Zahnpasta Vergleich

Die Zahnpasta – manche sagen auch Zahnpaste – ist beim Thema Mundhygiene nicht wegzudenken. Aber welche Zahnpasta ist eigentlich die beste? Bestimmt hast du auch schon einmal vor dem Zahnpastaregal im Supermarkt gestanden und dich gefragt, welche Zahncreme du kaufen sollst, um deine Zähne optimal zu reinigen und zu pflegen. Der Preis ist dabei kein hilfreiches Kriterium, denn er sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität des Tubeninhaltes aus.

Unser Zahnpasta Vergleich bietet dir eine Hilfe auf der Suche nach der für dich passenden Zahnpasta. In dem Vergleich stellen wir nicht nur verschiedene Zahnpasten unterschiedlicher Marken einander gegenüber. Wir erklären dir auch die Unterscheide zwischen den verschiedenen Zahnpasta-Arten, geben dir einen Überblick über die wichtigsten Bestandteile einer Zahnpasta  und beantworten dir weitere wichtige Fragen rund um das Thema Zahnpasta.

Vergleichssieger
Sensodyne Sensitivität & Zahnfleisch
Colgate Komplett Natürliche Kräuter Zahnpasta, 75 ml
Elmex Gelee 25 G
2 x Splat Blackwood Whitening Zahnpasta 75ml
NIYOK Zahncreme Kokosöl + Pfefferminze & Zitrone (3x75ml)
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HerstellerSENSODYNE COLGATE ELMEX Sani-Alt Niyok
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Mit Zinkneinneinneinneinnein
Geeignet für Kindernicht unter 12 Jahrenjaab 6 Jahrenneinja
Whitening-Effekt-janeinjanein
Geeignet für empfindliche Zähnejajajajaja
Geschmacksrichtung-Mit dem frischen Geschmack und Grün natürlicher Kräuter-Wacholdersubtiler Geschmack von Pfefferminze und Zitrone
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NIYOK Zahncreme Kokosöl + Pfefferminze & Zitrone (3x75ml)
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Zuletzt aktualisiert am Juli 9, 2020 um 11:02 Uhr. Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten zwischenzeitlich möglich. Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Alle Angaben ohne Gewähr.
Autor: Anika T. | Letzte Aktualisierung: 02.07.2020
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Preisverlauf - Sensodyne Sensitivität & Zahnfleisch

Das kleine 1×1 des Zahnpasta-Kaufs

Welche Zahnpasta ist die beste? Wir sagen es dir in unserem Test.Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Es gibt drei Arten von Zahnpasten: Universal-Zahnpasta für die Pflege von gesunden Zähnen, Sensitiv-Zahnpasta für empfindliche Zähne sowie Whitening-Zahnpasta zur Entfernung von Verfärbungen durch beispielsweise Tee, Kaffee oder Nikotin.
  • Für den Schutz vor Karies ist Fluorid in der Zahnpasta wichtig.
  • Bis zu ihrem sechsten Geburtstag müssen Kinder eine spezielle Kinderzahnpasta benutzen.

Häufig gestellte Fragen zu Zahnpasta

Wie putzt man sich ordentlich mit Zahnpasta die Zähne?

Diverse Zahnpasta Tests von unterschiedlichen Institutionen weisen darauf hin, dass die beste Zahnpasta für eine gute Zahnpflege allein nicht ausreicht. Wichtig ist darüber hinaus auch die richtige Putztechnik. Diese wird im Alltag beim Zähneputzen oft vernachlässigt. Deshalb gehört eine entsprechende Beratung neben der professionellen Zahnreinigung auch regelmäßig zur Prophylaxe beim Zahnarzt.

Zahnärzte empfehlen zweimal täglich folgende Putztechnik: Gebe eine erbsengroße Menge Zahnpasta auf deine Zahnbürste. Dann reinigst du die Kauflächen sowie die Innen- und Außenseiten deiner Zähne zwei Minuten lang. Die zwei Minuten teilst du dir so ein, dass du jeden Quadranten deines Gebisses für etwa 30 Sekunden putzt. Dabei setzt du die Zahnbürste in einem Winkel von 45 Grad zum Zahnfleisch hin an. Dann putzt du mit kleinen Bewegungen. Achte dabei darauf, dass du deine Zahnbürste zwar mit leichtem Druck führst, sie aber nicht zu fest andrückst, um dein Zahnfleisch nicht zu verletzen. Im Anschluss wischt du den gelösten Belag mit der Bürste von den Zähnen. Dabei bewegst du deine Zahnbürste vom Zahnfleisch weg.

