Für seidig-weiche Wäsche

Weichspüler Vergleich: Das musst du wissen!

Frisch duftende und weiche Wäsche: Viele Menschen benutzen hierfür Weichspüler. Doch welche Kriterien sollte ein guter Weichspüler erfüllen, ist dessen Einsatz immer sinnvoll und belastet Weichspüler die Umwelt? Unsere Redaktion hat die verschiedenen im Handel erhältlichen Produkte im Weichspüler Test genauer unter die Lupe genommen und erläutert dir, worauf du beim Kauf von Weichspüler unbedingt achten solltest.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Weichspüler macht Kleidung und Textilien weich und verleiht ihnen eine langanhaltende Frische und angenehmen Duft.
  • Weichspüler verhindern die Trockenstarre der Wäsche.
  • Der Einsatz von Weichspüler ist nicht immer notwendig und sinnvoll.
  • Nicht jeder Stoff ist Weichspüler-geeignet. So verlieren beispielsweise Funktionstextilien ihre spezifischen Funktionen, wenn sie mit Weichspüler gewaschen werden.
  • Herkömmliche Weichspüler sind wegen ihrer chemischen Zusammensetzung sehr belastend für die Umwelt und können zudem Hautreizungen hervorrufen.
  • Am sinnvollsten ist laut Weichspüler Test ein ökologischer, veganer Weichspüler, der dermatologisch getestet wurde.

Was ist Weichspüler?

Weichspüler verhindert, dass frisch gewaschene Wäsche nach dem Trocknen hart und steif wird. Ma nennt das die sogenannte Trockenstarre, die vor allem beim Trocknen an der frischen Luft auftritt. Durch den Zusatz von Duftstoffen erhält die Wäsche außerdem einen angenehmen Geruch.

Aus welchen Duft- und Inhaltsstoffen besteht Weichspüler?

Weichspüler werden aus tierischen und pflanzlichen Fetten hergestellt und enthalten Tenside. Hinzu kommen – je nach Produkt – verschiedene Duftstoffe, Formaldehyd, Benzylalkohol, halogenorganische Verbindungen und zahlreiche weitere Stoffe.

Was muss ich bei der Zugabe von Weichspülern beachten?

Du solltest Weichspüler grundsätzlich nicht überdosieren. Zu viel Weichspüler schadet nicht nur deiner Wäsche, sondern auch der Waschmaschine und dem Trockner.

Ist Weichspüler schädlich?

Weichspüler ist sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit nicht unbedenklich. Die in Weichspülern enthaltenen Tenside sowie Zusatzstoffe belasten zum einen die Umwelt und können zum anderen Allergien auslösen.

Gibt es veganen Weichspüler?

Die meisten Weichspüler enthalten tierische Fette. Es gibt aber auch Weichspüler, die ausschließlich Inhaltsstoffe auf pflanzlicher Basis verwenden.

Gibt es speziell für Allergiker und Babys geeignete Weichspüler?

Ja. Im Angebot ist zum Beispiel parfümfreier Weichspüler, der sich auch für Babywäsche eignet.

Wie lange ist Weichspüler haltbar?

Es gibt keine Mindesthaltbarkeit bei Weichspüler. Wenn du das Produkt gut verschlossen und bei Temperaturen von 5 bis 25 Grad lagerst, hält es viele Jahre.

Weichspüler-Vergleich: Was macht einen guten Weichspüler aus?

Die ersten Weichspüler kamen gegen Ende der 1950er Jahre auf; bereits in den 1960ern waren sie in Deutschland weitverbreitet, vor allem, um gegen die Trockenstarre der Wäsche vorzugehen. Nachdem dann auch noch herrliche Duftnoten hinzukamen, war der Zusatz aus keiner Waschküche oder keinem Hauswirtschaftsraum mehr wegzudenken. Heute weiß man, dass es Weichspüler Vergleich weitaus mehr Punkte zu beachten gilt, die über frisch duftende und kuschelig weiche Wäsche hinausgehen. Die wichtigsten haben wir für dich im Weichspüler Test zusammengefasst:

