss für Testergebnisse im Wasserfilter Vergleich hat ohne Frage der Reinigungsaufwand – auch mit Blick auf mögliche Nachteile. Testberichte zeigen in schöner Regelmäßigkeit, dass Filter im Interesse der eigenen Gesundheit oft schon recht frühzeitig gewechselt werden sollten. Teils weitaus früher als von Herstellern empfohlen wird. Der Kartuschenaustausch fällt dabei manchmal recht schwer und verlangt etwas technisches Geschick. Auch solltest du im Wasserfilter Test nach Preisen für Ersatzteile wie Kartuschen und Filter achten.

Die Filteranschaffung ist nur ein Kostenpunkt

Mögliche Nebenkosten solltest du nicht unterschätzen, denn bei einigen Geräten lohnt sich eher ein kompletter Filter-Neukauf. Unter ökologischen Gesichtspunkten ist dies natürlich mehr als bedenklich. Nachteilig fällt in manchem Bericht zudem auf, dass die Filter selbst Schadstoffe abgeben. Wert auf Qualität zu legen und nicht zu sehr auf den Preis zu schaffen, kann sich für dich wie auch die Umwelt lohnen. Minderwertigen Geräten gelingt es zum Teil nicht Kalk und andere Rückstände zu entfernen. Stattdessen sorgen sie für eine Keimbelastung. Dies geschieht umso schneller, wenn Geräte beispielsweise länger bei höheren Umgebungstemperaturen ungenutzt bleiben. Bei schlechten Produkten berichten Tester nicht nur über Keime im gefilterten Wasser. Je nach Bauweise können in Kartuschen auch Silberionen freigesetzt werden. Bei steter Zufuhr sind mögliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper wissenschaftlich nicht auszuschließen.

Auch das unter Krebsverdacht stehende Dichlormethan kommt in einigen Erfahrungen im Wasserfilter Test zur Sprache. Für Babys und kleine Kinder sind solche Geräte natürlich keine gute Wahl. Gut zu wissen, dass der Wasserfilter Vergleich mehr als genug Alternativen nennt, bei denen alle genannten Rückstände fehlen oder maximal in einem sehr geringem und damit unbedenklichen Rahmen für den Wassergenuss vorhanden waren.

Wofür ist ein Wasserfilter zusätzlich geeignet?

Die Entfernung etwaiger Spuren, die Bleirohre und Kupferrohre in älteren Immobilien im Trinkwasser hinterlassen, ist im Wasserfilter Test und Vergleich nur eine Seite der sprichwörtlichen Medaille. Je nachdem, für welchen Zweck du ein Filtergerät benötigst, machen verschiedene Angebote am Ende im Vergleich das Rennen. Denn Filterkannen, große Anlagen und kompakte Systeme sind unterschiedlich leistungsstark und filtern nicht immer dasselbe aus dem Wasser. Gerade Kalk steht als Problem für viele Verbraucher im Mittelpunkt. Denn Rückstände dieser Art sind für andere Geräte mit Wasserbedarf ein Risiko für vorzeitigen Verschleiß. Genannt seien hier unter anderem Bügeleisen, Kaffeemaschine oder Teekocher. Noch wichtiger: Wer Babynahrung zubereiten will, nutzt zum Wohle der lieben Kleinen ebenfalls Artikel für die Filterung des Wassers.

Sorgende Eltern schaffen Modelle aus dem Wasserfilter Test oft gerade wegen vieler Medienberichte über vermeintliche Medikamentenrückstände im Leitungswasser an. Auf Diskussionen über die Notwendigkeit einer solchen Art der Wasseraufbereitung werden sich Überzeugungstäter nicht einlassen und lieber nichts dem Zufall überlassen im Sinne des Kindeswohls. Zumal sich Forscher nicht generell einig sind, wenn um nach Empfehlungen zu Filtergeräten für den Hausanschluss geht. Natürlich ist die Wasserqualität in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern vorbildlich. Gerade zum Schutz von Kaffeemaschinen, Teekochern und übrigens auch Luftbefeuchtern ist der Kauf laut vielen Experten durchaus sinnvoll.