Welche Zahnpasta ist für Babys und Kinder geeignet?

Für Babys und Kinder gibt es spezielle Zahnpasten. Diese sind auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt. Babyzahncremes dürfen zum Beispiel keine Stoffe enthalten, die schädlich für dein Baby sind. Der Grund dafür ist, dass Babys die Zahnpasta beim Zähneputzen häufig herunterschlucken statt sie auszuspucken.

Zudem unterscheiden sich Baby- und Kinderzahncremes nicht nur geschmacklich von den Zahncremes für Erwachsene. Auch der Fluoridgehalt ist ein anderer. Für Babys bis zu einem Alter von zwei Jahren ist eine Babyzahncreme mit einer Fluoridkonzentration in Höhe von 500 ppm empfehlenswert. Vom zweiten bis zum sechsten Geburtstag ist eine Kinderzahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid geeignet. In beiden Fällen solltest du deinem Kind zweimal täglich mit einer erbsengroßen Menge der Zahncreme die Zähne putzen.

Etwas anderes gilt, wenn du deinem Kind Fluoridtabletten gibst. Dann solltest du auf eine Kinderzahnpasta ohne Fluorid zurückgreifen.

Gibt es milde Zahnpasta ohne Menthol?

Putzt du dir mit einer mentholhaltigen Zahncreme die Zähne, erzeugt dies ein langanhaltendes frisches Mundgefühl. Deshalb enthalten die meisten Zahnpasten Menthol. Es gibt aber auch mildere Produkte, die ohne Menthol auskommen. Dazu zählen zum Beispiel die mentholfreie Zahnpasta von elmex und die Calendula Zahncreme von Weleda.

Vorteilhaft ist eine solche Zahnpasta, wenn du den typischen Minzgeschmack von mentholhaltigen Zahnpasten nicht magst. Reagierst du sogar auf Menthol allergisch, ist eine mentholfreie Zahncreme für dich Pflicht. Auch während einer homöopathischen Behandlung ist es wichtig, dass du auf Menthol in der Zahnpasta verzichtest.

Warum ist es empfehlenswert die Zahnpasta häufiger mal zu wechseln?

Viele Zahnärzte empfehlen, die Zahnpasta mehrmals im Jahr zu wechseln. Das bedeutet nicht unbedingt, dass du zwischen verschieden Zahnpasta-Arten wechseln, sondern nur hin und wieder zu einem Produkt einer anderen Marke mit einer anderen Zusammensetzung greifen solltest. Neigst du beispielsweise zu schmerzempfindlichen Zähnen und benutzt eine entsprechende Zahncreme von Oral-B, hast du zum Beispiel die Möglichkeit, zu einem entsprechenden Produkt von Sensodyne zu wechseln.

Der Grund für diese Empfehlung ist, dass auch die für dich beste Zahnpasta mit der Zeit an Reinigungskraft und Wirkung verlieren kann. Denn die Bakterien in deinem Mund können sich im Laufe des Anwendungszeitraumes so an die Zusammensetzung der Zahnpasta gewöhnen, dass Karies und Co. dann bessere Chancen haben, deine Zähne anzugreifen.

Benutzt du eine Whitening-Zahnpasta, um Verfärbungen von deinen Zähnen zu beseitigen, ist es zudem auch vorteilhaft, wenn du zwischendurch auch mal zu einer Zahnpasta mit einem niedrigeren Abrasionswert greifst, damit die Oberflächen deiner Zähne keinen Schaden nehmen.

Welche Zahnpasta eignet sich für weißere Zähne?

Haben sich deine Zähne durch den Konsum von Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin verfärbt, kann eine Whitening-Zahnpasta Abhilfe schaffen. Eine solche Zahnpasta mit Weiß-Auslobung enthält in der Regel größere bzw. eine höhere Anzahl an Putzkörpern und hat damit einen höheren RDA-Wert. Teilweise sorgen auch aufhellende Zusatzstoffe für weißere Zähne.

Deine Zähne werden durch eine Zahnpasta mit Whitening-Effekt nicht gebleicht bzw. aufgehellt wie bei einer professionellen Aufhellung. Der Effekt einer solchen Zahnpasta orientiert sich an der natürlichen Zahnfarbe. Dies ist nicht zwingend ein strahlendes Weiß.

