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Shareconomy – Umwelt und Geldbeutel schonen

Shareconomy: Geld sparen und Umwelt schonen
Shareconomy: Geld sparen und Umwelt schonen

6 Dinge, die ihr online teilen könnt

1. Das große Reste-Essen: Shareconomy für Lebensmittel 

Ihr kennt das sicherlich auch: Euer Kühlschrank platzt aus allen Nähten und ihr wisst nicht, wie ihr das alles verarbeiten sollt? Statt alles wegzuwerfen und somit einen Haufen Lebensmittel zu verschwenden, haben wir hier zahlreiche Alltagstipps für euch zusammengestellt. Auf eine der Lösungen – das Foodsharing  gehen wir in diesem Ratgeber genauer ein. Ihr stellt einfach auf den Seiten des Portals online ein, welche Lebensmittel ihr übrig habt und wartet, dass sie sich jemand bei euch abholt.

Umgekehrt könnt ihr ganz im Sinne der Shareconomy natürlich auch Lebensmittel von anderen erhalten, die Teil der Community sind. Das gilt für unverarbeitete Produkte ebenso wie für gekochte Menüs, die ihr lieber in Gesellschaft essen wollt. So spart ihr Geld und verhindert, dass zu viele Lebensmittel auf dem Müll landen. Foodsharing.de ist eine Plattform für Privatpersonen, Händler und Produzenten.

2. Selten gebraucht: Bohrmaschinen, Kameras & Co teilen statt kaufen

Besonders schön werden Urlaubsfotos mit einer Spiegelreflexkamera. Aber lohnt sich die teure Anschaffung, wenn ihr sie nur einmal im Jahr verwendet? Über den Anbieter fairleihen könnt ihr Kamera-Besitzer finden, die ihre hochwertigen Spiegelreflexkameras tage- oder wochenweise verleihen. Ebenso findet ihr auf dem Portal andere Gebrauchsgegenstände, die nicht regelmäßig gebraucht werden. Verstaubt eure Bohrmaschine in der hintersten Ecke des Kellers? Andere brauchen sie vielleicht – bietet sie doch einfach online zum Verleih an. Dass ihr selbst dann ein paar Euros mit dem Verleih verdienen könnt, ist ein schöner lukrativer Nebeneffekt.

3. Wer hat in meinem Bettchen geschlafen: Wohnung teilen

Leerstehende Wohnungen sind Geldschlucker. Das könnt ihr vermeiden, indem ihr eure Wohnung untervermietet, etwa wenn ihr längere Zeit verreist. Die bekannten Plattformen, die diese Sharing-Modell anbieten, sind beispielsweise airbnb, Wimdu und 9flats. Dort könnt ihr eure eigene Wohnung als preiswerte Unterkunft zur Verfügung stellen - und dadurch Geld verdienen.
Und wenn ihr selbst unterwegs seid und eine günstige Unterkunft sucht, werdet ihr – dank der Shareconomy für Wohnungen und Betten – auf den genannten Portalen sicherlich selbst schnell fündig.

Couchsurfing ist fast so ähnlich wie die oben genannten Beispiele, aber auf der gleichnamigen Online-Plattform tauscht man nicht komplette Wohnungen, sondern nur das eigene Sofa. Selbstverständlich können Interessierte entweder ihre eigene Couch/Sofa anbieten oder selbst eine Nachtstätte für sich suchen. Und zwar weltweit!

Shareconomy: Wohnungen teilen

4. Die weit verbreitete Form der Shareconomy: Carsharing

Das Carsharing hat sich mittlerweile in vielen deutschen Großstädten etabliert (wir berichteten). Wie groß das Sparpotenzial ist, liegt auf der Hand: Ihr investiert nicht kostspielig in ein eigenes Auto, sondern nur in eine einmalige Anmeldung für einen Carsharing-Anbieter. Ihr könnt dann ein Auto mieten, wenn ihr es braucht und es einfach wieder abgeben.Weitere Kosten wie beispielsweise die minutengenaue Abrechnung kommen aber auf euch zu. Dennoch ist das Carsharing eine günstige Alternative zum eigenen PKW.

Habt ihr schon ein eigenes Auto und wollt nur billig parken, findet ihr vielleicht bei unserparkplatz.de einen günstigen Parkplatz zum Teilen.

Jeans online leasen statt kaufen5. Geliehener Knack-Arsch: Jeans leasen statt besitzen

Kaum zu glauben, ihr könnt sogar Kleidung tragen, die euch nicht gehört. Wie wäre es mit den sogenannten Leasingjeans des Anbieters Mudjeans, die auch einen Platz in der Shareconomy gefunden haben. Hier zahlt ihr pro Monat einen geringen Betrag von rund 6 Euro. Ihr könnt dann deren Hosen für ein Jahr lang tragen. Danach könnt ihr sie gegen eine neue Jeans eintauschen, sie gegen Zahlung eines Festpreises behalten oder sie einfach zurückschicken. Es handelt sich bei den Leasingjeans natürlich um hochwertige Jeans aus Bio-Baumwolle.

6. Dank Shareconomy die Reise von Büchern nachverfolgen

Bücher teilen – das ist nichts Neues. Immerhin gibt es Bibliotheken schon seit der Antike. Das Prinzip vom Ausleihen und Zurückgeben der Bücher revolutioniert der Anbieter Bookcrossing. Habt ihr ein Buch ausgelesen und wollt es nicht unbedingt in eurem Bücherregal stehen haben, könnt ihr es mir einem Aufkleber des Anbieters bookcrossing versehen und sozusagen freilassen. Dazu tragt ihr eure bookcrossing-ID ein und hinterlasst das Buch an einem beliebigen Ort, sodass es der nächste Nutzer mitnehmen und ebenfalls lesen kann.

Ihr selbst dürft auch Bücher an euch nehmen, die ihr findet. So spart ihr einerseits die Kosten für ein Buch, andererseits könnt ihr dank der ID stets die Reise der einzelnen Bücher verfolgen, was mindestens genauso spannend sein kann wie das Buch. Auf der Internetseite von bookcrossing könnt ihr jedereit die ID des Buches nachverfolgen. Außerdem seht ihr, wer wann und wo welches Buch freigelassen hat.

Fazit: Sparen dank Shareconomy

Gebrauchsgegenstände teilen bietet ein hohes Sparpotenzial, da ihr nicht ständig neue Produkte kaufen müsst. Ihr tut damit nicht nur eurem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Dank Internet-Plattformen wird das Teilen zum Kinderspiel. Außerdem könnt ihr positive Nebeneffekte genießen -  wie zum Beispiel das Knüpfen neuer Kontakte mit anderen Usern aus der Shareconomy-Community.

Viel Spaß beim Leihen und Verleihen
wünscht euch Klara

 

Bilder: shutterstock©Dragon Images (Teaser), Fotolia©krsmanovic, Mudjeans

Über Klara

Die Theaterwissenschaftlerin und Hobbypoetin Klara liebt Themen fürs Herz. Am liebsten schreibt sie über und mit Liebe. In ihren Ratgebern serviert sie aber auch gerne alltagsnahe Sachverhalte in lesergerechten Häppchen. Ein Stück Schokolade und ein großer Schluck Kaffee helfen ihr dabei, sich Hals über Kopf in ihre Recherche zu stürzen und erst nach dem Finden einer Antwort wieder aufzutauchen.

Klara
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