Winterreifen Vergleich

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Die braunen Blätter fallen bereits von den Bäumen und der Winter liegt schon in der Luft. Im Oktober oder spätestens im November sollten die Sommerreifen durch die Winterreifen ersetzt werden. Aber wenn der passende Matsch-und-Schnee-Reifen noch fehlt, welches Modell ist dann das richtige? Nun hast du die Qual der Wahl und weißt nicht so recht, welcher Winterreifen dich beim Fahren vor eisigen Temperaturen bestmöglich schützt. Möglicherweise hast du einige Fragen, möchtest auf Nummer sicher gehen und mehrere Winterreifen vergleichen.

Keine Sorge, denn in unserem Winterreifen Test geben wir dir alle notwendigen Informationen an die Hand. Wir informieren dich, welche Besonderheiten, Eigenschaften und Unterschiede die verschiedenen M-und-S-Reifen haben. In unserem Winterreifen Vergleich kannst du dich über die aktuellen Modelle informieren und du erhältst im FAQ-Abschnitt Antworten zu weiteren Fragen sowie allgemeine Informationen zum Thema.

Vergleichssieger
Continental WinterContact TS 860 M+S - 205/55R16 91H
Continental WinterContact TS 850 M+S - 185/50R16 81H
Bridgestone Blizzak LM-005 M+S - 205/55R16 91H
Hankook Winter i*cept RS2 W452 M+S - 205/55R16 91H
Firestone Winterhawk 3 M+S - 175/65R14 82T
Semperit Master-Grip 2 M+S - 185/70R14 88T
Michelin Alpin 5 M+S - 195/65R15 91T
LinkContinental WinterContact TS 860 M+S - 205/55R16 91HContinental WinterContact TS 850 M+S - 185/50R16 81HBridgestone Blizzak LM-005 M+S - 205/55R16 91HHankook Winter i*cept RS2 W452 M+S - 205/55R16 91HFirestone Winterhawk 3 M+S - 175/65R14 82TSemperit Master-Grip 2 M+S - 185/70R14 88TMichelin Alpin 5 M+S - 195/65R15 91T
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HerstellerCONTINENTAL CONTINENTAL Bridgestone HANKOOK Firestone Semperit MICHELIN
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ModellWinterContact TS 860 M+SWinterContact TS 850 M+SBlizzak LM-005 M+SWinter i*cept RS2 W452 M+SWinterhawk 3 M+SMaster-Grip 2 M+SAlpin 5 M+S
Typ205/55R16 91H185/50R16 81H205/55R16 91H205/55R16 91H175/65R14 82T185/70R14 88T195/65R15 91T
Felgengröße16161616141415
Reifenbreite205185205205175185195
KraftstoffeffizienzklasseCCCEEEE
NasshaftungsklasseBCABCCB
Geräuschemission72 db71 db71 db72 db7171 db68 db
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Continental WinterContact TS 860 M+S - 205/55R16 91H
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ModellWinterContact TS 860 M+S
Typ205/55R16 91H
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Reifenbreite205
KraftstoffeffizienzklasseC
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ModellWinterContact TS 850 M+S
Typ185/50R16 81H
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Reifenbreite185
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Bridgestone Blizzak LM-005 M+S - 205/55R16 91H
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ModellBlizzak LM-005 M+S
Typ205/55R16 91H
Felgengröße16
Reifenbreite205
KraftstoffeffizienzklasseC
NasshaftungsklasseA
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Hankook Winter i*cept RS2 W452 M+S - 205/55R16 91H
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ModellWinter i*cept RS2 W452 M+S
Typ205/55R16 91H
Felgengröße16
Reifenbreite205
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Firestone Winterhawk 3 M+S - 175/65R14 82T
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ModellWinterhawk 3 M+S
Typ175/65R14 82T
Felgengröße14
Reifenbreite175
KraftstoffeffizienzklasseE
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Semperit Master-Grip 2 M+S - 185/70R14 88T
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HerstellerSemperit
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ModellMaster-Grip 2 M+S
Typ185/70R14 88T
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Michelin Alpin 5 M+S - 195/65R15 91T
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HerstellerMICHELIN
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ModellAlpin 5 M+S
Typ195/65R15 91T
Felgengröße15
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Zuletzt aktualisiert am September 23, 2020 um 14:18 Uhr. Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten zwischenzeitlich möglich. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Autor: | Letzte Aktualisierung: 14.09.2020
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Preisverlauf - Continental WinterContact TS 860 M+S