Wichtig ist auch, dass dir bei der Wahl deiner Zahnpasta bewusst ist, dass eine Whitening-Zahnpasta nicht für jeden geeignet ist – selbst wenn es sich bei dieser um einen Testsieger in einem Zahnpasta Test eines unabhängigen Testinstitutes handelt. Wir raten dir von der Verwendung einer Whitening-Zahnpasta ab, wenn du unter Parodontitis leidest. Auch bei schmerzempfindlichen Zähnen solltest du deine Zähne mit einer anderen Zahnpasta reinigen. Da die Schmerzempfindlichkeit durch den starken Abrieb verstärkt werden kann. Sind deine Zähne und dein Zahnfleisch gesund, ist eine gute Whitening-Zahnpasta in der Regel aber unbedenklich.

Warum sind Fluorid und Zink in der Zahnpasta?

Fluorid und Zink erfüllen als Bestandteil einer Zahnpasta unterschiedliche Funktionen. Fluorid ist ein wichtiger Wirkstoff im Zusammenhang mit der Vermeidung von Karies. Das Mineral macht deine Zähne härter und mineralisiert deren Oberfläche, wodurch sie widerstandsfähiger werden. Zudem wird durch die Verwendung einer Zahnpasta mit Fluorid die Vermehrung von Bakterien gehemmt.

Enthält eine Zahnpasta Zink, kann dies ebenfalls zur Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch beitragen. Das Spurenelement schützt dich mit seiner antibakteriellen Wirkung vor Plaque und Zahnstein. Zudem hilft Zink dabei, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch zu vermeiden.

Welche Zahnpasta ist geeignet für schmerzempfindliche Zähne oder bei Parodontitis?

Reagieren deine Zähne empfindlich auf bestimmte Reize wie Wärme, Kälte, Süßes oder Saures, ist eine Sensitiv-Zahnpasta für schmerzempfindliche Zähne für dich besonders geeignet. Da freiliegende Zahnhälse eine häufige Ursache für die Empfindlichkeit der Zähne ist, sollte deine Zahnpasta einen niedrigen Abrieb haben. Das ist bei Sensitiv-Zahncremes in der Regel der Fall. Dadurch werden deine Zähne und dein Zahnfleisch geschont.

Zudem enthalten Sensitiv-Zahnpasten oft spezielle Stoffe, die eine desensibilisierende Wirkung haben. Verwendest du ein solches Produkt über einen längeren Zeitraum, kann die Schmerzempfindlichkeit deiner Zähne dadurch abnehmen.

Diese Features sollte deine Zahnpasta haben

Welche Zahnpasta ist die beste? Wir sagen es dir in unserem Test.

Zahnpasta Tests im Internet schauen besonders auf den RDA-Wert

Beim Kauf einer Zahnpasta ist der RDA-Wert ein wichtiger Punkt, den du bei der Auswahl beachten solltest. Dieser gibt an, wie groß der Abrieb durch Putzkörper beim Zähneputzen ist. Auf der einen Seite ist ein hoher Abrieb von Vorteil, da dann zuverlässig Verunreinigungen von der Zahnoberfläche beseitigt werden. Auf der anderen Seite ist ein zu hoher Abrieb aber schädlich für deine Zähne und dein Zahnfleisch.

Benötigst du eine Universal-Zahnpasta, achte auf einen RDA-Wert zwischen 40 und 60. Bist du auf der Suche nach einer guten Sensitiv-Zahnpasta, weil deine Zähne schmerzempfindlich sind, sollte der Wert möglichst nicht über 40 liegen. Sind deine Zähne unempfindlich und dein Zahnfleisch intakt, darf der RDA-Wert auch höher sein als bei einer Universal-Zahnpasta, wenn du Verfärbungen wegputzen möchtest. Aber auch bei einer Whitening-Zahnpasta solltest du zu einem Produkt greifen, welches einen RDA-Wert von 80 nicht überschreitet. Bei der Benutzung einer elektrischen Zahnbürste empfehlen wir dir zudem einen RDA-Wert von 50 nicht zu überschreiten.

Fluorid ist ein wichtiger Bestandteil von Zahncreme

Zur Vorbeugung von Karies ist Fluorid ein wichtiger Bestandteil von Zahnpasta. Fluorid macht die Zähne widerstandsfähiger, indem der Stoff den Zahnschmelz vor Säuren sowie vor einer Kariesbildung durch Plaque schützt. Deshalb solltest du darauf achten, dass deine Zahnpasta Fluorid enthält.

