Für dein wohlig warmes Heim

Richtig heizen und sparen: 8 Tipps für ein günstig warmes Zuhause

Ab Oktober beginnen die meisten Menschen damit, ihre Häuser und Wohnungen zu heizen. Doch richtig heizen will gelernt sein – und wer es falsch macht, treibt die eigenen Heizkosten unnötig in schwindelerregende Höhen. Wenn du es satt hast, Jahr für Jahr viel zu viel fürs Warmhaben zu bezahlen, wirst du mit unseren Tipps zum Energiesparen in diesem Jahr alles anders machen. Wir zeigen dir, wie du es dir zu Hause schön warm machst und dabei die Haushaltskasse schonst.

1. Den Stromanbieter sorgsam wählen

Selbst die besten Tipps zum Energiesparen bringen nicht viel, wenn du einen Stromanbieter hast, der einfach zu teuer ist. Nimm dir also die Zeit, um einen günstigen Anbieter für Strom zu suchen. Und wenn du schon dabei sind, dann schau doch gleich nach einem preiswerten Ökostrom-Tarif. So sparst du nicht nur Heizkosten, sondern tust sogar noch etwas für Ihre Umwelt. Du wirst dich wundern, wie günstig Ökostrom sein kann – und oftmals gibt es den sauberen Strom sogar mit Preisgarantie.

2. Richtig heizen = bewusst heizen

Nachdem du den besten Stromanbieter ausgemacht hast, liegt es in deiner Hand, die Heizkosten ganz besonders niedrig zu halten. Dies beginnt bereits bei der grundsätzlichen Einstellung zum Heizen. Zimmer, in denen du dich nicht oder nicht lange aufhältst, müssen nicht so stark beheizt sein wie die Zimmer, in denen du den Großteil Ihrer Zeit verbringst. Außerdem können manchmal eine warme Decke und eine Wärmflasche genauso gute Wärmespender sein wie die Zimmerheizung.

Wenn du aufs richtige Heizen setzt, solltest du wissen, dass es besser ist, eine Heizung dauerhaft auf niedriger Stufe zu betreiben als sie immer wieder ein- und auszuschalten. Das wiederholte Aufwärmen einer ausgeschalteten Heizung kostet auf Dauer mehr Energie und somit mehr Geld als der Dauerbetrieb.

Warme Socken und eine Bettflasche helfen beim richtig heizen der Wohnung

Warme Wollsocken oder eine Wärmflasche sorgen für wohlige Wärme bei dir

3. Thermostat passend einstellen

Richtig heizen bedeutet auch, sich mit dem Thermostat des Heizkörpers auszukennen und diesen so einzustellen, dass die perfekte Zimmertemperatur entsteht. Perfekt bedeutet in diesem Fall nicht nur, dass du dich wohlfühlst, sondern auch, dass sich kein Schimmel bilden kann. Dies ist besonders in den ungemütlichen feuchtkalten Jahreszeiten von Bedeutung.

Experten empfehlen eine Zimmertemperatur zwischen 19 und 21 Grad Celsius. Dies entspricht einer Thermostat-Einstellung von 2-3. Nachts liegt die empfohlene Temperatur bei 14-15 Grad. Natürlich hat jeder Mensch ein anderes Kälte- und Wärmeempfinden, aber allzu hoch solltest du die Heizung nicht dauerhaft einstellen. Wenn du die Zimmertemperatur stets im Blick behalten und Schimmelbildung keine Chance geben willst, dann leg dir ein Raumthermometer zu und behalten alles unter Kontrolle. Diesen bekommst du günstig mit dem passenden Conrad-Gutschein.

Wichtig: Um Schimmel vorzubeugen, müssen die Außenwände immer mindestens 15 Grad warm sein. Also auch wenn du im Winter verreist oder nicht zu Hause bist, dann lass die Heizung eingeschalten.

4. Richtig heizen und sparen: Clever lüften

Ja, auch die Art und Weise, wie du zu Hause lüftest, kann bei der Höhe der Heizkosten entscheidend sein. Wenn du deine Fenster den ganzen Tag offen lässt, kühlen die Zimmer und die Wände deutlich mehr aus als beim Stoßlüften. Ein ausgekühltes Zimmer braucht viel länger, um die perfekte Temperatur zu bekommen als eines, das kurzzeitig kalter Luft ausgesetzt ist. Dies geht zulasten der Heizkosten. Also besser einmal alle Fenster für fünf Minuten sperrweit öffnen als sie stundenlang auf kipp offen zu lassen.