Das Wichtigste in Kürze:

Der Continental WinterContact TS 860 M+S Winterreifen ist für jedes Winterwetter geeignet. Egal ob bei Eis und Schnee oder bei optimalen Fahrbedingungen, der Reifen bietet stets maximale Sicherheit. Mit Hilfe seiner zahlreichen Rillen und Lamellen wird die Fahrt bei schlechten Wetterverhältnissen deutlich verbessert. Das Produkt überzeugt darüber hinaus durch kurze Nassbremswege, eine gute Bodenhaftung und präzise Lenkübertragung. In unserem Winterreifen Test ist der Continental WinterContact TS 860 M+S Winterreifen unser Vergleichssieger und wird dich sicher ebenfalls nicht enttäuschen.

Die Eigenschaften im Überblick:

  • Kraftstoffeffizienz: C
  • Nasshaftungsklasse: B
  • Geräuschemission: 72 db
  • Abmessungen: 63,19cm x 63,19cm x 20,5cm
  • Gewicht: 8,3kg

Das kleine 1×1 des Winterreifen-Kaufs

Eiszapfen über Autoreifen.Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Wichtige Merkmale bei diesen Autoreifen: Der Reifendruck, die Profiltiefe, die Alterung und die Rillen.
  • Manche Matsch-und-Schnee-Reifen sind besser, was das Fahren und Bremsen bei Glätte betrifft. Aber auch, was die Geräuschkulisse und den Kraftstoffverbrauch angeht.
  • Es bestehen Unterschiede bei der Leistung.

Außerdem gibt es noch weitere Punkte, die du bedenken solltest, bevor du einen Winterreifen kaufst. Wichtige Grundlagen und Wissenswertes findest du in unserem Winterreifen Test in den am häufigsten gestellten Fragen mit den zugehörigen Antworten.

Häufig gestellte Fragen zu Winterreifen

Ab wann muss ich Winterreifen aufziehen?

Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben, aber den meisten ist die O-bis-O-Regel bekannt. Auch die 7-Grad-Empfehlung hat der ein oder andere bereits gehört. Über Jahre hinweg haben die Medien die These vertreten, dass Winterreifen bei Temperaturen unter 7 Grad eine bessere Eigenschaft als Sommerreifen hätten.

Aber auch bei einer Gradzahl knapp über dem Gefrierpunkt kannst du mit einem Sommerreifen sowohl auf trockener wie auch auf nasser Fahrbahn kürzere Bremswege erzielen als mit Winterreifen. Der Bremsweg auf Schnee und Eis ist dann jedoch deutlich kürzer als bei Sommerreifen.

Dennoch erinnert die 7-Grad-Empfehlung sowie die „O-bis-O-Regel“ Autofahrer daran, dass sie ungefähr im Oktober und zu Ostern ihre Reifen wechseln sollten. Aber ist das heute wirklich noch so gängig? Vom ADAC heißt es, dass diese Richtlinie nur grob zu sehen und daher mit Vorsicht zu genießen ist. Denn wenn Ostern im März liegt, sollten die Winterreifen definitiv noch bleiben. Denn meistens ist es auch noch an Ostern recht kalt.

Darf ich mit Winterreifen auch im Sommer fahren?

Es ist laut Paragraph 2 Absatz 3 der Straßenverkehrsordnung geregelt, dass du nur dann bei Schnee fahren darfst, wenn dein Fahrzeug eine entsprechende Bereifung hat. Daher ist es auf keinen Fall empfehlenswert mit Sommerreifen im Winter zu fahren, denn M-und-S-Reifen sind darüber hinaus auch nicht für hohe Temperaturen ausgerichtet und können daher viel schneller verschleißen und an Leistung verlieren. Gute Winterreifen sorgen zudem für einen kürzeren Bremsweg bei Glätte. Des Weiteren drohen Geldbußen bei Nicht-Einhaltung.

Was muss ich nach der Umrüstung auf Winterreifen beachten?

Sobald es immer kälter wird, ist es an der Zeit, die Reifen zu wechseln. Worauf du dabei genau achten solltest, erfährst du jetzt. Der Luftdruck des M-und-S-Reifens sollte etwas höher als bei Sommerreifen sein. Das hat den Grund, dass bei kalten Temperaturen der Luftdruck im Reifen sinkt.

Zudem könnten die Fahreigenschaften, beziehungsweise das Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn etwas anders sein. Das liegt am Material der Winterreifen.