  • Umweltverträglichkeit: Der Weichspüler sollte vollständig biologisch abbaubar sein.
  • Hautverträglichkeit: Der Weichspüler sollte für Menschen mit Allergien und sensibler Haut geeignet sein.
  • Farbschutz: Ein guter Weichspüler schützt die Farben der Textilien und frischt sie sogar auf.
  • Textilschonung: Ein guter Weichspüler schont die Textilien, reduziert die Knitterbildung und erleichtert damit das Bügeln.
  • Elektrostatische Aufladung: Der Weichspüler sollte für eine verringerte elektrostatische Aufladung der Textilien sorgen.
  • Inhalt und Anzahl der Waschladungen: Gibt an, wie viel Wäsche du damit waschen kannst.

Im Sinne des Tierwohls empfehlenswert einen Weichspüler zu kaufen, der auf rein pflanzlicher Basis hergestellt wird und somit vegan ist.

Gegen schlechte Gerüche: Diese Weichspüler-Sorten gibt es

Grundsätzlich gibt es zwei Sorten von Weichspülern:

  1. Chemische Weichspüler
  2. Natürliche Weichspüler

Die chemischen Weichspüler sind die herkömmlichen, so wie sie vermutlich in den meisten Haushalten als Waschhilfsmittel verwendet werden. Hier bilden die kationischen Tenside, synthetische Duftstoffe sowie Konservierungs- und Desinfektionsmittel die Hauptbestandteile. Darüber hinaus enthalten diese Weichspüler oftmals tierische Fette, die für das weiche Tragegefühl der Textilien sorgen. Chemische Weichspüler stellen eine große Belastung für die Umwelt dar.

Natürliche Weichspüler wiederum zeichnen sich im Weichspüler Test durch ihre hohe Umweltverträglichkeit aus. Zum Einsatz kommen deutlich weniger Chemikalien. Auch auf Konservierungs- und Farbstoffe sowie auf synthetische Duftstoffe wird verzichtet. Bei veganem Weichspüler werden außerdem nur pflanzliche Fette verwendet.

Die Vor- und Nachteile von Weichspülern

Weichspüler ist vor allem wegen des kuschelweichen Tragegefühls und der angenehmen Gerüche so beliebt. Doch der Zusatz beim Waschen hat nicht nur Vorzüge. Die wichtigsten Vor- und Nachteile siehst du hier in der Übersicht:

Vorteile
+ weiche Wäsche
+ Trockenstarre wird unterbunden
+ frischer Duft
+ verringert elektrostatische Aufladung
+ erleichtert das Bügeln
+ Farb- und Faserschutz

Nachteile

– nicht für alle Textilien geeignet
– hohe Umweltbelastung
– kann Allergien und Hautreizungen auslösen
– Verlust an Saugfähigkeit der Textilien
– Nährboden für Keime in der Waschmaschine (Schimmelbildung)
– enthaltene Silikone schädigen die Sensoren des Trockners

Zusammengefasst: Weichspüler sind tatsächlich schädlich für die Umwelt, den Menschen, für Waschmaschine und Trockner und auch nur bedingt geeignet für Kleidung und Heimtextilien. Daher sind Alternativen zum Weichspüler immer die bessere Wahl. Welche das sind, nehmen wir im folgenden Abschnitt genauer unter die Lupe.

Gibt es Alternativen zu Weichspüler?

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Ja! Vielmehr noch: Um Umwelt und Gesundheit zu schützen, solltest du größtenteils auf den Einsatz von Weichspüler verzichten und Alternativen nutzen. Deine Haut, Waschmaschine und die Natur werden es dir danken!

Wie in vielen Lebensbereichen gilt auch hier: Selbst ist der Mann und die Frau, denn du kannst Weichspüler selber herstellen. Das geht nicht nur einfach und schnell, sondern ist auch eine preiswerte und umweltverträgliche Variante, die Wäsche weich und duftend zu machen.