Als Vater oder Mutter agierst du vielleicht vor allem nach der Devise „sicher ist sicher“. Dein Ziel bei der Filterung entscheidet im Wasserfilter Vergleich, welche Geräte am Ende überhaupt eine gute Anschaffung sind. Kleine Anlagen für ebenso kleines Geld können mit den Filterergebnissen großer und dann erwartungsgemäß teureren Produkten mithalten. Deshalb sind Testberichte und Kundenbewertungen eine so gute Hilfestellung, um beispielsweise anhand deines Budgets recht schnell eine Vorauswahl zu treffen und Favoriten zu entdecken, die bei dir Zuhause die Anforderungen erfüllten.

Wie häufig sollte man die Filterkartuschen im Wasserfilter wechseln?

Wann genau sich dein Wasserentkalker eine neue Filterkartusche verdient hat, ist nicht immer ganz leicht zu erkennen. Das liegt vorrangig an fehlenden verlässlichen Leistungsangaben aufseiten vieler Hersteller. Mit Hinweis auf die Gesundheit und Hygienestandards rät die Mehrheit der Hersteller bei normalen Geräten im unteren und mittleren Preisbereich zum Tausch der Kartuschen und Filterkomponenten im monatlichen Rhythmus. Andere Anbieter nennen Intervalle von bis zu sechs Monaten. Die Tipps solltest du am besten ebenso beherzigen wie Reinigungshinweise und Empfehlungen bezüglich eines Wartungsbedarf. Gerade bei sehr teuren Systemen wie Umkehrosmose-Anlagen mit Preisen im vierstelligen Bereich, tust du wiederum oft gut daran, die Wartung in die Hände eines Profis zu geben. Zumal dies bei einigen Herstellern sowieso Bestandteil des Leistungsspektrums (zumindest innerhalb der Garantiephase) ist.

Selbst einige sehr günstige Angebote aus unserem Wasserfilter Vergleich verfügen heute übrigens über analoge oder sogar digitale Anzeigen, die Aufschluss über den Zustand des Filters und der Kartusche mit Blick auf den nächsten empfohlenen Austauschtermin geben. Selbst wenn sie nicht immer zu 100 Prozent verlässlich sind, kann dir eines solche Angabe durchaus als Näherungswert dienen, wann der nächste Wechsel fällig ist. Das Nutzungsverhalten ist letzten Endes aber entscheidend, wann die Kartusche ihren Dienst versagt und wann vielleicht sogar negative Auswirkungen durch einen alten Filter zu befürchten sind. Werden Filtersysteme länger nicht genutzt wird, tauscht du Kartuschen und Mikrofilter sinnvollerweise aus. Im Anschluss eines längeren Urlaubs solltest du den Tischwasserfilter oder andere Modelle vor dem ersten Einsatz unbedingt reinigen und einen neuen Filter einsetzen. Am besten hast du die Kartusche vor der Abreise bereits entfernt.

Diese Features sollte dein Wasserfilter haben

Eine Kanne gießt Wasser in ein Glas.

Verlässliche Prüfzeichen unabhängiger Institute

Der TÜV vergibt Plaketten an Geräte, die in Wasserfilter Tests bestimmte objektiv festgelegte Standardanforderungen erfüllen und für Verbraucher unbedenklich sind. Mit Sicherheit hast du auf Produkten auch schon mal die Kennzeichnung „JE“ entdeckt oder weist um die Zuverlässigkeit des GS-Prüfzeichens. Nicht nur, aber doch gerade auf Geräten aus verschiedenen Ländern Asiens findest du manchmal vordergründig für Qualität sprechende Siegel und Auszeichnungen. Die Recherche im Internet zeigt jedoch zum Teil, dass mancher Hersteller sehr kreativ ist, wenn es darum geht, eigenen Produkten einen seriösen Anstrich zu verleihen.

Wir raten, dich auf Gütesiegel und Kennzeichnungen nach deutschen bzw. EU-Standards zu verlassen. So gehst du auf Nummer sicher. Schließlich konsumierst du das, was aus dem Wasserfilter herauskommt. Und hier sollte man nichts dem Zufall überlassen, um gesundheitliche Risiken von Anfang an zu verhindern. Insgesamt erfährst du aber aus dem Wasserfilter alles Wissenswerte zur individuellen Filter-Qualität.

