Die wichtigsten Unterschiede im Privat-, und Gewerbeleasing

Es gibt die Arten Privatleasing und Gewerbeleasing

 

Im Business-Kontext ist Leasing schon lange etwas ganz Normales. Erst in den vergangenen 15 Jahren jedoch erfreut sich das Leasen eines Wagens auch im privaten Bereich immer größerer Beliebtheit. Alles rund um den Unterschied zwischen Gewerbeleasing und Privatleasing findest du hier auf einen Blick.

1. Leasing: Für die Nutzung eines Autos zahlen

Leasing ist gerade im Fahrzeugbereich besonders beliebt. Auch wenn das englische Wortes „leasen“ frei mit „mieten“ übersetzt werden kann, gibt es dennoch einen Unterschied: Während du einen Wagen least, bist du auch für alle zusätzlichen Kosten, die im Rahmen der Nutzung anfallen, verantwortlich. Das heißt konkret, dass du für folgende Zahlungen aufkommen musst:

  • Versicherung (wenn gewünscht auch für die GAP Versicherung)
  • Wartung
  • Reparaturen
  • Eventuelle Schäden
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Das Fahrzeugleasing beschränkt sich also alleinig auf die Nutzung eines Wagens – das heißt konkret, dass du monatliche Raten bezahlst, um ein Auto fahren zu dürfen. Dabei gleicht kein Angebot dem anderen, denn Leasingverträge sind in der Regel sehr individuell auf die Präferenzen des Kunden zugeschnitten. Die Höhe der Rate berechnet sich – unabhängig davon, ob Privatleasing oder Geschäftsleasing – von den sechs folgenden Faktoren:

So entsteht die Leasingrate:

  1. Art des Fahrzeugs (Marke, Ausstattung etc.)
  2. Wertverlust (ein Neuwagen hat einen höheren Wertverlust als ein Gebrauchtwagen)
  3. Laufzeit des Leasingvertrags
  4. Nutzung des Autos (Vielfahrer zahlen beispielsweise mehr)
  5. Anzahlung oder Sonderraten (es gibt auch Leasing ohne Anzahlung)
  6. Bearbeitungsgebühren (Verwaltungsgebühren, Zinsen etc.)

Da es von Anbieter zu Anbieter erhebliche Unterschiede gibt, ist es sinnvoll, sich mehrere Angebote einzuholen und diese zu vergleichen bzw. das Kleingedruckte genau zu studieren und jeweils abzuwägen.

2. Infos über das Geschäftsleasing

Weshalb sich das Firmenleasing bereits in der Vergangenheit bewährt gemacht hat, ist einfach zu beantworten: aus steuerlichen Gründen. Profitieren können dabei:

Wenn sich Firmen also für das Leasing eines Fahrzeuges entscheiden, können die Gebühren direkt als Betriebsausgabe geltend machen – das hat umgehend einen Effekt auf den Gewinn: Durch die monatlichen Leasingraten wird der Gewinn geschmälert, was wiederum dazu führt, dass die Einnahmen sinken und somit auch das zu versteuernde Einkommen. Soll heißen: Die Steuerlast wird geringer.

Eine Ausnahme gibt es jedoch bei Sonderzahlungen, die das Leasing betreffen. Diese können bei bilanzierenden Unternehmen nicht umgehend abgezogen werden, sondern werden anteilig auf die gesamte Leasingdauer verteilt. Wer eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung macht, kann eine Sonderzahlung direkt als Betriebsausgabe geltend machen.

Welchen Vorteil hat das Firmenleasing also genau? Durch die Leasingraten kann die Steuerlast gesenkt werden – was wiederum positive Effekte auf die Liquidität hat. Das ist selbstverständlich nur sinnvoll, wenn ohnehin ein Auto benötigt wird und die Raten für das Unternehmen auch zu bewältigen sind.

Privates und Gewerbeleasing kann sich lohnen

3. Wissenswertes rund um das Privatleasing

Privatpersonen kommt dieser steuerliche Nutzen nicht im gleichen Maße wie Geschäftskunden zugute. Dennoch gibt es auch einige Besonderheiten, die das private Leasing kennzeichnen. Zunächst kommt es darauf an, für welchen Leasingvertrag du dich entschieden hast. Generell wird zwischen verschiedenen Grundtypen unterschieden, wobei es zahlreiche Facetten und individuelle Absprachen gibt:

Egal, für welchen Vertrag du dich entscheidest, eines ist immer gleich: Die Ratenzahlung. Und genau das ist auch einer der Vorteile des privaten Leasings. Wenn du monatlich einen bestimmten Betrag für die Nutzung des Wagens entrichten musst, kannst du die finanzielle Belastung gut planen. Du musst keine riesige Investition – wie bei der Anschaffung eines Fahrzeuges – tätigen, sondern hast die Option, nach und nach zu zahlen.

Trotz der Vorteile der flexiblen Mobilität und der bequemen Ratenzahlung sollte man auch über einige Schwächen von Privatleasing nachdenken: Dazu gehört die Vertragslaufzeit. In der Regel ist es sehr schwierig, einen Vertrag vor Ablauf der Laufzeit zu kündigen. Verliert ein Fahrer beispielsweise seinen Führerschein, kann das fatale Folgen haben und eine umfassende finanzielle Belastung nach sich ziehen. Es ist aus diesem Grund immer sinnvoll, den Vertrag und die Leasingangebote genau zu prüfen.

4. Privatleasing/Geschäftsleasing: Die wesentlichen Unterschiede auf einen Blick

Doch was sind jetzt die konkreten Unterschiede bzw. auch die Gemeinsamkeiten von Privatleasing/Geschäftsleasing? Auszumachen sind dabei vier wesentliche Aspekte:

  1. Steuerlicher Vorteil bei Geschäftsfahrzeugleasing

    Während Unternehmen das Leasing als Ausgabe geltend machen können und so in den Genuss steuerlicher Vorteile kommen, ist Privatleasing ein reines „Privatvergnügen“. Das heißt, dass es keinerlei Unterschied macht, ob das Privatfahrzeug bar gekauft, geleast oder finanziert ist.

  2. Planbarkeit der Leasingrate

    Hierbei handelt es sich um keinen Unterschied, sondern eher um einen Vorteil, der sich sowohl in der privaten als auch in der geschäftlichen Sphäre zum Tragen kommt: Durch die monatliche Belastung ist die finanzielle Lage bzw. sind monatliche Kosten auf längere Sicht planbar.

  3. Repräsentative Firmenwagen

    Weniger Seat, dafür mehr Audi, Mercedes Benz, BMW und Co. – gerade für Unternehmen ist nicht nur die Funktionalität eines Wagens wichtig, sondern auch die Außenwirkung. Ein Wagen aus dem mittleren bis oberen Preissegment lässt sich über das Leasing einfach beschaffen, was auch eine gewisse repräsentative Wirkung nach sich zieht. Praktisch dabei: Ist die Leasing-Laufzeit abgelaufen, kann – je nach Geschäftslage – ein neues Fahrzeug geleast werden. Und das führt auch gleich zum vierten Punkt.

  4. Neueste Technik

    Wer regelmäßig least, erhält nicht nur einen schicken Wagen, sondern zugleich auch die neueste Technik. Das wiederum wirkt sich auch positiv auf die laufenden Kosten auf: Fahrzeuge werden immer energieeffizienter und spritsparender – was einen klaren finanziellen Vorteil darstellt. Gleichzeitig sind bei jüngeren Autos auch immer die aktuellsten Sicherheitsattribute inklusive. Das ist sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich eine Stärke, die hervorgehoben werden muss.

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