Essig ist dabei der ideale Weichspüler für Buntwäsche. Alles, was du tun musst, ist, weißen Essig in das Weichspülerfach tun, der gleich mehrfach wirkt. Weißer Haushaltsessig desinfiziert, enthärtet und entkalkt, so dass nicht nur die Wäsche strahlt, sondern auch deiner Waschmaschine etwas Gutes getan wird. Und keine Sorge: Der Essiggeruch verfliegt nach dem Waschgang. Auch die Gummidichtungen der Maschine werden nicht angegriffen, so dass sich weißer Haushaltsessig als idealer Weichspüler für Buntwäsche erweist.

Und weiße Wäsche? Hier empfehlen wir Zitronensäurepulver. Auch dieses gibst du einfach ins Weichspülerfach. Als gute Alternativen an natürliche „Weichmachern“ gelten außerdem bewährte Hausmittel wie Soda und Natron. Da die meisten Menschen den angenehmen Duft des Weichspülers schätzen, kannst du darüber hinaus ätherische Öle zusetzen.

Als im Handel erhältliche Alternativen zu Weichspüler haben sich die Trocknerbälle durchgesetzt. Diese gibst du direkt in den Trockner, wobei die Bälle die Wäsche auflockern und so weicher machen. Umweltfreundlicher Nebenaspekt: Die Bälle aus Schafswolle saugen Wasser auf und verringern so die Trocknerzeit.

Fazit: Es gibt zahlreiche Alternativen zu herkömmlichen Weichspüler, die Wäsche, Umwelt, Waschmaschine und Haushaltskasse schonen.

Weichspüler Test: Welche Textilien kann ich mit Weichspüler waschen?

Ein großer Nachteil von Weichspüler ist, dass dieser nicht für alle Textilien geeignet ist. Für einige Materialien ist er sogar schädlich und kann Bekleidung laut Weichspüler Vergleich unbrauchbar machen. Das gilt vor allem für Funktionstextilien, die durch den Einsatz von Weichspüler ihre atmungsaktiven und wasserabweisenden Eigenschaften verlieren.

Ebenfalls nicht mit Weichspüler waschen solltest du Wäsche, die aus Naturwolle, Seide, Elasthan, Microfaser, Fleece, Nylon und Daunen besteht. Auch Handtüchern tut der Einsatz von Weichspüler nicht gut, da sie dadurch stark an Saugkraft verlieren. Sie werden zwar wunderbar weich und kuschelig, sind aber nach mehrfachem Waschen mit Weichspüler nicht mehr richtig zum Abtrocknen geeignet.

Ideal für den Einsatz von Weichspüler sind hingegen Bettwäsche und Gardinen. Da der Waschzusatz das Bügeln erleichtert, kannst du vor allem Hemden und Blusen mit Weichspüler waschen. Ebenfalls geeignet sind Textilien aus Mischgewebe, Polyester und Viskose, haben wir beim Weichspüler Test herausgefunden.

Hinweis: Ob ein Kleidungsstück für Weichspüler geeignet ist, steht leider nicht auf dem Waschetikett. Manchmal findest du aber Hinweise in Textform; in der Regel musst du aber selbst entscheiden.

Bester Weichspüler: Diese Produkte sind empfehlenswert

Gibt es trotz der vielen Kritikpunkte Weichspüler, die man bedenkenlos benutzen kann? Natürlich – immer unter der Voraussetzung, du setzt den Zusatz beim Waschen in Maßen ein und es handelt sich um ein ökologisches Produkt. Die besten ihrer Art stellen wir dir jetzt im Weichspüler Test etwas genauer vor.