Technische Sicherheit bei Geräten mit Stromanschluss

Vielleicht kennst du bisher nur Tischwasserfilter und andere Filtersysteme, die ganz ohne den Anschluss an die Steckdose auskommen. Mit oder ohne Stromversorgung? Dies ist erst einmal noch kein Qualitätskriterium im eigentlichen Sinne, sondern eher im Zusammenhang mit deinen Verwendungszweck relevant. Verfügen Geräte aber über einen Anschluss, müssen geltende Sicherheitsstandards selbstredend auch in diesem Punkt gewahrt sein. Bei Billigprodukten (etwa mit schlechter Kabelisolierung) droht nicht nur ein vorzeitiger Totalschaden des Filters selbst. Hier zeichnen sich auch weitere folgenschwere Schadensrisiken ab. Eine automatische Abschaltung bei zu hoher Temperaturentwicklung sollte gewährleistet sein, damit Funkenflug ausgeschlossen ist.

Einfache Anwendung, Wartung und bequemer Kartuschentausch

Mit Sicherheit hast du wenig Lust, dich jedes Mal stundenlang mit dem Reinigen oder dem Austausch der verbauten Kartuschen zu beschäftigen. Aus diesem Grund solltest du dich vor dem Kauf im Wasserfilter Vergleich mit der Frage befassen, wie aufwendig die Prozeduren sind. Was die Wartung angeht, solltest du daran denken, dass technisch anspruchsvollere Geräte möglicherweise die Beauftragung eines Spezialisten für Wasserfilter notwendig macht. Nicht immer sind die Kosten im Anschaffungspreis enthalten. Deshalb solltest du bei deiner Entscheidung etwaige Extrakosten über die Preise für Kartuschen hinaus abgleichen und in deine Auswahl einbeziehen.

Verschiedene Filterstufen für flexible Anwendung

Was diesen Punkt betrifft, sind es vor allem die kompletten Systeme, die sich im Wasserfilter durch Flexibilität bei der Anwendung auszeichnen. Ein Beispiel sind die oben präsentierten Umkehrosmose-Anlagen, bei denen du oft zwischen verschiedenen Filteroptionen wählen kannst. Die beliebten Kannenfilter und viele sowie Tischwasserfilter bieten dir oft keine Wahlmöglichkeiten, was nicht zwingend gegen die Qualität spricht. Nichtsdestotrotz kann es lohnen, Modelle mit mehreren Optionen zu kaufen. Gerade wenn du Geräte mobil unterwegs bei Reisen in verschiedene Länder nutzen möchtest, kannst du auf die abweichenden Risiken reagieren.

Denkbar ist zum Beispiel eine Stufe, die Sand filtert, während andere Stufen eventuell vor allem organische Verbindungen, Pestizide und Chlor aus deinem Trinkwasser entfernen. Ebenso gehört bei mehrstufigen Angeboten im Wasserfilter Test vielleicht eine Filterung von Viren und Bakterien oder das Beseitigen eventueller Medikamentenrückstände im Wasser zum Service. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass in solchen Geräten gleich mehrere Filter verwendet werden. Dies bedeutet, dass du auch abweichende Wechselintervalle berücksichtigen musst. So können langfristig deutlich höhere Kosten als bei Geräten mit nur einer Kartusche und einem Filter anfallen.

Vor- und Nachteile von Wasserfiltern

Vorteile
  • gute Geräte können viele unerwünschte Inhaltsstoffe beseitigen
  • hochwertige Filtermodelle schon für wenig Geld erhältlich
  • manches Gerät verfügt über gleich mehrere Filterstufen
Nachteile
  • ohne stete Reinigung und Kartuschen-Tausch können Keime entstehen
  • je nach Bauweise werden nur bestimmte Fremdkörper herausgefiltert
  • Umkehrosmose führt zu hohem Wasser- und Energieverbrauch
Angesichts der enormen Geräte-Vielfalt fällt es dir ohne Vorkenntnisse vielleicht schwer, die richtige Entscheidung zu treffen. Zum Glück gibt es den Wasserfilter Test 2020, der dich anhand wichtiger Kriterien und Tipps sicher ans Ziel und damit zum für dich richtigen Gerät leitet.