Unterschiede gibt es hinsichtlich der Menge des enthaltenen Fluorids und auch in Bezug auf die Art des Fluorids, welches in Zahnpasta enthalten ist. Eine Zahncreme für Erwachsene sollte zwischen 1.000 und 1.500 ppm Fluorid enthalten. Bei einer Kinderzahnpasta musst du auf einen geringeren Fluoridgehalt achten. Bis zu einem Alter von zwei Jahren wird eine Menge von 500 ppm empfohlen. Danach sind bis zum sechsten Geburtstag 1.000 ppm empfehlenswert.

Natriumfluorid, Natriummonofluorphosphat, Zinn- und Aminfluorid sind die gängigsten Fluorid-Arten, die in Zahnpasta Verwendung finden. Während Natriumfluorid wirksamer gegen Karies sein soll als Natriummonofluorphosphat, schützt die Mischung aus Zinn- und Aminfluorid auch vor Bakterien.

Kinderzahnpasta sollte kein Zink enthalten

Befindet sich Zink in deiner Zahnpasta hat das ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Gesundheit deiner Zähne und deines Zahnfleisches. Dieser Stoff wirkt gegen Bakterien. Dadurch kann Zink dazu beitragen, Zahnstein, Plaque, Entzündungen des Zahnfleisches und Mundgeruch zu vermeiden.

Eine Überdosierung von Zink kann allerdings gesundheitliche Schäden anrichten. Eine dauerhafte Überdosierung von Zink kann unter anderem das Immunsystem schwächen. Bei Kindern und Jugendlichen wird die empfohlene Tageshöchstmenge an Zink in der Regel bereits über die Nahrung erreicht. Deshalb solltest du darauf achten, eine zinkfreie Zahnpasta zu kaufen, wenn du eine Zahnpasta für ein Kind oder einen Jugendlichen besorgen möchtest. Nicht ohne Grund schneiden Kinderzahnpasten mit Zink in verschiedenen Zahnpasta Tests im Internet schlecht ab.

Bei Erwachsenen hat der Zinkgehalt einer Zahnpasta in der Regel keinen negativen Einfluss. Die empfohlene Tageshöchstmenge an Zink liegt bei Erwachsenen höher und wird im Normalfall nicht bereits über die Nahrung erreicht. Die Menge an Zink, die eine zinkhaltige Zahnpasta für gewöhnlich enthält, ist dann für einen Erwachsenen unbedenklich.

Weitere Inhaltsstoffe für besondere Bedürfnisse

Wie wichtig es ist, dass deine Zahnpasta weitere Inhaltsstoffe aufweist, hängt von den Bedürfnissen deiner Zähne und deines Zahnfleisches ab. Sind deine Zähne stark verfärbt, weil du zum Beispiel viel Kaffee trinkst, und möchtest du deine natürliche Zahnfarbe wieder zum Vorschein bringen, ist nicht nur ein etwas höherer Abrieb von Vorteil. Teilweise enthalten Whitening-Zahnpasten auch den Farbstoff Blue Covarine. Dieser legt sich wie ein Schleier auf deine Zähne und lässt sie vorübergehend weniger gelb aussehen.

Hast du wegen freiliegender Zahnhälse sehr schmerzempfindliche Zähne sollte die Zahnpasta, die du verwendest, Wirkstoffe enthalten, welche die Schmerzen lindern. In vielen Sensitiv-Zahnpasten befinden sich zu diesem Zweck Kaliumverbindungen. Diese sollen den Zahnnerv beruhigen, sodass dieser schmerzunempfindlicher wird. Ebenfalls den Schmerz dämpfen sollen Stronziumsalze und Aminiumfluorid, indem sie offene Kanälchen an der Dentinoberfläche verschließen.

Die Zahnpasta mit dem besten Geschmack findest du in deinem eigenen Zahnpasta Test

Neben Putzkörpern, Fluorid und anderen Inhaltsstoffen enthält eine Zahnpasta auch Geschmacks- und Aromastoffe. Bei Produkten für Erwachsene kommt in diesem Zusammenhang häufig Menthol zum Einsatz, damit die Zahnpasta frisch schmeckt und für ein lang anhaltendes frisches Gefühl im Mund sorgt. Kinderprodukte haben hingegen häufig eine süße Note, um den Kleinen das Zähneputzen schmackhaft zu machen.

Ob der Geschmack einer Zahnpasta als angenehm oder unangenehm empfunden wird, ist jedoch rein subjektiv. Deshalb können wir dir diesbezüglich keine allgemeingültige Empfehlung für den Kauf deiner Zahnpasta geben. Um hinsichtlich des Geschmacks deine Lieblingszahnpasta zu finden, mache am besten deinen eigenen kleinen Zahncreme Test.