Darüber hinaus gibt es einen Geschwindigkeitsindex, der besagt, für welche Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen zugelassen ist. Diesen findest du auf der Flanke des Reifens. Die Maximalgeschwindigkeit wird mit einem Buchstaben festgelegt, A steht dabei für die niedrigste Klasse und Y für die höchste. Y liegt übrigens bei einer Geschwindigkeit von 300 km/h.

Zu guter Letzt solltest du deine Reifen später – nachdem du eine kurze Strecke gefahren bist – einer erneuten Prüfung unterziehen, ob sie wirklich ordentlich befestigt sind.

Wie viele Jahre sollte ich Winterreifen maximal verwenden?

Wie lange ein solcher Autoreifen verwendet werden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Ungefähr 40.000 Kilometer sollte ein Winterreifen aushalten. Aber je nach Fahrstil und Fahrzeugart kann dieser Richtwert abweichen. Auch unebene Straßen, schwere Beladung und ein falscher Reifendruck können den Winterreifen schneller verschleißen lassen. M-und-S-Reifen sind generell etwas schneller abgefahren als Sommerreifen.

Das bedeutet, fährst du 10.000 Kilometer im Jahr, dann sind deine Winterreifen nach ungefähr vier Wintern relativ abgefahren. Generell sollten die Autoreifen nicht länger als zehn Jahre benutzt werden.

Irgendwann einmal ist es aber dann soweit und die Gummimischung verhärtet. Zuvor sorgt eine spezielle Laufflächenmischung dafür, dass das Gummi auch bei tiefen Temperaturen nicht verhärtet. Bei regelmäßiger Benutzung lässt dieser Schutz jedoch irgendwann einmal nach und der Winterreifen ist nicht mehr griffig genug.

Was ist ein M-und-S-Reifen?

Eine allgemeingültige Definition eines Winter- oder M-und-S-Reifens gibt es nicht. Trotzdem lassen sich Kennzeichnungen und Merkmale ausmachen. M und S steht für das Englische „Mud and Snow“ oder auf Deutsch: Matsch und Schnee. Seit den 50er Jahren hat man damit angefangen, grobstollige Profile für Schnee und Matsch mit dieser Kennzeichnung zu markieren.

Allgemein wird ein Autoreifen auch als Pneu bezeichnet. Pneu kommt vom griechischen „pneuma“ und bedeutet so viel wie Luft, Wind oder auch Atem. Die Reifen bestehen hauptsächlich aus Kautschuk oder Material wie Buna. In der Europäischen Union ist es Pflicht, dass die Produzenten auf allen Autoreifen über deren Verbrauch, Haftung und Geräuschklassifizierung informieren müssen.

In vielen Ländern ist es üblich, dass zu einer bestimmten Zeit eine Winterreifenpflicht besteht. In Deutschland ist das seit dem 04. Dezember 2010 der Fall. Diese Autoreifen sind darüber hinaus speziell für niedrige Temperaturen ausgelegt und verfügen über eine spezielle Gummimischung, die auch bei Kälte elastisch ist und dennoch Kraft übertragen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Winterreifen und Ganzjahresreifen?

Der größte Unterschied besteht darin, dass die Ganzjahresreifen weniger Lamellen im Profil aufweisen. Bei Ganzjahresreifen sind die Lamellen, die für den zusätzlichen Grip auf Schnee verantwortlich sind, auch nicht so gleichmäßig auf der Oberfläche des Reifens verteilt.

Außerdem ist die Gummimischung bei Ganzjahresreifen weicher, wodurch die Bremswege bei trockenem Untergrund länger sind.

Und gute Ganzjahresreifen können gerne einmal etwas teurer sein. Für einen kompletten Satz solcher Autoreifen zahlst du zwischen 500 und 700 Euro.

Welche Mindestprofiltiefe sollten Winterreifen haben?

Laut Gesetz nach Paragraph 36 StVZO liegt die Mindestprofiltiefe bei 1,6 Millimetern. Bei Leichtkrafträdern liegt dieser Wert bei 1,0 Millimetern. Für ein sicheres Fahren empfiehlt die ADAC einen Reifenwechsel ab 3 beziehungswiese 4 Millimetern Profiltiefe.

Wie ist das mit meinem Versicherungsschutz geregelt, wenn ich mit Sommerreifen im Winter fahre?