Das Thema „hoher Härtegrad des Wassers“

Auch wenn nicht jeder Wissenschaftler den Einsatz von Geräten aus dem Wasserfilter Vergleich befürwortet und vor vermeintlichen Nachteilen und Risiken warnt: Geht es um die Frage nach dem richtigen Härtegrad geht, gilt es durchaus eine klare Richtung – hier sind sich nicht nur viele Forscher einig. Auch mancher Hersteller von Bügeleisen oder Kaffeemaschinen gibt in Gebrauchsanweisungen teils wichtige Tipps dazu, mit welcher „Wasserhärte“ ihre Produkte bei korrekter Anwendung die höchste Lebensdauer erreichen. Viel Kalk im Wasser jedenfalls stellt eine Herausforderung für manches Haushaltsgerät dar. Eine Ausnahme sind hierbei Waschmaschinen. Der Grund: Viele Waschmittelproduzenten fügen ihren modernen Produkten zu einem gewissen Teil Mittel zur Enthärtung zu. Das Filtern der hier verwendeten Wassermengen wäre für die meisten Filteranlagen auch zu viel des Guten.

Selbst innerstädtisch schwanken Härtegrade oft deutlich

Gemessen wurden Werte lange im „Grad deutscher Härte“, kurz: °dH. Auf europäischer beziehungsweise internationaler Ebene begegnen dir allerdings eher Angaben in Millimol pro Liter (mmol/l), wobei es hier um die messbare Menge Calcium- und Magnesiumionen geht. Pauschale Aussage zur Wasserhärte sind nicht nur für Deutschland als Ganzes nicht möglich. Tests zeigen vielmehr, dass sich die Ergebnisse in verschiedenen Stadtteilen gravierend unterscheiden können. Zweistellige Grad-Differenzen sind für Experten nicht überraschend. Wo ein hoher Härtegrad des Wassers auftritt, entscheiden vor allem die Böden, durch die sich das Wasser seinen Weg bahnt.

Lebst du etwa in einer Region mit einem hohen Anteil Kalksandstein? Dann ist davon auszugehen, dass dein Trinkwasser relativ mineralhaltig und somit härter als in anderen Gegenden ist.  Als weich gilt Wasser, wenn der Messwert unter 1,5 mmol/l Calciumcarbonat (bzw. bis 8,4 °dH) liegt. Als mittelhart gilt dein Wasser bei Werten zwischen 1,5 und 2,5 mmol/l Calciumcarbonat oder 8,4 bis 14,0 °dH Calciumcarbonat.

Liegt dein Wasserergebnis über diesen Werten, spricht man von hartem Wasser. Die Härtewerte entstammen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG), das in seiner aktuellen Version im Jahr 2007 vom Deutschen Bundestag Bundestag auf Basis europäischen Rechts beschlossen wurde. Für die Einhaltung der Grenzwerte sind die Versorgungsunternehmen zuständig. Verschiedene Standpunkte gibt es zu gesundheitlichen Auswirkungen harten Wassers. Grundtenor in der evidenzbasierten Wissenschaft aber ist, dass hartes Wasser eher gesundheitsförderlich als nachteilig ist. Denn es enthält mehr Calcium und Magnesium. Beides sind Mineralstoffe, die dein Körper für die Aufrechterhaltung vieler wichtiger Funktionen benötigt. Wenn du Infos zur Wasserhärte bekommen möchtest, kannst du dich an den zuständigen Wasserversorger wenden. Dieser testet ständig die Qualität.

Wasserfilter Vergleich bestätigt nicht alle Hersteller-eigenen Ansprüche

Ein Anschaffungsgrund für viele Menschen, die die Wirkung eines Wasserfilters zu schätzen wissen, ist natürlich die Hoffnung auf weniger Kalk und damit weniger Ablagerungen. Diese nämlich führen zu vorzeitigem Verschleiß, wenn man den Aussagen der Filterhersteller glaubt. Nicht minder wichtig ist dir als Nutzer eines Tischwasserfilters oder größeren Gerätschaften die laut Herstellern positive Wirkung auf den Wasser- und damit den Kaffee- oder Teegeschmack. Echte Teeliebhaber bevorzugen weiches Wasser, das wiederum teils sogar zwei oder drei Mal abgekocht wird. Experten raten zusätzlich zu einem Spitzer Zitrone. Diese Zutat soll der Vermeidung des sogenannten Teefilms dienen. Das mehrfache Abkochen wiederum soll dafür Sorge tragen, dass sich Kalk gar nicht erst absetzen kann. Als kleine Randnotiz interessiert es dich vielleicht, dass Tee-Profis bei Verkostungen zu einer Wasserhärte bis maximal 10 Grad beim Aufbrühen raten.