Vor- und Nachteile von verschiedenen Zahnpasta-Arten

Vorteile
  • Universal-Zahnpasta bietet einen allgemeinen Schutz für gesunde Zähne und unempfindliches Zahnfleisch
  • Whitening-Zahnpasta hilft bei der Beseitigung von Verfärbungen durch beispielsweise Tee, Kaffee, Rotwein und Nikotin
  • Sensitiv-Zahnpasta ist besonders schonend und eignet sich damit besser als andere Zahnpasten bei schmerzempfindlichen Zähne, häufigem Zahnfleischbluten und freiliegenden Zahnhälsen
  • Kinder- und Juniorzahnpasta ist anders als andere Zahnpasten speziell auf die Bedürfnisse der Zähne von Kindern abgestimmt und milder als Erwachsenenzahncreme
Nachteile
  • Universal-Zahnpasta ist weniger geeignet für Personen mit schmerzempfindlichen Zähnen
  • Whitening-Zahnpasta kann bei sehr hohem RDA-Wert Zähne und Zahnfleisch schädigen
  • Sensitiv-Zahnpasta entfernt Verfärbungen weniger gut als andere Zahnpasten bis gar nicht
  • Kinder- und Juniorzahnpasta kann Kinder aufgrund ihres häufig süßlichen Geschmacks zum Herunterschlucken der Zahncreme verleiten
Welche Zahnpasta-Art am besten für die Zahnpflege geeignet ist, lässt sich pauschal nicht festlegen. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Das bestätigen auch online veröffentlichte Zahnpasta Tests. Bist du dir nicht sicher, welche Art von Zahnpasta für dich am besten geeignet ist, greife im Zweifel erst einmal zu einer Universal-Zahnpasta und frage deinen Zahnarzt bei deinem nächsten Zahnarzttermin.

Darauf musst du unbedingt achten

Wir sagen dir in unserem Test, worauf du beim Zahnpastakauf unbedingt achten solltest.

Zähneputzen ist im Rahmen der Zahnpflege in jedem Fall Pflicht. Damit du die für dich perfekte Zahnpasta findest, haben wir für dich noch einmal die wichtigsten Kriterien für die Auswahl aufgelistet:

  • passender RDA-Wert
  • richtiger Fluorid- und Zinkgehalt
  • weitere Inhaltsstoffe abhängig von den Bedürfnissen deiner Zähne und dem Zustand deines Zahnfleisches
  • für dich angenehmer Geschmack der Zahnpasta.
Neben der richtigen Zahnpasta ist auch die Zahnbürste ein wichtiger Faktor beim Zähneputzen. Diese solltest du alle zwei Monate durch eine neue ersetzen. Ein früherer Wechsel ist  nötig, wenn die Borsten vorher ausgefranst sind oder du eine Erkältungskrankheit oder Grippe hattest.

Glossar

Begriff Erklärung
Abrasionswert vgl. RDA-Wert
Fluoride Salze der Fluorwasserstoffsäure. In der Zahnpasta härtet Fluorid den Zahnschmelz und ist ein wichtiger Bestandteil der Kariesprophylaxe.
Karies Auch Zahnfäule genannt. Entsteht durch im Zahnbelag befindliche Bakterien, die Zucker zu Säuren verstoffwechseln. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an, wodurch Löcher entstehen.
Parodontitis Früher auch Parodontose genannt, ist eine entzündliche Zahnbetterkrankung, die durch Bakterien ausgelöst wird und einer zahnärztlichen Behandlung bedarf. Die Erkrankung kann zu Zahnverlust führen.
Plaque Bakterieller Zahnbelag, der sich auf den Zahnoberflächen bildet, wenn diese nicht ausreichend geputzt werden. Wird Plaque nicht beseitigt, kann daraus Zahnstein entstehen.
ppm Einheit, die den Gehalt von Fluorid in der Zahnpasta angibt. Die Abkürzung ppm steht für „parts per million“, was übersetzt „Anteile pro Million“ bedeutet.
Putzkörper Bestandteile der Zahnpasta, die im Zusammenspiel mit der Zahnbürste Plaque von den Zähnen entfernen.
RDA-Wert Auch Abrasionswert genannt. RDA ist die Abkürzung für „Relative Dentin Abrasion“ (übersetzt: relativer Dentinabrieb). Gibt bei einer Zahnpasta die Stärke des Abriebes von Belägen auf den Zähnen durch die enthaltenen Putzkörper an. Ein mittlerer Wert liegt bei 40 bis 60.

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