Du fragst dich, wie der Versicherungsschutz greift, wenn du trotzdem mit Sommerreifen im Winter fährst? Deine KFZ-Haftpflichtversicherung übernimmt im Schadensfall nach einem Unfall den des Unfallopfers. Das gilt auch wenn der Verursacher bei winterlichen Bedingungen mit Sommerreifen unterwegs war. Dein Versicherungsschutz bleibt also dennoch bestehen. Jedoch kann es bei grober Fahrlässigkeit sein, dass die Versicherung ihre Leistung verweigert.

Dennoch ist klar: Wer trotz Schnee und Glätte mit Sommerreifen fährt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 60 Euro. Im Streitfall wird sogar dem betreffenden Autofahrer eine Mithaftung zugesprochen. Und das kann dann ziemlich teuer werden.

Welcher Winterreifen hat im Jahr 2019 im Test am besten abgeschnitten?

Am besten hat der Dunlop Winter Response 2 im Jahr 2019 abgeschnitten. Er hat das Urteil 2,1 („Gut“) erhalten und kann vor allem mit seinen guten Fahreigenschaften bei Aquaplaning punkten. Ein geringer Kraftstoffverbrauch, das Handling sowie eine gute Bremsleistung zeichnen diesen Reifen ebenfalls aus. Stiftung Warentest selbst hat zwar keine Autoreifen getestet, aber die Ergebnisse des ADAC-Tests zusammengestellt.

Wie lagere ich meine Winterreifen im Sommer richtig?

Zuerst stellst du sicher, dass die Reifen noch eine ausreichende Profiltiefe haben. Ist das nicht der Fall, kannst du diesen direkt entsorgen. Dasselbe gilt für das Alter des Autoreifens.

Nun sollte er noch gekennzeichnet werden. VR steht für vorne rechts.

Bei der Lagerung erhöhst du den Luftdruck auf 0,5 Bar über dem Normaldruck und befreist den Reifen von Fremdkörpern. Der erhöhte Luftdruck ist wichtig, da der Autoreifen während der Lagerung immer etwas an Luft verliert. Wenn der Druck gesteigert wird, bleibt er in seiner Form erhalten. Er sollte möglichst kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Die Reifen kannst du dann an die Wand hängen oder stapeln. Mehr als vier Exemplare sollten jedoch nicht gestapelt werden, da ansonsten das Gewicht auf den unteren Autoreifen zu hoch ist.

Alternativ gibt es noch sogenannte Felgenbäume oder Wandhalterungen. Ein Felgenbaum ist ein Fahrgestell, auf dem sich ein Rohr mit einer Halterung befindet. Daran werden die Reifen angebracht. Vorteilhaft ist der Felgenbaum dann, wenn alle vier Autoreifen transportiert werden müssen.

Eine Unwucht tritt ein, wenn sich das Gewicht des Reifens und der Felge nicht gleichmäßig um die Drehachsen verteilt. Um eine Unwucht zu vermeiden, sollten die Reifen regelmäßig ausgewuchtet werden. Wenn du dir unsicher bist, lässt du es am besten von einem Experten übernehmen.

Woran erkenne ich gute Winterreifen?

Einen guten Winterreifen zu erkennen ist zunächst nicht so einfach, wie du vielleicht annimmst. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle.

Das Schneeflockensymbol dürfen ausschließlich geprüfte Winterreifen tragen. Daran erkennst du, dass dein M-und-S-Reifen getestet worden ist. Diese ist auf der Seitenwand zu finden und steht für einen standardisierten Test nach amerikanischen Vorschriften. Es gibt allerdings auch gefälschte Schneeflocken, weswegen du vorab prüfen solltest, ob der Test auch tatsächlich stattgefunden hat.

Natürlich ist es auch immer wichtig, auf den Markennamen zu achten. Bekannte Hersteller wie Michelin oder Dunlop stellen bereits seit Jahrzehnten Reifen her und haben sich darauf spezialisiert.

Beim Verkauf steht die Frage im Vordergrund, ob mit oder ohne Felge. Eine Sparvariante ist der Kauf ohne Felgen. Aber demgegenüber stehen dann wiederum Ausgaben, da der nächste Reifenwechsel in der Fachwerkstatt vorgenommen werden muss. Ein kompletter Satz Reifen mit Felgen kostet zwar mehr, zahlt sich aber über längere Zeit aus. Im Frühjahr und Winter entfällt nämlich das aufwändige Umziehen der Exemplare. Diese können dann ganz leicht aufgesteckt werden.