Auch dies soll den Teefilm verhindern. Im Wasserfilter Test erreicht längst nicht jedes Produkt die Wertreduzierungen, die Hersteller dir versprechen. Eine Reihe Kartuschen bleibt sogar weit unter den Angaben, weshalb du dir die Testergebnisse vor dem Kauf in diesem Punkt besonders genau anschauen solltest. Die Zahl der Geräte, die dir wirklich zum gewünschten weichen Wasser verhelfen, fällt geringer aus, als der erste Blick in die Marktsparte vermuten lässt. Nochmals der Hinweis: Im Wasserfilter Vergleich sind es eben nicht immer die teuren Angebote, die Topergebnisse erkennen lassen! Zudem wirst du feststellen, dass es teils kuriose Verfahren gibt bei der scheinbaren Senkung der Härtegrade. Einige Hersteller filtern mit ihren Kartuschen-Entwicklungen Calcium heraus, ersetzen dieses aber durch Magnesium. Jedoch sind wie erwähnt beide Mineralstoffe für den Härtegrad relevant.

Dein Beitrag zur optimalen Funktion: Lass nicht genutztes Wasser ablaufen

Bei vielen Wasserfiltern verbleibt eingefülltes Wasser im Gerät, wenn du nicht die gesamte Menge frischen Wassers nicht zeitnah verwendest. Um selbst dafür zu sorgen, dass alles gesundheitlich unbedenklich bleibt, solltest du Wasser regelmäßig austauschen und altes gefiltertes Wasser immer wieder ablaufen lassen. Das verhindert die Keimbildung, die auch in Filteranlagen grundsätzlich gerade bei unsachgemäßem Gebrauch auftreten kann. Sinnvoll ist es außerdem, dein Wasser kalt zu halten. Viele Bakterien lieben Wärme und können sich in einem solchen Umfeld ideal vermehren. Die Folge können unter anderem Probleme des Verdauungstraktes sein. Um diese und andere Beschwerden im Vorhinein zu umgehen, ist es lohnend, Filterkannen und ähnlich kompakte Anlagen bei ausreichenden Kapazitäten im Kühlschrank aufzubewahren. Zimmertemperatur ist eher nicht ideal, eben weil sich hier möglicherweise nachweisbare Keime unbemerkt in dunklen und feuchten Kartuschen ansiedeln können.

Stellt härteres Wasser eine höhere Umweltbelastung dar?

Du hast bereits erfahren, dass Waschmittel häufig Mittel zur Entkalkung enthalten. In anderen Fällen sie Sache laut Herstellern und vielen Experten allerdings etwas anders aus. Zumal sich die Gelehrten auch beim Waschmitteleinsatz nicht immer einig sind. Es gibt Hinweise, dass du bei hartem Wasser von Produkten wie Waschmitteln, Shampoos oder Duschgel für den selben Reinigungseffekt deutlich größere Mengen benötigst. Dies belastet die Umwelt letztlich durchaus. Nicht alle Rückstände werden dem Wasser in den Werken der Versorger vollständig aus dem Abwasser entfernt. Ebenso gibt es Hinweise auf höheren Stromverbrauch bei Verwendung harten Wassers, was meist durch die stärkere Ablagerung von Kalk erklärt wird in Ratgebern.

Duschen, baden, Zähneputzen oder Wohnungsputz? In diesen Bereichen kann sich enthärtetes Wasser sehr positiv bemerkbar machen. Auch der Zeitaufwand bei Putzen kann merklich sinken, wenn du weicheres Wasser verwendest. Was deine Wäsche angeht: Sie kann spürbar gemütlicher, also flauschiger werden durch weicheres Wasser. Die Spülmaschine wiederum kommt mit etwas Glück ohne Salz aus. Dass Wasserrohre weniger schnell verkalken sei ebenfalls erwähnt. Selbst deine Haut kann sich bei der Körperpflege mit weichem Wasser besser anfühlen, wie viele überzeugte Anwender von Geräten aus dem Wasserfilter Test mitteilen.

Es gibt auch „zu weiches Wasser“. Wasser komplett Härte kann dich auch vor Probleme stellen. So lösen sich Körperpflegeprodukte, Reinigungs- und Waschmittel nur schwer auf, was eine Schaumbildung nach sich ziehen kann. Dies ruft nach einem optimalen Härtegrad im Wasser. Diesen geben zahlreiche Experten seit Jahren mit 8,3 bis 8,4 Grad deutscher Härte (bzw. dem Pendant in Millimol pro Liter) an. Bei einem solchen Wert lösen sich Mittel immer noch ohne störende Rückstände auf, ohne dass Haushaltsgeräte über Gebühr belastet werden und Kalk unschöne Flecken entstehen lässt. Für sinnvoll halten Spezialisten eine Wasserenthärtung in jedem Fall, wenn der Härtegrad des Wassers die Marke von 14 °dH überschreitet. Darunter handelt es sich einmal mehr um eine Frage deines individuellen Geschmacks.