Beginnen wir mit dem Testsieger, dem Frosch Baby-Weichspüler, der – wie der Name verrät – besonders für die Wäsche der ganz Kleinen geeignet ist. Der Weichspüler für Babys ist auf rein pflanzlicher Basis und zudem ideal bei Neurodermitis. Er verzichtet auf starke Düfte und zeichnet sich durch eine sehr milde Parfümierung aus. Auch seine Pflegeeigenschaften sind im Weichspüler Vergleich hervorragend; mit einem Farbschutz kann der Frosch Baby-Weichspüler jedoch nicht dienen. Das gilt auch für seinen großen Bruder, der Weichspüler von Frosch, der sogar ohne Konservierungsstoffe auskommt. Der vegane Weichspüler pflegt durch Baumwollextrakte und hat einen wunderbar natürlichen Duft nach Baumwollblüten.

Einen Weichspüler, dessen Inhaltsstoffe biologisch abbaubar sind und der zugleich besonders für empfind­liche Haut geeignet ist, bekommst du mit dem ecover Zero. Der ökologische Weichspüler auf mineralischer und pflanzlicher Basis kann in Wirkung und Verträglichkeit auf der ganzen Linie überzeugen. Mit deutlich mehr Parfümierung, versetzt mit Mimose, Rosenakzenten, Pfirsich und Honig sorgt der Lenor Weichspüler „Goldene Orchidee“ im Weichspüler Test für einen wunderbaren Duft. Auch dieses Produkt ist vegan, aber wegen seiner vielen synthetischen Duftstoffe nicht für Allergiker und Babys geeignet.

Ausgesprochen beliebte Weichspüler-Marken sind außerdem Kuschelweich und Vernel. Beachte hierbei, dass diese Produkte allerdings nicht vegan sind und zudem Farbstoffe zum Einsatz kommen, die für sensible Haut problematisch werden können. In Punkto Pflege und langanhaltendem Duft, die durch Frischeperlen realisiert werden, haben Kuschelweich Weichspüler und Vernel Weichspüler die Nase im Vergleich jedoch vorn. Sämtliche Kriterien der Verträglichkeit für Haut und Umwelt erfüllt hingegen der Sodasan Weichspüler auf pflanzlicher Basis und ohne Farb- und Konservierungsstoffe, der mit einem natürlichen Duft durch ätherische Öle punktet.

Darauf solltest du beim Kauf von Weichspüler unbedingt achten

Beim Weichspüler Test gibt es also viele Dinge zu beachten. Bei der Wahl des passenden Produktes solltest du dir zunächst zwei entscheidende Fragen stellen:

  • Liegt dir die Umwelt am Herzen?
  • Gibt es Allergiker oder Babys in deinem Haushalt?

Erstes entscheidendes Kriterium bei der Auswahl ist die Umweltfreundlichkeit des Weichspülers. Achte beim Weichspüler Vergleich nicht nur auf vollständig biologische Abbaubarkeit der Inhaltsstoffe, sondern auch darauf, dass möglichst keine tierischen Fette verwendet werden. Es gibt zahlreiche pflanzliche Alternativen. Ideal ist also ein ökologischer und veganer Weichspüler.

Darüber hinaus ist die Hautverträglichkeit das zweite relevante Kriterium. Hier musst du berücksichtigen, ob du Wäsche für Babys und Kinder wäschst oder in deinem Haushalt Menschen mit Allergien und sensibler Haut leben. Wähle daher einen dermatologisch getesteten Weichspüler, damit sichergestellt ist, dass der Weichspüler für Babykleidung geeignet ist und dass weder Allergiker noch Kinder Schaden nehmen.

Nicht zuletzt gibt es darüber hinaus persönliche Präferenzen für den Weichspüler Vergleich, was den Duft betrifft. Ob Pfirsich oder Sommerwind, ob fruchtig oder sinnlich – hier ist für jeden der passende Duft dabei. Natürlich spielt auch das Preis-Leistungsverhältnis eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Wenn du vor allem dein Budget im Blick hast, entscheidest du dich für einen Weichspüler, mit dem du besonders viele Ladungen waschen kannst. Das geht in der Regel aber auf Kosten der Qualität und Umweltverträglichkeit. Am meisten sparst du übrigens, wenn du auf preiswerte Hausmittel, bestehend aus Zitronensaft, Essig und Natron zurückgreifst oder erst gar keinen Weichspüler benutzt.

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