5. In eine smarte Heizung investieren

Zu den vielleicht wichtigsten Tipps zum Energiesparen zählt die Anschaffung einer Smart-Home-Heizung. Solche intelligenten Systeme stellen das Nonplusultra der sparsamen und perfekt abgestimmten Arbeitsweise der Heizung dar. Mit diesem System sorgst du dafür, dass sich die Heizung an deinem individuellen Lebensstil orientiert. So werden zum Beispiel Zimmer des Hauses automatisch weniger beheizt, wenn sie seltener genutzt werden und die Heizung fährt genau dann hoch, wenn es bei deiner Ankunft zu Hause gemütlich warm sein soll.

Die Steuerung erledigst du mithilfe einer übersichtlichen App, über die du alle smarten Funktionen im Blick behalten und nach Bedarf anpassen kannst. Ein Smart-Home-Thermostat, den du u.a. bei Saturn bekommst, ist nicht billig, aber die Investition wird sich durch die langfristige Kostenersparnis bei den Heizkosten sehr schnell auszahlen. Damit es günstiger wird, hole dir am besten einen unserer Saturn-Gutscheine.

6. Dem Heizkörper die Arbeit erleichtern

Wenn du richtig heizen willst, solltest du sicherstellen, dass für die Heizkörper die besten Rahmenbedingungen gegeben sind. Achte daher darauf, die Heizung nicht zuzustellen, denn andernfalls staut sich die Wärme und kann sich nicht im Zimmer ausbreiten. Lege außerdem nichts auf den Heizkörper und verwende ihn nicht zum Trocknen von Wäsche oder Ähnlichem. Dies würde ebenfalls für einen unnötig hohen Energieverbrauch sorgen.

Du solltest außerdem darauf achten, dass die Heizung regelmäßig entlüftet wird. Bleibt dies aus, kann es passieren, dass sich im Laufe der Zeit immer mehr Luft im Heizkörper ansammelt. Das Wasser kann daraufhin nicht mehr richtig zirkulieren und die Heizung wird nicht richtig warm. Bei gleichem Energieverbrauch bekommst du dadurch eine geringere Wärmeleistung – ein Umstand, der die Heizkosten auf lange Sicht in die Höhe treibt.

Ein Heizkörper steht unter dem Fenster

Richtig heizen heißt auch den Heizkörper richtig zu nutzen. So sollst du etwa keine Kleidung darauf trocknen

7. Richtig heizen: Fenster und Türen abdichten

Durch Türen und Fenster entweicht oftmals viel Wärme, sodass unnötige Energie verbraucht wird, um die Zimmertemperatur aufrecht zu erhalten. Mit ein wenig Aufwand kannst du deine Fenster und Türen einfach abdichten und dafür sorgen, dass die Wärme dortbleibt, wo sie soll. Im Handel gibt es zum Beispiel Dichtungsbänder für Fenster und Türen, die du in kurzer Zeit und ohne viel Mühe anbringen kannst. Solche findest du in Baumärkten, etwa bei Obi.

8. Vorhänge, Folien und Rollos als Hilfsmittel einsetzen

Ein weiterer praktischer Tipp für sparsames Heizen ist es, in der Nacht die Vorhänge zuzuziehen und/oder die Rollos herunterzulassen. Dadurch bleibt die Wärme länger in den Räumen und du musst am nächsten Tag nicht so viel heizen, um den Raum aufzuwärmen. Besonders effektiv sind spezielle Isolierfolien für die Fensterscheiben, die dafür sorgen, dass die Wärme es noch schwerer hat, nach draußen zu entweichen.

#LassUnsDrüberSprechen

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  1. D
    Daniel

    Den Artikel finden ich richtig gut,nicht langatmig und die Verlinkungen,auch zu weiteren Schnäppchen, sehr hilfreich.
    Weiter so😉

    1. Anne Marschner
      Anne Marschner

      Lieber Daniel,
      wir freuen uns sehr über dein Kommentar!

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