Wenn ein Winterreifen gut ist (einen guten Grip aufweist) hat er auch keinen so hohen Kraftstoffverbrauch. Denn generell ist dieser leicht höher als bei Sommerreifen. Das liegt am gesteigerten Rollwiderstand der M-und-S-Reifen.

Auch an der Nasshaftung erkennst du einen guten Autoreifen im Winter. Diese bezeichnet einen Wert, der die Verlängerung des Bremswegs auf nasser Oberfläche angibt. Der Bremsweg sollte natürlich relativ kurz sein.

Es gibt beispielsweise das Alpine-Siegel, das aussagt, dass der Reifen bei winterlichen Bedingungen für die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung geeignet ist.

Das EU-Reifenlabel gibt Auskunft über den Rollwiderstand, die Nassbremseigenschaften, Außenfahrgeräusche sowie die Reifenhaftung. Mit Etiketten wie diesem ist es möglich, als Käufer einzelne Kriterien besser einzuschätzen und Modelle besser zu unterscheiden, beziehungsweise Winterreifen zu vergleichen.

Was die Geräuschklassifizierung betrifft, so wird mit dieser die Lautstärke bezeichnet, die ein Reifen während des Fahrens produziert. Dabei wird der Dezibel-Wert angegeben, der in drei Bewertungsklassen unterteilt ist. Diese werden durch Linien dargestellt. Je mehr schwarze Linien es gibt, desto lauter ist der Reifen.

Hat Stiftung Warentest Winterreifen getestet?

Nein, Stiftung Warentest hat keine Winterreifen verglichen, aber die Ergebnisse eines ADAC-Tests präsentiert. Bei Stiftung Warentest kannst du dich jedoch generell über Reifen informieren und lernen, worauf du insbesondere achten solltest.

Wie viel kosten Winterreifen im Schnitt?

Unser Winterreifen Test hat ergeben: Im Durchschnitt kostet ein einziger normaler Winterreifen ungefähr zwischen 70 und 120 Euro.

Welche Anbieter von Winterreifen sind empfehlenswert und/oder bekannt?

Bei unserem Winterreifen Vergleich sind wir auf viele Marken gestoßen. Hier siehst du eine Übersicht wichtiger Hersteller:

  • Continental
  • Dunlop
  • Goodyear
  • Michelin
  • Apollo
  • Bridgestone
  • Vredestein
  • Semperit
  • Hankook
  • Uniroyal
  • Nokian
  • Fulda
  • Nexen

Vor- und Nachteile von Winterreifen

Ortsausgangsschild "Winterreifen"

Vorteile
  • Ein Winterreifen hat eine deutlich bessere Haftung als Sommerreifen.
  • Ebenso ist durch diese Reifenart ein besseres Fahrverhalten möglich.
  • Die Griffigkeit bei Matsch und Schnee ist hoch.
  • Im Vergleich zu Ganzjahresreifen halten sie ungefähr doppelt so lange.
  • Aufgrund des hohen Naturkautschuk-Anteils bleiben diese Reifen auch bei extremer Kälte flexibel und werden nicht so leicht brüchig.
  • Auch bei einem Anstieg oder Gefälle haftet ein Winterreifen gut.
  • Die Bremsleistung auf kalter Fahrbahn ist besser als bei Sommer- oder Ganzjahresreifen.
Nachteile
  • Es entstehen Kosten für die Einlagerung.
  • Beim Wechsel zu Winterreifen oder zu Sommerreifen kommen ebenfalls regelmäßig Kosten auf dich zu.
  • Performance-Einbußen bei Temperaturen über 7 Grad können entstehen.
  • Winterreifen sollten nicht das ganze Jahr gefahren werden. Die Leistung fällt stark ab, sobald die Temperaturen höher werden.

Die Geschichte des Winterreifens

Zu Beginn bestanden Autoreifen noch aus Vollgummi. Im Jahr 1885 hat Carl Benz drei Vollgummiringe auf hölzerne Speichenräder seines Motorwagens gezogen. Damit ging er in die Geschichte ein. Bereits zehn Jahre später hat ein Auto zum ersten Mal bei einem Rennen eine längere Strecke auf Luftreifen zurückgelegt. Diese Reifen hat der auch heute noch bekannte Hersteller Michelin produziert.