Darauf musst du unbedingt achten

Wasserfilter-Kartuschen in Nahaufnahme.

Für jeden Einsatzbereich gibt es den richtigen Wasserfilter, so versprechen es die Hersteller. Und der Wasserfilter Test bestätigt dies. Hier bekommst du nun nochmals eine kleine Übersicht über einige Dinge, auf die du vor der Bestellung achten solltest.

Subjektive Kundenbewertung vs. objektives Testergebnis

Mancher Hersteller investiert gerne in seinen guten Ruf. Will heißen: Kundenbewertungen in Online-Shops entsprechen nicht immer den objektiven Tatsachen, die der Wasserfilter 2020 wiedergibt. Der Vergleich präsentiert dir ansprechende Geräte, die halten, was sie versprechen und zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Wichtig ist die Unabhängigkeit der Tester. Schließlich geht es beim Wasserfilter um deine Gesundheit.

Kartuschenwechsel, Reinigung und Wartung

Selbst wenn vielleicht Wechselkartuschen zum Lieferumfang gehören, solltest du im Wasserfilter Vergleich immer Kosten für Zubehör wie Ersatzkartuschen, -filter oder -membranen achten. Die Kosten fallen teils durchaus hoch aus, was auch für Ersatzteile für elektronische Geräte gelten kann. Je weniger du technisch versiert bist, desto wichtiger ist eine einfache Austauschprozedur. Die neue Kartusche sollte idealerweise mit wenigen Handgriffen gewechselt sein. Handelt es sich um hochwertige Systeme, die eine professionelle Wartung verlangen, spielt freilich auch dies als Kostenfaktor für deinen Preisvergleich eine zentrale Rolle.

Wasser- und Stromverbrauch

Wie im Bereich der Umkehrosmose-Anlagen erwähnt, wird Wasser gerade bei den elektrischen Systemen eben nicht 1:1 als Trinkwasser verfügbar. Je häufiger du die Filteranlagen nutzt, desto eher wirst du einen hohen Wasserverbrauch auch finanziell bemerken. Dies gilt übrigens auch für den Stromverbrauch bei Geräten, die die Filterung des Wassers nicht allein mittels Ionentausch oder Aktivkohle erledigen. Der Strom- und Wasserbrauch ist nicht nur für umwelt- und klimabewusste Verbraucher relevant.

Was filtern die angebotenen Geräte im Einzelnen laut Test?

Last but not least ist diese Fragestellung im Grunde die wohl wichtigste. Du hast vielleicht nach der Lektüre von Wasserfilter Tests und Ratgebern recht genau vor Augen, welche potenziellen Gesundheitsrisiken zu ausschließen möchtest. Legst du Wert darauf, dass Mineralien wie Calcium und Magnesium im Wasser verbleiben, sollte dein neuer Tischwasserfilter natürlich entsprechend funktionieren. Geht es dir vor allem um die Reduzierung der Keimbelastung wie Bakterien, ist dein Blick auf Testberichte ebenfalls ein anderer. Suchst du ein Modell, das möglichst alles von Rückständen aus Bleirohren und Kupferrohren über Medikamentenrückstände bis zu Chlor und Nitrat aus deinem Trinkwasser entfernt, musst du besonders genau vergleichen. Und vielleicht auch etwas mehr ausgeben als geplant.

Wasserfilter nicht mit esoterischen Versprechen verwechseln!

Im Esoteriksektor gibt es oft dubiose Heilsversprechen und Aussagen, die wie angebliche „Energetisierungsmechanismen“ wissenschaftlich bedenklich sind. In unserem Wasserfilter Test geht es selbstverständlich um fachlich korrekte und nachweisbare Ergebnisse auf Basis aktueller und vor allem seriöser Standards. Hier geht es um Fakten, die in Analysen genau zeigen, welches Gerät wirklich etwas leistet und welches nach deinem Kauf mehr kostet als nützt.

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