1904 bekam der Reifen erstmals ein Profil. Continental produzierte die allerersten Pneus mit Querrippen. 1922 hat Dunlop dann die Reifen mit einer verstärkten Wulst hergestellt. Dadurch hatten die Fahrer einen verbesserten Sitz auf der Felge. Das Besondere daran: Bis heute werden die Reifen auf diese Weise produziert.

Kurz vor dem Krieg im Jahr 1938 war die Geburt des Stahlgürtelreifens und Michelin verwendete dabei eine Mischung aus Kautschuk und Stahldrähten. 1950 war es dann soweit, dass die ersten Winterreifen mit dem M+S Zeichen (das steht für Matsch und Schnee) vermarktet worden sind. Noch hatten sie ein sehr grobes Profil und waren sehr laut. Erst 32 Jahre danach kam der erste Winterreifen mit den heute bekannten Lamellen auf den Markt.

Winterreifen Vergleich: Die Besonderheiten bei Winterreifen

Sommerreifen und Winterreifen sind, wie du ja wahrscheinlich weißt, verschieden. Aber worin genau unterscheiden sie sich? Und an welchen Merkmalen erkennst du sofort, ob es sich um einen Winter- oder einen Sommerreifen handelt? Unser Winterreifen Test klärt auf:

Material: Winterreifen haben einen größeren Anteil an Naturkautschuk. Denn damit sind sie auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch geschmeidig. Es gilt: Je weicher der Reifen ist, desto stärker kann sich dieser mit der Oberfläche der Fahrbahn auch verbinden. Das führt zu einem guten Grip und einem optimalen Fahrverhalten. Sommerreifen hingegen verhärten schnell bei niedrigen Temperaturen.

Profilrillen: Winterreifen haben tiefe und vor allem breite Rillen. Die Reifenkanäle sollen Schnee aufnehmen. Du fragst dich warum das so ist? Es klingt vielleicht zunächst gewöhnungsbedürftig, aber Schnee haftet auf Schnee unglaublich gut. Drückt sich dieser dann in die breiten Rillen des Reifens, verstärkt das den Grip und somit auch den Vortrieb des Fahrzeugs.

Profilfläche: Auf dem Winterreifen kannst du viele Einschnitte erkennen, die auch als Lamellen bekannt sind. Diese können sich im Schnee, Matsch und Eis verkanten und verstärken zusätzlich die Haftung auf der Fahrbahn. Außerdem können die Lamellen Wasser ableiten und schützen dich vor Aquaplaning.

Wenn du all diese Punkte beachtest, ist eine sichere Fahrt bei Eis, Schnee und Glätte gewährleistet. Nasses Laub im Herbst oder generell das Fahren im Winter mit Sommerreifen kann eine große Herausforderung und sogar gefährlich werden. Deshalb ist es umso wichtiger, vor dem Kauf deines Winterreifens verschiedene Winterreifen zu vergleichen.

Winterreifen Test: Darauf solltest du unbedingt achten

Reifenstapel im Schnee.

Profiltiefe

In Europa gilt, dass Autoreifen eine Mindest-Profiltiefe von 1,6 Millimetern haben müssen. Sobald ein Reifen diesen Wert unterschreitet, ist dieser nicht mehr im Straßenverkehr zulässig. Denn dann bist du nicht mehr verkehrssicher unterwegs. Beachte auch, dass abgefahrene Reifen schnell mal teuer werden können: Ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg könnten auf dich zukommen, wenn du nicht hin und wieder die Profiltiefe absicherst oder prüfen lässt.

Reifendruck

Wenn du zu nachlässig mit dem Druck deines Winterreifens umgehst, kann es passieren, dass dein Reifen schneller verschleißt. Aber nicht nur das, denn schlappe Reifen steigern den Spritverbrauch. Im Gegensatz dazu, sollte ein Reifen aber auch nicht zu prall sein, denn dadurch verschlechtert sich der Fahrkomfort. Hin und wieder solltest du deshalb den Druck der Reifen kontrollieren.

Alter

Auch das Alter des Autoreifens kann getestet werden. Denn irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass dein Winterreifen wieder einmal ausgetauscht werden sollte. Hierbei hilft die sogenannte DOT-Nummer auf der Reifenflanke weiter. Sie befindet sich in einer ovalen Prägung und zeigt dir die Kalenderwoche und das Jahr des Herstellungsdatums. Beispielsweise steht ein DOT mit der Nummer 2320 für die 23. Kalenderwoche im Jahr 2020. Und DOT ist eine Abkürzung für Department of Transportation, also eine amerikanische Zulassungsbehörde.